Schwangerschaft und Geburt - Sharon Mazel - E-Book
  • Herausgeber: mvg
  • Kategorie: Ratgeber
  • Sprache: Deutsch
  • Veröffentlichungsjahr: 2012
Beschreibung

Endlich gibt es ihn auch bei uns: den ultimativen Schwangerschaftsratgeber aus den USA. Dort lesen 90 Prozent der Schwangeren dieses Buch! Nun wurde die Schwangerschaftsbibel von den Autorinnen komplett überarbeitet. In dieser Ausführung enthält sie aktualisiertes Material und wurde an die Bedürfnisse des deutschen Marktes angepasst – selbstverständlich ohne die umfassenden Informationen zu schmälern, die für Frauen in der Schwangerschaft so wichtig sind. Von den nötigen Arztbesuchen, der richtigen Ernährung und häufig gestellten Fragen bis hin zu möglichen Problemen enthält dieses Buch wirklich alles, was werdende Eltern wissen wollen und müssen. Verständlich, einfühlsam und mit einer Prise Humor werden die neuesten Entwicklungen in der Geburtshilfe sowie die praktischen, körperlichen, emotionalen und sexuellen Aspekte der Schwangerschaft erklärt. Randvoll mit fundierten Informationen, praktischen Tipps und wichtigen Hinweisen wird dieser unentbehrliche Ratgeber jede offene Frage werdender Eltern beantworten können.

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EPUB
MOBI

Seitenzahl:1314


Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie. Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Für Fragen und Anregungen:info@mvg-verlag.de

3. Auflage 2014

© 2012 by mvg Verlag, ein Imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH,

Nymphenburger Straße 86 D-80636 München Tel.: 089 651285-0

Fax: 089 652096

© der Originalausgabe What To Expect LLC 1984, 1989, 1991, 1996, 2002, 2008. All rights reserved. What to Expect® is a registered trademark of What to Expect LLC.

Die englische Originalausgabe erschien 1984 bei Workman Publishing unter dem Titel What to Expect When You’re Expecting. Der deutschen Ausgabe liegt die aktualisierte und überarbeitete 4. Auflage 2008 zugrunde.

Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung sowie der Übersetzung, vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme gespeichert, verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

Redaktion: Werner Wahls Fachlektorat: Iris Edenhofer

Umschlaggestaltung: Kristin Hoffmann, München

Umschlagabbildung: iStockphoto

Innenabbildungen: Karen Kuchar

Medizinische Abbildungen: Tom Newsom

Satz und E-Book: Grafikstudio Foerster, Belgern

ISBN Print 978-3-86882-225-0

ISBN E-Book (PDF): 978-3-86415-257-3 

ISBN E-Book (EPUB, MOBI): 978-3-86415-285-6

Weitere Infos zum Thema

www.mvg-verlag.de

Inhalt

Teil 1: Eines nach dem anderen

Kapitel 1: Vor der Empfängnis

Vorbereitung auf die Schwangerschaft für Mütter

Alles auf einen Blick• Es gehören immer zwei dazu, Baby• Den Eisprung genau bestimmen• Mythen der Befruchtung

Vorbereitung auf die Schwangerschaft für Männer

Kapitel 2: Sind Sie schwanger?

Was Sie an sich bemerken könnten

Erste Zeichen der Schwangerschaft• Bestätigung der Schwangerschaft• Ein schwacher Strich• Schwangerschaftstest bei unregelmäßigem Zyklus• Nicht mehr positiv• Wenn Sie nicht schwanger sind• Ein negatives Ergebnis• Wie man den Test richtig durchführt• Die Erstuntersuchung• Ihr Geburtstermin

ALLES ÜBER: Die Wahl von und Zusammenarbeit mit Ihrem Arzt

Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe? Facharzt für Allgemeinmedizin? Hebamme?• Die Wahl der Geburtsmethode• Praxistypen• Arbeitsteilung• Suche nach einem Arzt oder einer Hebamme• Die Entscheidung für einen Geburtsbegleiter• Das Beste aus der Partnerschaft von Arzt oder Hebamme und Patient machen• Damit Sie es nicht vergessen

Kapitel 3: Ihr Schwangerschaftsprofil

Ihr ganz persönliches Buch

Ihre gynäkologische Anamnese

Verhütung in der Schwangerschaft• Myome• Endometriose• Kolposkopie• HPV (Humane Papillomviren)• Geschlechtskrankheiten und Schwangerschaft• Herpes• Symptome des Genitalherpes

Ihre Schwangerschaftsgeschichte

In-vitro Befruchtung (IVF)• Zum zweiten Mal dabei• Schon wieder schwanger• Die Großfamilie• Frühere Schwangerschaftsabbrüche• Ein offenes Wort• Frühgeburt• Zervixinsuffizienz• Schwangerschaftsprofil und Frühgeburt• Rhesusunverträglichkeit

Ihre Krankengeschichte

Röteln-Antikörpertiter• Schutzimpfungen in der Schwangerschaft• Adipositas• Untergewicht• Schwangerschaft nach einem Magenband• Essstörungen in der Schwangerschaft• Schwanger über 35• Magische Zahl 35?• Das Alter des Vaters• Humangenetische Beratung• Schwanger ohne Partner

Pränataldiagnostik

Das erste Trimenon

Ultraschalluntersuchung• Ersttrimesterscreening• Chorionzottenbiopsie• Überraschung!

Das erste und zweite Trimenon

Das integrierte Screening

Das zweite Trimenon

Der Quadruple-Test• Die Amniozentese• Ein falsches Ergebnis• Wie Schwangere verrückt gemacht werden• Der Ultraschall im zweiten Trimenon• Wenn ein Problem entdeckt worden ist

Kapitel 4: Lebensstil in der Schwangerschaft

Was Sie sonst noch wissen wollen

Sport und Bewegung• Koffein• Koffeinzähler• Alkohol• Rauchen• Das kommt nicht in die Pfeife• Ihr Baby soll sich wohlfühlen• Tipps zur Raucherentwöhnung• Passivrauchen• ­Marihuana• Kokain und andere Drogen• Mobiltelefone• Mikrowellen• Whirlpool und Sauna• Heizdecke, nein danke• Die Hauskatze• Gefahren im Haushalt• Der grüne Plan• Luftverschmutzung• Häusliche Gewalt

Alternativmedizin

Kapitel 5: Gesundes Essen – 40 Wochen lang

Wie es Ihnen gefällt• Die Anstatt-Tabelle• Neun Grundregeln für neun Monate gesundes Essen• Das Sechsmahlzeitenmodell• Schuldgefühle adieu!• Die Dutzendregel in der Schwangerschaftsernährung• Nährstoffe im Doppelpack• Vegetarische Eiweißlieferanten• Wer die Wahl hat ...• Fett – weniger ist mehr• Fett ist nicht gleich Fett• Was steckt in einer Pille?

Was Sie sonst noch wissen wollen

Ohne Milch geht es auch• Pasteurisierte Milch• Wenn man kein rotes Fleisch isst• Vegetarische Ernährung• Low-Carb-Diät• Cholesterin• Junkfood-Junkies• Der schnelle Weg zur gesunden Mahlzeit• Auswärts essen• Etiketten richtig lesen• Schalenzauber• Sorry, kein Sushi• Scharfes Zeug• Verdorbenes Essen• Zuckerersatz• Kräutertees• Chemie in Lebensmitteln• Der Bio-Einkauf• Essen für zwei – aber sicher

Teil 2: 40 Wochen - der Countdown läuft

Von der Empfängnis bis zur Geburt

Kapitel 6: 1. bis 4. Woche

Ihr Baby in diesem Monat

Rat aus dem Internet• Frühe Symptome• Zeitplan

Wie Sie sich fühlen

Ein Blick nach innen

Ihre erste Vorsorgeuntersuchung

Beachtung Ihrer gesamten Gesundheit

Was Sie sonst noch wissen wollen

Die Neuigkeit verkünden• Der werdende Vater• Vitaminzusätze• Müdigkeit• Morgendliche Übelkeit• Ihre empfindliche Nase• Starker Speichelfluss• Metallgeschmack• Häufiges Wasserlassen• Veränderungen der Brüste• Druck im Unterleib• Leichte Blutungen• Wann Sie den Arzt rufen sollten• HCG-Werte• Stress• Entspannung leicht gemacht• Erwarten Sie das Beste

ALLES ÜBER: Ihr Verwöhnprogramm während der Schwangerschaft

Ihre Haare• Ihr Gesicht• Ihre Zähne• Ihr Körper• Ein Tag in der Wellness-Oase• Ihre Hände und Füße• Make-up in der Schwangerschaft

Kapitel 7: 5. bis 8. Woche

Ihr Baby in diesem Monat

Wie Sie sich fühlen

Ein Blick nach innen

Vorsorgeuntersuchung

Was Sie sonst noch wissen wollen

Sodbrennen und Verdauungsstörungen• Refluxkrankheit• Heute Sodbrennen, morgen Haare?• Essabneigungen und Essgelüste• Sichtbare Venen• Besenreiser• Krampfadern• Beckenvenensyndrom• Pickel• Trockene Haut• Ekzeme• Bauchnabelpiercings• Der Bauch kommt und geht• Figurveränderung• Geringes Wachstum• Starkes Wachstum• Probleme beim Wasserlassen• Stimmungsschwankungen• Depressionen• Panikattacken

ALLES ÜBER: Gewichtszunahme während der Schwangerschaft

Wie viel sollten Sie zunehmen?• Wie schnell sollten Sie zunehmen?• Warum mehr (oder weniger) Gewicht nicht unbedingt mehr ist• Wie verteilt sich die Gewichtszunahme?• Warnhinweise

Kapitel 8: 9. bis 13. Woche

Ihr Baby in diesem Monat

Wie Sie sich fühlen

Ein Blick nach innen

Vorsorgeuntersuchung

Was Sie sonst noch wissen wollen

Verstopfung• Noch ein Grund für Müdigkeit, schlechte Laune und Verstopfung• Keine Verstopfung• Durchfall• Blähungen• Kopfschmerzen• Was ist eine Gelbkörperzyste?• Dehnungsstreifen• Gewichtszunahme im ersten Trimenon• Körperkunst für zwei?• Jungs sind nun mal Jungs• Dicker Bauch in der Frühschwangerschaft• Mehrlingsschwangerschaft• Herztöne des Babys• Doppler-Geräte für zu Hause• Herzenssache• Sexuelles Verlangen• Krämpfe nach dem Orgasmus

