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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Informatik - Wirtschaftsinformatik, Note: 1,3, Technische Universität Dresden (Professure für Wirtschaftsinformatik, insb. Business Intelligence), Sprache: Deutsch, Abstract: Process Performance Management - Schon lange spielen prozessbasierte Ansätze bei vielen betriebswirtschaftlichen Ansätze eine Vorreiterrolle. Doch deren Management ist immer noch eine stark zu erforschende Disziplin. Denn es fehlt v.a. in der Wirtschaftsinformatik an etablierten Konzepten aus Unmengen von anfallenden Transaktions- und Stammdaten die essentiellen Informationen zu filtern und angemessen in Handlungen umzusetzen. Viele Unternehmen stehen vor der Frage, mit welchen Herangehensweisen sie ein erfolgreiches Process Performance Management umsetzen können, welches über das reine Performance Measurement hinaus geht. Denn nur ein vollständiger Ansatz garantiert auch eine kontinuierliche Verbesserung. Diese Arbeit befasst sich mit Ansätzen zum Process Performance Management. Es wird ansatzweise eine Vorbereitung einer Definition vorgenommen um somit Struktur in diese neue Disziplin zu bringen und weitere Forschung(-sansätze) vorzubereiten.
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Veröffentlichungsjahr: 2012
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Fakultät Wirtschaftswissenschaften
Professur für Wirtschaftsinformatik, insbes. Business Intelligence Research
Hauptseminararbeit
Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Technischen Universität Dresden
Bearbeitungszeitraum: 13. April - 17. Juni 2011 Dresden, Juni 2011
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Abkürzungsverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis
Abk. Abkürzung BAM Business Activity Monitoring BI Business Intelligence BPM Business Process Management BPMS Business Process Management System BPR Business Process Reengineering CASE Computer-Aided Software Engineering CMMI Capability Maturity Model Integration CPM Corporate Performance Management CPSF Critical Process Success Factors CRM Customer Relationship Management d.h. das heißt DMAIC Define, Measure, Analyse, Improve, Control ERP Enterprise Resource Planning KPI Key Performance Indicator LI Leistungsindikatoren LK Leistungskennzahlen LV Leistungsvergleiche MSS Management Support System PPM Process Performance Management PPMF Process Performance Measurement Model SCAMPI Standard CMMI Appraisal Method for Process Improvement u.a. unter anderem
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Einleitung 5
Die Führung eines Unternehmens beeinflusst maßgeblich den Unternehmenserfolg (vgl. HUNGENBERG & WULF (2007), S. 21 ff.). Das Zusammenspiel langfristig strategischer mit kurzfristig operativen Entscheidungen, welches in Wechselbeziehung mit der Umwelt eines Unternehmens steht (vgl. BEA & HAAS (2005), S. 22 ff.), hinterlässt einen konstanten und stetig zu überdenkenden Handlungsverlauf. Um diesen Handlungsverlauf zu lenken wurden in der Vergangenheit zahlreiche Steuerungsinstrumente geschaffen. Diese reichen von eher in unstrukturierten Prozessen formulierten Strategien (vgl. HINTERHUBER (2004), S. 28 ff.) bis hin zu operativen, meist strukturiert rechnerischen Maßnahmen wie eine Prozesskostenrechnung (vgl. MILLER & VOLLMANN (1985), S. 142 ff.).
Die Forschungsdisziplin der Wirtschaftsinformatik hat es sich u.a. zur Aufgabe gemacht eben diese heterogenen Entscheidungsfindungsprozesse zu unterstützen. Die
Forschungsgemeinschaft entwickelte dabei viele Konzepte von unterstützenden Systemen. Gluchowski, Gabriel und Dittmar kategorisieren diese Systemarten unter dem Dach der Management Support Systeme (vgl. GLUCHOWSKIET AL.(2008), S. 87) an Hand der den Nutzern auferlegten Aufgaben nach Grad der Führungs-, Planungs-, Steuerungs- und Kontrollfunktion im Unternehmen (vgl. SEMEN & BAUMANN (1994), S. 48). Als „[…] innovative IT-Lösungen der Unternehmenssteuerung […]“ (KEMPERET AL.(2006), S. V) heben sich dabei u.a. Konzepte wie Business Intelligence (BI) insbesondere Data Warehousing zur historisierten Datenhaltung hervor (vgl. INMONET AL.(2008), S. 23 ff.). Die Lücke zwischen dem eher datengetriebenen Ansatz der Business Intelligence und den Geschäftsprozessen eines Unternehmens sollte durch einen eher prozessorientierten und ganzheitlichen Blinkwinkel geschlossen und somit auch in eine Steigerung der Unternehmensleistung umgewandelt werden. Bekannt wurde diese Form u.a. als Corporate Performance Management (CPM) oder Business Performance Management Systeme (vgl. HEß (2005), S. 8 ff.).
Zur Unternehmenssteuerung und somit der ablaufenden Prozesse sind allerdings nicht nur diese technisch unterstützenden Systeme notwendig, sondern ebenfalls auch ganzheitliche, rückgekoppelte CPM-Konzepte. Ein bekannter Vertreter um den Erfolg einer Strategie zu messen und diese an neue Bedingungen anzupassen ist die von Kaplan und Norton vorgeschlagene Balanced Scorecard (vgl. KAPLAN & NORTON (1996), S. 7 ff.). Diese kann, auf
