Rache - René Appel - E-Book

Rache E-Book

René Appel

2,2
9,99 €

oder
Beschreibung

Marion ist glücklich mit ihrem reichen Freund Roy. Endlich muss sie nicht mehr bei ihrem Vater in der Metzgerei arbeiten. Aber wie kommt Roy eigentlich zu so viel Geld? Und woher stammt das Blut an seiner Kleidung? Marion hat Angst, dass Roy in etwas Schlimmes verwickelt ist. Ist sie auch in Gefahr?

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EPUB
MOBI

Seitenzahl: 78




René Appel

Rache

Spaß am Lesen Verlag

www.spassamlesenverlag.de

Das aus dem Niederländischen übersetzte Buch Rache erscheint in der Reihe „Krimis“ und ist eine in Einfacher Sprache überarbeitete Kriminalgeschichte.

Die Originalfassung Tweestrijd wurde erstmals 1998 beim niederländischen Verlag Prometheus veröffentlicht (und 2001 unter dem Titel Rachsucht beim Verlag Nagel & Kimche AG, Deutschland).

Verfasser: René Appel

Bearbeitung: Marianne Höhle

Übersetzung: Bettina Stoll

Umschlagmotiv: Shutterstock

Satz und Gestaltung: Eenvoudig Communiceren

© 2013 | Spaß am Lesen Verlag, Münster

Alle Rechte vorbehalten. Nichts aus dieser Ausgabe darf ohne vorherige schriftliche Genehmigung des Herausgebers vervielfältigt, in einem automatisierten Datenbestand gespeichert oder veröffentlicht werden, in irgendeiner elektronischen oder mechanischen Form oder in Form von Fotokopien, Aufnahmen oder auf irgendeine andere Art und Weise.

ISBN 978-3-944668-20-8

Im Text kommen einige ungewohnte Wörter vor. Sie sind unterstrichen und werden in der Wörterliste ab Seite 124 erklärt.

Marion

Sie spürt die laute Musik im Kopf und im Bauch.

Marion nimmt noch einen Schluck aus ihrem Glas.

Was war da überhaupt drin?

Ach ja, Bacardi Cola natürlich.

Die Jungs nennen das kurz Baco.

Ihr schmeckt es eigentlich nicht mehr.

Sie hat schon zu viel davon getrunken.

Immer wieder steht ein neues Glas vor ihr.

Manchmal weiß sie nicht einmal, wer ihr den Drink spendiert.

In ihrem Kopf dreht sich alles.

Und sie ist müde.

Samstags ist in der Metzgerei viel los.

Marion steht dann schon früh an der Schneidemaschine.

Danach bedient sie die Kunden.

Wenn das Geschäft schließt, muss sie noch saubermachen.

Marion tun die Füße weh.

Ihre Stiefel drücken.

Vielleicht hätte sie andere Schuhe anziehen sollen.

Ein Junge schreit ihr etwas ins Ohr.

Sie versteht ihn nicht.

Aber sie nickt trotzdem.

Er sieht gut aus: dunkle Locken und lachende Augen.

Und er trägt enge Jeans und ein Jeanshemd.

Darüber eine schwarze Lederjacke.

Sie kennt ihn nicht.

Offenbar ist er ein Freund von Frank.

Gerade hat er noch mit ihm geredet.

Schön, dass Frank wieder da ist.

„Ich war zwei Monate im Urlaub“, erklärt er lächelnd.

Diesen Urlaub hat er im Gefängnis verbracht.

Alle wissen es.

Aber niemand sagt etwas.

Frank ist wieder da. Das zählt.

Denn Frank ist nett.

Er ist ein Freund.

Und jeder macht mal einen Fehler.

Warum sollte Frank eine Ausnahme sein?

Marion nimmt noch einen Schluck Bacardi Cola.

Plötzlich ist ihr übel.

Für einen Moment hat sie das Gefühl, dass sie sich übergeben muss.

Marion

Ein Mann mit schlechten Zähnen tippt ihr auf die Schulter.

„Hey, kennen wir uns nicht?“

Sie schüttelt den Kopf.

„Willst du was trinken?“, fragt der Mann.

Wieder schüttelt sie den Kopf.

„Ich habe noch was“, sagt sie.

Sie nimmt einen Schluck.

Doch der Schluck kommt sofort wieder hoch.

Wankend sucht sie durch die Menge einen Weg zum Ausgang.

„Entschuldigung, darf ich mal ...“

Draußen tastet sie sich an der rauen Mauer entlang.

Sie hat das Gefühl, dass ihr jemand folgt.

Aber als sie sich umdreht, ist niemand da.

Die Musik aus der Bahama Bar dröhnt ihr noch in den Ohren.

Nach ein paar Metern übergibt sie sich.

Aus den Augenwinkeln sieht sie den Schatten eines Mannes.

Sie taumelt weiter und stützt sich dabei mit der Hand gegen die Mauer.

Sie muss ein Taxi finden.

Zu Fuß ist es viel zu weit nach Hause.

Am Ende der Straße ist ein Taxistand.

Jedenfalls denkt Marion das.

