4,99 €
Eigentlich soll Prof. Dr.Terence Fox nur seinen alten Freund Jack Russel aufsuchen, um etwas aus dessen Labor zu holen. Doch dann findet er sich in einer komplizierten Geheim-Operation wieder, die nur einer überblickt: Captain Kitty Ein lustiges Abenteuerbuch mit vielen bunten Bildern für Jungen und Mädchen und Erwachsene zwischen -8 und 88+. Es geht um Piraten, Prinzessinnen, LED-Kristalle, Plasma-Tabletts, Segelschiffe und Machtintrigen am Hofe des königlichen Hudeclans. Alles spielt in einer fantastischen, nicht allzu realitätsfremden Welt und ist gewürzt mit etwas Nostalgie, Magie, Highttech und einer gehörigen Portion Augenzwingern.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Veröffentlichungsjahr: 2013
Operation Plankton
Captain Kittys Abendteuer
von KateJadzia erzählt, von Jutta E. Schröder gezeichnet und von Elizabeth zur Verhandung ausgeschrieben
Alle Rechte vorbehalten.
Der Text und die Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Nachdruck, Vervielfältigung, Veröffentlichung, auch auszugsweise, einschließlich Verfilmung sind nicht gestattet.
Das gilt auch für Übersetzungen und Verwendung in den elektronischen Medien.
Text: KateJadzia
Bilder: Jutta E. Schröder
Steckbrief: Elizabeth Berger
Korrektorrat: Dr. Andreas Fischer
Die deutsche Erstveröffentlichung erfolgte 2012 als E-Book auf Bookrix in Cooperation mit Catsound
Die Druckversion ist erhältlich mit unter
ISBN-13: 9781492789109
ISBN-10: 1492789100
Copyright © 2012 by KateJadzia All rights reserved.
This book or any portion there of may not be reproduced or used in any manner whatsoever without the express written permission of the author and publisher.
First Printing: Sept. 2013 CreateSpace Independent Publishing Platform
Printbook ISBN-13: 9781492789109
ISBN-10: 1492789100
Für Elizabeth, die bald mehr von PDP und LCD versteht, als ich
und für eine ganz besondere Hexe in meinem Leben
Im Schloss Yorkshire des königlichen Hundeclans war es noch dunkel. Die Sonne stieg gerade aus der Nordsee empor und eine raue Brise Meeresluft wehte über den königlichen Schlossgarten hinweg, mitten hinein in den Thronsaal.
Prinzessin Victoria, Gräfin von Yorkshire, gehörte zu den wenigen Frühaufstehern im Palast. Als älteste Prinzessin war sie in erster Linie für die Organisation des Hofstaates verantwortlich. Sie besaß als einzige den richtigen Überblick über die Geldgeschäfte des Clans, und weil dieses Amt viel Zeit und Kraft beanspruchte, hatte sie fast immer schlechte Laune. Eine Sache aber machte ihr ungeheueren Spaß und den gönnte sie sich jeden Morgen neu. Dann nämlich bestellte sie, noch vor dem Frühstück, einzelne Hofleute zur Audienz, um ihnen klarzumachen, wie faul sie eigentlich waren.
Heute zum Beispiel hatte sie Baron von Setter rufen lassen. Dieser phlegmatische und wortkarge Schatzmeister legte viel Wert auf sein apartes, dunkelbraunes Fell und liebte es, sich in den vielen Spiegeln des Schlosses zu bewundern. Neben der Registrierung der Kronjuwelen oblag ihm auch die Verantwortung dafür, dass die Queen zu allen nur erdenklichen Anlässen standesgemäße Geschenke bekam. Besonders die Geburtstagspräsente mussten sorgfältig ausgewählt und von sehr langer Hand vorbereitet werden.
Aber nicht nur Victoria und Phillip von Setter waren jetzt schon wach. Es gab da noch jemanden, der durchs Schloss schlich.
Katherine von Norwegen gehörte zu den wenigen Katzen hier am königlichen Hof. Sie kam gerade von ihrem nächtlichen Jagdspaziergang zurück, als sie laute Stimmen aus dem Thronsaal hörte. Neugierig geworden, schlich sie sich langsam an die halb offene Tür heran und lauschte.
„Was heißt, Sie können es nicht beschaffen?“, knurrte Gräfin Victoria ihren Schatzmeister an. Als Katherine das hörte, lachte sie sich in ihre kleinen, weißen Handschuhe und lugte durch die offene Tür in den Audienzsaal.
„Und was meinen Sie mit zwei Millionen Pfund?“, kläffte die Prinzessin weiter. Dabei fletschte sie ihre kleinen, spitzen Zähne, zerriss mit ihren Pfoten ein offenbar unliebsames Schriftstück und zerknüllte es zu einem kleinen Papierball, den sie mit der rechten Hinterpfote elegant in den lodernden Kamin kickte.
„Plus Mehrwertsteuer“, ergänzte Baron von Setter emotionslos.
Katherine leckte sich ihr weißes Lätzchen, um einen Lachanfall zu bekämpfen. Sie wusste, dass der Baron seit dem letzten Skandal nur noch Kopien an die Prinzessin weiterreichte und wie egal es ihm war, was sie damit anstellte. Aber als sie ihn dann sagen hörte: „Nicht mitgerechnet, was uns die Besuche von Tiger Khan gekostet haben“, war ihr klar, dass es gleich Ärger geben würde.
Auch Baron von Setter war sich dessen bewusst. Und obwohl er wesentlich größer war als die kleine, jetzt gerade sehr wütende Yorkshireprinzessin, zog er vorsorglich den Schwanz ein und ging auf Abstand.
‚Hunde sind ja so töricht’, dachte Katherine. Gespannt blieb sie an der Tür und horchte weiter.
„Was hat diese K a t z e mit dem Geburtstagsgeschenk für die Queen zu schaffen?“, knurrte Victoria drohend.
„Dieser K a t e r besitzt den Prototyp, Eure Hoheit, und außerdem Kohle ohne Ende. Sicher ist das auch der Grund dafür, warum Ihre werte Frau Mutter diesen Ganoven hier am Hofe uneingeschränkt ein- und ausgehen lässt.“
„Diese Kater ist nur e i n Geschäftspartner meiner Mutter.“
„Der sich unsere schöne Insel schon fast gänzlich unter seine Tatzen gerissen hat, Madam. Jeder hier weiß doch, dass die Queen nach seiner Pfeife tanzt. Oder warum sonst schleichen hier schon Katzen als Hofdamen herum?“
