Verlag: Fischer & Gann Kategorie: Ratgeber Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2016

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E-Book-Beschreibung Paare und Krebs - Hans Jellouschek

KAUM EINE NACHRICHT ERSCHÜTTERT SO SEHR wie die Diagnose Krebs. Binnen Sekunden gerät das ganze Leben aus den Fugen – für die Betroffenen, aber auch für ihre Lieben. Hans Jellouschek erzählt sehr einfühlsam die Geschichte der Krebserkrankung seiner Frau Margarete. Mehr als eineinhalb Jahrzehnte hat er sie begleitet – bis zum bitteren Ende. Mit großer Offenheit spricht er vom gemeinsamen Ringen mit der Krankheit, den Ängsten, der Hoffnung und den Bewährungsproben für die Beziehung. Ein Weg, der aber auch die Chance einer Entwicklung für Paare bietet, so Hans Jellouschek. Er schreibt: 'Der Krebs hat uns herausgefordert zu einer Auseinandersetzung mit dem Leben, die uns bereichert und in eine Tiefe der Liebe geführt hat, die wir sonst nicht erreicht hätten.'

Meinungen über das E-Book Paare und Krebs - Hans Jellouschek

E-Book-Leseprobe Paare und Krebs - Hans Jellouschek

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten

sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt.

Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist unzulässig und strafbar.

© Verlag Fischer & Gann, Munderfing 2016

Umschlaggestaltung | Layout: Gesine Beran, Turin | Hamburg

Umschlagmotiv: © shutterstock/Kichigin

Gesamtherstellung | Druck: Aumayer Druck + Verlag Ges.m.b.H.& CoKG, Munderfing

Digitale Umsetzung: Aumayer Media

ISBN 978-3-903072-18-3

ISBN E-Book: 978-3-903072-25-1

www.fischerundgann.com

inhalt

VORWORT

PROLOG

1. KAPITEL – MITEINANDER

Die Krankheit als gemeinsame Aufgabe

1. Der Diagnose-Schock

2. Die Partnerschaft als emotionales Bündnis

3. Krebs als chronische Krankheit

4. Die Autorität der Ärzte

Hinweise für ähnlich betroffene Paare

2. KAPITEL – LEBENSQUALITÄT

Unser Ringen um ein angemessenes

Krankheitsverständnis

. Warum gerade ich?

2. Subjektive Krankheitstheorien

3. Hat der Krebs psychische Ursachen?

4. Krebs als Metapher

5. Lebensqualität als Ziel

6.Worin besteht Lebensqualität?

7. Krankheitsbewältigung

Hinweise für ähnlich betroffene Paare

3. KAPITEL – HERAUSFORDERUNGEN

Die Krankheit als Beziehungskrise

und Entwicklungschance

1. Paarbeziehung – die Kunst der Balance

2. Autonomie und Bindung

3. Bestimmen und Sich-Anschließen

4. Geben und Nehmen

5. Lebensthemen

6. Sexualität

Hinweise für ähnlich betroffene Paare

4. KAPITEL – TROTZDEM: LEBEN!

Die Krankheit als Eröffnung neuer Dimensionen

1. Der Tod als Lehrmeister

2. Kreativität

3. Produktivität

4. Kontakte

5. Lebensintensität

6. Spiritualität

Hinweise für ähnlich betroffene Paare

5. KAPITEL – ABSCHIED

Der Tod als Ende und Neubeginn

1. Zwischen Hoffen und Bangen

2. Die letztenWochen

3. Trauerarbeit

Hinweise für ähnlich betroffene Paare

EPILOG

ANMERKUNGEN

ADRESSEN

vorwort

liebe leserin, lieber leser, dieses Buch ist erstmals im Jahr 2002 mit dem Titel »Bis zuletzt die Liebe. Als Paar im Schatten einer tödlichen Krankheit« im Herder Verlag erschienen. Es setzt sich damit auseinander, wie meine 1998 verstorbene Frau Margarete und ich in den 16 Jahren, in denen wir mit ihrer Krebserkrankung konfrontiert waren, als Paar damit umgegangen sind und welche Erfahrungen wir dabei gemacht haben. Ich bekam in der Folgezeit viele und sehr berührende persönliche Reaktionen darauf, sowohl von unmittelbar Betroffenen, als auch von Kolleginnen und Kollegen, die als psychologische Berater in Kliniken und anderen Einrichtungen mit dieser Krankheit zu tun hatten. Darin wurde uns immer wieder zum Ausdruck gebracht, wie sehr das Buch wegen der ganz persönlichen Erfahrungen, aus denen heraus es geschrieben war, betroffenen Leserinnen und Lesern naheging und ihnen andererseits aber auch für die Bewältigung der eigenen Krankheits-Situation viel Anregung und große Unterstützung gab.

Das Buch berührte gewissermaßen ein Tabu, schon allein dadurch, dass wir bereits im Titel den in unserem Fall tödlichen Ausgang der Krankheit angesprochen hatten, was vielleicht so manche Betroffenen auch irritierte. Dies veranlasste den Verlag, das Buch in der darauffolgenden Taschenbuchausgabe mit einem anderen Titel herauszubringen. Dieser sollte positiver klingen als der bisherige und die Frage offen lassen, ob eine Krebserkrankung auch gut ausgehen und mit einer Heilung enden kann – auch wenn es in unserem speziellen Fall nicht so war. So entschieden wir uns für den Titel »Trotzdem: Leben! Paarbeziehung und Krebserkrankung«. Das Taschenbuch erschien 2010 und wurde nach einigen Jahren wieder aus dem Programm genommen.

