Shit Love - P.A.I.N. Stefanie - E-Book

Shit Love E-Book

P.A.I.N. Stefanie

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9,99 €

  • Herausgeber: neobooks
  • Kategorie: Erotik
  • Sprache: Deutsch
  • Veröffentlichungsjahr: 2021
Beschreibung

Shit Love Claudias Abrichtung zur Kaviar und Natursekt Sklavin Die rassige langbeinige Blondine Claudia ist eigentlich eine ganz normale junge Frau..... EIGENTLICH...... Denn nach der Trennung von ihrem Freund stößt sie in seinen Hinterlassenschaften auf einen ganz speziellen Fetisch, der sie irgendwie sofort anspricht und erregt. Da sind Frauen, die mit Pisse und Exkrementen spielen. Anfangs packt sie Ekel davor, doch dann wird sie neugierig. Angeregt von Filmen im Internet, beginnt sie mit Selbstversuchen in ihrer Badewanne und stellt fest, dass sie dabei einen wahnsinnigen Orgasmus bekommt. Sie pisst sich an und schmiert ihren nackten Körper mit ihren Körperausscheidungen ein. Immer heftiger wird ihre Selbstbefriedigung, jedoch eine letzte rote Linie mag sie noch nicht überschreiten. Denn manche dieser Shit-Models nehmen diesen Kaviar sogar in den Mund... Davon fasziniert beginnt sie ihre Grenzen immer weiter auszudehnen. Und irgendwann stößt sie im Internet auf eine Anzeige, die sie nicht mehr loslässt. Sie stammt von einer Mistress Marie, die eine Kaviar und Natursekt Liebhaberin sucht, um sie zu einer Toilettensklavin auszubilden. Anfangs zögert Claudia, jedoch dann fasst sie sich ein Herz und schriebt Marie an. Und tatsächlich lädt diese die junge Frau zu sich auf ihren Gutshof im Norden Englands ein. An einem kalten Winterwochenende macht Claudia sich auf, um ihrem Schicksal entgegen zu gehen. Sie möchte herausfinden, ob sie ihren Traum, nämlich ihren Fetisch auszuleben, mit Marie verwirklichen kann. Und sie soll nicht enttäuscht werden. Kaum dort angekommen, gerät Claudia in einen wilden Strudel der Leidenschaften. Denn ehe sie es sich versieht, wird sie zu einer wüsten Natursekt und Kaviar Party eingeladen und wird unversehens zu deren Mittelpunkt..... Jetzt muss sie beweisen, ob sie tatsächlich den Mut hat, diese extreme Herausforderung anzunehmen....

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Seitenzahl: 271

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Shit Love Claudias Abrichtung zur Kaviar und Natursekt - Sklavin

Ein Fetisch und SM Roman für die Liebhaber des etwas härteren Sex

Stefanie P.A.I.N

IMPRESSUM

Stefanie P.A.I.N

CanLaon Road km 4,5

Ulay, Vallehermoso

Negros Oriental

The Philippines

[email protected]

Über die Autorin:

Mein Name ist Stefanie. Stefanie P.A.I.N.

Ich bin 24 Jahre alt und lebe derzeit auf den Philippinen. Ich bin eine Digitalnomadin und lebe mein Leben gerade immer nur da, wo es mir gerade gefällt. Freunde habe ich Gott sei Dank viele überall auf der Welt und derzeit lebe ich bei einer sehr guten Freundin auf den Philippinen.  

Ich beschäftige mich mit Softwareentwicklung und das Schöne daran ist, dass ich meine Aufträge überall auf der Welt abarbeiten kann, wo ich eine vernünftige Internetverbindung habe.  

Und nebenbei schreibe ich auch erotische Literatur. Aus eigener Veranlagung heraus sind das hauptsächlich Fetisch und sadomasochistische Werke. Ich schließe die Augen und schon beginne ich zu träumen. Da geht es um heftigen Sex. Um gegenseitiges Vertrauen und sich fallen lassen. Natürlich auch um Schmerzen (da ist mein Name auch Programm). Ich versuche dabei immer wieder neue Dinge zu entdecken, die mich reizen und die auch Euch als meinen Lesern hoffentlich gefallen.  

Doch nun genug der Vorrede….  

Ich wünsche Euch viel Spaß mit dem vorliegenden Werk 

Eure

Stefanie

Persönliche Anmerkung

Mit diesem Roman habe ich Neuland betreten. Und daher glaube ich, dass es wichtig ist, hier eine Vorbemerkung zu schreiben, bevor es losgeht. Ich bin jetzt ganz ehrlich. Ich habe schon wirklich viele Sachen ausprobiert. Da sind auch Dinge dabei, die bei einem normalen Zeitgenossen vermutlich den Kommentar hervorrufen: „Wie kann sie denn nur?“ Aber ich mag SM und Fetische aller Art und ich bin immer neugierig darauf, auch einmal etwas Spezielles auszuprobieren. Ich bin gern die devote Sklavin und habe auch den Schmerz kennen und lieben gelernt. Das kennt Ihr vielleicht auch von meinen anderen Büchern. Ich lasse mir gern den Arsch versohlen oder mich als nacktes Ponygirl vor den Karren spannen. Und diesmal habe ich etwas wirklich Verrücktes ausprobiert. Das Spiel mit Natursekt und Kaviar. Oder ganz vulgär ausgedrückt: das Spiel mit Pisse und Scheiße. Und zwar mit mir in der passiven Rolle.  