ALLES ÜBER: Schwangerschaft und Beruf

Wann Sie es dem Chef sagen sollten• Bekanntgabe der Schwangerschaft• Ein Balanceakt• Bequemlichkeit am Arbeitsplatz• Karpaltunnelsyndrom• Sicherheit am Arbeitsplatz• Bitte Ruhe!• Mutterschutz und Elternzeit• Berufswechsel• Ungerechte Behandlung am Arbeitsplatz

Kapitel 9: 14. bis 17. Woche

Ihr Baby in diesem Monat

Wie Sie sich fühlen

Ein Blick nach innen

Vorsorgeuntersuchung

Was Sie sonst noch wissen wollen

Zahnprobleme• Alarmsignal für das Zahnfleisch• Strahlend weiße Zähne• Kurzatmigkeit• Verstopfte Nase und Nasenbluten• Röntgenstrahlen• Schnarchen• Schlafstörungen• Allergien• Keine Nüsse für Ihr Baby?• Scheidenausfluss• Erhöhter Blutdruck• Fötale Bewegungen• Anämie (Blutarmut)• Grippeschutzimpfung• Zucker im Urin• Symptome bei Anämie• Veränderung der Figur• Schwangerschaftspose• Schlank aussehen trotz Schwangerschaft• Umstandskleidung• Schwangerschaftsängste• Unerwünschte Ratschläge• Unerwünschte Berührungen• Vergesslichkeit

ALLES ÜBER: Sport während der Schwangerschaft

Vorteile durch sportliche Aktivitäten• Workouts• Sport ohne Risiko• Kegel-Beckenübungen• Das richtige Sportprogramm in der Schwangerschaft• Mindestens dreißig Minuten?• Dehnübungen für Schultern und Beine• Katzenbuckelübung• Halsentspannung• Beckenkippe• Die richtige Sportart während der Schwangerschaft• Bizepscurl• Beinheber• Dehnübungen im Schneidersitz• Hüftbeuger• Hockstellung• Taillentwist• Übungen im Bett• Dehnübungen für den Brustbereich• Wenn Sie sich nicht sportlich betätigen

Kapitel 10: 18. bis 22. Woche

Ihr Baby in diesem Monat

Wie Sie sich fühlen

Ein Blick nach innen

Vorsorgeuntersuchung

Was Sie sonst noch wissen wollen

Hitzewallungen• Schwindel• Zu viel ist zu viel• Rückenschmerzen• Unterleibschmerzen• Ihre neue Haut• Größere Füße• Schnell wachsende Haare und Nägel• Sehkraft• Kindsbewegungen• Zweittrimesterscreening• Ein Bild fürs Leben• Lage der Plazenta• Die richtige Schlafposition• Lernen im Mutterleib?• Babybauch im fünften Monat• Das Tragen älterer Kinder• Elternsein• Sicherheitsgurte im Auto• Reisen• Schwanger in großen Höhen• Wie Sie mit Jetlag fertig werden• Schwangere werden gern gestochen

ALLES ÜBER: Sex in der Schwangerschaft

Sex im ersten, zweiten und dritten Trimenon• Was steigert die Lust, was lässt sie schwinden?• In der Schwangerschaft ist (fast alles) erlaubt• Sextraining• Eingeschränkte sexuelle Aktivität• Machen Sie es sich bequem• Qualität vor Quantität

Kapitel 11: 23. bis 27. Woche

Ihr Baby in diesem Monat

Wie Sie sich fühlen

Ein Blick nach innen

Vorsorgeuntersuchung

Was Sie sonst noch wissen wollen

Schlafprobleme• Halten Sie Erinnerungen fest• Vorstehender Bauchnabel• Kindsbewegungen• Bauchjucken• Ungeschicklichkeit• Taube Hände• Wadenkrämpfe• Stretchübung gegen Wadenkrämpfe• Wenn Sie ein ungutes Gefühl haben• Hämorrhoiden• Blutungen in der Mitte und zum Ende der Schwangerschaft• Knötchen in der Brust• Die Diagnose von Präeklampsie• Geburtsschmerzen• Angst vor Kontrollverlust• Krankenhausbesichtigungen

ALLES ÜBER Geburtsvorbereitung

Vorteile eines Geburtsvorbereitungskurses• Die Wahl des richtigen Geburtsvorbereitungskurses• Schwerpunkte von Geburtsvorbereitungskursen• Kurse für Zweitgebärende

Kapitel 12: 28. bis 31. Woche

Ihr Baby in diesem Monat

Gehirnfutter für Ihr Baby

Wie Sie sich fühlen

Ein Blick nach innen

Vorsorgeuntersuchung

Was Sie sonst noch wissen wollen

Die Müdigkeit kehrt wieder• Schwellungen• Ab damit, solange es noch geht• Seltsame Hautquaddeln• Kreuzbeinschmerzen (Ischialgie)• Unruhige Beine• Was tut sich da?• Babyschluckauf• Stürze• Orgasmus und Tritte• Träume und Fantasien• Überforderung• Kekse & Geburtsplan?• Die geplante Geburt• Muskelspiel• Halten Sie nichts zurück• Neugeborenenscreening• Glukosetoleranztest• Geburtsbegleitung durch eine Doula• Babys mit niedrigem Geburtsgewicht• Anzeichen für frühzeitige Wehen

ALLES ÜBER: Die Erleichterung von Geburtsschmerzen

Schmerzbehandlung durch Medikamente• Die Stufentherapie• Spinalanästhesie zum Kaiserschnitt• PDA• Vollnarkose• Einfach atmen• Schmerzmanagement mit alternativen Methoden• Wie entscheiden?

Kapitel 13: 32. bis 35. Woche

Ihr Baby in diesem Monat

Wie Sie sich fühlen

Ein Blick nach innen

Vorsorgeuntersuchung

Was Sie sonst noch wissen wollen

Vorwehen• Rippenstöße• Kurzatmigkeit• Die Wahl des richtigen Kinderarztes• Mangelnde Blasenkontrolle• Ihr Babybauch• Der Babybauch im achten Monat• Der Einfluss Ihrer körperlichen Statur auf die Geburt• Gewichtszunahme und Kindsgröße• Die Kindslage• Beckenendlage• Dreh dich, Baby dreh dich• Sternengucker• Wie liegt Ihr Baby?• Andere ungewöhnliche Kindslagen• Kaiserschnitt• Machen Sie sich schlau• Geplante Kaiserschnittentbindung• Geburtsvorbereitung auch vor einem Kaiserschnitt• Wiederholte Kaiserschnittentbindungen• Vaginale Entbindung nach Kaiserschnitt (VBAC)• Streptokokken der Gruppe B• Hören Sie nicht auf zu essen• Hochschwanger in der Badewanne• Hochschwanger Auto fahren• Hochschwanger reisen• Sex in der Spätschwangerschaft• Zweisamkeit• Nabelschnurblut spenden oder einlagern

ALLES ÜBER: Das Stillen

Warum die Brust das Beste ist• Vorbereitung auf das Stillen• Die Brust: praktisch oder sexy?• Warum sich manche für die Flasche entscheiden• Stillen nach einer Brust-OP• Die Entscheidung fürs Stillen• Brust und Flasche• Haben Sie ein Piercing?• Wenn Sie nicht stillen können oder dürfen• Wenn Väter mitstillen

Kapitel 14: 36. bis 40. Woche

Ihr Baby in diesem Monat

Wie Sie sich fühlen

Ein Blick nach innen

Vorsorgeuntersuchung

Was Sie sonst noch wissen wollen

Harndrang• Milchfluss• Schmierblutungen• Wenn die Fruchtblase in der Öffentlichkeit platzt• Wenn das Baby schon im Mutterleib schreit• Das Baby senkt sich ins Becken• Die Kindsbewegungen verändern sich• Plötzlich weniger Pfunde• Nestbautrieb• Die letzten Vorbereitungen• Wie geht es eigentlich dem Baby?• Wann ist es so weit?• Geburt einleiten mit der Do-it-yourself-Methode• Das Baby ist über dem Termin• Die Dammmassage• Wer soll bei der Geburt dabei sein?• Wehenfördernde Speisen• Aktionsplan• Noch eine lange Geburt?• Mutterschaft• Packliste für das Krankenhaus oder die Geburtsklinik• Prinzip Eichhörnchen

ALLES ÜBER: Senkwehen, falsche Wehen, Geburtswehen

Senkwehen• Falsche Wehen• Geburtswehen• Wann ist es Zeit für die Klinik?• Wann ist es so weit?

Kapitel 15: Wehen und Entbindung

Was Sie sonst noch wissen wollen

Schleimpfropf• Blutiger Schleim• Blasensprung• Unregelmäßige Kontraktionen• Anruf beim Arzt während der Wehen• Nicht rechtzeitig ins Krankenhaus kommen• Kurze Wehentätigkeit• Rückenwehen• Notentbindung, wenn Sie allein sind• Geburtseinleitung• Essen und Trinken während der Wehen• Notgeburt: Tipps für den Geburtshelfer• Routinemäßige Infusion• Fötale Überwachung• Eröffnung der Fruchtblase• Episiotomie (Dammschnitt)• Zangengeburt• Vakuumextraktion (Saugglockenentbindung)• Wehenpositionen• Überdehnung der Vagina• Apgar-Index• Der Anblick von Blut

ALLES ÜBER: Die Geburt

Stadien und Phasen der Geburt

Erstes Stadium: Wehen

Phase 1: Frühe Wehen• Phase 2: Aktive Wehen• Im Krankenhaus• Wenn die Geburt nicht voranschreitet• Hyperventilieren Sie nicht• Phase 3: Übergangswehen

Zweites Stadium: Pressen und Entbinden

Ein Baby wird geboren• Ein erster Blick auf das Neugeborene

Drittes Stadium: Plazenta- oder Nachgeburt

Kaiserschnitt

Teil 3: Zwillinge, Drillinge & mehr

Mehrere auf einmal

Kapitel 16: Wenn Sie mehr als ein Kind erwarten

Sie sehen alles doppelt?

