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Dieses Buch ist in leichter Sprache geschrieben. Leichte Sprache hilft beim Lesen und Verstehen. Das Buch eignet sich zum Beispiel für Menschen mit Lern- und Leseschwierigkeiten oder um die deutsche Sprache zu lernen (Niveau A1). Wir schreiben nach den Regeln für leichte Sprache. Diese Buchserie ist für alle, die einfache Texte mögen. "Pinocchio" ist ein klassisches Kinderbuch, geschrieben von Carlo Collodi, das erstmals 1883 in Italien veröffentlicht worden ist. Die Geschichte folgt den Abenteuern einer lebendigen Holzpuppe namens Pinocchio, die von einem alten Schreiner geschnitzt worden ist. Pinocchio träumt davon, ein echter Junge zu werden, aber sein ungestümer Charakter und seine Neigung zu Lügen und Streichen bringen ihn immer wieder in Schwierigkeiten. Auf seiner Reise trifft Pinocchio auf eine Vielzahl von Figuren, darunter die sprechende Grille, die ihm als Gewissen dienen soll, den listigen Fuchs und die betrügerische Katze, die ihn immer wieder in die Irre führen, sowie eine Fee, die ihm verspricht, ihn in einen echten Jungen zu verwandeln, wenn er beweist, dass er mutig, ehrlich und selbstlos sein kann. "Pinocchio" ist eine tiefgründige Erzählung über Wachstum und Erlösung, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen anspricht und unterhält. Die Geschichte ist reich an Humor und Fantasie und bleibt ein zeitloser Schatz der Kinderliteratur.
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Veröffentlichungsjahr: 2026
Ein Stück Holz liegt im Wald.
Ein Mann nimmt das Holz mit.
Er legt das Holz auf seinen Wagen.
Der Mann fährt zum Schreiner Toni.
Toni arbeitet mit dem Holz.
Er sägt das Holz.
Er spaltet das Holz.
Das Holz wird den Ofen im Winter wärmen.
Toni sieht ein Stück Holz.
Das Holz ist sehr gerade.
Toni denkt:
„Es ist schön.
Ich will es nicht verbrennen.“
Die Leute nennen Toni „Meister Pflaum“.
Seine Nase glänzt blau wie eine Pflaume.
Eines Tages will Meister Pflaum einen Tisch bauen.
Er sieht das gerade Stück Holz.
Er denkt:
„Das wird ein Tisch-Fuß.“
Er nimmt ein Beil.
Er will die Rinde vom Holz entfernen.
Er schlägt auf das Holz.
Plötzlich hört er eine Stimme.
Die Stimme sagt:
„Nicht so fest schlagen!“
Meister Pflaum erschrickt.
Er steht still.
Er schaut sich um.
Er sucht in der Werkstatt.
Er sieht niemanden.
Er kratzt sich am Kopf.
Er sagt:
„Die Stimme ist nur Einbildung. Weiterarbeiten!“
Er nimmt das Beil wieder.
Er schlägt noch stärker auf das Holz.
Plötzlich hört er wieder eine Stimme.
Die Stimme sagt:
„Au! Das tut weh!“
Jetzt hat Meister Pflaum große Angst.
Er zittert.
Er sagt:
„Woher kommt diese Stimme?
Das Holz kann nicht weinen.
Das ist unmöglich.
Vielleicht ist jemand im Holz.“
Er nimmt das Holz.
Er wirft das Holz gegen die Wand.
Dann hört er genau hin.
Er wartet.
Alles bleibt still.
Nichts bewegt sich.
Er sagt:
„Das ist doch zum Lachen.
Ich habe mir das nur eingebildet.
Jetzt arbeite ich weiter.“
Er hat aber noch Angst.
Er beginnt zu singen.
Er will mutig sein.
Er legt das Holz auf die Bank.
Er nimmt einen Hobel.
Plötzlich hört er Lachen.
Die Stimme sagt:
„Hör auf!
Ich bin so kitzelig!“
Jetzt verliert Meister Pflaum den Mut.
Er fällt zu Boden.
Nach einiger Zeit wacht er wieder auf.
Er sitzt auf dem Boden.
Es klopft an der Tür.
Der Schreiner ruft:
„Nur herein!“
Er sitzt noch auf dem Boden.
Ein alter Mann kommt herein.
Der Mann ist fröhlich.
Der Mann heißt Seppel.
Er kann gut mit Holz arbeiten.
Er schnitzt schöne Dinge.
Er trägt eine gelbe Perücke.
Darum nennen ihn die Kinder Gälfink.
Der Name macht ihn sehr wütend.
Seppel sagt:
„Guten Tag, Meister Toni!
Warum sitzt du auf dem Boden?“
Toni sagt:
„Ich bringe den Ameisen das ABC bei.“
Seppel lacht.
Er sagt:
„Das ist ein neuer Beruf.
Viel Erfolg!“
Seppel sagt:
„Ich will eine Figur aus Holz machen.