Ob Ihr mir jetzt zuruft: „Iggit.... Schämst du dich nicht!“, das ist mir eigentlich egal. Ich lebe mein Leben und Ihr lebt eures. Glaubt es oder glaubt es nicht. Ich hatte Spaß dabei. Natürlich würde es mich freuen, wenn es auch eure Fantasie anregt, wenn ich euch meine amourösen Abenteuer und Fantasien beschreibe. Nur eines möchte ich zu diesem Buch vorausschicken. Vieles, was hier geschrieben steht, das ist meiner Fantasie entsprungen. So weit bin ich dann doch nicht gegangen. Ich möchte euch warnen, mit einer gewissen Vorsicht an diesen Fetisch heranzugehen. Denn ich beschreibe hier Dinge, die ich mir selber nicht traue zu tun. Die ich aber in meiner Fantasie trotzdem gern täte... Also lasst Vorsicht walten, wenn ihr auf meinen Spuren wandeln wollt. So.... Jetzt aber wirklich genug gelabert.  

Viel Spaß mit Claudias Abenteuern in SHIT LOVE......

Einleitung

Wie fing das alles an? Diese mehr als außergewöhnliche Sache? Diese seltsame Leidenschaft und dieser für andere Menschen nicht erklärbare Fetisch. Eigentlich fing das alles ganz banal an. Absolut banal. Jeden Tag passiert so etwas. Hunderte mal. Tausende Mal. Warum verlief es eigentlich bei Claudia anders als bei diesen vielen Anderen? Nun.... Es begann mit der Trennung von ihrem Freund. Es begann damit, dass diese Beziehung, die sie so sehr geschätzt hatte, urplötzlich in die Brüche ging. Claudia fiel in ein Loch. In ein tiefes Loch. Und nun hatte sie plötzlich Zeit. Zu viel Zeit, um über diese gescheiterte Beziehung und ein Liebesleben, das den Namen auch nicht so recht verdiente, zu grübeln. Und plötzlich und auch das war wieder ein Versehen oder ein vielleicht auch ein Zufall, plötzlich schaute sie durch ein Fenster ihrer Seele und sie entdeckte eine Leidenschaft, von der sie bislang noch nichts ahnte, beziehungsweise die sie früher irgendwie verleugnet haben musste. Doch lest es besser selber.... Das ist die Geschichte von Claudia.... Einer eigentlich ganz und gar normalen jungen Frau. Sie ist weder außergewöhnlich schön noch außergewöhnlich hässlich. Auf eine spezielle Art kann man sie durchaus als attraktiv bezeichnen. Mit ihren langen blonden gelockten Haaren und der durchaus weiblichen Figur. Sie geht regelmäßig ins Fitnessstudio und sie ist daher auch einigermaßen schlank und durchtrainiert. Sie arbeitet auf freiberuflicher Basis als Journalistin und kann sich daher ihre Zeit relativ gut einteilen. Vorher war das ein Vorteil. Jetzt in der Phase nach ihrer Trennung ist das eher ein Nachteil, weil sie plötzlich wie schon erwähnt zu viel Zeit hat, um nachzudenken oder zu grübeln. Nun aber genug der Vorrede. Ich will euch nicht länger auf die Folter spannen. Das ist also die Geschichte von Claudia, die sich von ihrem neu entdeckten dunklen Fetisch mitreißen lässt und plötzlich auf der Suche ist nach jemanden, der ihr hilft die Grenzen und die Fantasien dieser neuen Welt zu erkunden.....  

Teil 1 - Claudias neue Begierden

Alle dreißig Sekunden prüfte Claudia routinemäßig Google Maps; sie tat dies, um die wie wild hin und her flatternden Schmetterlinge in ihrem Bauch wenigstens einigermaßen in den Griff zu bekommen. Sie war nervös. Sehr nervös und sie glaubte, es müsse auf ihrer Stirn geschrieben sein. So in der Art „Ich bin pervers“ oder noch schlimmer „ich liebe es, Scheiße zu fressen“. Sie atmete tief ein. War es ein Fehler? Es waren nur noch zwei Haltestellen. Etwa noch eine knappe Stunde Fahrzeit. Was, wenn sie jetzt gleich beim nächsten Stopp ausstieg und den anderen Bus zurück in die Stadt nehmen würde? Was wäre denn dabei? Denn nur Claudia selbst wusste, dass sie auf dem Weg zu ihrem allerersten Scat-Date war. Nur Claudia selbst wusste von ihrem dunklen Fetisch. Nur sie selbst und die geheimnisvolle Person, die versprochen hatte, sie an der Bushaltestelle abzuholen. Dabei besaß sie weder das Aussehen noch das Benehmen von jemandem, der andere Vorlieben als den ganz normalen Vanilla-Sex hatte. Die Scham und Peinlichkeit ihrer neuen Vorliebe für Scheiße war ein Diskurs, der sogar das Vertrauen zu ihrer Schwester überstieg. Paula war normalerweise die einzige Person, die über alles Bescheid wusste. Über wirklich alles.... Außer eben über ihre seltsame neue Leidenschaft für Natursekt und Kaviar. Ja.... So nannte man in der Szene die menschlichen Exkremente. Es gab ja so viele Namen die genauso schmutzig und ekelhaft waren wie das, was das Zeug auch wirklich war. Aber Kaviar? Mit diesem Begriff verband der unbefangene neutrale Beobachter eine exquisite Delikatesse, die so ganz anders als das war, was Claudia seit neuesten bevorzugte. Sie musste lächeln. Oh ja.... Sie liebte Kaviar.  