Was Sie sonst noch wissen wollen

Schwangerschaftssymptome• Eineiig oder zweieiig?• Es muss für mehr reichen• Gewichtszunahme• Empfohlene Gewichtszunahme bei Mehrlingsschwangerschaften• Schwangerschaftsdauer bei Mehrlingen• Sport• Gemischte Gefühle• Unsensible Kommentare• Mehrlingsaustausch• Sicherheit in Zahlen• Mehrfache Vorteile• Bettruhe• Der »verschwundene Zwilling« – das Vanishing-Twin-Syndrom

ALLES ÜBER: Mehrlingsgeburten

Wehen bei Zwillingen und höhergradigen Mehrlingen• Zwillingstiming• Auf die Lage kommt es an• Die Geburt von Zwillingen• Erholung und Wochenbett nach einer Mehrlingsentbindung• Stillen für zwei kommt auch der Mutter zugute• Die Entbindung von Drillingen

Teil 4: Nach der Geburt

Kapitel 17: Das Wochenbett: Die erste Woche

Wie Sie sich fühlen

Was Sie sonst noch wissen wollen

Blutungen• Nachwehen• Dammschmerzen• Blutergüsse• Beschwerden im Wochenbett• Schwierigkeiten beim Wasserlassen• Der erste Stuhlgang• Übermäßiges Schwitzen• Fieber• Geschwollene Brüste• Milcheinschuss bei nicht stillenden Frauen• Gehen oder bleiben?• Wo bleibt die Milch?• Mutter-Kind-Bindung• Rooming-in• Erholung von einem Kaiserschnitt• Mit dem Baby zu Hause

ALLES ÜBER: Das Stillen

Stillen auf Intensivstation• Grundlegende Hinweise zum Stillen• Welche ist dran?• Der Milcheinschuss• Es wird immer leichter• Stillkost• Auslaufende Milch• Stillen und Medikamente• Wunde Brustwarzen• Stillen mit Hindernissen• Stillen nach einem Kaiserschnitt• Das Stillen von Mehrlingen• Tandemstillen• Nur Geduld

Kapitel 18: Das Wochenbett: Die ersten sechs Wochen

Wie Sie sich fühlen

Nachuntersuchung beim Frauenarzt

Was Sie sonst noch wissen wollen

Erschöpfung• Haarausfall• Postpartale Harninkontinenz• Stuhlinkontinenz• Hilfe bei nicht nachlassender Inkontinenz• Rückenschmerzen• Babyblues• Postpartale Depression• Hilfe bei postpartaler Depression• Zieht Ihre Schilddrüse Sie runter?• Gewichtsverlust nach der Geburt• Die ersten Wochen nach einem Kaiserschnitt• Sex nach der Geburt• Eine erneute Schwangerschaft

ALLES ÜBER: Rückbildungsgymnastik

Grundposition• Beckenkippe• Beinschieben• Kopf/Schulter heben• Trainingsregeln für die ersten sechs Wochen

Phase 1: 24 Stunden nach der Entbindung

Phase 2: Drei Tage nach der Entbindung

Vorsicht, Spalte!

Phase 3: Nach der ersten Nachsorgeuntersuchung

Sport und Stillen

Teil 5: Für Väter

Kapitel 19: Auch Väter erwarten ein Baby

Auf die Plätze, fertig, los!

Was Sie sonst noch wissen wollen

Der Umgang mit den Schwangerschaftssymptomen• Nichteheliche Partnerschaften• Mitgefühlsymptome• Sich ausgeschlossen fühlen• Hilfe für Väter• Sex• Sex in der Schwangerschaft• Schwangerschaftsträume• Die Hormone sind schuld• Der Umgang mit den Stimmungsschwankungen der Partnerin• Ihre eigenen Gefühlsschwankungen• Ängste hinsichtlich Wehen und Geburt• Angst vor veränderten Lebensumständen• Da sein• Vaterschaftsängste• Stillen• Ihr persönlicher Babyblues• Bindung zum Kind• Achten Sie auf die Stimmung Ihrer Partnerin• Sex nach der Geburt?• Das Gefühl, nach der Geburt unattraktiv zu sein

Teil 6: Gesund bleiben in der Schwangerschaft

Kapitel 20: Wenn Sie krank werden

Was Sie sonst noch wissen wollen

Erkältung• Ist es die Grippe oder nur eine Erkältung?• Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung)• Grippesaison• Grippeschutzimpfung für zwei• Fieber• Halsentzündung• Harnwegsinfektion• Pilzinfektion• Magen-Darm-Infektion• Bakterielle Vaginose• Listeriose• Toxoplasmose• Zytomegalie• Ringelröteln (Fünfte Krankheit)• Masern• Mumps• Gesund bleiben• Röteln• Windpocken (Varizellen)• Borreliose (Lyme-Krankheit)• Hepatitis A• Hepatitis B• Hepatitis C

ALLES ÜBER: Medikamente in der Schwangerschaft

Naturheilkunde

Kapitel 21: Wenn Sie chronisch krank sind

Was Sie sonst noch wissen wollen

Asthma• Krebs in der Schwangerschaft• Mukoviszidose• Depression• Diabetes• Epilepsie• Hilfe bei Epilepsie• Machen Sie das Beste aus Ihren Medikamenten• Fibromyalgie• Hypertonie• Chronisches Erschöpfungssyndrom• Irritables Darmsyndrom (Reizdarmsyndrom)• Lupus• Multiple Sklerose• Phenylketonurie• Umgang mit körperlicher Behinderung• Rheumatoide Arthritis• Skoliose• Sichelzellenanämie• Schilddrüsenerkrankung

ALLES ÜBER: Holen Sie sich die Unterstützung, die Sie brauchen

Teil 7: Die komplizierte Schwangerschaft

Kapitel 22: Der Umgang mit einer komplizierten Schwangerschaft

Schwangerschaftskomplikationen

Frühe Fehlgeburt• Was Sie wissen sollten• Der Umgang mit einer Fehlgeburt• Wenn Sie eine Fehlgeburt hatten• Formen der Fehlgeburt• Spätabort• Wiederholte Fehlgeburten• Ektopische Schwangerschaft• Was Sie wissen sollten• Subchoriales Hämatom• Was Sie wissen sollten• Hyperemesis gravidarum• Was Sie wissen sollten• Gestationsdiabetes• Was Sie wissen sollten• Präeklampsie• Ursachen für eine Präeklampsie• Was Sie wissen sollten• HELLP-Syndrom• Intrauterine Wachstumshemmung• Was Sie wissen sollten• Placenta praevia• Was Sie wissen sollten• Vorzeitige Plazentalösung• Chorioamnionitis• Was Sie wissen sollten• Oligohydramnie• Hydramnion• Vorzeitiger Blasensprung• Was Sie wissen sollten• Vorzeitige Wehen• Was Sie wissen sollten• Vorhersage einer Frühgeburt• Symphysenlockerung• Nabelschnurknoten und Nabelschnurumschlingung• Nabelschnur mit zwei Gefäßen •

Komplikationen während und nach der Geburt

Fötale Notsituation• Nabelschnurvorfall• Schulterdystokie• Schwere Dammrisse• Postpartale Blutungen• Postpartale Infektion

ALLES ÜBER: Verordnete Bettruhe

Mütter helfen Müttern• Verschiedene Arten von Bettruhe

Kapitel 23: Wie Sie den Verlust eines Kindes  verkraften

Fehlgeburt• Ein persönlicher Prozess• Wie Sie mit wiederholten Fehlgeburten fertig werden• Absterben im Uterus• Tod während oder nach der Geburt• Postpartale Depression und der Verlust eines Kindes• Unterdrückung der Milchproduktion, wenn ein Baby stirbt• Der Verlust eines Zwillings• Warum?• Schwangerschaftsreduktion• Ein erneuter Versuch• Trauerphasen

Teil 1: Eines nach dem anderen

Kapitel 1: Vor der Empfängnis

Sie haben also den Entschluss gefasst, eine Familie zu gründen (oder Ihre Familie zu vergrößern). Das ist ein großer – und aufregender – erster Schritt. Doch bevor sich Sperma und Ei treffen, um Ihr Baby zu erschaffen, sollten Sie die Zeit nutzen und sich auf eine möglichst gesunde Schwangerschaft – und ein gesundes Baby – vorbereiten. Die in diesem Kapitel dargestellten Schritte werden Sie (und den zukünftigen Papa) dabei unterstützen, in Topform für die Zeugung Ihres Babys zu kommen, und Sie bestens vorbereitet zur Startlinie bringen.

Bleiben Sie gelassen, wenn Sie nicht sofort schwanger werden, und versuchen Sie es einfach weiter (und vergessen Sie bei diesen Versuchen nicht den Spaß!). Sind Sie bereits schwanger, beginnen Sie einfach bei Kapitel 2 dieses Buches.

Vorbereitung auf die Schwangerschaft für Mütter

Sind Sie bereit, den süßen kleinen Passagier an Bord des Mutterschiffs zu nehmen? Dann werden Ihnen folgende Maßnahmen helfen, das Schiff auf Vordermann zu bringen.

Lassen Sie eine Vorschwangerschaftsuntersuchung machen. Dafür ist ein Besuch bei einem Pränatalmediziner nicht unbedingt notwendig (obwohl das ein hervorragender Zeitpunkt wäre). Sie täten aber gut daran, sich einer gründlichen Untersuchung bei Ihrem Gynäkologen oder Internisten zu unterziehen. Dieser wird alle medizinischen Probleme erfassen, die vor der Empfängnis behandelt oder während der Schwangerschaft beobachtet werden müssen. Darüber hinaus wird Ihr Arzt dafür sorgen, dass problematische Medikamente ausgetauscht oder weggelassen werden und dass Ihr Immunsystem in Ordnung ist, und er wird mit Ihnen über Ihr Gewicht, Ihre Ernährung, Ihre Trink- und anderen Lebensgewohnheiten sprechen.

Suchen Sie sich einen Geburtshelfer oder eine Hebamme.Die Suche ist leichter, wenn die Schwangerschaftsuhr noch nicht tickt. Wenn Sie vorhaben, bei Ihrem gewohnten Frauenarzt zu bleiben, haben Sie einen Vorsprung. Wenn nicht, hören und sehen Sie sich um, und entscheiden Sie sich in aller Ruhe für einen Gynäkologen, der Ihnen zusagt. Vereinbaren Sie dann einen Termin für ein Gespräch und eine Untersuchung.

Ein Besuch beim Zahnarzt.Er ist vor einer Schwangerschaft fast ebenso wichtig wie der beim Gynäkologen, denn Ihre zukünftige Schwangerschaft kann sich auf Ihre Zahngesundheit auswirken – so wie Ihre Zahngesundheit sich auf Ihre Schwangerschaft auswirken kann. Wenn die Zahngesundheit nicht von Anfang an im Auge behalten wird, können Schwangerschaftshormone tatsächlich Zahnfleisch- und Zahnprobleme verschlimmern. Forschungsergebnisse haben überdies gezeigt, dass Zahnfleischerkrankungen in Zusammenhang mit einigen Komplikationen während der Schwangerschaft stehen können. Wenn Sie also darauf aus sind, ein Kind zu bekommen, sollten Sie sich darum kümmern, dass Ihre Zähne versorgt sind. Am besten ist es, alle nötigen therapeutischen Maßnahmen inklusive Röntgenaufnahmen, Füllungen und Operationen schon zu diesem Zeitpunkt abzuschließen, damit sie nicht während der Schwangerschaft vorgenommen werden müssen.

