Strategische Flexibilität - Lars Ehrt - E-Book

Strategische Flexibilität E-Book

Lars Ehrt

0,0
16,99 €

oder
-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,3, Hochschule Mittweida (FH) (Wirtschaftswissenschaften), Veranstaltung: Strategisches Management und Marketing, Sprache: Deutsch, Abstract: Sowohl Qualität als auch Quantität der Umweltveränderungen, die auf die Unternehmen einwirken, hat sich in den letzten Jahren zunehmend verstärkt. Vor allem die Geschwindigkeit, mit der sich Informations- und Kommunikationskanäle verändern und weiterentwickeln, führte in der letzten Dekade des vergangenen 20. Jahrhunderts und dem neuen 21. Jahrhunderts zu einer immer stärkeren Globalisierung und einem immer höheren Grad der Vernetzung der Volkswirtschaften. Diese Entwicklung führt zu einer erheblichen Verstärkung von Rückkopplungseffekten bei sich verändernden Märkten, aber auch die Auswirkungen von Umweltveränderungen treffen dadurch die Unternehmen immer schneller und in einem heftigeren Ausmaß. Das Internet hat dafür Sorge getragen, dass sich die Zahl der Wettbewerber für die Unternehmen erhöht hat. Auch ist die Angebotsvielfalt von Produkten und Dienstleistungen in sehr vielen Märkten sehr stark gewachsen. Die Unternehmen sehen sich dadurch einfach einer immer größeren, stärkeren und internationaleren Konkurrenz ausgesetzt. Aufgrund dieser immer turbulenteren Umwelt, ist eine strategisch flexible Ausrichtung der Unternehmung zum Erfolgsfaktor geworden, der das Risiko mindert und ein langfristiges Überleben der Unternehmung sichert. Der Flexibilitätsbedarf ist somit in den letzten Jahren für alle Unternehmen, egal ob Start-Ups oder etablierte Konzerne, enorm gestiegen und wird weiter wachsen. Dabei wird der Bedarf nach Flexibilität allein durch das Wissen darüber ausgelöst, dass mit nicht unerheblichen Umweltveränderungen gerechnet werden muss, die jederzeit das Überleben der Unternehmung gefährden können. Dieses Wissen darum und die Tatsache, dass die Komplexität der Umwelt, Voraussagen und eine allumfassende Beschreibung der Märkte, unmöglich macht, zwingt die Unternehmen nach Wegen und Mitteln Ausschau zu halten, die aus Veränderungen resultierenden Gefahren abzuschwächen oder abzuwehren, aber auch sich ergebende Chancen und Potentiale zu nutzen. Die Umwelt hört dabei nicht auf sich schneller und komplexer zu entwickeln. Ist eine Gefahr abgewandt oder ein Potential genutzt, kommen schon wieder weitere Veränderungen auf die Unternehmen und die Führungsebenen zu. Somit ist die Weiterentwicklung der Flexibilitätsforschung unerlässlich. In diesem Beitrag soll grob der Stand der Flexibilitätstheorie geschildert werden und es soll auf bestehende Probleme in Form einer kritischen Würdigung eingegangen werden.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2014

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Impressum:

Copyright (c) 2015 GRIN Verlag / Open Publishing GmbH, alle Inhalte urheberrechtlich geschützt. Kopieren und verbreiten nur mit Genehmigung des Verlags.

Bei GRIN macht sich Ihr Wissen bezahlt! Wir veröffentlichen kostenlos Ihre Haus-, Bachelor- und Masterarbeiten.

Jetzt beiwww.grin.com

Inhaltsverzeichnis

 

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Flexibilität und Flexibilitätsforschung

2.1 Definition der Flexibilität

2.2 Einordnung der Strategischen Flexibilität

2.3 Bedeutung der Flexibilität

3 Strategische Flexibilität - Ansatz einer Theorie

3.1 Existenzanalyse

3.1.1 Objektdimension

3.1.2 Zeitdimension

3.1.3 Einstellungsdimension

3.1.4 Wirkungsdimension

3.1.5 Definition

3.2 Bedingungsanalyse

3.3 Wirkungsanalyse

3.4 Messung und Bewertung

4. Kritische Würdigung

5. Fazit

Literatur

 

Abbildungsverzeichnis

 

Abbildung 2-1: Die Metaebene der ressourcentheoretischen Flexibilitätsforschung

Abbildung 2-2: Bedeutung der strategischen Erfolgsfaktoren im Zeitablauf

Abbildung 3-3: Systematisierung von Flexibilitätsarten, Abgrenzung Strategischer Flexibilität

