Verlag: austernbank Kategorie: Gesellschafts- und Liebesromane Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2016

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E-Book-Beschreibung Strand am Nordpol - Arnaud Dudek

Eine verlorene Digitalkamera wird zum Auslöser einer Glückssträhne: Françoise gibt Jean-Claude nicht nur seinen Apparat zurück, sondern auch sein Selbstbewusstsein. Der arbeitslose, geschiedene Vater revanchiert sich bei der lebenslustigen Witwe mit einem Crashkurs in modernen Medien. Beide sind bereit für einen Neustart. Wer wollte das ungleiche Duo noch aufhalten?

Meinungen über das E-Book Strand am Nordpol - Arnaud Dudek

E-Book-Leseprobe Strand am Nordpol - Arnaud Dudek

Die Originalausgabe erschien unter dem Titel„Une plage au pôle Nord“ bei © Alma, éditeur. Paris, 2014.

Auflage 2016© 2016 austernbank verlagBettina Deininger, Münchenwww.austernbank-verlag.de

Gestaltung: Anja Wesner, MünchenSatz: textum GmbH, MünchenISBN 978-3-9814617-8-7eISBN 9783981461794

ArnaudDudek

STRAND AMNORDPOL

Aus dem Französischen von Bettina Deininger

Für Gabrielle, meine GroßmutterFür das Mädchen des 21. Juni

1

Am Anfang der Geschichte erhält Pierre Lacaze einen Brief. Gerundete Schrift mit leichter Neigung nach links, wohlgeformte As und Os, die Unterschrift umrahmt von verschlungenen Schleifen. Es ist die Rede von einem Fotoapparat der Marke Panasonic, den eine gewisse Françoise Vitelli, ungefähr sechzig, denn der Name rangiert seit den fünfziger Jahren nicht mehr auf den Hitlisten der Geburtsstationen, kurz, den diese Frau auf der Straße gefunden hat und dessen Eigentümer Lacaze sein könnte. Madame Vitelli schlägt vor, ihm den Gegenstand zurückzugeben. Mit vorzüglicher Hochachtung.

Lacaze hat im Büro noch nie persönliche Post erhalten. Das entspricht nicht, sagen wir, seinen Gepflogenheiten zu korrespondieren. Sollte er deswegen den Brief zu einer festen Kugel verkleinern, den Papierkorb anpeilen, der in zwei Meter fünfzig von seinem Stuhl entfernt auf Rollen steht, und anschließend zu seiner Lektüre zurückkehren, einer geplanten Verordnung zur Organisation der Arbeitsaufsicht? Die Idee ist eine Überlegung wert. Tatsächlich hätte man auf den ersten Blick wenige Gründe, sich mit einem Brief wie diesem aufzuhalten, wenn man viel zu tun hat. Überdies besitzt Lacaze gar keinen Fotoapparat.

Aber die Aktenstapel „zu bearbeiten“ und „dringend“, die sich auf seinem kleinen Besprechungstisch türmen, sind reichlich entmutigend. Und außerdem hat er einen spielerischen Wesenszug, dieser Lacaze. Die Absenderin hat im vorletzten Absatz ihre Telefonnummer angegeben, die er jetzt wählen wird, um herauszufinden, warum diese Françoise Vitelli sich an ihn gewandt hat.

2

Beim ersten Läuten sind seine Gedanken ganz damit beschäftigt, sich in die Angelegenheit zu vertiefen. Das süße Gefühl der anfänglichen Euphorie weicht einer gewissen Furcht. Beim zweiten Läuten fragt sich Lacaze, tief in seinen Stuhl gekauert, was ihm jetzt wohl blühen wird, und versteigt sich in immer dunklere Szenarien. Im besten Fall wird ihn ein Callcenter ködern: Eine übertrainierte Telefonverkäuferin wird versuchen, ihm den Rolls Royce unter den Fotoapparaten zu verkaufen und ihn auf zehn Jahre verschulden. Im schlimmsten Fall, drittes Läuten, wird ihn eine Gedankenleserin manipulieren und ihm seine Sozialversicherungsnummer und die Geheimnummer seiner EC-Karte entlocken. Beim vierten Läuten brummt er vernehmlich.

Es wäre klüger, sich unverzüglich wieder der puderrosa Mappe mit der Nummer 2013-223 und der entsprechenden geplanten Verordnung zuzuwenden. Die Neugier ist schließlich stärker: Er stellt das Mobilteil nicht auf den Sockel zurück.

Madame Vitelli nimmt beim fünften Läuten ab. Das heißt, irgendjemand nimmt ab, eine Frauenstimme spricht. Logischerweise müsste es sich um Françoise Vitelli handeln, aber am besten ist es, sich zu vergewissern.

„Madame Vitelli?“

Die Frau bestätigt dies mit erloschener Stimme.

Jetzt sind wir schon ein ganzes Stück weiter.

„Guten Tag, Madame. Mein Name ist Pierre Lacaze. Ich habe Ihren Brief erhalten. Es geht um den Fotoapparat, den ich verloren haben soll …“

„Ja, genau!“, antwortet Françoise Vitelli mit einer Energie, die umso überraschender ist, weil die Frau noch kurz zuvor wirkte, als sei sie aus dem Mittagsschlaf gerissen worden.

„Hören Sie, das ist sehr nett von Ihnen, aber … dieser Gegenstand gehört mir nicht. Ich habe keinen Fotoapparat.“

„Sicher?“

„Ja, ziemlich. Ich …“

„Seltsam. Weil Sie auf vielen Bildern sind.“

„Wie bitte?“

„Ich sage, Sie sind auf den Fotos zu sehen.“

Mit einem Mal zupft eine Vermutung Lacaze am Ärmel. „Warten Sie mal … Die Schutzhülle… ist die zufällig neongelb?“

Ein Rätsel muss nicht unbedingt undurchdringlich sein. Der Fotoapparat gehört Jean-Claude Stillmann, dem fröhlichen und bärtigen Wesen, das Lacaze gerne als seinen besten Freund vorstellt. Um zu verstehen, wie wir zu dieser Schlussfolgerung gelangt sind, müssen wir die Zeit zurückdrehen. Zur Vorgeschichte dieser Geschichte zurückkommen. Es war Samstag vor vierzehn Tagen.

3

Wir befinden uns in Jean-Claude Stillmanns Auto. Genau genommen in dem Auto, das sein Vater ihm geliehen hat. Das Radio bringt das heiterste Chanson der zeitgenössischen Musikgeschichte: In Barbaras Lied Nantes regnet es in Strömen. Unglaublich, dass man bei manchen Stücken Schlaftabletten schlucken möchte. Man könnte auch alle Tasten des Autoradios drücken, die eingestellten Sender durchgehen, einen Dancefloor-Beat einstellen, aber das wäre hochgradig riskant: Der Fahrer würde nicht zögern, den Zigarettenanzünder zu zücken und damit jeden zu brandmarken, der es wagte, die Frequenz zu wechseln.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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