Überprüfen Sie die Krankengeschichte Ihrer Fami­lien. Besonders wichtig ist es herauszufinden, ob es bestimmte gesundheitliche Probleme oder genetische Erkrankungen in Ihren Familien gibt wie Downsyndrom, Tay-Sachs-Syndrom, Sichelzellenanämie, Thalassämie, Bluterkrankheit, Mukoviszidose, Muskeldystrophie oder Fragiles-X-Syndrom.

Werfen Sie einen Blick auf Ihre früheren Schwangerschaften. Wenn bei einer Ihrer früheren Schwangerschaften Komplikationen aufgetreten sind, eine von ihnen mit einer Frühgeburt endete oder Sie eine oder mehrere Fehlgeburten hatten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Maßnahmen, mit denen eine Wiederholung abgewendet werden kann.

Alles auf einen Blick

Wenn Sie diese Aufgabenliste sehen, sind Sie sicherlich überrascht, dass es schon vor der Zeugung eine Menge zu tun gibt. Es ist gar nicht so leicht zu entscheiden, womit man anfangen soll. Im Internet finden Sie viele Anregungen für die Zeit vor und während der Schwangerschaft, zum Beispiel:  

http://onmeda.de/ratgeber/schwangerschaft

http://www.schwangerschaft.de

http://www.frauenaerzte-im-netz.de

http://www.baby-zeit.de

Lassen Sie, wenn nötig, eine genetische Unter­suchung durchführen.Bitten Sie Ihren Arzt auch, Sie auf genetische Erkrankungen zu testen, die bei Menschen mit Ihrem ethnischen Hintergrund häufig auftreten: ­Mukoviszidose bei Weißen; Tay-Sachs-Syndrom bei jüdisch-europäischer, französisch-kanadischer oder Louisiana-Cajun-Abstammung; Sichelzellenanä­mie bei afrikanischen Wurzeln; eine der Thalassämie-Varianten bei griechischem, italienischem, südostasiatischem oder philippinischem Ursprung.

Frühere Komplikationen bei Schwangerschaften (wie zwei oder mehr Fehlgeburten, eine Totgeburt, eine lange Phase der Unfruchtbarkeit oder ein Kind mit einem Geburtsfehler) oder die Partnerschaft mit einem Cousin oder anderem Blutsverwandten sind weitere Gründe für eine genetische Beratung.

Lassen Sie sich untersuchen. Während Sie all Ihre Ärzte aufsuchen und Ihre gesundheitliche Vorgeschichte unter die Lupe nehmen, fragen Sie nach, ob Sie einige Tests und diagnostische Abklärungen, die bei jeder Schwangeren gemacht werden, schon zu diesem Zeitpunkt erledigen können. Die meisten lassen sich einfach im Rahmen einer Blutuntersuchung durchführen:

Hämoglobin oder Hämatokritwert wegen BlutarmutRhesusfaktor, um zu sehen, ob Sie negativ oder positiv sind. Wenn Sie negativ sind, sollte auch Ihr Partner untersucht werden. (Sind Sie beide negativ, verschwenden Sie keinen weiteren Gedanken an den Rh-Faktor)Röteln-Antikörper, um zu prüfen, ob Sie immun gegen Röteln sindVarizella-Zoster-Virus (VZV), um zu prüfen, ob Sie gegen Varizella (Windpocken) immun sindTuberkulose (wenn Sie in einer Region mit hoher Inzidenzrate leben)Hepatitis B (wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören, z. B. als Sozialarbeiterin, und nicht geimpft sind)Zytomegalievirus-Antikörper (ZMV), um zu bestimmen, ob Sie immun gegen das ZMV sind. Wenn Sie mit dem ZMV infiziert sind, wird generell geraten, mit dem Zeugungsversuch sechs Monate zu warten.Toxoplasmose-Antikörper, wenn Sie eine frei laufende Katze haben, wenn Sie regelmäßig rohes oder nur leicht angebratenes Fleisch verzehren oder ohne Handschuhe im Garten arbeiten. Wenn Sie immun sind, brauchen Sie sich nie wegen Toxoplasmose zu sorgen. Falls nicht, beginnen Sie jetzt mit den in Kapitel 4 beschriebenen Vorsorgemaßnahmen.Schilddrüsenfunktion. Diese kann die Schwangerschaft bzw. die Entwicklung des Fötus beeinträchtigen. Wenn Sie also eine Schilddrüsenfehlfunktion haben, diese in Ihrer Familie vorkam oder Sie Symptome eines Schilddrüsenleidens haben, müssen Sie diese Untersuchung unbedingt machen lassen.Sexuell übertragbare Krankheiten: Schwangere Frauen werden routinemäßig auf alle Geschlechtskrankheiten getestet, darunter Syphilis, Chlamydien und HIV. Es ist besser, diese Tests (oder im Fall von HPV die Impfung) vor der Schwangerschaft durchführen zu lassen. Selbst wenn Sie überzeugt sind, dass Sie keine Geschlechtskrankheit haben, sollten Sie sich, um ganz sicherzugehen, diesen Tests unterziehen.

Lassen Sie sich behandeln. Wenn irgendein Test­ergebnis eine Behandlung erforderlich macht, lassen Sie sie unbedingt vor der Empfängnis vornehmen. Fassen Sie auch chirurgische Eingriffe oder sonstige medizinische Maßnahmen ins Auge – größere oder kleinere –, die Sie bislang vor sich hergeschoben haben. Jetzt ist auch die Zeit gekommen, Beschwerden, die die Fruchtbarkeit oder Schwangerschaft beeinträchtigen könnten, behandeln zu lassen, darunter:

Gebärmutterpolypen, Fibrome, Zysten, gutartige TumoreEndometriose (bei der die Gebärmutterschleimhaut sich außerhalb des Uterus auf andere Organe verlagertEntzündliche BeckenerkrankungWiederholte Entzündungen der Harnwege oder andere Infektionen wie bakterielle Vaginose.Eine sexuell übertragbare Krankheit

Frischen Sie Ihre Schutzimpfungen auf.Wenn Sie in den letzten zehn Jahren keine Auffrischung der Tetanus-Diphterie-Impfung hatten, holen Sie sie jetzt nach. Wenn Sie nie Röteln hatten oder dagegen geimpft worden sind oder wenn ein Test ergab, dass Ihr Immunschutz nicht ausreichend ist, lassen Sie sich jetzt gegen Masern, Mumps und Röteln impfen, und warten Sie dann einen Monat, bevor Sie wieder einen Befruchtungsversuch unternehmen (machen Sie sich aber keine Sorgen, falls Sie doch vor Ablauf dieser Frist schwanger werden). Wenn ein Test zeigt, dass Sie nie Windpocken hatten, oder falls Sie zu einer Risikogruppe für Hepatitis B gehören, ist ebenfalls eine Impfung vor der Schwangerschaft angeraten. Sie können auch mit Ihrem Arzt besprechen, ob vielleicht eine Impfung gegen HPV für Sie sinnvoll sein könnte. Der Impfschutz besteht allerdings aus einer Serie von drei Dosen, kalkulieren Sie also einen entsprechend langen Vorlauf vor der Empfängnis ein.

Bringen Sie Ihre chronischen Krankheiten ­unter Kontrolle. Wenn Sie unter Diabetes, Asthma, Herzbeschwerden, Epilepsie oder einer anderen chronischen Krankheit leiden, versichern Sie sich unbedingt bei Ihrem Arzt, dass einer Schwangerschaft dennoch nichts im Wege steht und dass die Krankheit unter Kontrolle ist, bevor Sie schwanger werden. Beginnen Sie, sorgfältig auf Ihre Gesundheit zu achten (falls Sie dies nicht bereits tun). Falls Sie mit einer Phenylketonurie (PKU) geboren wurden, sollten Sie vor der Empfängnis mit einer strikt phenylalaninfreien Diät beginnen und diese während der Schwangerschaft fortsetzen. So unattraktiv diese Diät auch sein mag, sie ist grundlegend für die Gesundheit Ihres zukünftigen Babys.

Brauchen Sie eine Allergieimpfung, lassen Sie sie jetzt durchführen. (Wenn Sie die Desensibilisierung zu diesem Zeitpunkt beginnen, können Sie sie wahrscheinlich während der Schwangerschaft fortsetzen.) Auch eine Depression kann einer Empfängnis – und einer glücklichen, gesunden Schwangerschaft – entgegenstehen und sollte deswegen behandelt werden, bevor Sie sich auf Ihr Abenteuer einlassen.

Setzen Sie Ihre Verhütungsmittel ab. Werfen Sie Ihre letzte Packung Kondome und Ihr Diaphragma weg (nach der Schwangerschaft müssen Sie sich sowieso ein neues anpassen lassen). Wenn Sie die Antibabypille nehmen oder einen Vaginalring oder ein Verhütungspflaster haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Ihren Kinderwunsch. Manche Ärzte raten dazu, mit der Zeugung möglichst mehrere Monate nach dem Absetzen der Verhütungsmittel zu warten, damit Ihr Reproduktionssystem mindestens zwei normale Zyklen durchlaufen kann (benutzen Sie während dieser Zeit Kondome). Andere wiederum sind der Meinung, dass man ruhig gleich mit dem Kindermachen loslegen kann. Seien Sie aber darauf gefasst, dass es einige Monate oder sogar länger dauern kann, bis Ihr Zyklus wieder normal ist und Sie wieder einen Eisprung haben.

Wenn Sie eine Spirale benutzen, lassen Sie sie entfernen. Warten Sie drei bis sechs Monate nach Ihrer letzten 3-Monats-Spritze (viele Frauen sind nach dem Absetzen von Depo erst nach zehn Monaten wieder fruchtbar; stellen Sie sich also entsprechend darauf ein).

Achten Sie auf das Essen.Zu diesem Zeitpunkt essen Sie wahrscheinlich noch nicht für zwei, aber man kann nie früh genug damit anfangen, sich zum Wohl des geplanten Babys gut zu ernähren. Am wichtigsten ist es, ausreichend Folsäure zu sich zu nehmen. Folsäure scheint nicht nur die Fruchtbarkeit zu steigern, die angemessene Einnahme dieses Vitamins vor und in der frühen Schwangerschaft kann, wie Studien gezeigt haben, auch das Risiko von Neuralrohrdefekten (wie Spina Bifida) und Frühgeburten dramatisch verringern. Natürliche Quellen für Folsäure sind Vollkornprodukte und grünes Blattgemüse; auch viele raffinierte Getreide werden damit angereichert. Es ist auch ratsam, ein Nahrungsergänzungsmittel, das mindestens 400 Mikrogramm Folsäure enthält, zu nehmen.

