Romeo und Julia - William Shakespeare - E-Book

Romeo und Julia E-Book

William Shakespeare

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Beschreibung

Romeo und Julia: Als Sinnbild bedingungsloser Liebe und Treue bis in den Tod sind sie unsterblich geworden. Die Geschichte der beiden Liebenden, die an der Feindschaft ihrer Familien zugrunde gehen, ist Shakespeares meistgespieltes Drama und wurde vielfach verfilmt. Mit der Übertragung von Thomas Brasch ist eine ebenso genaue wie kongeniale Nachdichtung gelungen, die die Sprachkraft Shakespeares einzigartig widerspiegelt.

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Seitenzahl: 122

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Romeo und Julia: Als Sinnbild bedingungsloser Liebe und Treue bis in den Tod sind sie unsterblich geworden. Die Geschichte der beiden Liebenden, die an der Feindschaft ihrer Familien zugrunde gehen, ist Shakespeares meistgespieltes Drama und vielfach verfilmt worden. Mit der Übertragung von Thomas Brasch ist eine ebenso genaue wie kongeniale Nachdichtung gelungen, die die Sprachkraft Shakespeares einzigartig widerspiegelt.

William Shakespeare, geboren am 23. (?) April 1564 in Stratford-upon-Avon, siedelte 1585 nach London über, wo er als Regisseur, Dramaturg und Bühnenschriftsteller und Schauspieler Bekanntheit erlangte. Er schloß sich der Theatertruppe Chamberlain’s Men an und war von 1597 an Mitinhaber des Globe Theaters. Um 1610 kehrte er als angesehener, begüterter Mann nach Stratford zurück, wo er am 23. April 1616 starb. Die erste maßgebliche Gesamtausgabe von Shakespeares Werken ist die Folio-Ausgabe von 1623.

Thomas Brasch (1945-2001) war Dichter, Dramatiker, Filmschaffender und Übersetzer und eine der markantesten Figuren der neuen deutschen Literatur. Sein Werk ist im Suhrkamp Verlag erschienen.

WILLIAM SHAKESPEARE

ROMEO & JULIA

Aus dem Englischen von Thomas Brasch

INSEL VERLAG

Umschlagabbildung: Nurten Zeren, Berlin

eBook Insel Verlag Berlin 2014

Der vorliegende Text folgt der 1. Auflage der Ausgabe des insel taschenbuchs 4035.

© Insel Verlag Frankfurt am Main und Leipzig 1992

Alle Rechte vorbehalten, insbesondere das des öffentlichen Vortrags sowie der Übertragung durch Rundfunk und Fernsehen, auch einzelner Teile. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotografie, Mikrofilm oder andere Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

Hinweise zu dieser Ausgabe am Schluß des Bandes

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Umschlag: HildenDesign, München, www.hildendesign.de

eISBN 978-3-458-73562-5

www.insel-verlag.de

Personen

Romeo PrinzJulia Graf ParisBruder Lorenzo AmmeBruder John ApothekerMercutio PeterBenvolio SampsonTybalt GregoryCapulet BalthasarLady Capulet AbramMontague PotpanLady Montague Page

Musiker, Maskierte, Wachen,

Bürger, Diener, Chor

Der Prolog

Auftritt der Chor.

CHOR  

Seht zwei Familien hier von gleichem Stand –

Verona sei der Ort für unser Stück,

wo alter Haß setzt neue Wut in Brand,

wo Bürgerkrieg ist höchstes Bürgerglück.

Zwei Elternpaare, Feinde voller Wut,

stoßen die Tochter und den Sohn zur Welt,

doch Kinderliebe stirbt in Kinderblut,

das ihren Eltern ihren Krieg vergällt.

Wie solche Liebe kommt und solcher Haß

so lange dauert, bis die Liebe geht,

wenn ihre Kinder tot sind: Das ist das,

was ihr auf unsrer Bühne heute seht.

Wenn ihr zwei Stunden zuseht unserm Spiel,

kann sein: Dann wißt ihr mehr, kann sein: Nicht viel.

ERSTE SZENE

Verona. Ein öffentlicher Platz.

Auftreten Sampson und Gregory, mit Schwertern und Schildern, aus dem Haus der Capulets.

SAMPSON  

Gregory, im Ernst: Nur keine Kohlen tragen.

GREGORY  

Natürlich nicht. Sonst wären wir ja Koliker.

SAMPSON  

Oder Melankoliker. Und dann könnten wir gleich abziehn.

GREGORY  

Oder unsern Melankolkopf aus der Schlinge ziehn.

SAMPSON  

Verkohl mich nicht. Ich schlag schnell zu, wenn ich die Kolik krieg.

GREGORY  

Nur kommt dir deine Kolik meist nicht schnell genug.

GREGORY  

Jeder kotige Köter aus der Montague-Sippe bringt mich auf Trab.

GREGORY  

Auf Trab sein heißt, sich regen, und Mut heißt, sich nicht zu bewegen. Bei dir heißt also Trab: Du haust gleich ab.

SAMPSON  

Jeder Köter aus der Suppe wird mich dazu bewegen, mich einfach überhaupt nicht mehr zu regen.

Bei jedem Montaguekerl oder -weib hab ich die Mauer im Rücken.

GREGORY  

Na also: Nurn Schlappschwanz braucht ne Mauer im Rücken.

SAMPSON  

So iss es. Darum lassen Weiber sich so gern gegen die Mauer drücken. Die Montaguekerle werd ich von den Mauern rücken und ihre Weiber werd ich über dieselbe kräftig bücken.

GREGORY  

Krieg ist zwischen unsern Herrn und uns, den Knechten.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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