Sascha, der Regimentsarzt der Kubankosaken - Friedrich Wolf - E-Book
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Sascha, der Regimentsarzt der Kubankosaken E-Book

Wolf Friedrich

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Beschreibung

Sascha, ein junger Regimentsarzt der Kubankosaken kämpft im Zweiten Weltkrieg an vorderster Front. Von den Hörsälen der Moskauer Universität wird er zu den rauen Schlachtfeldern vor Moskau gestoßen. Durch einen Schicksalsschlag verliert er seinen Arm, doch seine Entschlossenheit und Hingabe, Menschen zu helfen, bleiben unerschütterlich. Diese mitreißende Erzählung ist ein fesselndes Zeugnis menschlicher Stärke und des unbeugsamen Geistes in den dunkelsten Zeiten der Geschichte.

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Seitenzahl: 16

Veröffentlichungsjahr: 2024

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Impressum

Friedrich Wolf

Sascha, der Regimentsarzt der Kubankosaken

ISBN 978-3-68912-068-9(E–Book)

Die Erzählung ist von 1942.

Das Titelbild wurde mit der KI erstellt.

© 2024 EDITION digital®

Pekrul & Sohn GbR

Godern

Alte Dorfstraße 2 b

19065 Pinnow

Tel.: 03860 505788

E–Mail: verlag@edition–digital.de

Internet: http://www.edition-digital.de

Sascha, der Regimentsarzt der Kubankosaken

Für einen Regimentsarzt nach westlichen Begriffen ist er eigentlich etwas zu wenig bärtig, dieser sechsundzwanzigjährige Mediziner mit dem erstaunten Jungengesicht, der im Kampf um Moskau bei einer Attacke seines Kosakenregiments durch einen deutschen Querschläger verwundet wurde und einen Arm verlor. Aber was war unmöglich in diesen Tagen, in diesen Wochen der gigantischen Schlacht um Moskau, in diesem Land, das seine besten Söhne zur Verteidigung der Hauptstadt sandte – aus dem Erzbecken des Ural, von den Baumwollfeldern Usbekistans, von den Küsten des Eismeers, aus den Hörsälen der Moskauer Universität, aus den Wäldern Sibiriens und den Steppen des Kuban?

Ist es unmöglich, dass ein junger Arzt frisch von der Moskauer Hochschule weg in eine Kampffliegerformation geworfen wird und von dort nach wenigen Wochen in ein Kosakenregiment, dass man ihn kurzerhand aufs Pferd klemmt, und nun heißt es reiten, und zwar mit Kubankosaken reiten, und zwar im Hinterland des Feindes reiten, und zwar nachts den „Kosakenweg“ reiten, das heißt durch Sumpfgelände, das niemand sonst zu begehen wagt, nach Kosakenart reiten gegen deutsche Maschinengewehrnester, gegen Panzer, gegen Munitionskolonnen, im Hauptauftrag aber gegen stark bewachte hohe Stäbe tief im Rücken der Hitlerarmee? Und dann, nachdem die ganze feindliche Front gegen sie alarmiert ist, wieder zurück mitten durch die feindlichen Linien, durch Wald und Sumpf auf dem „Kosakenweg“? Sascha, der junge Moskauer Arzt, konnte nicht lange fragen, was für ihn möglich sei. Er saß auf einmal mit seiner Arzttasche im Sattel eines Pferdes und ritt mit den Kubankosaken der berühmten Dowator-Division durch dick und dünn.

Sascha ist im Jahre 1915 in Moskau geboren. Sein Vater war Bauer, wurde später Milizionär. Auch seine Mutter war Bäuerin.

Sie haben nur ein Kind, den Sascha.