Sie tun außerdem gut daran, weniger Junkfood und fettreiche Nahrungsmittel zu essen und stattdessen auf Vollkornprodukte, Obst, Gemüse und Milchprodukte mit niedrigem Fettgehalt (wichtig für kräftige Knochen) zurückzugreifen. Als Grundlage kann Ihnen der Ernährungsplan für Schwangere aus Kapitel 5 dienen. Sie brauchen vor der Schwangerschaft jedoch nur zwei Portionen Protein, drei Portionen Kalzium und nicht mehr als sechs Portionen Vollkorngaben täglich – und Sie brauchen auch noch nicht damit zu beginnen, Extrakalorien zu sich zu nehmen (wenn Sie abnehmen müssen, sollten Sie ein paar Kalorien weglassen).

Stellen Sie auch Ihren Fischkonsum entsprechend dem Leitfaden für werdende Mütter um. Lassen Sie den Fisch jedoch nicht weg, denn er enthält Nährstoffe, die für die Entwicklung des Babys wichtig sind.

Wenn Sie Essgewohnheiten haben, die während einer Schwangerschaft ungesund sind (wie Fastenzeiten), eine Essstörung haben oder gehabt haben (wie Anorexia nervosa oder Bulimie) oder nach speziellen Ernährungsprinzipien leben (z. B. vegan oder makrobiotisch) oder eine Diabetesdiät einhalten, sollte Ihr Arzt dies wissen.

Nehmen Sie Vitamine. Selbst wenn Sie jede Menge Nahrungsmittel essen, die viel Folsäure enthalten, empfiehlt es sich, während der Schwangerschaft ein Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu nehmen, das 400 Mikrogramm Folsäure enthält, und mit der Einnahme am besten zwei Monate vor Ihren Befruchtungsversuchen zu beginnen. Außerdem deuten Forschungsergebnisse darauf hin, dass Frauen, die vor Eintritt oder in den ersten Wochen der Schwangerschaft täglich ein Multivitaminpräparat nehmen, das mindestens zehn Milligramm Vitamin B6 enthält, weniger unter Übelkeit und Erbrechen leiden. Das Präparat sollte außerdem 15 Milligramm Zink enthalten, das die Fruchtbarkeit erhöht. Setzen Sie jedoch andere Nahrungsergänzungsmittel vor der Befruchtung ab, da ein Überschuss an bestimmten Nährstoffen gefährlich sein kann.

Es gehören immer zwei dazu, Baby

Sicher, momentan sind Sie sich körperlich näher als je zuvor (das ist etwas, das die Versuche, ein Kind zu zeugen, einfach mit sich bringen) – aber wie steht es mit Ihrer Liebesbeziehung? Während Sie die perfekte Vereinigung (von Sperma und Ei) anstreben, tritt vielleicht die andere bedeutende Verbindung in Ihrem Leben (die von Ihnen beiden) zu sehr in den Hintergrund.

Wenn die Erweiterung Ihrer Familie zur Priorität wird, wenn Sex zu sehr auf Ihren Kinderwunsch ausgerichtet ist, statt Spaß zu machen, wenn es weniger um den Sex geht als darum, ihn hinter sich zu bringen (und wenn das Vorspiel darin besteht, ins Badezimmer zu laufen, um den Gebärmutterhalsschleim zu prüfen), macht sich dieser Stress manchmal in der Beziehung bemerkbar. Dazu muss es in Ihrer Beziehung jedoch nicht kommen – im Gegenteil, Sie können dafür sorgen, dass sie solider ist als je zuvor. Um in dieser Phase gefühlsmäßig eng verbunden zu bleiben, können Sie Folgendes tun:

Verreisen Sie.Frauen, die die Erfahrung einer Schwangerschaft bereits gemacht haben, werden Ihnen sagen, dassjetztdie Zeit für Sie und Ihren Partner gekommen ist zu reisen. Ist das Kind erst einmal da, sind die Tage gezählt, an denen Sie einfach wegfahren können. Nehmen Sie also den Miniurlaub, für den Sie gespart haben, oder die zweiten Flitterwochen. Keine Zeit für Urlaub? Versuchen Sie, an den Wochenenden etwas Neues zu unternehmen – am besten etwas, das Sie nicht mehr tun können, sobald die Schwangerschaft Ihren Lebensstil bestimmt (wie wär’s mit Reiten oder Wildwasserfahren?) Brauchen Sie etwas Geruhsameres für Ihre Zweisamkeit? Dann gehen Sie am Wochenende ins Museum, ins Kino, oder lassen Sie sich beim Essen in Ihrem Lieblingsrestaurant ganz viel Zeit. (Sie brauchen noch keinen Babysitter!)

Sorgen Sie für romantische Stimmung.Wenn Sie Ovulationstests machen und sich zu viel unter Druck setzen, dass esjetztklappen muss, rückt Sex in die Nähe von harter Arbeit. Holen Sie sich wieder das Vergnügen ins Schlafzimmer. Sorgen Sie für heiße Stimmung – und nicht nur für den Anstieg Ihrer Basaltemperatur –mit einem sexy Nachthemd, einem scharfen Pornofilm, einem Sexspielzeug, einer neuen Position (Kamasutra wird entschieden schwieriger, wenn man erst mal ein kleines Bäuchlein hat) oder einem neuen Ort (treiben Sie’s doch mal auf dem Esstisch). Das ist nicht so Ihr Ding? Eher etwas Romantisches? Wie wär’s dann mit einem Spaziergang im Mondlicht, einem Abendessen bei Kerzenlicht oder Schmusen vor dem Kamin?

Bleiben Sie auf gleicher Wellenlänge.Befürchten Sie, dass Ihr Partner mehr daran interessiert ist, die Aktienkurse als Ihre Basaltemperatur in einem Diagramm darzustellen? Haben Sie den Eindruck, dass er dem Kindermachen ein bisschen gleichgültig gegenübersteht? Üben Sie Nachsicht. Dass er nicht besessen vom Eisprung ist und auch beim Anblick einer Baby-Boutique nicht in Verzückung gerät, heißt noch lange nicht, dass er nicht genauso begierig darauf ist wie Sie, eine Familie zu gründen. Vielleicht ist er eben einfach ein Kerl (gelassen statt aufgeregt). Vielleicht behält er seine Anspannung lieber für sich, als Sie zusätzlich damit zu belasten. Vielleicht konzentriert er sich mehr auf die finanzielle Seite des Kinderkriegens (er arbeitet länger, weil er darauf bedacht ist, Ihrem Nachwuchs ein Nest zu bauen). Wie auch immer, denken Sie daran, dass der Sprung in die Elternschaft für Sie beide ein großer Schritt ist – aber dass Sie ihn als Team wagen. Um auf der gleichen Wellenlänge zu sein (auch wenn Sie eine andere Sprache sprechen), sollten Sie während der Zeugungsphase miteinander kommunizieren. Sie werden sich beide besser fühlen, wenn Sie wissen, dass Sie dieses Abenteuer gemeinsam durchstehen – selbst wenn Sie jeweils eine andere Herangehensweise haben.

Bringen Sie Ihr Gewicht unter Kontrolle.Übergewicht oder starkes Untergewicht verringert nicht nur Ihre Chance auf eine Empfängnis, Gewichtsprobleme können, sollten Sie tatsächlich schwanger geworden sein, auch das Risiko von Komplikationen während der Schwangerschaft erhöhen. Nehmen Sie in der Phase vor der Schwangerschaft also mehr Kalorien zu sich, oder lassen Sie Kalorien weg. Wenn Sie abnehmen wollen, tun Sie dies langsam und vernünftig, auch wenn es bedeutet, den Zeitpunkt der Empfängnis um einige Monate zu verschieben. Ein anstrengendes oder unausgewogenes Diäthalten (wie zum Beispiel kohlenhydratarme und proteinreiche Diäten) kann die Befruchtung sehr erschweren und zu einer Fehlernährung führen, die nicht gerade zu den wünschenswerten Ausgangsbedingungen für eine Schwangerschaft gehört. Wenn Sie vor Kurzem eine strenge Diät durchgeführt haben, essen Sie wieder normal, und geben Sie Ihrem Körper einige Monate Zeit, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen, bevor Sie mit dem Babymachen beginnen.

Bringen Sie sich in Form, aber bleiben Sie dabei gelassen. Ein gutes Fitnessprogramm kann Sie ins Lot bringen für die Empfängnis und formt und kräftigt darüber hinaus Ihre Muskeln für die herausfordernden Aufgaben, das Ungeborene auszutragen und auf die Welt zu bringen. Auf diese Weise verlieren Sie außerdem überflüssige Pfunde. Übertreiben Sie es aber nicht, denn zu intensives Training (vor allem wenn es zu einem extrem mageren Körper führt) kann den Eisprung verhindern. Und achten Sie darauf, dass Ihr Körper bei den Workouts nicht überhitzt: Eine längere Erhöhung der Körpertemperatur kann einer Empfängnis entgegenwirken. (Meiden Sie aus dem gleichen Grund heiße Badewannen, die Sauna sowie Heizmatten und elektrische Decken).

Durchforsten Sie Ihren Medizinschrank.­Manche – doch bei Weitem nicht alle – Medikament­e werden während einer Schwangerschaft als schädlich angesehen. Wenn Sie momentan Medikamente einnehmen (regelmäßig oder sporadisch, verschrieben oder rezeptfrei erhältlich), fragen Sie Ihren Arzt. Müssen Sie ein Medikament, das Sie regelmäßig einnehmen, durch ein unbedenkliches ersetzen, so tun Sie es jetzt.

Pflanzliche oder andere alternative Arzneien sollten allerdings auch nicht unbedingt in die vorderste Reihe Ihres Medizinschranks vorrücken. Pflanzliche Mittel sind zwar natürlich, aber nicht automatisch unbedenklich. Dazu kommt, dass einige weitverbreitete Heilpflanzen – wie Echinacea, Ginkgo, Biloba und Johanneskraut – die Befruchtung beeinträchtigen können. Nehmen Sie derartige Produkte oder Nahrungsergänzungsmittel nicht ohne die Anweisung Ihres Arztes zu sich, der mit Heilpflanzen oder alternativer Medizin und ihrer möglichen Wirkung auf Befruchtung und Schwangerschaft vertraut ist.

Trinken Sie weniger Kaffee. Es ist nicht nötig, auf den einen Latte Macchiato zu verzichten (oder auf entkoffeinierten Kaffee umzusteigen), wenn Sie planen, ein Kind zu bekommen, oder wenn Sie bereits schwanger sind. Die meisten Forscher sind der Meinung, dass bis zu zwei Tassen koffeinhaltiger Kaffee (oder die gleiche Menge Koffein in anderen koffeinhaltigen Getränken) am Tag vertretbar sind. Wenn Sie gewöhnlich mehr trinken, wäre es klug, den Kaffeegenuss einzuschränken. Einige Studien lassen vermuten, dass der Konsum von zu viel Koffein die Fruchtbarkeit verringert.