Ihr war nur zu bewusst, dass sie diese für andere Menschen abscheuliche Leidenschaft unbedingt geheim halten musste. Niemand durfte davon wissen. Ihre Freunde nicht. Ihre Eltern nicht. Nicht einmal Paula. Natürlich merkte ihr Bekanntenkreis, dass etwas geschehen war. Aber sie ahnten alle nicht, was dieser Wandel für tiefere Gründe hatte. Sie schoben das auf die schmerzhafte Trennung und sie alle dachten sich auch nichts dabei, als Claudia darum bat, man möge ihr Zeit geben. Zeit, die sie aber für etwas ganz anderes als von ihrer Umgebung vermutet, brauchte. Natürlich waren sie alle besorgt darüber, dass sich Claudia nicht mehr mit anderen Männern traf (obwohl sie durchaus ihre Chancen gehabt hätte). Nach außen hin nahmen Claudias Freunde und Familie lediglich an, dass Claudia sich wieder auf das schüchterne und zurückhaltende Mädchen zurückgezogen hatte, das sie vor ihrer letzten Beziehung gewesen war. Und das stimmte sogar. Allerdings nur bis zu einem gewissen Grad. Dieser Mangel an Selbstvertrauen stellte schon immer ein gewisses Hindernis in ihrem Leben insbesondere bei Konfrontationen und Meinungsverschiedenheiten dar. Zum Ausdruck kam das besonders bei der Arbeit, wo die Unfähigkeit, ihre Meinung zu sagen und sich zu verteidigen ihr Berufsleben und ihre Karrierechancen erheblich beeinträchtigte. Claudia erkannte durchaus diese Probleme und Schwächen, doch gerade jetzt erschien ihr das alles nicht mehr so wichtig. Denn nun war sie unterwegs auf einer Reise, bei der sie nicht wusste, wo sie enden würde.  

Als Claudia aus dem Bus auf die vorbeiziehende englische Landschaft blickte, dachte sie über diesen Aufbruch in eine ungewisse Zukunft nach. Gestern war es auf den Tag genau zwei Jahre her, dass Claudias Freund Thomas mit ihr Knall auf Fall Schluss gemacht hatte und anschließend ausgezogen war. Später hatte sie erfahren, dass da eine andere Frau im Spiel gewesen war und das hatte ihr ohnehin nicht gerade toll ausgeprägtes Selbstbewusstsein weiter angeknackst. Kurz darauf griff das Schicksal ein und urplötzlich nahm Claudias Leben, ohne dass sie es gewollt oder so gesteuert hätte, eine komplett andere Richtung.  

Nach ein paar Monaten nach Thomas´ Auszug, raffte sie sich endlich dazu auf, klar Schiff zu machen. In ihrer Wohnung, im Keller und auch auf dem Dachboden befand sich immer noch aller mögliche Kram von ihm. Auf ihre Anfrage hatte er ihr lediglich geantwortet „kannst behalten, den Scheiß“, und dann das Gespräch unterbrochen. Sie hatte mit den Achseln gezuckt und nun (nach weiteren zwei Wochen) nahm sie sich endlich Zeit, diese Altlasten endgültig und für immer aus ihrem Leben zu entfernen. Sie stolperte dabei durch einen Zufall über sein altes Laptop, eines, das Claudia ihn nie hatte benutzen sehen. Thomas hatte doch ein neueres Modell (das er natürlich mitgenommen hatte), von dem Claudia sicher war, dass er es mindestens seit seinem Einzug bei ihr besaß. Daher war sie kaum überrascht, dass er dieses alte hier ausrangiert hatte. Angesichts steigender Rechnungen und dem Wunsch nach einem eigenen Laptop, schaltete Claudia das Gerät ein, um zu sehen, ob es noch funktionierte und sie somit vor einer unnötigen Geldausgabe bewahren konnte. Das Teil war zwar ein bisschen langsam, arbeitete aber sonst recht gut und hatte was sehr wichtig war, keine Absicherung durch ein Passwort. Sie grinste.... Sehr gut. Das wird reichen, dachte sie. 

Plötzlich war ihr ganzer guter Vorsatz vergessen. Jetzt war sie neugierig geworden. Sie nahm den Laptop und setzte sich gemütlich auf das Sofa. Denn wie alle „guten“ Ex-Freundinnen konnte auch Claudia der Versuchung nicht widerstehen, Thomas' Browserverlauf zu überprüfen. 

"Ich frage mich, was für schmutzigen Scheiß du dir heimlich reingezogen hast", scherzte sie zu sich selber. 

"Hmmm, YouPorn, hm? Was für ein wenig origineller Name", spottete sie.  

Doch dann weckte der Titel unter meine Favoriten "Hardcore BDSM" ihr Interesse. 

"Du perverser kleiner Scheißkerl!", kicherte sie, aber nicht ohne einen lüsternen Blick auf einige Videos zu werfen, in denen nackte junge Frauen ausgepeitscht und mit heißem Wachs übergossen wurden.  