Ich bedauerte das sehr. Denn immer wieder wurde ich zu diesem Thema eingeladen, von Ärzte-Vereinigungen und von Psychologischen Beratungs-Organisationen wie zum Beispiel der WPO (Weiterbildung Psychosoziale Onkologie), wo ich in Fortbildungen für Psychologische Berater und Pflegepersonal nun schon seit Jahren das Thema »Krebserkrankung und Paar­beziehung« behandle. Dabei hatte für Veranstalter fast immer mein Buch den Anstoß gegeben, mich einzuladen.

Weil es dann einige Zeit nicht mehr im Handel erhältlich war, wendeten sich immer wieder Kolleginnen und Kollegen an mich mit der Bitte, das Buch doch wieder verfügbar zu machen. Immer wieder hatten sie erlebt, wie dankbar der Band von betroffenen Paaren aufgenommen wurde und wie wichtig es für sie war, wenn sie darin lasen, vor allem wenn es beide Partner taten. Darum war es für mich eine große Freude, dass Frau Dr. Mathilde Fischer vor einiger Zeit an mich herantrat mit der Idee, das Buch in ihrem neu gegründeten Verlag Fischer & Gann mit dem Titel »Paare und Krebs. Wie Partner damit gut umgehen« herauszubringen.

Aufgrund der bisherigen Rückmeldungen gab es dabei für mich keinen Grund, inhaltlich an dem Buch etwas zu verändern. Ich bin immer noch froh und dankbar über den Weg, den meine Frau Margarete und ich – natürlich auch mit viel Unterstützung durch Freunde und Fachleute – gefunden haben, diese Krankheit in unser Leben und in unsere Beziehung zu integrieren, sodass sie uns nicht einander entfremdet hat (was diese Krise ja gar nicht so selten zwischen Partnern bewirkt), sondern im Gegenteil: dass sie uns einander näher gebracht hat, näher als wir uns je in gesunden Zeiten waren. Und diesen Weg auch heute noch betroffenen Paaren zu vermitteln, scheint mir genau so aktuell wie es vor fünf Jahren war.

Wahrscheinlich ist es so, dass Paare zu diesem Buch vor allem dann greifen, wenn sie von einem freundlichen und einfühlsamen Berater darauf aufmerksam gemacht werden oder es sogar von ihm in die Hand gedrückt bekommen. Darum wünsche ich mir natürlich sehr, dass viele, viele Kolleginnen und Kollegen von dem Buch erfahren, und dass es an einschlägigen Kliniken und Psychoonkologischen Beratungsstellen möglichst im ganzen deut­schen Sprachraum zu finden ist. Denn das Echo all derer, die es bis jetzt kennen gelernt und gelesen haben, ob selber betroffen oder beruflich damit befasst, war, wie gesagt, so außerordentlich positiv, dass ich sicher bin: sich darin zu vertiefen, ist vor allem zur Bewältigung der heftigen Krise, die eine solche Erkrankung für die Paarbeziehung darstellt, sehr hilfreich.

Mein Eindruck ist nämlich, dass der Krebs, an dem einer der beiden Partner erkrankt und ihn deshalb zum »Patienten« macht, von den Betroffenen wie auch in den Arztpraxen und Kranken­häusern noch immer viel zu individualistisch als das Problem dieses einen, der erkrankt ist, gesehen wird. Anliegen meines Buches ist es dagegen, den Krebs als etwas »Gemeinsames« zu sehen, und zwar in dem Sinn, dass diese Krise nur dann gut gemeistert werden kann, wenn beide Partner, der kranke wie der gesunde, die Bewältigung als gemeinsame Angelegenheit annehmen. »Gemeinsame Krankheitsbewältigung« – das ist der Kerngedanke dieses Buches, und was darunter zu verstehen ist, welche Bereiche dazu gehören und wie die nötigen Schritte dazu aussehen, das soll darin deutlich gemacht werden.

Darum hier nochmals einen herzlichen Dank an die Verlagsgründerin Frau Dr. Fischer! Und ich wünsche auch in ihrem Interesse, dass sich ein großer Leserkreis von selbst Betroffenen und beratend Tätigen findet. Mögen die Menschen dadurch Ermutigung und Unterstützung erfahren!

Ammerbuch, im Dezember 2015 Hans Jellouschek

prolog

meine frau margarete kohaus-jellouschek ist am 20. Mai 1998 im Alter von 53 Jahren an Krebs gestorben. Sie litt an einem Non-Hodgkin-Lymphom, das lange Zeit als niedrigmaligne eingestuft wurde und wenige Monate vor ihrem Tod in ein hochmalignes transformierte. Zum ersten Mal wurde die Krankheit im Jahr 1982 diagnostiziert, zwei Jahre nach unserer Hochzeit und nach unserem Umzug von Stuttgart ins eigene Haus in der Nähe von Tübingen. In den 16 Jahren bis zu ihrem Tod hat Margarete in unterschiedlichen zeitlichen Abständen insgesamt vier Zyklen Chemotherapie gemacht, zuletzt wurde sie noch bestrahlt und mit einem gentechnisch entwickelten Antikörper behandelt.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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