Private Equity in der Asset Allocation - Sebastian Oberhauser - E-Book

Private Equity in der Asset Allocation E-Book

Sebastian Oberhauser

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Beschreibung

Projektarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: "-", Duale Hochschule Baden-Württemberg, Ravensburg, früher: Berufsakademie Ravensburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Arbeit ist es, einen potenziellen Investor über die Asset Klasse Private Equity zu informieren, ohne dabei auf die Bedeutung der Asset Klasse aus volkswirtschaftlicher Sicht einzugehen. Im Zentrum der Betrachtung steht die Integration von Private Equity in die Asset Allocation. Das heißt, es wird aus der Sicht eines Investors analysiert, ob die Investition in Private Equity sinnvoller Bestandteil seines Portfolios ist. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, wird in Kapitel 2 die Asset Klasse Privat Equity und der Ablauf einer Beteiligungsfinanzierung beschrieben, indem zunächst der hier verwendete Private Equity-Begriff definiert und abgegrenzt wird. Bevor in Kapitel 5 untersucht wird, ob eine Private Equity-Beteiligung die Struktur eines Portfolios verbessern kann, werden in Kapitel 3 die wesentlichen Modelle vorgestellt, welche die Grundlage für das Portfoliomanagement darstellen und anhand derer sich die Qualität der Portfoliostruktur bewerten lässt. Außerdem wird die Performanceanalyse allgemein, sowie die Problematik dieser Analyse, speziell bei Private Equity-Beteiligungen, in Kapitel 4 beschrieben.

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Veröffentlichungsjahr: 2007

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Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit.
1.2 Abgrenzung des Investorenkreises.
2. Beschreibung von Private Equity.
2.1 Definition und Abgrenzung des verwendeten Private Equity-Begriffs
2.2 Kurzbeschreibung der möglichen Finanzierungsphasen.
3. Asset Allocation
3.1 Das Portfolio-Selection-Modell von Markowitz.
3.2 Das Indexmodell von Sharpe
3.3 Das Capital Asset Pricing Model (CAPM)
3.4. Performancemessung
4. Problematik der Private Equity-Performancemessung
5. Private Equity als Portfoliobeimischung.
6. Fazit und Ausblick

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1. Einleitung

Im Jahr 2006 dominierten Private Equity-Gesellschaften mit mehr als 2000 Transaktionen in einem Volumen von insgesamt über 600 Milliarden Dollar den weltweiten Markt für Firmenübernahmen.1Auch in Deutschland war die Branche 2006 verstärkt aktiv, mit der Konsequenz, dass die Rolle der Private Equity-Firmen in der öffentlichen Debatte kontrovers diskutiert wurde. Insbesondere die Titulierung und die damit verbundene Kritik an der Branche durch den damaligen Arbeitsminister Franz Müntefering hat dazu geführt, dass die Bezeichnung „Heuschrecken“ für die Private Equity-Gesellschaften in den allgemeinen Sprachgebrauch Einzug gefunden hat.2Die Kritiker werfen der Brache vor, dass sie mit ihrem aggressiven Vorgehen bei der Umstrukturierung übernommener Unternehmen lediglich darauf abziele, kurzfristig maximalen Profit aus der Beteiligung zu generieren, anstatt die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen durch langfristige und nachhaltige Umstrukturierung zu verbessern. Die Debatte hat zusätzlich an Emotionalität gewonnen, da die Umstrukturierungen in den Unternehmen häufig mit der Entlassung weiter Teile der Belegschaft einher gehen.3

Die Gegenposition verweist darauf, dass das Agieren der Private Equity-Fimen weitgehend determiniert sei, da sie sonst die an sie gestellten Renditeforderungen seitens der Investoren nicht erfüllen könnten. Wesentliche Gründe warum institutionelle Anlegerbeispielsweise Pensionsfonds - diese hohen Renditeforderungen an die Private Equity-Gesellschaften stellen, liegen wiederum darin, dass bedingt durch die steigende Lebenserwartung und die tendenziell sinkende Lebensarbeitszeit (beispielsweise durch Frühverrentung, Arbeitslosigkeit) auch sie einem zunehmenden Renditedruck ausgesetzt sind. Demzufolge könnte man - um es überspitzt zu formulieren - sagen, dass die durch Umstrukturierungsmaßnahmen entlassenen ehemaligen Mitarbeiter, die verstärkt auf die Rendite ihres - eventuell vorhandenen - Pensionsfonds angewiesen sind, den Grund für ihre eigene Entlassung indirekt selbst mit herbeigeführt haben.

Mittlerweile wurde außerdem in mehreren empirischen Untersuchungen bezüglich der Auswirkungen von Private Equity festgestellt, dass Private Equity-finanzierte

1Vgl. Handelsblatt, NR. 251 o.V. (2006), S. 25.

2Vgl. www.manager-magazin.de/unternehmen/mittelstand/0,2828,402081,00.html (Ausdruck vom 20.02.2006 liegt dem Verfasser vor)

3Vgl. Müntefering (2005), S. 18.