Öko-Controlling - Boris Hoppen - E-Book

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Boris Hoppen

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich BWL - Controlling, Note: 2,7, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Produktion und Umwelt), Veranstaltung: Ökologische Ökonomie, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Hausarbeit soll die Entwicklung des Controlling bis hin zum Öko-Controlling aufgezeigt werden. Außerdem soll dargelegt werden, warum in der heutigen Zeit die Notwendigkeit eines Öko-Controlling für jedes Unternehmen besteht. Denn gerade heutzutage ist das Thema Umweltschutz für alle Unterneh-men, vor allem bezüglich ihrer Existenzsicherung, von großer Bedeutung. Diese Tatsache macht die Implementierung eines Öko-Controlling zwingend notwendig. Doch in der Unternehmenspraxis hat sich das Öko-Controlling bei weitem noch nicht so entwickelt wie das Controlling. Im Verlauf der Arbeit wird die Geschichte des Controlling vorgestellt sowie dessen Funktionen und Instrumente erläutert. Basierend auf diesen Funktionen und Instrumenten wird dann der Begriff des Öko-Controlling nach dem Ansatz von Rück erörtert.

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Veröffentlichungsjahr: 2003

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Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Grundzüge des Controlling.
2.1 Entwicklungsschritte des Controlling
2.2 Übergang auf Deutschland
3 Was ist Controlling
3.1 Der Begriff des Controllers
3.2 Stellung des Controllers in angelsächsischen Unternehmen.
3.3 Abgrenzung von Controller- und Treasurerfunktion
4 Schaffung von Planungs- und Kontrollsystemen
4.1 Beschaffung von Informationen
4.2 Darstellung von Zusammenhängen
4.3 Die Überzeugungsarbeit des Controllers
5 Ziele des Controlling.
5.1 Sicherung einer rationalen Entscheidungsfindung
5.2 Entlassung und Unterstützung der Unternehmungsführung
6 Operatives und strategisches Controlling.
6.1 Operatives Controlling
6.2 Strategisches Controlling
7 Zur Notwendigkeit eines Öko-Controlling in der heutigen Zeit
8.1 Offensive Umweltschutzstrategie.
8.2 Chancen durch das Öko-Controlling
9 Die Aufgaben und Aufgabenbereiche des Öko-Controlling
9.1 Die Aufgabe der Koordination
9.2 Die Aufgabe der Reaktion.
9.4 Die Aufgabe der Adaption und Antizipation
9.5 Die Aufgaben des Öko-Controlling in bezug auf Planung und Kontrolle
10 Instrumente des Öko-Controlling
10.1 Früherkennungssysteme
10.2 Die Technologiefolgenabschätzung(TA)
10.3 Die Umweltverträglichkeitsprüfung
10.4 Ökobilanz
10.4.1 Die Betriebsbilanz.
10.4.2 Die Prozessbilanz.
10.4.3 Die Produktbilanz
10.4.4 Die Substanzbilanz
11 Die organisatorische Verankerung des Öko-Controlling
11.2 Strukturierungsprinzipien zur Koordination von Öko-Controlling- und
12 Schlussbetrachtung.

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1 Einleitung

In dieser Hausarbeit soll die Entwicklung des Controlling bis hin zum Öko-Controlling aufgezeigt werden. Außerdem soll dargelegt werden, warum in der heutigen Zeit die Notwendigkeit eines Öko-Controlling für jedes Unternehmen besteht. Denn gerade heutzutage ist das Thema Umweltschutz für alle Unternehmen, vor allem bezüglich ihrer Existenzsicherung, von großer Bedeutung. Diese Tatsache macht die Implementierung eines Öko-Controlling zwingend notwendig. Doch in der Unternehmenspraxis hat sich das Öko-Controlling bei weitem noch nicht so entwickelt wie das Controlling..

Im Verlauf der Arbeit wird die Geschichte des Controlling vorgestellt sowie dessen Funktionen und Instrumente erläutert. Basierend auf diesen Funktionen und Instrumenten wird dann der Begriff des Öko-Controlling nach dem Ansatz von Rück erörtert.

2 Grundzüge des Controlling

Im folgenden werden die Ursprünge und Entwicklungslinien des Controlling betrachtet als auch die wesentlichen Gesichtspunkte des Controlling vorgestellt und präsentiert. Darüber hinaus wird ebenfalls der Begriff Controlling abgegrenzt und erläutert.

2.1 Entwicklungsschritte des Controlling

Die Wurzeln des Controlling kehren auf das 15. Jahrhundert zurück. Bereits damals existierten in London und Frankreich schon Andeutungen und Hinweise auf die Existenz von Controlling-Aufgaben in der staatlichen Verwaltung. „Der erste betriebliche Einsatz eines Controllers wird dem Unternehmen „Atchison, Topeka, & Santa FE Railway System“ in den USA zugeschrieben, das 1880 diese Stelle mit eher finanz-wirtschaftlichen Aufgaben ausstattete.“1

1Horvath, P.:Controlling,1996, S. 28.

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In den USA wurden vom Kongress 1779 per Gesetz die Ämter für Controller, Auditor, Treasurer, und Commissioner of Accounts geschaffen. Dafür wurde der Controller beauftragt, das Gleichgewicht zwischen dem Staatsbudget und der Verwendung der Staatsausgaben zu überwachen. Die Eisengesellschaften galten in dieser Zeit als Vorreiter der Industrialisierung. Zu dieser Zeit stellten die Controller-Funktionen und das Rechnungswesen zwei zentrale Aufgabenbereiche des Controlling dar.

Erst die Erfahrungen aus der Weltwirtschaftskrise der Jahre 1929 bis 1931 haben zu einer verstärkten Verbreitung des Controllings in den amerikanischen Unternehmen geführt. Diese Weltwirtschaftskrise verdeutlichte die Defizite der herkömmlichen Unternehmensführung. Die Defizite wurden als einer der Hauptgründe für die Krise gesehen. Gleichzeitig vollzog sich ein Wandel von den zuvor überwiegend finanzwirtschaftlich orientierten Funktionen des Controllings bis zu der Controllingfunktion der innerbetrieblichen Informationsversorgung und Koordination. Das Rechnungswesen, das auf die Finanzbereiche ausgerichtet worden war, lieferte Informationen über Unzulänglichkeiten im Betriebsprozess erst im nachhinein, so dass Korrekturmaßnahmen entsprechend spät eingeleitet wurden. Das Rechnungswesen wurde als nicht mehr ausreichend angesehen , um die, für eine zukunftsorientierte Unternehmungsführung erforderlichen, Informationen bereitzustellen. Man begann, die Datenerfassung des Rechnungswesens auszubauen und forcierte auch die Planung. Gleichzeitig wurde versucht, Kontrollmechanismen zu entwickeln, die für eine effektive Unternehmensführung und Überwachung der erforderlichen Informationen sorgen sollten. Die Etablierung des Controlling manifestiert sich im Jahre 1931 in der Gründung des „Controller’s Institute of America“, das 1962 in „Financial Executives Institute“ umbenannt wurde. Hinzu kommt die Gründung der Zeitschrift „The Controller“ im Jahre 1934 als weiteres Kennzeichen für die Etablierung des Controlling. Diese Zeitschrift war durch Aufsätze aus der Praxis und durch Funktionsbeschreibungen gekennzeichnet. Sie begünstigte die Verbreitung der Controlling-Idee und wurde 1962 in „The Financial Executive“ umbenannt. Das seit 1962