Nur der Pudding hört mein Seufzen - Erma Bombeck - E-Book

Nur der Pudding hört mein Seufzen E-Book

Erma Bombeck

3,8
4,99 €

oder
Beschreibung

"Mein Jüngster heißt mit Zweitnamen S., wie Schlusslicht." Erma Bombeck, leidgeplagte Mutter von drei Kindern und verheiratet mit einem Mann mit Ansprüchen, kämpft sich mit Humor und Ironie durch die Tücken des Alltags. Vergängliche Schönheit, seltsame Diäten, ein bastelwütiger Ehemann oder erziehungsresistente Kinder - Erma Bombeck stellt sich jedem Thema mit viel Witz und Ironie! Erma Bombeck begann mit 37 Jahren Bücher über ihren Familienalltag zu schreiben und avancierte in kürzester Zeit zu einer der bekanntesten Autorinnen der USA. Ihre Kolumnen erschienen in über 800 Tageszeitungen und ihre Bücher waren monatelang in den amerikanischen Bestsellerlisten vertreten.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 207




Erma Bombeck

Nur der Pudding hört mein Seufzen

Aus dem Amerikanischen übertragenvon Isabella Nadolny

BASTEI ENTERTAINMENT

Vollständige E-Book-Ausgabe

des in der Bastei Lübbe AG erschienenen Werkes

Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG

Copyright © 1965, 1966, 1967 by Newsday, Inc.

Titel der Originalausgabe: At Wit’s End

Copyright © 1978, 2015 für die deutsche Ausgabe

Bastei Lübbe AG, Köln

Aus dem Amerikanischen von Isabella Nadolny

Covergestaltung: Christin Wilhelm, www.grafic4u.de unter Verwendung einer Illustration © shutterstock/Antonova Anna,© shutterstock/Adriana Nikolova, © shutterstock/Valentina Razumova,© shutterstock/Maria Shumova

Datenkonvertierung E-Book:

hanseatenSatz-bremen, Bremen

ISBN 978-3-7325-1759-6

www.bastei-entertainment.de

www.lesejury.de

Inhalt

2. Januar – 4. März

Womit hab ich das verdient

5. März – 6. Mai

Denn Schönheit ist vergänglich

7. Mai – 9. Juli

Oh heilige Familienbande

10. Juli – 5. September

Eine Mutter leidet stumm

6. September – 2. November

Erma, Erma über alles

3. November – 1. Januar

… Goldes wert

Dies ist kein Buch.

Es ist eine Lektion in Gruppentherapie –

und basiert auf sechs voraussagbaren Depressionszyklen, die eine Frau im Zwölfmonatsrhythmus heimsuchen.

Diese Kapitel werden Ihnen nicht helfen, sie zu überwinden

– Sie nicht einmal lehren, wie Sie mit ihnen umgehen sollen.

Das Ziel ist erreicht, wenn Sie sich ab und an die Seele freilachen.

2. Januar – 4. März

Womit hab ich das verdient

An einem trüben, verregneten Montagmorgen erwischt es mich manchmal. Ganz plötzlich.

Ich wache auf, und mir wird klar: Es ist keine einzige nette Einladung fürs Wochenende in Sicht. Es ist kein Brot im Haus, und ich habe drei neue Falten im Gesicht. Und dann spreche ich es laut aus: »Warum ist ein so nettes Mädchen wie ich eigentlich dazu verdammt, in diesem Affenstall zu leben?«

Die Vorhänge sind schmutzig und lösen sich auf, wenn man sie in die Waschmaschine steckt, die Armlehnen vom Sofa sind abgewetzt. Lamettafäden wachsen aus dem Teppich. Ein Witzbold hat in den Staub auf der Esstischplatte geschrieben: »Yankee Go Home.«

Natürlich sind es mal wieder die vermaledeiten Kinder, die schuld sind, dass ich so deprimiert aufwache. Warum lassen sie mich nicht wach werden, wie meine Natur es verlangt? Warum stehen sie aufgereiht an meinem Bett und glotzen mich an wie einen ans Ufer gespülten Walfisch? »Psst! Ich glaub, jetzt hört sie uns. Ihre Augendeckel flattern.«

»Wartet, bis sie sich rumdreht, dann alle zugleich husten!«

»Ach was, wir knuffen sie einfach und fragen sie, was wir wissen wollen.«

Raus mit euch! Alle miteinander raus!

»Möönsch, jetzt zieht sie sich die Decke über die Ohren. Jetzt los: Eins – zwei – drei – husten!«

Es dauert nicht mehr lange, dann kommt einer von diesen Quälgeistern darauf, dass er meinen Puls zählen muss, um festzustellen, ob ich wirklich schlafe oder nur so tue. Als die Kinder noch kleiner waren, war es noch schlimmer. Da steckten sie mir nasse Finger in jede Gesichtsöffnung und tuschelten: »Mamiii? Schläfst du noch?« Oder aber der liebe gute Papi hielt mir einfach ein Flanellbündel hin und sprach die klassischen Worte: »Hier hast du deinen Sohn.« (Jede auch nur einigermaßen intelligente Mutter weiß: Wenn aus Papis Jungen plötzlich Mamis Sohn wird, ist er so vollgepinkelt, dass er praktisch Wasser tritt.)

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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