Schränken Sie Ihren Alkoholkonsum ein. Schalten Sie Ihren Kopf ein, bevor Sie trinken. Obwohl ein Gläschen am Tag in der Vorschwangerschaftsphase nicht schädlich ist, kann viel Alkohol die Fruchtbarkeit beeinträchtigen, denn er stört den Menstruationszyklus. Außerdem besteht immer die Möglichkeit, dass Sie in der Zeit, in der Sie sich noch bei den Zeugungsversuchen wähnen, längst schwanger sind – und Alkohol während der Schwangerschaft ist tabu.

Den Eisprung genau bestimmen

Zu wissen, wann es zum Eisprung kommt, ist für Ihre Befruchtungsversuche ganz entscheidend. Hier ein paar Tipps, die Ihnen helfen werden, den großen Tag festzustellen, an dem Sie aktiv werden sollten.

Behalten Sie den Kalender im Auge. Meistens kommt es in der Mitte Ihres Menstruationszyklus zum Eisprung. Der durchschnittliche Zyklus dauert 28 Tage, wobei vom ersten Tag einer Periode (Tag 1) bis zum ersten Tag der folgenden Periode gerechnet wird. Aber wie mit allem, was mit der Schwangerschaft zusammenhängt, ist die Spanne dessen, was normal ist, auch bei Menstruationszyklen groß (sie können zwischen 23 und 35 Tagen dauern). Darüber hinaus kann die Dauer Ihres individuellen Zyklus von Monat zu Monat schwanken. Wenn Sie einen Menstruationskalender führen, erhalten Sie ein Bild davon, wie Ihre normale Regel aussieht. (Und wenn Sie schwanger werden, hilft Ihnen dieser Kalender, genauer abzuschätzen, wann Ihr Baby geboren wird.) Ist Ihre Periode unregelmäßig, müssen Sie verstärkt auf andere Zeichen des Eisprungs achten (siehe unten).

Messen Sie Ihre Körpertemperatur. Wenn Sie sich Aufzeichnungen Ihrer Basaltemperatur machen (für die Messung gibt es Spezialthermometer), können Sie den Zeitpunkt des Eisprungs besser bestimmen. Das Messen der Temperatur ist das Allererste, das Sie morgens tun, und zwar nach mindestens drei bis fünf Stunden Schlaf und bevor Sie aufstehen, sich aufsetzen oder sprechen. Sie verändert sich im Laufe des Zyklus, erreicht ihren niedrigsten Wert beim Eisprung und steigt danach innerhalb eines Tages merklich an (ungefähr ein halbes Grad). Denken Sie daran, dass die Basaltemperatur nicht für die Vorhersage des Tages, an dem es zum Eisprung kommt, taugt, sie zeigt Ihnen aber zwei oder drei Tage später, dass einer stattgefunden hat. Nach ein paar Monaten werden Sie ein Muster in Ihren Zyklen erkennen, das Ihnen die Vorhersage ermöglicht, wann in zukünftigen Perioden ein Eisprung stattfinden wird.

Kontrollieren Sie Ihre Unterwäsche. Ein anderes Zeichen, auf das Sie achten sollten, ist der Gebärmutterhalsschleim (von dem Ihre Unterhose klebrig wird). Prüfen Sie, ob er zunimmt oder sich seine Beschaffenheit verändert. Nach Ende der Regelblutung werden Sie kaum Schleim finden, im weiteren Verlauf Ihres Zyklus nimmt er zu und ist häufig weiß oder trüb – und wenn Sie versuchen, ihn mit den Fingern auseinanderzuziehen, bröselt er. Näher am Eisprung fließt noch mehr Schleim, aber jetzt ist er dünn, klar und glibberig wie rohes Eiweiß. Wenn Sie ihn mit den Fingern wie einen Faden in die Länge ziehen, kann er einige Zentimeter lang werden, bevor er reißt. Da dies ein weiteres Anzeichen dafür ist, dass der Eisprung bevorsteht, heißt es jetzt, raus aus dem Badezimmer und ab ins Schlafzimmer. Wenn der Eisprung da ist, fließt entweder kein Schleim mehr, oder er wird wieder dicker. In Kombination mit der Position des Gebärmutterhalses (siehe unten) und der festgehaltenen Basaltemperatur kann der Gebärmutterhalsschleim ein ausgesprochen hilfreiches (wenn möglicherweise auch etwas unangenehmes) Werkzeug bei der Bestimmung des Tages sein, an dem Sie höchstwahrscheinlich einen Eisprung haben – und er tut dies so lange im Voraus, dass Sie aktiv werden können.

Horchen Sie in sich hinein. Wenn Sie zu den 20 Prozent Frauen gehören, denen Ihr Körper signalisiert, wann ein Eisprung bevorsteht, spüren Sie ihn als Ziehen oder eine Reihe von Krämpfen im unteren Bauchraum (gewöhnlich auf der Seite, auf der der Eisprung stattfindet). Dieser sogenannte Mittelschmerz, der Sie Monat für Monat an Ihre Fruchtbarkeit erinnert, wird als Folge der Reifung eines Eis oder der Ausstoßung eines Eis aus dem Eierstock betrachtet.

Lernen Sie Ihren Gebärmutterhals kennen. Wenn Ihr Körper die hormonellen Veränderungen spürt, die anzeigen, dass ein Eierstock ein Ei ausstößt, bereitet er sich auf die eindringenden Horden von Spermien vor, um dem Ei die beste Chance zu geben, befruchtet zu werden. Ein erkennbares Anzeichen für einen bevorstehenden Eisprung ist die Stellung des Gebärmutterhalses. Zu Beginn des Zyklus ist die Zervix – die halsartige Passage zwischen Vagina und Gebärmutter, die sich bei der Geburt weitet, damit der Kopf des Babys hindurchpasst – hart und verschlossen. Doch wenn der Eisprung näher rückt, streckt sie sich, wird weicher und öffnet sich ein bisschen, um die Spermien durchzulassen. Manche Frauen können diese Veränderung leicht ertasten, andere nicht. Wenn Sie es ausprobieren wollen, untersuchen Sie Ihren Gebärmutterhals jeden Tag mit zwei Fingern, und tragen Sie Ihre Beobachtungen in einen Kalender ein.

Halten Sie einen Teststreifen in Ihren Urin. Mit einem Ovulationstest können Sie den Tag Ihres Eisprungs 12 bis 24 Stunden im Voraus ermitteln, da dieser die Konzentration des luteinisierenden Hormons (LH) misst, das seinen höchsten Wert (den sogenannten LH-Peak) vor dem Eisprung erreicht hat. Alles, was Sie tun müssen, ist, den Teststreifen in Ihren Urin zu tauchen und darauf zu warten, dass Ihnen der Indikator anzeigt, ob Sie vor einem Eisprung sind oder nicht. (So einfach ist die Sache.)

Behalten Sie die Uhr im Auge. Eine weitere Option, den Eisprung zu bestimmen, ist eine Armbanduhr, die die verschiedenen Salze (Chlorid, Natrium, Kalium), die sich in Ihrem Schweiß nachweisen lassen und deren Zusammensetzung sich zu verschiedenen Zeiten Ihres Zyklus unterscheidet, erkennt. Der Chloridanstieg ist sogar noch vor dem Anstieg des Östrogens und des luteinisierenden Hormons (LH) zu verzeichnen. Daher öffnet der Chloridionentest der Frau ein Zeitfenster von vier Tagen, in denen sie einen Eisprung haben könnte, im Vergleich zu den 12 bis 24 Stunden, die der Ovulationsteststreifen bietet. Der Schlüssel zum Erfolg beim Gebrauch dieser technischen Neuheit liegt darin, genaue Grunddaten über Ihre Ionenwerte zu erhalten (was bedeutet, dass Sie die Uhr mindestens sechs Stunden hintereinander am Handgelenk tragen müssen).

Ein bisschen Speichel. Eine weitere Methode, den Eisprung zu ermitteln, ist der Speicheltest, der den Östrogenspiegel anhand Ihres Speichels misst. Haben Sie einen Eisprung, sehen Sie bei einem Blick durch das Mini-Ovulations-Mikroskop ein mikroskopisch kleines Muster, das einem Farnblatt oder dem Frost an Fensterscheiben ähnelt. Nicht bei allen Frauen zeigt sich ein »gut ausgeprägtes« Farnblatt, aber dieses Testgerät ist wiederverwendbar und kostengünstiger als Urinteststreifen.

Sagen Sie Nein zu illegalen Drogen. Marihuana, Kokain, Crack, Heroin und andere illegale Drogen können Ihre Schwangerschaft gefährden. In unterschiedlichem Ausmaß können sie die Befruchtung verhindern und später, sollte die Zeugung geklappt haben, dem Fötus schaden und das Risiko einer Fehlgeburt, Frühgeburt oder Totgeburt erhöhen. Wenn Sie gelegentlich oder regelmäßig Drogen nehmen, hören Sie damit sofort auf. Gelingt es Ihnen nicht, abstinent zu bleiben, suchen Sie vor der Befruchtung Hilfe.

Hören Sie mit dem Rauchen auf. Wussten Sie, dass Rauchen nicht nur die Fruchtbarkeit mindert, sondern auch die Eier vorzeitig altern lässt? Tatsächlich verhalten sich die Eier einer 30-jährigen Raucherin eher wie die einer 40-Jährigen, erschweren die Befruchtung und erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt. Sich das Rauchen abzugewöhnen ist nicht nur das beste Geschenk, das Sie Ihrem zukünftigen Baby machen können (vor und nach der Geburt), sondern verbessert auch die Chancen einer Befruchtung. Einige praktische Tipps, die Ihnen dabei helfen können, mit dem Rauchen aufzuhören, finden Sie im Kapitel 4.

Mythen der Befruchtung

Sie kennen sicherlich unzählige Ratschläge von alten Frauen – und aus dem Internet – über die besten Befruchtungsmethoden. Hier sind einige Legenden, die aus dem Verkehr gezogen gehören.