„Dreckskerl.... Verdammter Dreckskerl....“ 

Sie konnte sich diesen abwertenden Kommentar nicht verkneifen, vor allem als sie feststellte, dass alle diese gefolterten Frauen zumindest eine gewisse Ähnlichkeit mit ihr selbst aufwiesen. Alle waren sie schlank, waren mittelgroß mit langen dunklen Haaren. Auch was die Titten betraf, war die Auswahl der Protagonistinnen in den Filmen auffallend ähnlich zu ihr. Etwas verärgert fuhr Claudia fort, die Liste der Kategorien durchzugehen. Und sie dachte bei sich, dass Thomas seltsamerweise nie etwas anderes als Vanilla-Sex von ihr gewollt hatte. Niemals Bondage, niemals Spanking und niemals eine der noch deftigeren Varianten an erotischen Spielen. Sie beschloss, sich nicht weiter darüber Gedanken zu machen. Was vorbei war, das war schließlich vorbei. Und sie widmete sich wieder den Suchbegriffen und den gespeicherten Videos.

"Was zum Teufel ist denn Scat?" 

Ein paar neugierige Klicks später fand sie entsetzt und angewidert heraus, um was es sich dabei handelte. Und wieder musste sie mit ansehen, dass die Darstellerinnen dieses extremen Fetischs eine gewisse Ähnlichkeit zu ihr auswiesen. Insbesondere der letzte Film war ziemlich heftig. Da lag eine junge Frau am Boden und eine andere hockte über ihr. Zwei weitere standen außen um das Duo herum. Und sie schrien immer wieder „Abre Boca!!“. Sie verstand zwar kein Wort Portugiesisch (es war ein brasilianischer Clip), aber sie konnte sich schon vorstellen, was es übersetzt bedeutete. „Mach dein Maul auf!“ Denn diese unten liegende Frau riss ihren Mund ganz weit auf und die andere kackte munter drauf los..... Claudia war verwirrt. Sie war wütend. Aber irgendetwas kribbelte in ihrem Unterleib. Und insbesondere diese letzte Empfindung veranlasste sie dazu, den Laptop beschämt zuzuknallen. 

"Was zum Teufel ist los mit mir?", fragte sie sich. "Ich muss wirklich wieder anfangen, mich mal wieder zu verabreden. Paula hat absolut recht. Der Mensch muss unter die Leute. Und vielleicht tut mir ein Fick ja auch mal wieder ganz gut. Immer nur die Handarbeit bringt es ja auch nicht." 

Doch es blieb bei der guten Absicht. Am nächsten Tag auf der Arbeit war dieser schmutzige Clip alles, woran Claudia denken konnte. Nichts ging von der Hand und bereits kurz nach Mittag entschuldigte sie sich, ihr sei nicht gut und sie wolle nach Hause, um sich hinzulegen. Und während sie im Bus nach Hause saß, da konnte sie nicht anders, als ständig an die Szene mit den vier nackten Frauen zu denken. Sie wurde feucht. Sie erinnerte sich daran, wie sie im Alter von sieben Jahren mal in die Hose gemacht hatte, als sie mit ihrer Mutter unterwegs war und sie keine Toilette finden konnten. Claudia erinnerte sich ebenfalls daran, dass sie von ihrer Mutter heftig gescholten worden war, aber sie fühlte sich auch verwirrt durch die warme breiige Masse, die damals ihr ganzes Gesäß bedeckt hatte. Und kaum war sie nun zu Hause angekommen, da warf sie ihre Handtasche in die Ecke und stürzte sich sofort auf den Laptop. Kaum dass das Gerät eingeschaltet war, suchte sie diesen Clip...........  

Irgendetwas Spezielles war mit Claudia passiert. Denn statt nun öfter mal wieder auszugehen, um jemanden kennenzulernen, verbrachte sie nun ihre gesamte Freizeit damit, sich vor den Laptop zu setzen, sich einen Clip nach dem anderen anzusehen und dabei heftig zu masturbieren. Und je heftiger und schmutziger es zur Sache ging, umso heftiger war dann auch ihr Orgasmus. Und sie versuchte sich vorzustellen, welche Gefühle diese Scat-Sklavinnen haben mussten. Wie sie sich einer tobenden und scheißenden Meute als quasi wertlose Lustobjekte unterwarfen. Wie geil es sein musste, jegliche Kontrolle abzugeben, um keinem anderen Zweck zu dienen als dem, zum Vergnügen eines anderen total gedemütigt zu werden. Es fühlte sich seltsam befreiend an und es war irritierender weise etwas, wonach sie sich fast krampfhaft sehnte. Da sie jetzt viel Zeit allein verbrachte und ständig in dieser geilen und zugleich doch neuen und aufregenden Welt unterwegs war, war es nur eine Frage der Zeit, bis Claudia begann, mit ihrer eigenen Kacke zu experimentieren. Die ersten paar Male ekelte sie sich so richtig vor sich selbst. Aber es wurde immer mehr zu einem Zwang. Jedes Mal, wenn sie sich selber so sehr verachtete und Stein und Bein schwor, die Finger davon zu lassen, gelang es ihr nicht, ihren Vorsatz zu halten. Zuerst lag sie nackt und auf dem Rücken in ihrer Badewanne, während sie etwas von ihrem frischen Kot hochhielt und ihn dann auf die Brust fallen ließ, wobei sie sich vorstellte, jemand würde über ihr hocken und würde seinen Stuhlgang über ihr entleeren. Der nächste Schritt war dann, sich mit der stinkenden Creme den ganzen Oberkörper einzuschmieren, doch irgendwann war ihr auch das nicht mehr genug. Denn schließlich ging sie dazu über, sich den Kaviar zusätzlich auch ins Gesicht zu schmieren und den Rausch zu genießen, den sie durch den Geruch und das Gefühl, so abstoßend zu sein, empfand. Sie steckte sich einen Vibrator in die Fotze und dann kam sie. Sie schrie und heulte vor geilem Verlangen und als es dann zu Ende war, begann der Teufelskreis von neuen. Sie fand sich meist selber so abstoßend, dass sie sich schwor, es jetzt wirklich bleiben zu lassen, doch schon am nächsten Tag lag sie erneut in der Wanne, über und über mit Kot beschmiert und einen ihrer Vibratoren in der Fotze, um es sich so richtig zu besorgen. An manchen Tagen auf der Arbeit verzichtete sie so lange wie es möglich war möglich auf die Benutzung der Toilette und sparte es sich auf, um dann nach Hause zu eilen, wo sie zu ihrem Vergnügen mit einem riesigen Kothaufen spielen konnte. 

