Nur diese eine Nacht - Gayle Forman - E-Book

Nur diese eine Nacht E-Book

Gayle Forman

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Beschreibung

Ein unvergessliches Buch über eine unvergessene Liebe

Das Ende seiner großen Liebe zu Mia lässt Adam fast am Leben zerbrechen. Ruhelos, leer, ausgebrannt fühlt er sich, trotz seiner sensationellen Erfolge als Rockstar. Auch wenn er seinen Gefühlen auf der millionenfach verkauften CD Collateral Damage Ausdruck verliehen hat, ist der Schmerz über den Verlust von Mia noch immer zu stark, als dass er ihn ertragen könnte. Als Adam von einem Konzert erfährt, das Mia, inzwischen gefeierte Cellistin, in New York gibt, will er nur eines: sie wiedersehen. Noch in derselben Nacht finden sie den Mut, sich auszusprechen, sich auszusöhnen und sich zu trennen, um eigene Wege zu gehen. Da hört er, wie eine Stimme seinen Namen ruft …

Eine große Liebesgeschichte zweier Menschen, die gegensätzlicher nicht sein können und sich doch brauchen, um vollständig zu sein.

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Seitenzahl: 328

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Gayle Forman

Nur diese eine Nacht

Roman

Aus dem Amerikanischen von Bettina Spangler

Die Originalausgabe erschien 2011 unter dem Titel »Where she went« bei Dutton Books, a member of the Penguin Group (USA), Inc., New York, NY

1. Auflage

Copyright © der Originalausgabe 2011 by Gayle Forman

Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe 2011

by Blanvalet Verlag, in der VerlagsgruppeRandom House GmbH, München

Copyright © der Übersetzung des Eingangszitates von Edna St. Vincent Millay, Love is not all by Urs Engeler Editor 2008

Copyright: Umschlaggestaltung und -illustration: www.buerosued.de

Satz: Uhl + Massopust, Aalen

ISBN 978-3-641-06075-6

www.blanvalet.de

Für meine ElternDafür, dass sie mir stets Mut machen

Es könnte sein, dass ich in schweren Stunden,um Schmerzen loszuwerden, leicht zu leben, oder von Not zernagt und überwundenbereit wär, deine Liebe dranzugeben,und diese Nacht um Brot zu Markte brächte.Es könnte sein. Aber ich glaube es nicht.

Edna St. Vincent Millay

1

Jeden Morgen wache ich auf und sage mir: Nur ein weiterer Tag, nichts als ein Zeitraum von vierundzwanzig Stunden, den ich bewältigen muss. Ich weiß nicht mehr, wann genau ich damit angefangen habe, mir jeden Tag aufs Neue dieses Mantra aufzusagen – geschweige denn, warum ich es tue. Es klingt wie einer der zwölf Schritte der Anonymen Alkoholiker; dabei bin ich nicht einmal Mitglied bei irgendwelchen Anonymen überhaupt, obwohl man das erwarten könnte, wenn man so liest, was die für einen Mist über mich schreiben. Ich führe ein Leben, für das eine Menge Leute eine Niere opfern und verkaufen würden, nur um für kurze Zeit die Rollen mit mir zu tauschen. Aber immer noch muss ich mir ständig ins Gedächtnis rufen, dass ein Tag etwas ist, das vorübergeht, muss mir selbst klarmachen, dass ich den Tag gestern überlebt habe und dass ich deshalb auch den heutigen Tag packen werde.

Heute Morgen, nachdem ich mir selbst den täglichen Tritt in den Hintern verpasst habe, werfe ich einen Blick auf die minimalistische Digitalanzeige des Weckers, der auf dem Nachtschränkchen meines Hotelzimmers steht. Elf Uhr siebenundvierzig steht da – auf jeden Fall noch zu früh für mich. Blöd nur, dass von der Rezeption schon zwei Weckrufe gekommen sind, gefolgt von einem höflichen, aber bestimmten Anruf von unserem Manager Aldous. Heute mag ja ein Tag sein wie jeder andere, aber er ist vollgepackt mit Terminen.

Ich sollte längst im Studio sein, um die letzten Gitarrenriffs für eine exklusive Download-Version der ersten Single aufzunehmen, die aus unserem eben erschienenen Album ausgekoppelt werden soll. Wieder so ein blöder Marketinggag. Derselbe Song, nur mit zusätzlichen Gitarrenakkorden und ein paar Stimmeffekten, soll den Leuten ein paar Kröten extra aus der Tasche ziehen. »Heutzutage muss man den letzten Dollar aus allem herausholen«, erinnern uns die Anzugträger vom Label immer wieder.

Nach den Aufnahmen bin ich dann noch zum Mittagessen auf ein Interview mit einer Reporterin von Shuffle verabredet. Und diese beiden Termine sind absolut bezeichnend für mein neues Leben: Ich mache Musik, und das mit Leidenschaft, und ich rede darüber, wie ich Musik mache, was ich nicht so gern tue. Doch leider geht das eine nicht ohne das andere. Als Aldous zum zweiten Mal anruft, schleudere ich endlich die Bettdecke zur Seite und schnappe mir das Pillenfläschchen auf dem Nachttisch. Irgendein Mittelchen gegen die Angst, soll ich nehmen, wenn ich wieder mal nervös werde.

Und inzwischen ist es schon fast Normalität, dass ich nervös bin. Ich hab mich jedenfalls daran gewöhnt. Aber seit wir unsere Tour mit drei Vorstellungen im Madison Square Garden gestartet haben, fühle ich mich irgendwie anders. So, als würde ich in irgendwas Gewaltiges, äußerst Schmerzhaftes hineingezogen werden. So was Strudeliges.

Gibt es das Wort überhaupt?, frage ich mich.

Du sprichst doch nur mit dir selbst, also wen juckt’s?, kontere ich und werfe mir ein paar von den Pillen ein. Ich ziehe meine Boxershorts an und schaue vor die Tür meines Hotelzimmers, wo schon eine Kanne Kaffee auf mich wartet. Irgendein Hotelangestellter hat sie dort abgestellt, und er hat ohne Zweifel Anweisungen erhalten, mich keinesfalls zu stören.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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