Pflegetheorien. Entstehung - Einteilung - Entwicklung - Peter Harms - E-Book

Pflegetheorien. Entstehung - Einteilung - Entwicklung E-Book

Peter Harms

0,0
15,99 €

oder
-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Pflegewissenschaft - Pflegemanagement, Note: gut, Hochschule Hannover (Fachbereich Pflegewissenschaften / Pflegemanagement), Veranstaltung: Pflegemanagement, Sprache: Deutsch, Abstract: Ohne Erkenntnis leitendes Interesse und ohne theoretisches handlungsorientiertes Wissen wird es für Plegekräfte immer schwieriger, den Alltag zu bewältigen. Das mag Hildegard Peplau ebenfalls so ergangen sein, als sie zu ihrer Zeit bereits ahnte, dass die vielen Alltagskonzepte und -rezepte in baldiger Zukunft nicht mehr ausreichend sein würden. 1949 konzipierte sie ein Pflegemodell, das niemand publizieren wollte. Dabei war das Peplausche Interaktionsmodell seiner Zeit voraus und ist besonders für die Pflege in der Psychiatrie noch heute oder aber gerade wieder, entsprechend angepasst an die heutigen Bedürfnisse von Patienten und Pflegenden, hervorragend für eine Beziehungspflege geeignet. Der Autor geht der Entwicklung von Pflegetheorien nach, deren Entstehung und Einteilung und versucht einen argumentativen Zugang zu einer theoretisch begründbaren Pflege für die alltägliche Praxis. Da die Psych-PV, ein Personalbemessungs-Instrument mit klarer Aufgabenbeschreibung und -abgrenzung Spielräume auch für die Pflege eröffnet, sollten diese in Zukunft genutzt werden.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2001

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Impressum:

Copyright (c) 2013 GRIN Verlag GmbH, alle Inhalte urheberrechtlich geschützt. Kopieren und verbreiten nur mit Genehmigung des Verlags.

Bei GRIN macht sich Ihr Wissen bezahlt! Wir veröffentlichen kostenlos Ihre Haus-, Bachelor- und Masterarbeiten.

Jetzt beiwww.grin.com

Inhalt

 

1 einleitung

2 was ist eine pflegetheorie?

2.1 Einteilung der Pflegetheorien

2.1.1 Bedürfnismodelle

2.1.2 Interaktionsmodelle

2.1.3 Pflegeergebnismodelle

3 das pflegemodell von peplau

3.1 Biographischer Einblick vor einem naturwissenschaftlich geprägten historisch-sozialen Kontext

3.2 Peplaus psychologische Annahmen über Bedürfnisse und Ängste des Menschen

3.2.1 Wer ist Sullivan?

3.3.2 Wer ist Horney?

3.3 Die vier Phasen der interpersonalen Beziehung

3.3.1 Die Phase der Orientierung

3.3.2 Die Phase der Identifikation

3.3.3 Die Phase der Nutzung

3.3.4 Die Phase der Ablösung

3.4 Pflege als Wachstums- und Reifungsprozeß

3.5 Die Pflegeperson im Rollenwechsel

3.6 Das Pflegebündnis

3.7 Die Phasen der Interaktion und der Pflegeprozeß

4 Die Bedeutung des peplau-modells für die psychiatrische pflege

5 Die Psych-pv

5.1 Die juristische Basis

5.2 Der Auftrag an das multiprofessionelle Team

5.3 Die Regelaufgaben der Pflege

6 Ist die Pflegetheorie von Peplau mit der psych-pv vereinbar?

7 fazit und kritische bewertung

8 Schlussbetrachtung

9 literaturverzeichnis

 

1 einleitung

 

Die Entscheidung für die vorliegende Hausarbeit fällt während der Vorlesungsreihe „Pflegetheorien und –modelle“ im Lernbereich III. Das Curriculum für das Hauptstudium Pflegemanagement sieht diesen Bereich für „Handlungsstrategien und Praxismodelle der Pflege“ vor. Der Verfasser (der Verf.) will mehr über Geschichte und Entwicklung solcher Theorie(n) erfahren, von denen er zwar des öfteren gehört, aber letztlich doch immer zu wenig gewußt hat. Und noch weniger in der Praxis erfahren hat.

 

Das ist nicht möglich, hat der Verf. immer wieder gehört. Das sei alles Theorie. Und ist wieder zum Alltagswissen und zur Alltagstheorie zurückgekehrt. Aber das ungute Gefühl, ein wichtiges Stück Pflegegeschichte versäumt zu haben, bleibt immer bestehen. Und die Frage, ob diese Theorien alle „aus der Luft gegriffen“ sind oder vielleicht nicht doch in einen Kontext eingebettet sind, läßt ihn nicht mehr los. Und nach 50 Jahren Pflegetheorie, von Florence Nightingale einmal abgesehen, wird es Zeit mit einer Auseinandersetzung.

 

Der Verf. hat sich auf Empfehlung und aus eigenem Antrieb mit der Interaktionstheorie von Hildegard Peplau beschäftigen wollen. Er möchte in der Auseinandersetzung mit ihren Schriften bestätigt werden: daß Peplau einen, wenn nicht den wichtigsten Kernbereich der Pflege beschrieben hat – die Beziehung zwischen Pflegeperson und zu Pflegendem[1].

 

Die Arbeit versucht zunächst zu erklären, was unter einer Pflegetheorie ganz allgemein zu verstehen ist und welche Modellarten unterschieden werden können.

 

Anschließend soll das Peplau-Modell skizziert werden. Hildegard Peplaus eigener biographischer Hintergrund sowie ihre psychologischen Annahmen über die Bedürfnisse und Ängste des Menschen erfordern aus Sicht des Verf. weitere Einblicke auf die Wissenschaft, die sie beeinflußt und in ihrer Arbeit geprägt hat. Stellvertretend hierzu zwei Beispiele.

 

Es erfolgt eine Bedeutungseinschätzung für die psychiatrische Pflege, um über die Psychiatrie-Personalverordnung (Psych-PV) und den Platz, den Pflege darin zugewiesen bekommen hat: als zwar eigenständige, aber weiter von der Medizin abhängige Gruppe, zu schauen und festzustellen, ob das Pflegemodell kompatibel ist mit den Anforderungen der Personalverordnung.

 

Ist das Pflegemodell praxistauglich? Ein Fazit ist nötig. Schlußbemerkungen schließen die Arbeit ab, die für den Verf. pflegerisches Neuland bedeutet!