Als sie mehr über sich selbst und das, was sie geil machte, herausfand, da verfeinerte Claudia ihren Fetisch. Scheiße, die ein wenig weich war, wurde zu ihrem Favoriten. Sie schmierte viel schöner als Scheiße, die zu hart war. Also stellte Claudia sicher, dass sie ihre Wasseraufnahme erhöhte, um ihre Exkremente in der bevorzugten Textur zu erhalten. Als sie bereits einige Wochen Erfahrung gesammelt hatte (sie hatte nun fast täglich mit ihren Exkrementen gespielt), da packte sie erneut die Neugier. Angeregt durch einen weiteren Film beschloss sie, das Wagnis einzugehen. Sie setzte einen großen Essteller auf den Boden der Badewanne und hockte sich dann darüber. Sie begann zu drücken. Nachdem sie mittlerweile eine gewisse Erfahrung darin hatte, wie sie ihren Darm kontrollieren konnte, war es kein Problem, alsbald ein stinkendes Resultat auf dem Teller vorzufinden. Sie schob ihn ans vordere Ende der Wanne und setzte sich dann auf. Sie hatte noch eine Abdeckung für einen Wäschekorb, den man über der Wanne quer anbringen konnte. Diese legte sie nun über die beiden Ränder und stellte ihren Teller darauf. Dann sprach sie sich selber Mut zu.  

„Nun denn Claudia.... Es ist angerichtet. Lass es dir schmecken."

Natürlich war sie schon wie üblich überall am ganzen Körper mit der braunen stinkenden Masse bedeckt, doch dies sollte nun der Abschluss und Höhepunkt des heutigen Tages werden. Denn bisher hatte sie es sich nicht getraut, den Kaviar in den Mund zu nehmen. Sie hatte es bereits gestern und vorgestern versucht und dann doch einen Rückzieher gemacht. Heute musste es klappen. Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals und der Vibrator in ihrer Röhre arbeitete auf höchster Stufe. Sie zitterte am ganzen Körper, als sie den Teller bis zum Rand zu sich heran schob. Sie beugte sich über ihn und spitzte die Lippen. Ganz so, als ob sie jemanden küssen würde. Dann drückte sie die Lippen in den stinkenden Haufen. Und es kam ihr tatsächlich wie ein Kuss vor.  

Nach einem ereignislosen und recht langweiligen 26. Geburtstag und einem Resümee, dass es nicht viel gab, das in ihrem Leben eigentlich richtig lief, beschloss Claudia, dass sich etwas ändern musste. Natürlich war sie mit ihren nunmehr fast täglichen Scat-Sitzungen durchaus zufrieden, jedoch hatte sie das Gefühl, als ob da mehr sein musste. Sie hatte erkannt, dass sie sich von ihrer innersten Veranlagung her unterwerfen wollte. Sie wollte diese Demut jemand offenbaren. Es sollte ein Coming Out als unterwürfige Sklavin sein. Jedoch musste sie überaus vorsichtig vorgehen. Denn wenn sie an den oder die Falsche geriet, dann waren die Folgen nicht auszudenken. Sie wollte ihre Unterwürfigkeit offenbaren und sie wollte dann von ihrer neuen Herrin in ihrem Fetisch beherrscht und versklavt werden. Sie hatte es sich lange überlegt und sie war zu dem Schluss gekommen, dass es keinen anderen Weg mehr für sie gab. Sie war schon viel zu weit von einem normalen Leben entfernt, als dass sie wieder zurückgekonnt hätte. Selbst, wenn sie es wirklich noch gewollt hätte. Sie suchte sich sorgfältig eine seriöse Website aus, bei der sie sich anmelden konnte, und nahm sich Zeit, um die richtige Anzeige auf der Suche nach ihrem ersten Scat-Fetisch-Treffen zu finden. Sie war nicht lesbisch, aber sie wollte dennoch die "Sicherheit" einer Frau. Auf jeden Fall fühlte es sich für sie nicht wie Sex an, also war vermutlich das Geschlecht sowieso irrelevant. Claudia suchte jedoch auch nach Erfahrung. Sie suchte nach jemandem, der ihr Nachhilfe geben konnte, und als sie einen Blick auf eine Anzeige einer Mistress Marie warf, die eine Toilettensklavin suchte, da schienen alle Kästchen angekreuzt und alle Voraussetzungen gegeben zu sein. 

"Erfahrene Herrin sucht Toilettensklavin", las Claudia. "Um mir zu dienen, wie ich es für richtig halte."

