Risikomanagement bei Logistik-Dienstleistern - Stefan Harich - E-Book

Risikomanagement bei Logistik-Dienstleistern E-Book

Stefan Harich

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,6, BVL Campus gGmbH, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit Beginn der betriebswirtschaftlichen Forschung ist das Thema „Risiko“ von Interesse. Dabei vertreten verschiedene Autoren die Meinung, dass es sich beim Begriff „Risiko“ um einen der elementarsten betriebswirtschaftlichen Sachverhalte handelt, welcher in einem Atemzug mit Kosten, Aufwand und Ertrag zu nennen ist. „Risiko“ als Begriff wird von den verschiedenen Bereichen der Wissenschaft und Wirtschaft wahrgenommen und verstanden. Gemeinsam ist den Betrachtungsweisen der Verweis auf unvollständige Informationen über die Zukunft, auf Entscheidungen, die in diesem Rahmen gefällt werden müssen und auf den Schaden bzw. den Verlust, der durch ein Risikoergebnis entsteht. Haller erkennte ein gemeinsames Risikoverständnis der unterschiedlichen Disziplinen, welches darin besteht, „das Risiko als die Summe aller Möglichkeiten gilt, dass sich der Erwartungen an ein System aufgrund von Störprozessen nicht erfüllen“. Sowohl in der Wissenschaft als auch in der Praxis existieren verschiedenste Ansätze zur systematischen Erfassung von Unternehmensrisiken. Gemeinsames Ziel aller Ansätze ist: Alle Risiken sollen aufgrund einer charakteristischen Eigenschaft sortiert werden. Daraus ergeben sich in einem zweiten Schritt die Unterschiedlichen Risikoarten. Einen Überblick über die Möglichkeiten vermittelt Abb. 2. [...]

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Veröffentlichungsjahr: 2009

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Inhaltsverzeichnis
1. Risikodefinition und Risikoklassifikation - 3 -
2. Risikostrategie als Funktion der Unternehmensstrategie - 5 -
3. Risikopolitik als Mittel zur Umsetzung der Risikostrategie - 5 -
4. Risikomanagement-Prozess - 6 -
4.1. Risikoidentifikation und -kategorisierung - 7 -
4.2. Risikobewertung - 7 -
4.3. Risikosteuerung - 9 -
4.4. Risikocontrolling und -reporting - 10 -
5. Übersicht über die Arten der Risiken in der Logistik - 10 -
5.1. Versorgungsrisiken - 11 -
5.2. Operationelle Risiken - 12 -
6. Instrumente des Risikomanagement - 13 -
6.1. Kennzahlenorientierte Frühwarnsysteme - 13 -
6.2. Indikatororientierte Früherkennungssysteme - 14 -
6.3. Frühaufklärungssysteme - 15 -
7. Anforderungen an ein Risikomanagement-System - 16 -
7.1. Anforderungen aus strategischer Sicht - 16 -
7.2. Anforderungen aus Prozesssicht - 16 -
7.3. Anforderung aus Datensicht. - 17 -
7.4. Anforderungen aus organisatorischer Sicht - 17 -
8. Logistik AGB - 18 -
8.2. Risikozuordnungsgedanke - 18 -
8.3. Haftung bei Schäden - 19 -
9. Fazit - 19 -
Abbildungsverzeichnis - 20 -
Literaturverzeichnis - 20 -

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1. Risikodefinition und Risikoklassifikation

Seit Beginn der betriebswirtschaftlichen Forschung ist das Thema „Risiko“ von Interesse. Dabei vertreten verschiedene Autoren die Meinung, dass es sich beim Begriff „Risiko“ um einen der elementarsten betriebswirtschaftlichen Sachverhalte handelt, welcher in einem Atemzug mit Kosten, Aufwand und Ertrag zu nennen ist.1

„Risiko“ als Begriff wird von den verschiedenen Bereichen der Wissenschaft und Wirtschaft wahrgenommen und verstanden.2Gemeinsam ist den Betrachtungsweisen der Verweis auf unvollständige Informationen über die Zukunft, auf Entscheidungen, die in diesem Rahmen gefällt werden müssen und auf den Schaden bzw. den Verlust, der durch ein Risikoergebnis entsteht. Haller erkennte ein gemeinsames Risikoverständnis der unterschiedlichen Disziplinen, welches darin besteht,„das Risiko als die Summe aller Möglichkeiten gilt, dass sich der Erwartungen an ein System aufgrund von Störprozessen nicht erfüllen“3

In Abb.1 sind einige zielorientierte Definitionen des Begriffs Risiko zusammengestellt.

10Abbildung 1 Risikodefinitionen

Sowohl in der Wissenschaft als auch in der Praxis existieren verschiedenste Ansätze zur systematischen Erfassung von Unternehmensrisiken. Gemeinsames Ziel aller Ansätze ist: Alle Risiken sollen aufgrund einer charakteristischen Eigenschaft sortiert werden. Daraus ergeben sich in einem zweiten Schritt die Unterschiedlichen Risikoarten. Einen Überblick über die Möglichkeiten vermittelt Abb. 2.

1Vgl. (Bernstein, 2000)

2Vgl. (Neumann, 1995)

3Vgl. (Haller M. , 1992) S. 322

4Vgl. (Blankenburg, 1984) S. 218

5Vgl. (Franke, 1990) S. 76

6Vgl. (Gabler, 1997) S. 11

7Vgl. (Gareis, 1991) S. 114

8Vgl. (Haller M. , 1986) S. 18

9Vgl. (Mikus, 1998) S. 85

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