Ihr kommt ein Mann entgegen.

Er ist betrunken. Das sieht man von Weitem.

Sie will eine Zigarette aus der Handtasche holen.

Doch die Schachtel fällt ihr aus der Hand. Mist.

„Soll ich dir helfen?“, fragt der Mann.

„Hau ab, lass mich in Ruh“, antwortet Marion.

„He, nicht so grob. Ich will dir doch nur helfen“, erwidert der Mann.

„Hau ab“, sagt Marion noch einmal.

Mensch, warum ist Holger nicht da, denkt sie.

Warum hat er mich im Stich gelassen?

Früher ist sie immer mit Holger ausgegangen.

„Mach bloß keine Zicken“, sagt der Mann.

Er packt Marion am Arm und zieht sie hinter sich her. Keine Menschenseele auf der Straße.

Nirgends brennt Licht.

Ihr klopft das Herz bis zum Hals.

„Lass mich los“, fleht sie ihn an. „Bitte!“

Der Mann hat plötzlich ein Messer in der Hand.

„Halt den Mund“, sagt er. „Zieh deine Klamotten aus.“

„Nein, nicht!“ Marion versucht sich zu wehren.

Da greift ihr der Mann unter den Rock.

Mit den Fingern fummelt er an ihrer Unterhose.

Roy

In der Ferne hört sie ein Auto.

Das Geräusch kommt näher.

Der Mann lässt sie kurz los und schaut sich um.

Marion rennt los.

Da vorne brennt Licht. Dort sind Menschen.

Aber dann spürt sie schon wieder seine Hand fest um ihren Arm.

„Kein Mucks mehr! Oder es ist vorbei!“, zischt der Mann. Er zerrt sie in eine enge Seitengasse.

„Du dreckiges Flittchen, ich werd´s dir zeigen!“

Sie spürt das kalte Messer am Schenkel.

Mit einem Ruck schneidet er ihre Unterhose entzwei.

Er drückt Marion gewaltsam an sich.

„Zuerst ein Kuss“, keucht er.

Sein Gesicht ist ihr jetzt ganz nah.

Die schlechten Zähne sind gut zu sehen.

Sie riecht seinen stinkenden Atem.

Als sie seine Zunge in ihrem Mund spürt, wird ihr wieder übel.

„Gefällt´s dir?“, sagt der Mann.

Er reibt seinen Unterleib gegen ihren Körper.

Roh drückt er Marion zu Boden.

Sie will schreien, aber er hält ihr den Mund zu.

Mit der anderen Hand knöpft er sich die Hose auf.

Dann zieht er ihren Rock hoch.

„Nein“, flüstert sie. „Nein.“

Plötzlich taucht über ihr noch ein Gesicht auf.

Es kommt ihr bekannt vor.

Jemand zieht den Mann von ihr weg.

Rufe, Schläge, Schmerzensschreie.

Nach ein paar Sekunden ist alles vorbei.

Marion steht mühsam auf und zieht ihren Rock herunter.

„Geht´s?“, fragt ein Junge mit dunklen Locken.

„Ja“, stammelt sie mit heiserer Stimme.

„Hat er ...?“

Sie schüttelt den Kopf.

„Bist du in Ordnung?“

Sie nickt.

Die zerrissene Unterhose ist ihr auf die Knöchel heruntergerutscht.

„Ich bin Roy“, sagt der Junge.

„Und wie heißt du?“

Roy

Frank und Roy sitzen in einem Auto und trinken Bier. „Wie viel bekommen wir diesmal?“, fragt Roy.

Frank zuckt mit den Schultern.

„Ich weiß nicht. Vielleicht drei oder vier.“

Sie trinken und rauchen.

Roy spürt die Spannung in seinem Körper.

Es war eine komische Nacht gewesen.

Erst das Mädchen in der Bahama Bar.

Warum war er ihr eigentlich gefolgt?

Roy befühlt seine rechte Hand.

Er hat viel zu lange auf den Mann eingeschlagen.

Aber der hatte das auch verdient.

Vielleicht hätte er ihn ausnehmen sollen. Wer weiß, wie viel Geld der Typ bei sich hatte. Doch mit dem Mädchen dabei war das nicht möglich.

„Wie sieht´s aus?“, fragt Roy. Frank schaut auf die Uhr. „Wir warten noch kurz“, meint Frank.

Auf der Straße ist nichts zu sehen.

Nur die am Straßenrand geparkten Autos.

Alles teure Wagen. BMWs. Große Audis und so.

Frank holt eine LKW-Batterie aus dem Kofferraum.

Er schließt die Batterie an den BMW an, der vor seinem Auto steht.

Roy passt auf, ob jemand kommt.

Doch alles ist ruhig.

Ein dumpfes Geräusch. Die Alarmanlage ist kaputt.

Frank fährt mit einem Draht an der Scheibe der Fahrertür entlang.

Er stochert herum, bis ein Klick zu hören ist.

Jetzt ist die Tür offen.

Frank steigt in den BMW.

Mit einem Beulenzieher zieht er das Zündschloss heraus.

Danach startet er das Auto mit einem Schraubenzieher.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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