„Geil..... Das ist ja wunderbar. Das sieht perfekt aus“, murmelte Claudia zu sich selbst. Dann las sie weiter: 

"Englands führende Scat Mistress wartet auf dich!!! Bereite dich darauf vor, unter meiner Herrschaft eingeritten zu werden."  

Die letzte Zeile erschreckte sie zwar ein wenig, diente aber auch dazu, ihren Adrenalinspiegel noch ein wenig höher zu treiben. Obwohl sie sich fühlte, als würde sie einer rücksichtslosen Hingabe erliegen, beschloss Claudia, dass das Leben zu kurz war, um Begierden zu unterdrücken. Sie antwortete höflich und unterwürfig und hoffte, eine Antwort zu erhalten (und das war nicht immer selbstverständlich).  

Mistress Maries erste Antwort war präzise und auf den Punkt gebracht. "Erfahrung? Bist du am 23. Januar verfügbar?" 

Claudia antwortete mit: "Ja und ja." Das erste 'Ja' fühlte sich ein wenig wie eine Lüge an, aber die Frage war vage gehalten. Wenn sie nicht eine präzise Frage stellte, dann würde sie eben damit rechnen müssen, dass es ein Missverständnis geben könnte. Meinte die Mistress Erfahrung mit Scat oder Erfahrung im Spiel mit anderen? Aus Angst, abgelehnt zu werden, entschied sie sich für ihre bevorzugte Interpretation, nur um dann festzustellen, dass das, was sie in ihrem Profil geschrieben hatte, eigentlich ihrer Antwort widersprach. Zu ihrer Überraschung und fieberhaften Aufregung erhielt sie aber trotzdem eine Antwort. Eine Handvoll prägnanter Mitteilungen später war es ganz offiziell ein Date. Eine Verabredung. Passierte das wirklich? Claudia spürte einen noch nie dagewesenen Adrenalinschub bei der bloßen Vorstellung davon und begann, die Tage herunter zu zählen. 

Teil 2 - Eine seltsame Vorbereitung

Laut Google Maps befand sich Claudia irgendwo im ländlichen England; etwa zehn Minuten Restfahrzeit mit dem Bus von Mistress Maries Farm entfernt. Der 23. Januar war endlich da. Drei Züge von der Londoner Innenstadt bis zu ihrem letzten Transportmittel; einem klapprigen alten Bus. Jedes Mal, wenn er auf der schlecht in stand gehaltenen Landstraße über eine Bodenwelle fuhr, verschlimmerte sich Claudias Gefühl der Beklemmung. In ihrem Kopf wirbelten die Paranoia und die wachsende Sorge, dass niemand ihren Aufenthaltsort an diesem Wochenende kannte. Nach allem, was sie wusste, lief sie in die meisterhaft gestellte Falle eines Serienmörders. Sie wog erneut die Risiken ab. Zwar hatte sie Mistress Marie auf einer (anscheinend seriösen) Website für zahlende Mitglieder gefunden hatte, aber das war keineswegs eine Garantie. Und jetzt war es zu spät. Die nächste Haltestelle musste es sein. Endstation Sehnsucht. Wirklich?  

Claudia hatte nur eine kleine Reisetasche mit einem Handtuch und ein paar Toilettenartikeln mitgebracht. Jetzt fragte sie sich, ob es nicht besser gewesen wäre, mehr Sachen einzupacken. Wer konnte schon wissen, was sie alles brauchen würde. Überhaupt... Wie lange würde sie letztendlich auf dem Gutshof von Mistress Marie bleiben? Würde sie schon nach ein paar Stunden wieder hinausgeworfen werden? Oder würde sich das ganze doch erfreulicher entwickeln? Ohne frühere Erfahrungen hatte Claudia keine Ahnung, und Mistress Marie hatte nicht gerade viel dazu gesagt. War sie überhaupt angemessen gekleidet? Was zieht man zu einer Scat-Session an? Claudia nahm an, dass sie dazu nackt sein müsste, aber sie wollte trotzdem unbedingt einen guten Eindruck auf Mistress Marie machen. Sie machte sich ein wenig Sorgen, dass ihr pfirsichfarbenes Kleid, auch wenn es relativ kurz war, zu sehr nach Vanilla aussehen würde. Wenigstens trug sie darunter versteckt Spitzenunterwäsche, um das ein wenig auszugleichen. Es war ein Set, das BH, Rüschenhöschen, Strapse und Netzstrümpfe umfasste, die alle durch das reine Weiß ihrer Farbe hervorragend miteinander harmonierten. Und im Zweifel wäre sie mit dieser Reizwäsche auch für eine Scat-Session ausreichend gut „angezogen“. Claudia war nicht gerade das, was die meisten als „klein“ bezeichnen würden, aber sie hatte wegen ihrer Körpergröße einen gewissen Komplex, also hatte sie ihr Outfit mit einem Paar hoher Stilettos vervollständigt. Auch die Schuhe waren natürlich in weiß. Sie waren ihr Lieblingsstück, aber würde ihr Aussehen in den Augen einer Herrin (vor allem einer Scat Mistress!!) nicht etwa doch zu "normal" sein? 