Abbildung 3-4: Die Stufensystematisierung der Bestands- und Entwicklungsflexibilitäten

 

1 Einleitung

 

Sowohl Qualität als auch Quantität der Umweltveränderungen, die auf die Unternehmen einwirken, hat sich in den letzten Jahren zunehmend verstärkt. Vor allem die Geschwindigkeit mit der sich Informations- und Kommunikationskanäle verändern und weiterentwickeln, führte in der letzten Dekade des vergangenen 20. Jahrhunderts und dem neuen 21. Jahrhunderts zu einer immer stärkeren Globalisierung und einem immer höheren Grad der Vernetzung der Volkswirtschaften. Diese Entwicklung führt zu einer erheblichen Verstärkung von Rückkopplungseffekten bei sich verändernden Märkten, aber auch die Auswirkungen von Umweltveränderungen treffen dadurch die Unternehmen immer schneller und in einem heftigeren Ausmaß.

 

Das Internet hat dafür Sorge getragen, dass sich die Zahl der Wettbewerber für die Unternehmen erhöht hat. Auch ist die Angebotsvielfalt von Produkten und Dienstleistungen in sehr vielen Märkten sehr stark gewachsen. Die Unternehmen sehen sich dadurch einfach einer immer größeren, stärkeren und internationaleren Konkurrenz ausgesetzt.[1]

 

Aufgrund dieser immer turbulenteren Umwelt, ist eine strategisch flexible Ausrichtung der Unternehmung zum Erfolgsfaktor geworden, der das Risiko mindert und ein langfristiges Überleben der Unternehmung sichert.[2]Der Flexibilitätsbedarf ist somit in den letzten Jahren für alle Unternehmen, egal ob Start-Up’s oder etablierte Konzerne, enorm gestiegen und wird weiter wachsen.[3]

 

Dabei wird der Bedarf nach Flexibilität allein durch das Wissen darüber ausgelöst, dass mit nicht unerheblichen Umweltveränderungen gerechnet werden muss, die jederzeit das Überleben der Unternehmung gefährden können. Dieses Wissen darum und die Tatsache, dass die Komplexität der Umwelt, Voraussagen und eine allumfassende Beschreibung der Märkte, unmöglich macht, zwingt die Unternehmen nach Wegen und Mitteln Ausschau zu halten, die aus Veränderungen resultierenden Gefahren abzuschwächen oder abzuwehren, aber auch sich ergebende Chancen und Potentiale zu nutzen.[4]

 

Die Umwelt hört dabei nicht auf sich schneller und komplexer zu entwickeln. Ist eine Gefahr abgewandt oder ein Potential genutzt, kommen schon wieder weitere Veränderungen auf die Unternehmen und die Führungsebenen zu. Somit ist die Weiterentwicklung der Flexibilitätsforschung unerlässlich. In diesem Beitrag soll grob der Stand der Flexibilitätstheorie geschildert werden und es soll auf bestehende Probleme in Form einer kritischen Würdigung eingegangen werden.

 

2 Flexibilität und Flexibilitätsforschung

 

2.1 Definition der Flexibilität

 

Der Begriff Flexibilität stammt von dem lateinischen Wort „flexibilis“ ab und bedeutet sinngemäß soviel wie biegsam, geschmeidig, aber auch lenkbar, unbeständig.[5]Aus der ursprünglichen Wortbedeutung abgeleitet, bedeutet Flexibilität eine Eigenschaft physischer Objekten, die nach einer mechanischen Bearbeitung sich wieder in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen lassen. Diese Eigenschaft kann auch als statisches Gleichgewicht verstanden werden.

 

Dieses Verständnis von dem Begriff muss, wenn es im Zusammenhang mit einer betriebswirtschaftlichen Forschung gebracht werden soll, verändert und aus einer anderen Perspektive betrachtet werden. Man muss Flexibilität hier vielmehr als ein dynamisches Gleichgewicht sehen, da eine Unternehmung ein System aus verschiedensten Anspruchsgruppen darstellt und somit als ein soziales und nicht als ein physisches System zu betrachten ist.

 

Flexibilität beschreibt in diesem Zusammenhang eher die Anpassungsfähigkeit an neue interne und externe Situationen. Es wird als „Existens von Freiheitsgraden, Handlungsspielräumen“[6]definiert.

 

2.2 Einordnung der Strategischen Flexibilität