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Marissa verliert ihren Job als Kosmetikerin, schaltet eine Annonce: "Putze für alle Fälle" und ist über die Resonanz überwältigt. Sie lernt bei ihrem neuen Job die schrägsten Typen kennen, verdient richtig viel Kohle und kommt so nebenbei auch auf ihre Kosten. Lernt eine liebes-hungrige Lady kennen, befreit einen jungen Papi aus seinem Chaos, tummelt sich vergnügt unter Nudisten und lernt Marco kennen. Ist er ihr Mister Right? Wird Marissa wieder als Kosmetikerin arbeiten oder geht sie weiter als Putze auf die Pirsch? Warten wir es ab.
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Seitenzahl: 40
Veröffentlichungsjahr: 2014
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Alina Frey
Sexy "Wischmopp" auf zwei Beinen
Not macht erfinderisch
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Auf zu neuen Ufern
Madam „Möchtegern“
In Ketten gefesselt
Polizist auf Abwegen
Hacke - breit
Eine Lady?
Ein Geständnis
Stiefelknecht
Marco
Ische…
Ein Nackter kommt selten alleine…
Strohwitwer in Not…
Opa Kalle
Eine Seefahrt die ist lustig…
Dackel Waldi
Modelkarriere?
Ein unmoralisches Angebot?
Ein Tag mit Schrecken
Impressum neobooks
Prüfend und kritisch steht Marissa vor ihrem großen Wandspiegel. Mit dem Ergebnis konnte sie durchaus zufrieden sein, trotz ihres Methusalem – Alters von 30 Jahren. Ihre Figur war schlank, ihr Po knackig und der Busen war auch nicht zu übersehen. Das blonde Haar fiel über den Rücken bis fast zur Taille. „Gut Süße, so kannst du durchstarten! Männerwelt ich komme…!“ Nach ihrer Kündigung im Kosmetiksalon brauchte sie eine neue Perspektive, die sie auch schnell gefunden hat. Vor drei Tagen startete sie eine Annonce und war über die Resonanz völlig erschlagen. „Putze für alle Fälle“ war eingeschlagen wie eine Bombe und sie konnte sich vor Anrufer kaum noch retten. Natürlich männliche Anrufer – n a t ü r l i c h! Aber das störte Marissa in keiner Weise solange die Flocken stimmten. Ja, und die brauchte sie dringend nach dem Verlust ihres Arbeitsplatzes. Vielleicht hätte sie zum Arbeitsgericht gehen sollen, aber die Konfrontation mit ihrer eifersüchtigen Chefin konnte sie sich verkneifen. Abhaken – neu anfangen! Heute hatte sie bereits den ersten Auftrag und war gespannt wie ein Flitzebogen. Was würde auf sie zukommen? Die Stimme des männlichen Anrufers klang sehr sympathisch und trotzdem ging sie mit gemischten Gefühlen dort hin.
Herr Jansen war ein älterer Herr der vor sechs Monaten seine Frau verloren hatte. Mit dem Haushalt war er regelrecht überfordert und bat Marissa, wenigstens einmal die Woche zu kommen. Natürlich war Marissa einverstanden und ging in die Küche. Gut eine Stunde war sie beschäftigt als es an der Wohnungstüre klingelte. Herr Jansen ließ seine Besucherin hinein die sofort in die Küche kam: „Als nächstes werden die Fenster gemacht, ist das klar…haben Sie das verstanden?“ Was ist das denn für ein Besen, dachte Marissa und sagte süffisant: „Aber sicher habe ich das verstanden…!“ Sie beendete ihre Arbeit, nahm einen großen Putzeimer und ließ ihn voll Wasser laufen. Mit einem Grinsen im Gesicht stellte sie den Eimer mitten in den Flur und ging hinüber ins Wohnzimmer wo das nette Pärchen mit Genuss an ihren Bierchen nuckelte.
„So Herr Jansen, ich bin dann mal weg! Den Rest kann die vorlaute Tussi machen, eine große Klappe hat sie ja!“
Den Beiden fiel alles aus dem Gesicht und Marissa amüsierte sich köstlich über diesen Anblick.
„Ach ja, Herr Jansen, bringen Sie doch dieser „Möchtegerndame“ etwas Anstand bei…den hat sie bitter nötig!“ Drehte sich herum und verließ diese heiligen Stätten. Bis zu ihrer Wohnung kam Marissa aus dem Lachen nicht mehr heraus. Köstlich…einfach nur köstlich…!
Marissa verstaute ihre Putzutensilien im Kofferraum ihres Mini – Autos und steuerte der angegebenen Adresse zu. Zehn Minuten später stand sie vor einer schmucken Villa und kletterte aus ihrem Auto. Bewaffnet mit Eimer und Schrubber stand sie vor der Eingangstüre, die nur angelehnt war. Hoppla, was nun? Vorsichtig drückte sie die Türe auf und betrat den Flur.
„Hallo, hier ist Ihr Wischmopp auf zwei Beinen!“ rief sie laut durch das Treppenhaus.
„Kommen Sie bitte die Treppe herauf – Wischmopp!“
Die sympathische Stimme klang etwas erregt und langsam kletterte Marissa die Stufen hoch. „Wo genau sind Sie?“ wollte sie wissen.
„Zweite Türe rechts“, wies der Hausherr sie ein. Marissa war gespannt was sie hier erwartet und stieß die Türe auf – und stand in einem geräumigen Schlafzimmer. Nur mit großer Mühe konnte sie einen Lachanfall unterdrücken bei dem Anblick, der sich ihr bot. Auf einem großen Doppelbett lag ein Mann – der Hausherr, gefesselt an Händen und Füßen. Rote Netzstrümpfe bedeckten seine Beine und sein Gesicht war überaus peinlich berührt.
„Tut mir so leid, unser erstes Date hatte ich mir anders vorgestellt!“
„Was ist passiert?“ Marissa trat an sein Bett und setzte sich auf die Bettkante. „Wollen Sie reden? Ich kann gut zuhören!“
„Meine Frau“, seufzte der Hausherr abgrundtief. „Sie hat mich dabei erwischt als ich Sie anrief. Sie ist krankhaft eifersüchtig und hat mich ans Bett gefesselt – damit ich nicht auf dumme Gedanken kommen kann!“
Marissa legte ihren Kopf schief und betrachtete das liebenswürdige Gesicht ihres Gegenüber: „Mal ehrlich Mister, da hat Ihre Frau aber etwas übersehen! Wenn ich jetzt ein liebestolles Weib wäre, würde ich einfach über Sie herfallen und sie vergewaltigen! Und Sie könnten sich nicht wehren!“
Marissa grinste verschmitzt und stand auf: „Was soll gemacht werden?“
