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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,7, Hochschule Neubrandenburg (Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit), Sprache: Deutsch, Abstract: Qualitätsmanagement im Krankenhaus rückt zunehmend in den Mittelpunkt gesellschaftspolitischer Kontroversen, in einer Zeit, die stark von Kostendiskussionen im Ge-sundheitssektor geprägt ist, und in der die Krankenhäuser als einer der Hauptverursa-cher für die ständig steigenden Gesundheitskosten angesehen werden. Auf politischer und auch massenmedialer Ebene gelten Krankenhäuser immer häufiger als Sinnbild für Ineffizienz und veraltete Strukturen, die schnellstmöglich reformiert werden müssen. Unter Druck der staatlichen Haushaltskonsolidierung werden Kranken-häuser zunehmend „ausgedünnt“. Dies impliziert die Aufkündigung von Versorgungsverträgen, Stellenabbau, wie auch Krankenhausschließungen. Angesichts der leeren Kassen der öffentlichen Hand fordern Politik, Krankenkassen und selbsternannte Wort-führer der Patienten den Einzug der Marktwirtschaft und des modernen Wettbewerbs in den Gesundheitssektor, was u.a. mit der Einführung eines Konkurrenzsystems in das Krankenhauswesen einhergeht. Zudem sollen moderne Managementmethoden Eingang in die Krankenhausführung finden, um sich so im Wettbewerb bewähren zu können . Aufgrund dieser Problematik soll diese Arbeit die Bedeutung von Qualitätsmanagement im Krankenhaus darstellen und Interesse für diese Thematik wecken. Denn Qualitäts-management kann einen erheblichen Beitrag zur Qualitätsverbesserung bzw. -sicherung wie auch zur Patienten-, Mitarbeiter- und Lieferantenzufriedenheit leisten.
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Veröffentlichungsjahr: 2003
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Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Vorgehensweise
3 Qualität im Krankenhaus
3.1 Was bedeutet Qualitätsmanagement (QM)?
3.1.1. Strukturqualität
3.1.2 Prozessqualität
3.1.3 Ergebnisqualität
3.2 Ziele des Qualitätsmanagements im Krankenhaus
3.3 Nutzen des Qualitätsmanagements im Krankenhaus
3.4 Information, Kommunikation, Partizipation
3.5 Förderung der Zusammenarbeit der Berufsgruppen
3.6 Festlegung und Bewertung der Qualität
3.6.1 Kriterien
3.6.2 (medizinische) Standards
3.6.3 Indikatoren
3.6.4 Normen
4 Das Qualitätsmodell der EFQM
5 Fazit
6 Literaturverzeichnis
7 Anhang
7.1 Elemente der DIN EN ISO Norm 9001 übertragen auf das Krankenhaus
7.2 Das QM – Prozessmodell
7.3 Der PDCA – Zyklus nach Deming
7.4 Aufbau der neuen DIN EN ISO 9001:2000
7.5 Das EFQM – Modell für Excellence
7.6 Die RADAR – Logik
7.7 Übertragung des EFQM – Kriterienkatalogs auf das Krankenhaus
Eidesstattliche Versicherung
Qualitätsmanagement im Krankenhaus rückt zunehmend in den Mittelpunkt gesellschaftspolitischer Kontroversen, in einer Zeit, die stark von Kostendiskussionen im Gesundheitssektor geprägt ist, und in der die Krankenhäuser als einer der Hauptverursacher für die ständig steigenden Gesundheitskosten angesehen werden.
Auf politischer und auch massenmedialer Ebene gelten Krankenhäuser immer häufiger als Sinnbild für Ineffizienz und veraltete Strukturen, die schnellstmöglich reformiert werden müssen. Unter Druck der staatlichen Haushaltskonsolidierung werden Krankenhäuser zunehmend „ausgedünnt“. Dies impliziert die Aufkündigung von Versorgungsverträgen, Stellenabbau, wie auch Krankenhausschließungen. Angesichts der leeren Kassen der öffentlichen Hand fordern Politik, Krankenkassen und selbsternannte Wortführer der Patienten den Einzug der Marktwirtschaft und des modernen Wettbewerbs in den Gesundheitssektor, was u.a. mit der Einführung eines Konkurrenzsystems in das Krankenhauswesen einhergeht. Zudem sollen moderne Managementmethoden Eingang in die Krankenhausführung finden, um sich so im Wettbewerb bewähren zu können[1].
