Tausendundeine Nacht im Übermorgenland. Luftschlösser in Dubai - Helge Sobik - E-Book
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Beschreibung

Dreizehnhundert Euro kostet die Nacht im Sieben-Sterne-Hotel "Burj al Arab". Dafür darf man die Kosmetikprodukte von Hermès, die in jeder der zweihundertzwei Prachtsuiten bereitstehen, gerne mitnehmen. Dubais Wahrzeichen, das elegante Gebäude in Form eines geblähten Segels, ist das luxuriöseste und vielleicht bekannteste Hotel der Welt und steht beispielhaft für die arabische Halbinsel. Gut ist, was teuer ist, und was teuer ist, ist gut. So lautet die Devise im Reich von Scheich Mohammed bin Rashid al Maktoum, in dem anscheinend nichts unmöglich ist. Ein Wildwasserpark in der Wüste, ein Unterwasserhotel, eine Indoorskipiste in der Luxus-Shoppingmall, aufgeschüttete Landzungen in Form von Palmwedeln als Baugrund für weitere Villen - jede noch so aberwitzige Idee kann hier realisiert werden. In seinen Gesprächen mit Chauffeuren, Köchen und Türstehern blickt Sobik auch hinter die Kulissen der Nobelhotels, in die Welt der vielen Gastarbeiter aus weniger privilegierten Ländern, die heute ebenso das Erscheinungsbild der arabischen Halbinsel prägen wie der Geldadel. Orientalische Träume und utopische Architektur auf der arabischen Halbinsel

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Seitenzahl:122


Helge Sobik

Tausendundeine Nacht im Übermorgenland Luftschlösser in Dubai

Helge Sobik

Tausendundeine Nacht im Übermorgenland

Luftschlösser in Dubai

Picus Lesereisen

Picus Verlag Wien

Copyright © 2012 Picus Verlag Ges.m.b.H., Wien Alle Rechte vorbehalten Grafische Gestaltung: Dorothea Löcker, Wien Umschlagabbildung: © Buenos Dias/KCM Datenkonvertierung E-Book: Nakadake, Wien ISBN 978-3-7117-5136-2 Dieses E-Book ist urheberrechtlich geschützt

Informationen über das aktuelle Programm des Picus Verlags und Veranstaltungen unterwww.picus.at

Requiem für George

Vorhang auf per Fernbedienung: Zwischenbilanz für das luxuriöseste Hotel der Welt

George ist gestorben. Einfach so. Keiner hat gesehen, wie es geschah. Niemand weiß, was passiert ist. Eines Morgens haben sie ihn gefunden: tot in seinem Fünf-Sterne-Quartier. Ein halbes Jahrzehnt lang war er ununterbrochen ihr Gast, hat kostenlos in einem der teuersten Hotels der Welt gewohnt, wo jedes Zimmer eine Suite ist, über zwei Etagen reicht und in der kleinsten Variante hundertsiebzig Quadratmeter misst.

George war seit der Eröffnung im »Burj al Arab« in Dubai zu Hause, genoss diese Jahre über freie Kost und Logis, schaute schillernden Milliardären und schüchternen Tombolahauptgewinnern hinterher, beobachtete gewählte Staatschefs ebenso wie absolutistische Potentaten, verfolgte mit seinen diskreten Blicken finanziell üppig gepolsterte Mafiosi und Filmstars dies- wie jenseits ihres Zenits, wenn sie die Lobby durchschritten. George hat sie alle aus der Nähe erlebt – Clinton und Mandela, Scharen von saudischen Prinzen, Sportler und Pop-Größen. Feinde hatte er keine. Alle haben ihn gemocht, und wer ihn kannte, ist traurig über sein überraschendes Ableben.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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