Claudias Herz schlug schnell, als sich der Bus endlich der Haltestelle näherte. Sie drückte den „Stopp“ – Knopf um anzuzeigen, dass sie aussteigen wollte. Und als sie dann allein an der Haltestelle stand, da begann sie wegen ihrer sexy Sachen jämmerlich zu frieren, denn der kalte Januarwind war mehr als unangenehm. Sie zögerte und schaute sich um und wollte gerade Google Maps um Hilfe fragen, wo sie denn hin müsse, da piepte ihr Telefon kurz auf und sie hatte eine neue Kurznachricht empfangen.  

„Du bist da?“ 

Claudia beschloss nicht zu hinterfragen, woher Marie das wusste (vermutlich hatte sie den Bus an- oder abfahren sehen) und sie antwortete simpel mit  

„Ja.“ 

„“Nach rechts, dann hundert Meter die Straße hinunter. Dann bist du da. Das große Tor steht offen. Du wirst erwartet.“ 

Das war alles. Also doch kein Abholservice. Aber vielleicht wäre es ja auch zu viel erwartet von einer Mistress, eine gewöhnliche neue Sklavin bei diesem Nieselwetter auch noch vom Bus abzuholen. Claudia setzte sich in Marsch. Und es dauerte nicht lange, dann sah sie es. Mistress Marie schien eher in einer Villa als in einem Bauernhof zu wohnen. Das Gebäude hatte zwei Stockwerke, hohe Tore, einen Springbrunnen im Innenhof und eine extrem lange Auffahrt. Claudia spürte, wie ihr Herz während des langen Spaziergangs heftig pochte, was sich noch verstärkte, als sie schließlich an der Tür klingelte. Das war der Zeitpunkt, an dem es offiziell kein Zurück mehr gab. Das war wie bei der Fliegerei. Da gibt es beim Start auch diesen Point of no Return. Das bedeutete, dass ein Startabbruch nicht mehr möglich war und ein Flugzeug abheben und fliegen musste. Sie stand nun auch vor einer ähnlichen Situation. Sie würde nun auch abheben und fliegen müssen. Doch wo würde sie später wieder landen?

Sie läutete. Nichts geschah. Ihre ohnehin schon vorhandene Unsicherheit verstärkte sich. Sollte sie (durfte sie?) noch einmal läuten? Sie wollte nicht ungeduldig erscheinen. Aber es war saukalt und der leichte Regen hatte auch sonst nicht gerade zu ihrem Wohlbefinden beigetragen. Was, wenn sie nicht gehört worden war? Dann hörte sie endlich Schritte. Es war ihr wie eine Ewigkeit vorgekommen. Ihr Herzschlag beschleunigte sich wieder. Jetzt.... JETZT!! Abheben und fliegen!! Die Tür schwang auf und Claudia errötete sofort. Eine Frau stand in der Tür. Das musste sie sein. Obwohl sie nicht in einem Bondage-Outfit gekleidet war, war Mistress Marie in natura noch viel gebieterischer als auf ihren Bildern. Und sie war groß. Größer als Claudia. Was diese sofort in einem gewissen Maße einschüchterte. 

"Du bist also Claudia?" 

Es war eigentlich keine Frage. Es war eine Feststellung. Der Akzent war eindeutig englisch, aber die olivfarbene Haut und das tiefschwarze Haar verrieten, dass ein Hauch von Südeuropa in ihr steckte. Marie war in ein enganliegendes Stoffbustier gekleidet, das ihren üppigen Busen höchst vorteilhaft zur Geltung brachte. Dazu trug sie einen langen Lederrock und soweit es Claudia beurteilen konnte, lange schwarze Schaftstiefel.  

"Ja ... ja, Herrin", stotterte sie. 

Mistress Marie lachte sarkastisch: "Nun, du bist ein recht zierliches kleines Ding. Folge mir." 

Claudia konnte nicht einschätzen, ob das nun ein Kompliment sein sollte oder nicht. Natürlich war sie ein wenig kleiner als diese Marie, aber die Begriffe "zierlich" und "klein" passten trotzdem nicht zu ihr. Aber vielleicht war das auch nur ein Ausdruck der nun anstehenden Über- und Unterordnung.  

„Ist dir kalt?“ 

Bibbernd bejahte Claudia. Erneut vergingen bange Minuten, in denen sie von Marie genau gemustert wurde.

„Na, dann komm mal rein.“ 

Ihre neue Herrin (war sie das wirklich schon?) führte sie durch das große Haus, bis sie beim Anblick eines Mannes, der aus einem anderen Zimmer kam, schluckte. Er war groß. Claudia schätzte ihn auf mindestens 1,90 Meter und er war recht kräftig gebaut. Er hatte ein weißes Hemd an (war das ihretwegen oder war er auch sonst immer so gekleidet?) und trug eine dunkelblaue Blue Jeans, die seinen muskulösen Körperbau noch extra hervorhob. Wieder schossen ihr diese abartigen Gedanken eines Serienkillers durch den Kopf. Ok.... In diesem Fall vielleicht auch ein Serienkillerpaar.... Es war ihr nie in den Sinn gekommen, zu fragen, ob noch jemand anderes dabei sein würde. Sie wollte sich doch nur einer Frau ausliefern. Von einem Mann war doch nie die Rede gewesen. 

"Das ist also die, die du ausgesucht hast? Wirklich? Ist das echt dein Ernst?", kommentierte er mit einem leicht genervt wirkenden Blick. Claudia erstarrte.  

"Sie sieht aus, als würde sie bei der erstbesten Gelegenheit die Flucht ergreifen." 