Mythos: Täglicher Sex verringert die Anzahl der Spermien, erschwert die Befruchtung.Fakt: Obwohl man dies einst für eine Tatsache hielt, haben neuere Studien ergeben, dass täglicher Geschlechtsverkehr um die Zeit des Eisprungs mit einer etwas höheren Wahrscheinlichkeit zu einer Schwangerschaft führt als Sex jeden zweiten Tag. Mehr ist offensichtlich wirklich mehr.Mythos: Das Tragen von Boxershorts erhöht die Fruchtbarkeit.Fakt: Die Wissenschaftler haben sich in der Debatte Boxershorts versus kurze Unterhose noch nicht endgültig festgelegt, aber die meisten Experten scheinen der Meinung zu sein, dass die Unterwäsche, die ein Mann bevorzugt, wenig Einfluss auf die Fruchtbarkeit hat. Allerdings hat es etwas für sich, die Hoden kühl zu halten und ihnen etwas Bewegungsfreiheit zu geben.Mythos: Sex in der Missionarsstellung ist der beste Weg, den Spermien zu ihrem Ziel zu verhelfen.Fakt: Der Gebärmutterhalsschleim, der um die Zeit des Eisprungs dünn und elastisch wird, ist das perfekte Medium für die Spermien, durch den Scheidentrakt, den Gebär­mutterhals, am Uterus vorbei und in den Eileiter zum Ei hochzuschwimmen. Wenn die Spermien kein Beweglichkeitsproblem haben, erreichen sie ihr Ziel, egal, in welcher Position Sie Sex haben. Es kann allerdings nicht schaden, danach eine Weile liegen zu bleiben, damit das Sperma nicht aus der Vagina herausläuft, bevor es sich überhaupt auf den Weg machen konnte.Mythos: Gleitgel hilft dem Sperma zum Ei.Fakt: Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Gleitgel kann den PH-Wert in der Scheide verändern und so eine ungastliche Umgebung schaffen. Deswegen: Finger weg vom Gleitgel, bis die Befruchtung geklappt hat.Mythos: Sex am helllichten Tag verhilft zu einer schnelleren Empfängnis.Fakt: Die Spermienkonzentration scheint tatsächlich morgens höher zu sein, aber es gibt keine klinischen Belege dafür, dass sich die Chancen erhöhen, wenn Sie das Eisen schmieden, solange es heiß ist. (Aber lassen Sie sich deswegen einen Quicky vor dem Frühstück nicht entgehen, wenn Ihnen danach ist!)

Vermeiden Sie unnötiges Röntgen. Wenn Röntgenaufnahmen aus medizinischen Gründen nötig sein sollten, müssen Ihre Fortpflanzungsorgane geschützt sein (es sei denn, dass diese geröntgt werden sollen). Außerdem sollte die Strahlungsbelastung so niedrig wie möglich gehalten werden. Informieren Sie, sobald Sie mit den Befruchtungsversuchen begonnen haben, Arzthelfer/innen, Röntgentechniker/innen, dass Sie möglicherweise schwanger sind, und bitten Sie um Einhaltung aller Vorsichtsmaßnahmen.

Arbeits- und Gesundheitsschutz. Einige Chemikalien – bei Weitem nicht alle und gewöhnlich nur in hohen Dosen – schädigen potenziell Ihre Eier vor der Empfängnis und später einen sich entwickelnden Embryo oder Fötus. Obwohl das Risiko in den meisten Fällen gering oder auch nur hypothetisch ist, sollten Sie es, um auf der sicheren Seite zu sein, vermeiden, sich ihnen bei der Arbeit auszusetzen. Informieren Sie sich bei einer der Arbeitsschutzbehörden über die neuesten Regelungen für Arbeitsschutz und Schwangerschaft. In manchen Fällen ist es angeraten, sich in einen anderen Arbeitsbereich versetzen zu lassen, die Stelle zu wechseln oder spezielle Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, wenn möglich schon vor der Schwangerschaft.

Da erhöhte Bleiwerte zum Zeitpunkt der Empfängnis Ihrem Baby schaden könnten, lassen Sie untersuchen, ob Sie am Arbeitsplatz oder durch andere Quellen Blei ausgesetzt waren, wie zum Beispiel Ihr Trinkwasser oder Ihr Zuhause. Vermeiden Sie auch andere Gifte im Haushalt.

Verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre finanzielle Situation. Ein Baby kann kostspielig sein. Klären Sie also zusammen mit Ihrem Partner Ihre Finanzlage, und erstellen Sie einen soliden Finanzplan. Bringen Sie in Erfahrung, ob Ihre Krankenkasse für die Kosten der Schwangerschaft, Geburt und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen (U1-U9) aufkommt. Wenn Sie die Absicht haben, die Versicherung zu wechseln, schließen Sie den neuen Versicherungsvertrag vorher ab, denn einige Versicherungen betrachten eine Schwangerschaft als Vorerkrankung. Und sollten Sie noch kein Testament gemacht haben, tun Sie es jetzt.

Finden Sie alles über den Mutterschutz bei der Arbeit heraus.Informieren Sie sich über Ihre Rechte am Arbeitsplatz während der Schwangerschaft. Wenn Sie sich eine neue Stelle suchen wollen, die familienfreundliche Bedingungen bietet, sollten Sie das jetzt tun, um die Vorstellungsgespräche nicht mit einem dicken Bauch führen zu müssen.

Machen Sie sich Aufzeichnungen. Lernen Sie Ihren Menstruationszyklus kennen und die Zeichen für einen Eisprung zu deuten (siehe Kasten »Den Eisprung genau bestimmen«). Wenn Sie schriftlich festhalten, wann Sie Sex gehabt haben, werden Sie später den wahrscheinlichen Zeitpunkt der Befruchtung festlegen können, was die Errechnung des geschätzten Geburtstermins erleichtert.

Üben Sie sich in Geduld.Denken Sie daran, dass es bei einer gesunden 25-jährigen Frau im Durchschnitt sechs Monate und bei älteren Frauen noch länger bis zur Befruchtung dauern kann, wenn Ihr Partner älter ist, sogar noch länger. Geraten Sie also nicht in Stress, wenn das Babywunder nicht sofort geschieht. Behalten Sie Ihren Spaß beim Sex, und geben Sie sich wenigstens sechs Monate Zeit, bevor Sie Ihren Arzt und, falls nötig, einen Facharzt für Reproduktionsmedizin konsultieren. Sind Sie älter als 35, sollten Sie möglicherweise schon nach drei Monaten Rat suchen.

Entspannen Sie sich. Das ist vielleicht das Wichtigste von allem. Selbstverständlich ist die Aussicht, schwanger zu werden, aufregend – und versetzt Sie höchstwahrscheinlich zumindest ein bisschen in Stress. Doch Ihre Anspannung und Nervosität könnten die Empfängnis verhindern. Lernen Sie Entspannungstechniken oder Meditation, und reduzieren Sie Ihren Alltagsstress.

Vorbereitung auf die Schwangerschaft für Männer

Als zukünftiger Papa werden Sie nicht sofort für Unterkunft und Verpflegung Ihres Nachwuchses sorgen – aber Sie werden einen grundlegenden Beitrag zum Kinderkriegen (Mama kann das ja nicht ohne Sie) leisten. Folgendes können Sie zu einer gesunden Zeugung beitragen.

Lassen Sie sich vom Arzt durchchecken. Obwohl Sie nicht derjenige sind, der das Baby (aus)trägt, sollten auch Sie sich von einem Arzt untersuchen lassen, bevor Sie sich ans Babymachen begeben. Bei einer gründlichen Untersuchung können gesundheitliche Störungen (wie Hodenhochstand, Hodenzysten oder -tumore) festgestellt werden, die einer Zeugung oder einer gesunden Schwangerschaft Ihrer Partnerin im Wege stehen können, und chronische Erkrankungen, die die Fruchtbarkeit einschränken könnten, unter Kontrolle gebracht werden. Fragen Sie in diesem Rahmen auch nach möglichen Auswirkungen von Medikamenten oder pflanzlichen Heilmitteln, die Sie einnehmen. Einige können Erektionsstörungen und geringere Spermienzahlen zur Folge haben – zwei Probleme, die Sie sicherlich ausschalten möchten, wenn Sie die Zeugung eines Kindes planen.

Lassen Sie, wenn nötig, eine genetische Untersuchung durchführen. Wenn Ihre Partnerin sich einer genetischen Untersuchung unterzieht, machen Sie mit, vor allem dann, wenn es in Ihrer Familie eine genetische Erkrankung oder andere gesundheitliche Probleme gab oder gibt.

Essen Sie gesund. Je besser Sie sich ernähren, desto gesünder sind auch Ihre Spermien und desto wahrscheinlicher ist auch eine Befruchtung. Sie sollten sich ausgewogen ernähren, wozu viel frisches Obst und Gemüse, Vollkornprodukte und magere Proteine gehören. Um auch die erforderlichen Mengen der wichtigsten Nährstoffe zu erhalten (vor allem Vitamin C, E, D, Zink und Kalzium, die alle die Fruchtbarkeit und die Gesundheit der Spermien beeinflussen), empfiehlt sich die Einnahme eines Multivitaminpräparats. Das Nahrungsergänzungsmittel sollte Folsäure enthalten; eine zu gering dosierte Versorgung mit diesem Vitamin wird mit verringerter Fruchtbarkeit und Geburtsfehlern in Zusammenhang gebracht.

Achten Sie auf einen gesunden Lebensstil. Viele Fragen sind noch unbeantwortet, doch in der Forschung deutet sich an, dass der exzessive Drogenkonsum des Vaters in spe – darunter auch große Mengen an Alkohol – in der Zeit vor der Empfängnis eine Schwangerschaft verhindern oder zu einer problematischen Schwangerschaft führen kann. Noch nicht geklärt sind die Zusammenhänge, aber Drogen- und täglicher Alkoholkonsum können wahrscheinlich die Spermien schädigen und ihre Anzahl verringern, die Hodenfunktion verändern und den Testosteronspiegel senken (kein gutes Szenario für die Familienplanung). Übermäßiger Alkoholkonsum (das heißt zwei alkoholische Getränke pro Tag oder fünf an einem einzelnen Tag) im Monat vor der Schwangerschaft kann sich auf das Gewicht Ihres Kindes auswirken. Denken Sie auch daran, dass es auch für Ihre Partnerin leichter ist, auf Alkohol zu verzichten, wenn Sie nicht mehr so viel oder gar keinen Alkohol trinken. Wenn Sie nicht imstande sind, die Finger von den Drogen oder dem Alkohol zu lassen, suchen Sie jetzt Hilfe.

Bringen Sie Ihr Gewicht wieder auf Kurs. Bei Männern mit einem sehr hohen BMI (oder Body-Mass-Index, das Verhältnis von Körpergewicht zu Körpergröße, das in der Regel mit dem Körperfettanteil zusammenhängt) ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie unfruchtbar sind, höher als bei normalgewichtigen Männern. Schon die Gewichtszunahme von zehn Kilo erhöht wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge die Wahrscheinlichkeit der Unfruchtbarkeit um zehn Prozent. Sorgen Sie also dafür, dass Sie Ihr Gewicht unter Kontrolle bringen.

