Schatzjäger - Nicolas Koop - E-Book

Schatzjäger E-Book

Nicolas Koop

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Beschreibung

"Wir haben ein Sicherheitsleck, Mr. Bancroft." "Ich verlasse mich darauf, dass Sie es stopfen." In ihren Bemühungen, einen skrupellosen Feind zu bekämpfen und einmal mehr die Welt zu retten, zieht es Ben Mayer und Sarah Brandon nach Südafrika und Australien. Die Begegnung mit einem Aborigine führt sie näher an die Traumpfade als sie es jemals für möglich gehalten haben.

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Seitenzahl: 66

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Ähnliche


Nicolas Koop

Schatzjäger: Traumpfade

 

 

 

Dieses ebook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

~~~Prolog~~~

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~~~Epilog~~~

Impressum neobooks

~~~Prolog~~~

»Wir haben ein Sicherheitsleck, Mr. Bancroft.«

Der graubärtige Mann nickte.

»Ich verlasse mich darauf, dass Sie es stopfen.«

Bancroft lud seine Pistole durch und nickte.

»Verlassen Sie sich ganz auf mich«, sagte er.

Dann stieg er in sein Auto und fuhr los.

~~~001~~~

»Schatz«, rief Ben Mayer und trat ins Haus zurück.

»Ein Brief für dich, aus Australien.«

Sarah Brandon trat auf ihn zu und küsste ihn. Seit nun fast einem Jahr lebten sie zusammen in einer Altbau-Villa aus dem Jahre 1860 in der Harrow Road in London in der Nähe des Hyde Parks.

»Von wem ist er denn?«

»Von Erika Scott. Kennst du sie?«

Sarah dachte kurz nach. Dann nickte sie.

»Ja. Wir haben zusammen studiert. Machst du ihn auf?«

Ben nickte. Er begann, den Brief zu lesen und erschrak.

»Sarah, das solltest du dir selber anschauen«, sagte er und reichte ihr den Brief.

Sie nahm ihn und fing an zu lesen.

Sarah, du wirst dich wohl kaum an mich erinnern, aber du bist die einzige, an die ich mich noch wenden kann. Die Firma, bei der ich arbeite, plant schreckliche Dinge. Es hat mit den Aborigines zu tun. Suche dringend Aaron Kutesa in Kapstadt auf. Er wohnt in der Albert Road.

Sarah, ich kann dich nicht zwingen. Aber es geht um unser aller Schicksal. Wahrscheinlich bin ich tot, wenn du diese Zeilen liest. Wende dich an Aaron.

Ich zähle auf dich,

Erika

»Ben, was hältst du davon?«

Er lächelte schief.

»Nun, das Schicksal der Welt, kommt uns das nicht bekannt vor?«

Sarah musste lächeln.

»Ja, da hast du Recht.«

Dann ging sie auf ihn zu und umarmte ihn.

»Sag mal, Schatz, bist du das verregnete Londoner Wetter nicht auch Leid? Und Südafrika ist so ein schönes Land. Vor allem scheint da die Sonne.«

Ben nahm sie in seine Arme und küsste sie.

»Ich hasse es, wenn du das tust. Ich werde dann immer schwach und sage zu allem ja.«

»Das heißt...wir fliegen?«, fragte sie lächelnd.

»Ja, meine Abenteurerin. Retten wir die Welt«, antwortete Ben und küsste sie erneut.

»Ich liebe dich«, sagte Sarah.

Dann zog sie ihn mit sich zum Computer, um die Flugtickets zu buchen.

~~~002~~~

Ben und Sarah waren in Kapstadt gelandet und hatten gerade das Flughafen Terminal verlassen, als sie von einem Afrikaner angesprochen wurden.

»Miss Brandon?«

Sarah nickte.

»Kenne ich Sie?«

»Mr. Kutesa schickt mich. Er freut sich sehr, Sie kennenzulernen. Miss Scott hat viel von Ihnen erzählt.«

Sarah sah zu Ben und dieser trat hart an den Mann heran.

»Hören Sie, wie kann Mr. Kutesa wissen, dass wir kommen«, fragte er und fasste den Mann hart am Arm.

Der Mann lächelte selbstbewusst.

»Wenn ich richtig informiert bin, dann müssen Sie Mr. Mayer sein. Hören Sie mir gut zu. Zur Zeit sind zwei Scharfschützengewehre auf den Kopf Ihrer Freundin gerichtet. Tun Sie mir etwas, dann wird sie sofort erschossen.«

Instinktiv ließ Ben den Mann los.

»Was wollen Sie von uns?«

Der Mann sah auf seine Armbanduhr.

»In zwei Minuten wird ein Wagen vorfahren. Steigen Sie ein und keine Tricks. Wir wollen nur mit Ihnen reden.«

Ben nickte und hielt still. Kurz darauf hielt vor ihnen an der Straße eine schwere Limousine mit verdunkelten Scheiben und eine der Hintertüren wurde geöffnet. Ben blickte zurück und sah, wie der Afrikaner Sarah festhielt.

»Was soll denn diese Scheiße?«, entfuhr es ihm.

»Nur Sie steigen ein. Ich werde hier mit Ihrer Freundin warten. Keine Spielchen, Mr. Mayer, sonst ist sie tot.«

Ben sah unentschlossen zu Sarah. Sie nickte ihm zu.