Die Figur soll tanzen und fechten.
Ich werde mit ihr reisen.
Ich werde Geld verdienen.
Was denkst du?“
Plötzlich hört man eine Stimme.
Die Stimme sagt:
„Sehr gut, Gälfink!“
Seppel hört das Wort „Gälfink“.
Er wird sehr wütend.
Er fragt:
„Warum nennst du mich so?“
Toni sagt:
„Ich habe das nicht gesagt!“
Seppel sagt:
„Wer dann?“
Sie beginnen zu streiten.
Sie schreien laut.
Dann packen sie sich.
Sie schlagen und ringen.
Nach kurzer Zeit hören sie auf.
Seppel hat Tonis Mütze in der Hand.
Toni hat Seppels Perücke gepackt.
Sie schauen sich an.
Dann lachen sie.
Toni sagt:
„Gib mir meine Mütze zurück!“
Seppel sagt: „
Gib mir meine Perücke zurück!“
Sie tauschen die Sachen.
Sie geben sich die Hand.
Toni fragt:
„Wie kann ich dir helfen?“
Seppel sagt:
„Ich brauche ein Stück Holz.
Ich will eine Figur machen.“
Toni nimmt das gerade Stück Holz.
Das Holz hat ihm Angst gemacht.
Er will es Seppel geben.
Plötzlich springt das Holz auf.
Das Holz trifft Seppel am Bein.
Seppel schreit:
„Au! Warum machst du das?“
Toni sagt:
„Ich habe das nicht getan.“
Seppel sagt:
„Dann bin ich es selbst gewesen?“
Toni sagt:
„Das Holz ist es gewesen.“
Seppel glaubt das nicht.
Er wird wieder wütend.
Sie beginnen wieder zu streiten.
Seppel sagt:
„Esel!“
Toni sagt:
„Gälfink!“
Seppel sagt:
„Ochse!“
Toni sagt:
„Gälfink!“
Seppel wird sehr wütend.
Er springt auf Toni.
Sie kämpfen wieder.
Am Ende hören sie auf.
Toni hat Kratzer an der Nase.
Seppel hat Knöpfe verloren.
Beide lachen.
Beide geben sich die Hand.
Sie bleiben Freunde.
Seppel nimmt das Holz.
Er sagt danke.
Seppel geht nach Hause.
Seppel wohnt in einem kleinen Zimmer.
Das Zimmer liegt im Erdgeschoss.
Das Zimmer hat nur ein Fenster.
Im Zimmer stehen ein Stuhl, ein Tisch und ein Bett.
Der Stuhl ist wackelig.
Das Bett ist schlecht.
In der Ecke steht ein Ofen.
Der Ofen ist aus Eisen.
Auf dem Ofen steht ein Topf.
Im Topf dampft Wasser.
Seppel nimmt sein Werkzeug.
Er beginnt zu arbeiten.
Er schnitzt eine Figur aus Holz.
Er sucht einen Namen für die Figur.
Er sagt:
„Der Name ist Pinocchio.
Das ist ein guter Name.“
Seppel arbeitet schnell.
Man sieht schon Haare.
Man sieht die Stirn.
Man sieht die Augen.
Plötzlich zittert seine Hand.
Die Augen bewegen sich.
Die Augen schauen ihn an.
Seppel ärgert sich.
Er sagt:
„Schaut mich nicht so an!“
Die Augen hören nicht auf ihn.
Seppel arbeitet weiter.
Er macht die Nase.
Die Nase wächst.
Die Nase wird immer länger.
Er macht den Mund.
Die Figur lacht.
Die Figur macht Grimassen.
Seppel sagt:
„Hör auf zu lachen!“
Die Figur hört nicht auf.
Seppel sagt:
„Hör auf!“
Die Figur hört auf zu lachen.
Dann streckt sie ihm die Zunge heraus.
Seppel arbeitet weiter.
Er macht
• das Kinn,
• den Hals,
• die Schultern,
• den Körper,
• die Arme,
• die Hände.
Am Schluss macht er die Füße.
Plötzlich zieht jemand an seiner Perücke.
Seppel schaut nach oben.
Die Figur hat die Perücke in der Hand.
Seppel sagt:
„Pinocchio, gib mir die Perücke zurück!“
Die Figur setzt die Perücke auf.
Seppel wird traurig.
Er hört kurz auf zu arbeiten.
Er denkt:
„Das ist schwer.
Die Figur ist frech.“
Dann arbeitet er weiter.
Er macht die Beine fertig.
Er macht die Füße fertig.
Er freut sich über seine Arbeit.
Plötzlich tritt die Figur ihn auf die Nase.
Seppel sagt:
„Ich bin selbst schuld.“
Die Arbeit ist fertig.
Seppel stellt Pinocchio auf den Boden.
Pinocchio soll gehen lernen.
Am Anfang kann er nicht gehen.
Seppel hilft ihm.
