Rational-Choice & das Paradoxon des Wählens - Pascal Ludwig - E-Book

Rational-Choice & das Paradoxon des Wählens E-Book

Pascal Ludwig

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Politik - Politische Systeme allgemein und im Vergleich, Note: 2,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Seminar: "Moderne Politische Theorie", Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Hausarbeit soll sich mit der Schwierigkeit der Rational-Choice-Theorie beschäftigen, das Auftreten von relativ hohen Wahlbeteiligungen erklären zu können. Dabei wird sich auf das Modell der „Anomalien in Rational-Choice“ bezogen. Es wird also die These geprüft, warum hohe Wahlbeteiligungen möglich sind, obwohl generelle Annahmen in Rational-Choice auf niedrige Wahlbeteiligungen schließen lassen müssten. Dabei ist es aus zwei Gründen sinnvoll, dieses durch Anthony Downs bekannte, so genannte Paradoxon des Wählens aus Sicht von Rational-Choice-Ansätzen zu betrachten. Offensichtlich handelt es sich bei diesem Paradoxon um ein Rational-Choice internes Problem, daher muss auch innerhalb dieses Ansatzes nach möglichen Lösungen gesucht werden. Zum anderen befindet sich die geprüfte Problematik auf der Makroebene, die jedoch durch Handlungen in der Mirkoebene hervorgerufen wird. Die zentrale Annahme von Rational-Choice besagt, dass Individuen rational handeln. Daraus kann auf das Verhalten von Kollektiven geschlossen werden. Das Explanandum durch Rational-Choice, also soziale Phänomene, liegt somit auf der Makroebene. Das Explanans hingegen in der Mikroebene. Die Verbindung zwischen diesen beiden Ebenen erfolgt durch die so genannten Brückenhypothesen. Zur Herangehensweise an die benannte Problematik werden zuerst die theoretischen Grundlagen des Rational-Choice Ansatzes und des Paradoxon des Wählens vorgestellt. Darauf folgt eine kurze Präsentation des Ansatzes Anomalien in Rational-Choice, welcher unter 4. auf das Paradoxon des Wählens Anwendung findet. Diesbezüglich wird versucht Szenarien zu entwerfen, die den Wahlakt des rationalen Wählers als Anomalie entlarven würden. Abschließend folgen Schlussfolgerung und Ausblick zur benannten Thematik.

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Veröffentlichungsjahr: 2012

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