»Geh, Schatz. Es ist OK.«

Er atmete einmal tief durch, dann setzte er sich in die geräumige Limousine. Im Innenraum saß ein vielleicht fünfzig Jahre alter Mann. Sein Gesicht wurde von einem grauen Bart gerahmt. Er wirkte sehr durchtrainiert. Als Ben sich setzte, schaute dieser ihn an.

»Guten Tag, Mr. Mayer. Willkommen in Kapstadt. Ich hoffe, Sie hatten einen angenehmen Flug«, sprach er mit vollendeter Höflichkeit.

»Sparen Sie sich das«, antwortete Ben.

»Was wollen Sie von uns? Wer sind Sie?«

»Nun, ich merke, Sie sind ein Mann der direkten Worte. Das schätze ich. Deswegen will ich Ihnen ebenso antworten«, sagte er und öffnete einen Koffer, der neben ihm lag.

»In diesem Koffer befinden sich etwa fünf Millionen US Dollar in kleinen Scheinen und verschiedenen Währungen. Das Geld gehört Ihnen, wenn Sie den Brief vergessen, den Miss Scott Ihnen geschickt hat.«

»Leugnen hat ja wohl keinen Sinn, oder?«, fragte Ben und legte den Kopf schief.

Der Mann lächelte.

»Nein, Mr. Mayer. Wir wissen, dass Sie den Brief bekommen haben. Sie wurden beobachtet, seitdem Sie London verlassen haben.«

»In Ordnung. Und....was passiert, wenn wir den Brief nicht vergessen?«

»Nun, dann werden wir Ihre Fingerabdrücke, die sich auf dem Polster befinden, an die Polizei weitergeben. Und dann....werden Sie im Gefängnis landen als Mörder von Aaron Kutesa«.

Ben schluckte laut.

»Eine dritte Möglichkeit bieten Sie mir nicht an?«

»Nein, außer Sie wissen eine.«

Ben nickte.

»Ich wüsste eine. Doch da draußen«, er zeigte auf Sarah, »steht eine Dame. Und in der Gegenwart von Damen halte ich mich zurück.«

Die Augen des Mannes verfinsterten sich.

»So nehmen Sie unser großzügiges Angebot also nicht an?«

»Genau richtig.«

»Nun gut. Sie und Ihre Freundin können gehen. Niemand wird Sie zurückhalten. Doch die Konsequenzen, die nun auf Sie zukommen, haben Sie sich selber zuzuschreiben.«

Ben sparte sich eine Antwort. Er öffnete die Autotür und stieg aus. Dann ging er auf den Afrikaner zu und sah ihn an.

»Lass sie los«, sprach er in drohendem Ton und zeigte auf Sarah.

Der Mann sah fragend zu Bancroft. Als dieser bestätigend nickte, ließ der Afrikaner Sarah los und stieg ebenfalls in das Auto. Dann fuhren sie los.

Ben sah Sarah besorgt an.

»Ist alles in Ordnung bei Dir?«

»Ja, alles gut. Wer war das? Was wollten sie von Dir?«

Ben zog Sarah sanft in eine Ecke, wo kein anderer in der Nähe war. Dann erzählte er ihr, was gerade passiert war. Sarah nickte.

»Gut gemacht. Und was machen wir jetzt?«

»Jetzt haben wir erstmal einen Mord aufzuklären. Und dann retten wir die Welt«, Ben zwinkerte Sarah zu. »Niemand schreibt mir vor, was ich zu tun habe. Und niemand droht mir.«

Sarah lachte kurz auf. Dann umarmte sie Ben.

»Jetzt weiß ich wieder, warum ich mich erneut in Dich verliebt habe.«

~~~003~~~

»Bitte sehr, Miss«, sagte der Taxifahrer und zeigte seine weißen Zähne.

»Albert Road, genau dort, wo Sie hin wollten. Soll ich hier auf Sie warten?«

Sarah schüttelte leicht den Kopf.

»Nein, danke. Fahren Sie ruhig«, sagte sie und drückte dem Mann einige Geldscheine in die Hand.

»Danke, Miss«, rief er ihr nach, als sie und Ben bereits ausgestiegen waren. Dann fuhr er los.

»OK, Liebes, und was machen wir nun?«

»Jetzt klingeln wir beim Haus, Ben. Was denn sonst?«

»Und wenn die Polizei da auf uns wartet?«

»Wäre es denn das erste Mal, dass wir dann in der Patsche stecken?«

»Nein, Schatz«, antwortete Ben.

»Siehst du. Also, los geht’s.«

Ben nickte. Hand in Hand betraten sie die Veranda des weiß getünchten Hauses. Dann klingelten sie und warteten. Nach wenigen Augenblicken öffnete sich die Tür und ein junger Mann von vielleicht fünfundzwanzig Jahren erschien in der Öffnung.

»Was kann ich für Sie tun«, fragte er unwirsch.

»Guten Tag«, antwortete Sarah höflich.

»Wir suchen Mr. Aaron Kutesa.«

»Da sind Sie zu spät gekommen. Mein Vater wurde erschossen. Ich bin Jack Kutesa, sein Sohn. Kann ich Ihnen vielleicht trotzdem weiterhelfen?«

Sarah antwortete nicht. Stattdessen gab sie ihm den Brief, den sie in London erhalten hatte. Jack nahm ihn in die Hand und begann zu lesen. Er runzelte die Stirn und sah dann wieder zu Ben und Sarah.

»Dann sind Sie Sarah Brandon?«

»Ja, genau.«