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Sarah ist mit Nadia, der besten Freundin ihrer Stiefschwester zusammen. Gemeinsam mit Anne und weiteren Mädchen erleben sei ein heißes Wochenende und Sarah lernt sich selbstbewusster zu geben. Auch Jessi erkennt, dass sie sich zu Anne hingezogen fühlt und zu viert erleben sie heiße Lust.
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Veröffentlichungsjahr: 2025
Jessica Lust
Sie machte mich lesbisch 2
Kleine Herausforderungen
(C) 2025 Neue Welten Verlag, Herford
Verfasst von Jessica Lust
Inhaltsverzeichnis
Wie ich zur Lesbe gemacht wurde 3
Prolog 3
Legendäre Nächte 5
Dummheiten am Morgen, da helfen nur Pfannkuchen am Feuer 28
Vierundsechzig Punkte 46
Das hab ich mir genommen 67
Sarah war fünfzehn Jahre alt und Annas Stiefschwester. Ihre Mutter Kathrin hatte vor vier Jahren Annas Vater Axel geheiratet und seitdem lebten sie alle zusammen in dem Haus, das Axel eigenhändig erbaut hatte. Sarah hatte die hellblonden Haare ihrer Mutter geerbt, die glatt über ihre Schulter fielen und wie Seide glänzten, sowie die funkelnden blauen Augen ihres biologischen Vaters. Ihr Körper war schlaksig schlank, ihre Brüste winzig.
Anna war zwei Jahre älter als Sarah und hatte ebenfalls glatte, wenn auch ein wenig welligere Haare. Diese waren von Natur aus straßenköterblond, aber seitdem Sarah Anna kannte, waren sie stets hell platiniert. Annas Augen waren eher grau als blau und hatten etwas Freches. Ebenso wie Sarah war sie sehr schlank, aber dennoch weiblicher geformt als ihre kleine Schwester.
Nadia war Sarahs erste feste Freundin. Eigentlich war sie Annas beste Freundin, aber seit einigen Tagen waren Nadia und Sarah ein Paar. Nadias Haar war dunkelbraun und wellig, ihre Augen hatten ein dunkles, tiefes Blau. Nadia war noch weiblicher gebaut als Anna, aber immer noch sehr schlank. Nur ihr Hintern und ihre Brüste hatten mehr Fülle.
Einen großen Kontrast zu den dreien bildete Cynthia, eine weitere Freundin von Anna. Sie hatte rabenschwarzes Haar, das ihr über den Rücken fiel, und einen Körper, der mit seinen üppigeren und jugendlichen Kurven der Schwerkraft zu trotzen schien. Ihre graublauen Augen strahlten Herzlichkeit und Charme aus.
Ein weiteres Mitglied von Annas und Nadias Freundeskreis war Kara. Sie war von Natur aus so straßenköterblond wie Anna, hatte aber wunderschöne karamellbraune Augen. Ihre Schönheit sah man meist erst auf den zweiten Blick. Sie wirkte im erste Minute zurückhaltend, doch der Schein trügte, denn in den richtigen Momenten war sie forsch und direkt.
Ebenfalls Mitglied dieser illustren Gruppe war Jessi, eine Rothaarige mit einem temperamentvollen Charakter, der zu ihrer hellen Haarfarbe passte. Sie war lässig und cool, genauso locker wie Anna und mindestens genauso frech und forsch.
Nadia hatte Sarah in die Liebe zwischen Mädchen eingeführt. Das war erst am Donnerstag gewesen, doch schon am Freitag hatten sich alle zu sechst bei Cynthia getroffen. Während Sarah und Nadia sich zurückzogen, hatten Kara und Anna die selbsternannte Heterosexuelle Jessi zu lesbischen Spielen herausgefordert und damit ihr Weltbild ins Wanken gebracht. Vor allem, als sie sich am nächsten Tag – sehr zu Cynthias Verdruss, die als Einzige nicht mit dabei war – zu fünft in Cynthias elterlichem Schlafzimmer vergnügten.