Hören Sie auf zu rauchen. Kein Wenn und Aber: Rauchen verringert die Anzahl der Spermien und erschwert die Befruchtung. Darüber hinaus wird es der Gesundheit Ihrer ganzen Familie förderlich sein, wenn Sie mit dem Rauchen aufhören, da Passivrauchen fast ebenso gesundheitsschädigend ist wie das aktive Rauchen. Es kann das Risiko Ihres Kindes erhöhen, am plötzlichen Kindstod (SIDS) zu sterben.

Nehmen Sie sich in Acht. Hohe Bleiwerte und einige organische Lösungsmittel (wie man sie in Farben, Klebstoffen, Lacken und Entfettungsmitteln findet), Pestizide oder andere Chemikalien können die Zeugungsfähigkeit eines Mannes beeinträchtigen. Setzen Sie sich diesen Stoffen also nicht oder so wenig wie möglich aus.

Bewahren Siesiekühl auf. Die Produktion von Spermien verschlechtert sich, wenn die Hoden zu warm werden. Tatsächlich sind ein paar Grad weniger als Ihre Körpertemperatur besser für sie, was auch der Grund dafür ist, dass sie sich außerhalb des Körpers befinden. Vermeiden Sie daher Whirlpools, heiße Badewannen, Saunen, elektrische Decken und enge Jeans. Tragen Sie auch keine synthetischen Hosen oder Unterhosen, in denen es für Sie bei heißem Wetter zu warm wird. Arbeiten Sie auch nicht mit dem Laptop auf dem Schoß, denn auch der kann dort für höhere Temperatur sorgen und Ihre Spermienanzahl verringern. Stellen Sie bis zur Zeugung Ihren Laptop zum Arbeiten auf den Tisch.

Schützen Siesie. Wenn Sie eine ruppige Sportart betreiben (einschließlich Fußball, Basketball, Hockey, Baseball oder Reiten), tragen Sie einen Genitalschutz, um Verletzungen der Hoden zu vermeiden, die zur Beeinträchtigung der Zeugungsfähigkeit führen können. Auch zu viel Radfahren kann Probleme bereiten. Manche Experten vertreten die Meinung, dass der beständige Druck des Sattels auf die Arterien und Nerven schädlich sein kann. Wenn Sie Taubheit und/oder Kribbeln im Genitalbereich verspüren und das Auswechseln des Sattels oder ein regelmäßiges Aufstehen vom Sattel beim Radfahren nicht hilft, sollten Sie in dieser Phase weniger Rad fahren. Empfindungslose Genitalien funktionieren nicht so gut, wie sie sollten. Wenn das Taubheitsgefühl (und/oder das Kribbeln) nicht weggeht, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Entspannen Sie sich. Sicher, Ihnen geht viel durch den Kopf, wenn Sie sich mit der Familienplanung auseinandersetzen – und ja, Sie haben eine To-do-Liste abzuarbeiten, bevor es richtig ans Kindermachen geht. Doch denken Sie auch daran, sich Zeit zum Entspannen zu nehmen. Stress fördert nicht gerade die Libido und den Erfolg, er beeinträchtigt auch Ihren Testosteronspiegel und Ihre Spermienproduktion. Je weniger Sie sich Sorgen machen, desto einfacher gelingt Ihnen auch die Zeugung. Entspannen Sie sich also, und haben Sie Spaß beim Kindermachen.

Kapitel 2: Sind Sie schwanger?

Möglicherweise ist Ihre Periode nur einen Tag überfällig. Oder sie verspätet sich um drei Wochen. Oder sie ist noch gar nicht dran, aber Sie haben so ein Bauchgefühl (im wahrsten Sinne des Wortes), dass etwas im Busch ist. Möglicherweise ist die ausgebliebene Regelblutung das einzige Warnsignal, das Ihr Körper Ihnen bislang geschickt hat. Oder aber Sie haben schon alle erdenklichen Schwangerschaftssymptome. Möglicherweise hat sich sechs Monate lang oder länger alles um das Kindermachen gedreht. Oder die heiße Nacht vor zwei Wochen war Ihr erster Sex ohne Verhütung. Vielleicht hatten Sie es aber auch gar nicht darauf angelegt. Was auch immer Sie dazu bewegt haben mag, dieses Buch in die Hand zu nehmen, Sie werden sich wohl fragen: Bin ich schwanger? Also, lesen Sie weiter, und finden Sie es heraus.

Was Sie an sich bemerken könnten

Erste Zeichen der Schwangerschaft

»Eine meiner Freundinnen sagte, sie hätte schon vor dem Schwangerschaftstest gewusst, dass sie schwanger sei. Gibt es schon zu einem so frühen Zeitpunkt eine Möglichkeit herauszufinden, ob man schwanger ist oder nicht?«

Der einzige Weg, um wirklich sicher zu sein, dass Sie schwanger sind – zumindest zu einem solch frühen Zeitpunkt –, ist der, einen Schwangerschaftsschnelltest zu machen. Doch auch Ihr Körper muss sich nicht in Schweigen darüber hüllen, ob Sie nun Mutter werden. Im Gegenteil, er kann Ihnen eine Menge Hinweise auf eine Befruchtung geben. Viele Frauen verspüren keinerlei frühe Schwangerschaftssymptome (oder erst nach einigen Wochen), andere bekommen zahlreiche Fingerzeige, dass ein Kind im Anmarsch ist. Haben Sie folgende Symptome oder Anzeichen bemerkt, mag Ihnen das als Anlass dienen, zur Apotheke zu gehen und sich einen Schnelltest für zu Hause zu kaufen:

Empfindliche Brüste und Brustwarzen. Sie wissen, wie schmerzempfindlich Ihre Brüste vor dem Einsetzen der Periode werden. Das ist jedoch nichts im Vergleich zur der Empfindlichkeit, die Sie nach der Befruchtung verspüren können. Empfindlich, voll, geschwollen, kribbelig, ja sogar berührungsempfindlich, das sind einige der ersten (wenn auch nicht alle) Anzeichen für eine Befruchtung. Diese Empfindlichkeit kann schon wenige Tage nach der Empfängnis eintreten (obwohl sie oft erst einige Wochen später einsetzt) und im Verlauf der Schwangerschaft noch zunehmen – sogar stark zunehmen.

Dunklere Brustwarzenvorhöfe. Neben empfindlichen Brüsten sind auch dunklere Brustwarzenvorhöfe (der runde Bereich um Ihre Brustwarzen) ein Symptom für eine Schwangerschaft. Es ist ganz normal, wenn die Vorhöfe während der Schwangerschaft eine dunklere Färbung annehmen und sich etwas vergrößern. Dies verdanken Sie den Schwangerschaftshormonen (in den kommenden Monaten werden Sie noch viel mehr mit ihnen zu tun haben), die jetzt schon durch Ihren Körper fließen und die auch für andere Hautfärbungen verantwortlich sind.

Gänsehaut? Nein, nicht wirklich, aber in der Frühschwangerschaft werden Sie feststellen, dass sich die Erhebungen auf dem Vorhof (die Montgomery-Drüsen) – die Sie vorher vielleicht noch gar nicht wahrgenommen haben – vermehren und vergrößern. Sie ähneln einer Gänsehaut, sind aber tatsächlich Drüsen, deren Talg die Haut von Brustwarzen und Vorhof schützt – ein Sekret, das Sie schätzen lernen werden, wenn das Baby beim Stillen an Ihren Brüsten saugt. Ein weiteres Zeichen dafür, dass Ihr Körper sich schon auf später vorbereitet.

Schmierblutung. Manche (aber keineswegs alle) Frauen haben eine Schmierblutung, wenn sich der Embryo im Uterus einnistet. Diese sogenannte Nidationsblutung (Einnistungsblutung) werden Sie wahrscheinlich früher haben als Ihre erwartete Monatsblutung (gewöhnlich etwa fünf bis zehn Tage nach der Befruchtung), und sie wird hell- bis mittelrosa (selten rot wie während der Periode) aussehen.

Häufiger Harndrang.Gehen Sie neuerdings häufig auf die Toilette? Sehr häufig Wasser lassen zu müssen, wird Sie schon früh in der Schwangerschaft (gewöhnlich etwa zwei bis drei Wochen nach der Befruchtung) plagen. Neugierig, warum das so ist? Lesen Sie in Kapitel 6.

Müdigkeit.Unglaubliche Müdigkeit oder, besser gesagt, Erschöpfung. Die Batterie ist völlig leer. Unendliche Trägheit. Wie immer Sie es nennen, es ist eine Belastung – im wahrsten Sinne des Wortes. Und während Ihr Körper sich weiter für seine Aufgabe rüstet, laugt diese sie immer mehr aus. In Kapitel 6 finden Sie die Gründe dafür.

Übelkeit. Sie ist ein weiterer Grund, warum Sie mit dem Gedanken spielen, ins Badezimmer umzuziehen, zumindest bis zum Ende des ersten Trimenons. Übelkeit und Erbrechen – alias morgendliche Übelkeit (wenn sie doch nur auf den Morgen beschränkt wäre!) – können sich schon bald nach der Befruchtung einstellen, obwohl sie eher um die 6. Woche herum beginnen. In Kapitel 6 finden Sie jede Menge Gründe.

Geruchsempfindlichkeit. Da die erhöhte Geruchsempfindlichkeit eine der ersten Veränderungen ist, von der einige Frauen berichten, die gerade schwanger geworden sind, könnte eine Schwangerschaft in der Luft liegen, wenn Ihr Geruchssinn plötzlich stark geschärft ist und sich schnell ein Ekelgefühl einstellt.

Aufgeblähter Bauch. Fühlen Sie sich wie eine wandelnde Schwimmhilfe? Dieses Gefühl des Aufgeblähtseins kann schon zu einem frühen Zeitpunkt der Schwangerschaft auftauchen (und wieder verschwinden) – obwohl es schwierig sein kann, zwischen dem aufgeblähten Bauch bei einer Periode und dem einer Schwangerschaft zu unterscheiden. Es ist zu früh, ihn dem Wachstum Ihres Babys zuzuschreiben, aber Sie können ihn wieder den Hormonen ankreiden.

Anstieg der Temperatur. Wenn Sie eine Weile Ihre Körpertemperatur mit einem Spezialthermometer gemessen haben, wird Ihnen auffallen, dass die Basaltemperatur um ein Grad steigt, wenn eine Befruchtung stattgefunden hat, und dass sie während der gesamten Schwangerschaft erhöht bleibt. Obwohl dies kein narrensicheres Anzeichen ist (es gibt andere Gründe für erhöhte Temperatur), könnte es Ihnen ein großes – wenn auch noch sehr kleines – Ereignis ankündigen.

Ausgebliebene Periode.