Teufelsherz - Sabrina Qunaj - E-Book

Teufelsherz E-Book

Sabrina Qunaj

4,4
7,99 €

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Beschreibung

>>Tagsüber werde ich noch wahnsinnig<<, murmelte er und legte seine Wange an ihren Scheitel. >>Es macht mich wahnsinnig in deiner Nähe und doch so weit von dir entfernt zu sein.<< Die 17-jährige Emily wird dem Schutzengel Damian anvertraut. Doch Damian bricht die Regeln, um sie zu schützen, und fühlt sich immer mehr zu ihr hingezogen. Deshalb dringt er fast jede Nacht in ihre Träume ein - und schon bald empfindet Emily die Tage ohne ihn als lang und einsam. Aber ist Damian wirklich der, für den sie ihn hält? Als Emily die Wahrheit erfährt, bricht für sie eine Welt zusammen. Kann sie seine finsteren Pläne verhindern?

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Seitenzahl: 439

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Sabrina Qunaj

Teufelsherz

Lübbe Digital

Vollständige E-Book-Ausgabedes in der Bastei Lübbe GmbH & Co. KG erschienenen Werkes

Lübbe Digital in der Bastei Lübbe GmbH & Co. KG

Deutsche Erstausgabe

Die Veröffentlichung dieses Werkes erfolgt auf Vermittlung

der literarischen Agentur Peter Molden, Köln

Copyright © 2012 by Sabrina Qunaj / Bastei Lübbe GmbH & Co. KG, Köln

Lektorat: Anna Matschke

Umschlaggestaltung: Manuela Städele

unter Verwendung eines Motivs von ©shutterstock /conrado

Datenkonvertierung E-Book:

hanseatenSatz-bremen, Bremen

ISBN 978-3-8387-2013-5

Sie finden uns im Internet unter www.luebbe.deBitte beachten Sie auch: www.lesejury.de

Der Preis dieses Bandes versteht sich einschließlichder gesetzlichen Mehrwertsteuer

Für Pamela – wer braucht einen Schutzengel, der solch eine Schwester hat

Das Ziel vor Augen

Gott ist in einer Besprechung.« Die unscheinbare Empfangsdame mit dem Dutt am Hinterkopf wandte sich wieder ab. Hinter dem überladenen Schreibtisch, der mit grellen Textmarkern und schwindelerregend hohen Papierstapeln übersät war, drohte sie fast zu verschwinden. Übertrieben beschäftigt blätterte sie in einem Buch mit weißem Einband und sah wieder zu ihm hoch, als sie die gesuchte Seite gefunden hatte. »Nehmen Sie bitte Platz«, fuhr sie etwas ungehalten fort und deutete zu den Stühlen an der gegenüberliegenden Seite der lichtdurchfluteten Halle, wo sich bereits mehrere Engel eingefunden hatten, die ihn alle scheinbar unauffällig musterten.

Damian lächelte. Nein, es war nicht nur ein Lächeln. Es war eine Offenbarung – bei unzähligen Gelegenheiten getestet und für gut befunden worden. Er legte seine Hände – ein weiterer unwiderstehlicher Bestandteil seines Körpers – auf die einzig freie Fläche der Tischplatte und beugte sich etwas vor. »Hören Sie«, begann er mit verführerisch rauer Stimme. »Ich habe einen weiten Weg hinter mir, und ich muss in einer sehr dringenden Angelegenheit mit Jahwe sprechen.«

»Gott ist in einer Besprechung.«

»Das sagten Sie bereits.« Er strich sanft mit dem Daumen über ihren Handrücken. »Ich bin mir sicher«, raunte er, während er ihr so tief in die Augen sah, dass ihr der Mund offen stehen blieb, »ein solch tüchtiger Engel, wie Sie es sind, findet eine Möglichkeit, mich etwas früher einzulassen.«

Die Frau lächelte auf eine leicht verwirrte Weise, die bewies, dass sie bereits unter seinem Anblick dahinschmolz. Doch dann zog sie plötzlich die Hand weg, zückte einen Stift und schaute ihn fragend an. »Name, Herkunft und Anliegen.«

Damian richtete sich auf. Diese Engel im Himmel waren zäher, als er gedacht hatte. Er blickte zu der Gruppe Engel hinüber, die das Geschehen beobachtete, und ließ seine grünen Augen zornig aufleuchten, woraufhin diese schnell wegsahen und sich hochinteressanten Lektüren widmeten, welche sich auf niedrigen Tischchen stapelten.

Seufzend wandte er sich wieder der Frau zu und warf einen Blick auf das Buch, in dem unzählige Anmeldungen standen, die alle noch vor ihm an die Reihe kommen sollten.

»Name, Herkunft und Anliegen«, wiederholte die Empfangsdame, als hätte er sie beim ersten Mal nicht verstanden, und legte unauffällig die Hände über die Anmeldeliste, damit er nichts lesen konnte.

Damian vergrub die Finger in seinem dunklen Haar, verharrte einige Herzschläge lang mit geschlossenen Augen und atmete tief ein. »Damian«, sagte er schließlich leicht genervt und stützte seine Hände wieder auf den Tisch. »Herkunft Hölle, und ich möchte ein Schutzengel werden.«

Die Frau, die seine Worte gerade sorgfältig notieren wollte, hielt inne und sah langsam zu ihm hoch. »Ich brauche Ihren Passierschein«, sagte sie mit nicht ganz so bestimmter Stimme, wie sie es sich vielleicht erhofft hatte.

Damian seufzte. Die Bürokratie der Engel war ihm schon immer zuwider gewesen, da hatte die Unterwelt doch etwas Gutes an sich. »Ich bin ohne Passierschein gekommen«, gestand er und wusste, noch bevor die Empfangsdame die Augen aufriss, wie sie reagieren würde.

»Aber wie …« Sie starrte ihn an. »Es ist nicht möglich, die Unterwelt ohne Passierschein zu verlassen.« Sie wurde immer nervöser und blickte Hilfe suchend zu den Engeln hinter ihm. »Wie haben Sie die Barrieren übertreten?«

»Ich bin etwas Besonderes«, antwortete er und lehnte sich noch weiter zu ihr vor. »Etwas ganz Besonderes.« Die Empfangsdame wurde stocksteif, als sein Atem über ihre Wange strich, und starrte einfach nur geradeaus. »Eure Barrieren können mir nichts anhaben«, flüsterte er ihr ins Ohr und lächelte, als ein Schauer durch ihren Körper fuhr. »Ich kann gehen, wohin ich will.« Er richtete sich abrupt auf. »Aber jetzt muss ich wirklich dringend mit Jahwe sprechen.«

Die Frau zuckte zusammen, als wäre sie aus einem Traum erwacht, und schüttelte sich ein wenig.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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