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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Informatik - Software, Note: 1, Johannes Kepler Universität Linz (Seminar Software Engineering), Sprache: Deutsch, Abstract: "Erlang ist eine nebenläufige und verteilte funktionale Sprache." [Sahlin 1996] Die native Unterstützung dieser drei Paradigmen durch einfache und leicht erlernsowie anwendbare Sprachstrukturen machen die Programmiersprache Erlang zu einem äußerst mächtigen Werkzeug wenn es darum geht, verteilte Anwendungen, die durch viele leichtgewichtige Prozesse abbildbar sind, unkompliziert und sicher zu realisieren. Die Eigenschaft der Zustandsfreiheit, der prinzipielle Verzicht auf geteilten Speicher und die Behandlung von Fehlern, die mittels Verbinden von Prozessen behandelt werden können, stellen Funktionen zur Verfügung, welche die geforderte Sicherheit verteilter Softwaresysteme auf relativ einfache Weise garantieren können. Besonders im Hinblick darauf, dass Leistungszuwächse von Rechnern neuer Generationen nicht auf schnellere einzelne Prozessoren sondern auf die Verteilung der Rechenlast auf mehrere Prozessoren zurückzuführen sein wird, kann davon ausgegangen werden, dass dieser Programmiersprache in naher Zukunft noch bedeutende Relevanz zukommen wird.
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Veröffentlichungsjahr: 2010
Page 1
Seminar SS 2008
Ausgewählte Kapitel des Software Engineering
Page 3
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Klassifizierung von Programmiersprachen [Grabmüller 2003, S. 12] 20
Listingverzeichnis
Listing 1: Eine einfache Berechnung in Erlang 7
Listing 2: Zuweisung von Variablen mittels Pattern Matching 8
Listing 3: Anlegen eines Tupels, welcher mehrere Tupel enthält 9
Listing 4: Einsatz des Pattern Matching Operators zum Extrahieren von Werten 10 Listing 5: Einige Beispiele mit Listen 11
Listing 6: Definition einer Liste mit verschiedenen Figuren 12
Listing 7: Modul geometrie.erl 12
Listing 8: Kompilieren des Moduls geometrie und Test der Funktion flaeche() 13
Listing 9: Erweiterung des Moduls geometrie durch die Funktion totaleFlaeche() 14 Listing 10: Anwendung der Funktion totaleFlaeche() 14
Listing 11: Verwendung von case-Konstrukten in flaeche() 15
Listing 12: flaeche() mit Exceptions 15
Listing 13: Aufruf der neuen Funktion flaeche() 15
Listing 14: Funktion flaecheMitTryUndCatch() 16
Listing 15: Aufruf der Funktion flaecheMitTryUndCatch() 16
Listing 16: Pattern Matching in Funktionen [Armstrong 2007, S. 45] 26
Listing 17: Rekursive for-Schleife in Erlang [Armstrong 2007, S. 47] 26
Listing 18: Key-Value-Server, [Armstrong 2007, S. 170ff] 30
Listing 19: lokaler Testlauf des Servers 31 Listing 20: Start Node 1 31 Listing 21: Start Node 2 31
Listing 22: Nodes auf verschiedenen Maschinen 32
Listing 23: Testlauf KVS auf verteilten Rechnern 32
Kreisel, Pernsteiner Seminar Software Engineering SS 2008
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Programmierparadigmen in Erlang 4
"Erlang ist eine nebenläufige und verteilte funktionale Sprache." [Sahlin 1996]
Die native Unterstützung dieser drei Paradigmen durch einfache und leicht erlernsowie anwendbare Sprachstrukturen machen die Programmiersprache Erlang zu einem äußerst mächtigen Werkzeug wenn es darum geht, verteilte Anwendungen, die durch viele leichtgewichtige Prozesse abbildbar sind, unkompliziert und sicher zu realisieren.
Die Eigenschaft der Zustandsfreiheit, der prinzipielle Verzicht auf geteilten Speicher und die Behandlung von Fehlern, die mittels Verbinden von Prozessen behandelt werden können, stellen Funktionen zur Verfügung, welche die geforderte Sicherheit verteilter Softwaresysteme auf relativ einfache Weise garantieren können.
Besonders im Hinblick darauf, dass Leistungszuwächse von Rechnern neuer Generationen nicht auf schnellere einzelne Prozessoren sondern auf die Verteilung der Rechenlast auf mehrere Prozessoren zurückzuführen sein wird, kann davon ausgegangen werden, dass dieser Programmiersprache in naher Zukunft noch bedeutende Relevanz zukommen wird.
Kreisel, Pernsteiner Seminar Software Engineering SS 2008