"Nein, das wird sie nicht", versicherte Mistress Marie, während sie eine feste Hand unter Claudias Kinn schob und ihre Wangen kräftig drückte.  

"Sie wird es bestimmt schaffen, außerdem mag ich ein bisschen Herausforderung." 

"Na, dann hoffen wir mal, dass unser kleines Mädchen hier nicht bei der ersten kleinen Herausforderung ausflippt", stöhnte der Mann.

"Das wäre eine große Enttäuschung, wenn sie das tun würde. Könnte unseren ausgezeichneten Ruf beschädigen, besonders den deinen." 

Die Mistress grinste böse. 

"Keine Sorge, Robert, ich bringe dieser süßen kleinen Schlampe im Handumdrehen die Aufgaben und Pflichten einer Toilettensklavin bei. Du weißt, dass ich viel mehr Freude daran habe, die etwas schüchternen und zurückhaltenden zu zerstören. Du wirst schon sehen, dass diese Pussy am Ende gar nicht mehr schüchtern und gar nicht mehr zurückhaltend sein wird. Mein lieber Robert, du solltest mein Geschick doch mittlerweile kennen, solche Mädchen erst zu zerschmettern, dann zu formen und am Ende wieder neu aufzubauen."

Zerstören? Zerschmettern? Das klang übel und war so gar nicht nach Claudias Geschmack. Wo war sie hier nur hingeraten? Was hatten diese Mistress Marie und ihr Lebensgefährte (denn Claudia konnte weder bei ihm noch bei ihr einen Ring entdecken) mit ihr vor? Sie war so verwirrt über das, was geschah und was ihr da angekündigt worden war, dass sie unfähig war, ein einziges Wort zu sagen, geschweige denn eine vernünftige Frage zu stellen. Es war seltsam.... In den E-Mails, die vor dieser Begegnung hin und her gewechselt wurden, hatte sie ein gewisses Vertrauen in diese Marie gefasst. Und jetzt hatte sie tatsächlich Angst, Mistress Marie zu enttäuschen und somit Roberts abfälliger Einschätzung über sie recht zu geben. Diese Genugtuung wollte sie ihm nicht geben. Doch eine vernünftige Idee, wie sie mit dieser seltsamen Situation umgehen sollte hatte Claudia auch nicht. Sie beschloss einfach abzuwarten. Vermutlich war das das Beste und würde auch ihrer neuen dienenden Rolle entsprechen. Mistress Marie, die immer noch Claudias Gesicht festhielt, drückte noch ein wenig fester zu und formte dabei einen Schmollmund aus Claudias ohnehin schon vollen Lippen. 

"Komm mit mir, kleiner Sonnenschein“, sagte sie, als spräche sie mit einem Kleinkind. Claudia gehorchte, während sie im Stillen betete, dass ihre Aufgabe hier nichts mit diesem Robert zu tun haben würde. Claudia wurde in einen Raum geführt, wo sie angewiesen wurde, ihre Tasche abzustellen. 

"Dann wollen wir dich mal vorbereiten", grinste Mistress Marie.  

„Wollen wir doch mal sehen, ob du auch meinen Erwartungen entsprichst.“ 

Sie packte den Stoff von Claudias Sommerkleid (eigentlich ein Schwachsinn, so ein Kleid im Januar anzuziehen), und dann begann sie an dem dünnen Material zu reißen. Sie machte sich nicht die Mühe den Reißverschluss aufzuziehen. Oh nein. Sie riss es mithilfe eines offenbar bereitliegenden Messers in Fetzen. Traurig schaute Claudia zu Boden, auf dem die Überreste eines ihrer Lieblingskleider nun lagen. Es schien ihr wie ein endgültiger Schritt über eine unsichtbare Schwelle. Vor allem, weil sie kein Ersatzkleid dabei hatte und sie somit gar nicht so einfach würde zurückfahren können. Und nur mit der Reizwäsche und ihrer Winterjacke sich auf einen Rückweg aufmachen, das wäre vermutlich doch sehr vermessen. Doch Marie schien ihre Gedanken lesen zu können und wies sie ungehalten zurecht:  

„Was willst du? Du brauchst diesem Fetzen nicht nachzutrauern. War ohnehin ein potthässliches Teil. Das wirst du so schnell nicht wieder brauchen.“ 

Mistress Marie schien sich immerhin nicht im Geringsten am weiteren Outfit zu stören, vor allem nicht an dem, was Claudia darunter angezogen hatte. Billigte sie die Auswahl der weißen Spitzenunterwäsche? Oder nicht? Zumindest stand sie jetzt nur noch mit dieser knappen Kleidung am Körper vor ihrer neuen Herrin. Claudias Herz schlug wie wild. Sie hielt es für undenkbar, dass Mistress Marie ihren trommelnden Pulsschlag  nicht hören konnte, aber diese war viel zu sehr mit dem Metallhalsband beschäftigt, das sie nun fest um Claudias Hals legte. Es war dick und schwer, besonders vorne an der Brust, denn da befand sich noch zusätzlich ein überaus massiver Ring. Sie beachtete es nicht weiter. Genau dort vorne hakte Marie nun an dem Halsband eine dicke Kette ein und sobald der Karabiner eingerastet war, trat sie etwas zurück. Claudia fröstelte und sie beschloss sich einfach ruhig zu verhalten. Sie versuchte den Kopf so gut es ging erhoben zu halten und sie wusste, dass sie nun ganz genau beurteilt