Schließlich verließen Sarah und Nadia Cynthias Haus und gingen Hand in Hand neben Anna her. Immer wieder kicherten die beiden, küssten sich und umarmten auch Anna ab und zu.
„Was nun?“, wollte die ältere Stiefschwester wissen.
Nadia grinste. „Na, es ist Samstag und eure Eltern sind nicht da. Da finden wir bestimmt etwas!“
„Ich hätte da schon ein paar Ideen“, verkündete Anna grinsend und legte ihnen ihre Pläne für ein „legendäres“ Wochenende vor.
„Legendär?“, lachte Nadia. „So wie in dieser Serie? Da bin ich dabei!“ Sie hob ihre Hand zum High-Five und wurde gleich von Anna abgeklatscht. „Aber du musst schon etwas genauer werden.“
„Heute Abend ist eine Party in der Alten Fabrik. Ich kenne den Türsteher, der lässt uns rein.“
„Die Alte Fabrik?“ Sarah, die sich in der Szene nicht auskannte, weil ihre Eltern sie noch nie alleine ausgehen lassen hatten, war sofort neugierig.
Nadia grinste. „Das ist kein guter Ort für Sarah. Du weißt schon, da geht es eher ... Mir fehlt das Wort ...“
„Meinst du lasziv?“, schlug Anna vor.
„Genau. Also, es geht da lasziv zu.“
Sarah blickte sie verwirrt an. „Laswas? Das habe ich noch nie gehört.“
„Offen sexuell, erotisch angehaucht“, erklärte Anna.
„Das ist mir zu viel“, gestand Sarah. „Ich will nicht sehen, was auch immer da passiert.“
„Na gut!“ Anna sah einen Moment lang enttäuscht aus. „Aber es gibt noch die Caribbean Bar. Dort wird Salsa getanzt und es gibt Cocktails.“
Nadia schien diese Idee gleich viel besser zu finden. „Seitdem wir in der Tanzschule Salsa hatten, kann ich nicht genug davon bekommen“, grinste sie breit.
„Ich kann kein Salsa tanzen“, warf Sarah unsicher ein. Die anderen beiden ergriffen jedoch ihre Hände und versprachen, ihr die Schritte zu zeigen. „Meint ihr, ich lerne das so schnell?“
„Klar! Du gehst doch auch zur Tanzschule und erzählst immer, wie gut du bist!“ Anna sah sie frech an.
„Äh ... ja. Ich versuche es!“, gab Sarah klein bei und bereute, behauptet zu haben, talentierter als die anderen zu sein.
Nadia und Sarah zeigten ihr den Grundschritt und führten sie immer wieder im Wechsel durch die Schritte, bis sie saßen. Dann begannen sie, sie zu drehen. „Eigentlich“, meinte Nadia, „ist es ganz einfach. Du machst fast immer deinen Grundschritt und lässt dich einfach nur führen. Der Leader, egal ob eine von uns, ein Mann oder jemand anderes, führt dich dorthin, wo du sein musst. Du tanzt bei Eins in der Regel einen Schritt rückwärts mit rechts, bei Zwei setzt du den linken Fuß leicht zurück, bei Drei den rechten zurück an den alten Platz, bei Vier ist eine kurze Pause, wie auch bei Acht. Bei Fünf gehst du mit links vor, bei Sechs setzt du den rechten Fuß leicht vor und bei Sieben den linken wieder zurück.“
„Oder zur Seite“, warf Anna ein.
„Ja, genau. Das haben wir dir ja auch gezeigt.“
„Ja, ich erinnere mich. Also von mir aus. Führt mich noch mal kurz in die Drehungen, dann bin ich bereit für diesen Abend“, hoffte Sarah inständig.
Nadia verließ die beiden Schwestern, um sich zu Hause frisch zu machen und umzuziehen.
Anna grinste ihre Stiefschwester an. „Los, lass uns duschen!“
„Gemeinsam?“
„Wieso, Sarah? Bist du auf einmal wieder schüchtern?“, lachte Anna und griff sie bei der Hand.
Sarah errötete und spürte wie ihr Kopf heiß wurde. „Natürlich nicht“, behauptete sie und ließ sich leicht widerstrebend mitreißen.
