Beschreibung

Amanda und Dawson sind erst siebzehn, als sie sich unsterblich ineinander verlieben. Doch ihre Familien bekämpfen die Beziehung, und widrige Umstände trennen sie schließlich endgültig. Fünfundzwanzig Jahre später kehren die beiden in ihr Heimatstädtchen zurück. Sie empfinden noch genauso tief füreinander wie damals. Aber beide sind von Schicksalsschlägen gezeichnet, und die Kluft zwischen ihnen scheint größer denn je zu sein ...

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Seitenzahl: 516

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ZUM BUCH

Mit siebzehn verlieben sich Dawson und Amanda ineinander. Sie werden ein Paar – obwohl ihre Familien nicht unterschiedlicher sein könnten und vor allem Amandas Eltern die Beziehung nach Kräften bekämpfen. Ein wunderbares Jahr lang hält die Liebe dem Druck von außen stand, dann trennen die widrigen Umstände und ein Schicksalsschlag die beiden.

Fünfundzwanzig Jahre später stirbt ihr gemeinsamer Freund Tuck. Anlässlich des Begräbnisses kehren Dawson und Amanda erstmals in ihren Heimatort Oriental in North Carolina zurück. Nervös sehen sie ihrem ersten Wiedertreffen entgegen – und erneut sind sie von den Gefühlen füreinander überwältigt. Sie wissen, dass ihre Herzen auf ewig verbunden sind. Aber mit beiden hat es das Leben nicht nur gut gemeint, und sie haben Entscheidungen getroffen, die sie noch weiter voneinander entfernt haben. Kann ihre große Liebe, die schon einmal ihr Leben verändert hat, die Vergangenheit überwinden und Dawson und Amanda eine gemeinsame Zukunft eröffnen?

Regisseur Michael Hoffman (»Ein russischer Sommer«, »Gambit«) verfilmte den Bestseller mit James Marsden (»X-Men«, »Wie ein einziger Tag«) und Michelle Monaghan (»True Detective«, »Verliebt in die Braut«) in den Hauptrollen.

ZUM AUTOR

Nicholas Sparks, 1965 in Nebraska geboren, lebt mit seiner Frau und den gemeinsamen fünf Kindern in North Carolina. Mit seinen Romanen, die ausnahmslos die Bestsellerlisten eroberten und in 47 Ländern erscheinen, gilt Sparks als einer der meistgelesenen Autoren der Welt.Viele seiner Bestseller wurden erfolgreich verfilmt. Alle seine Bücher sind bei Heyne erschienen. Ein ausführliches Werkverzeichnis finden Sie am Ende dieses Buchs.

NICHOLAS

SPARKS

The Best of Me

Mein Weg zu dir

ROMAN

Aus dem Amerikanischen

von Adelheid Zöfel

WILHELMHEYNEVERLAG

MÜNCHEN

Die Originalausgabe erschien unter dem Titel

THE BEST OF ME bei Grand Central Publishing/

Hachette Book Group USA, New York

Der Roman ist bereits unter dem alleinigen Titel

Mein Weg zu dir erschienen.

Vollständige deutsche Taschenbuchausgabe 12/2014

Copyright © 2011 by Nicholas Sparks

Copyright © 2012 der deutschen Ausgabe

by Wilhelm Heyne Verlag, München,

in der Verlagsgruppe Random House GmbH

Umschlaggestaltung: Nele Schütz Design, München

Umschlagillustration: © SENATORFILM

Satz: Leingärtner, Nabburg

ePub-ISBN: 978-3-641-14910-9

www.nicholas-sparks.de

www.heyne.de

Für Scott Schwimer,

einen wunderbaren Freund

KAPITEL 1

Gleich nach der Explosion auf der Bohrinsel begannen die Halluzinationen. Es war der Tag, an dem Dawson Cole eigentlich hätte sterben sollen.

Seit vierzehn Jahren arbeitete er auf verschiedenen Ölplattformen, und eigentlich glaubte er, alles, was passieren konnte, schon erlebt zu haben. 1997 hatte er zum Beispiel gesehen, wie ein Hubschrauber bei der Landung die Kontrolle verlor, auf die Plattform krachte und sich in einen glühenden Feuerball verwandelte. Dawson erlitt Verbrennungen zweiten Grades auf dem Rücken, weil er versuchte, ein paar seiner Kollegen zu retten. Dreizehn Personen starben bei dem Unglück– die meisten im Helikopter. Vier Jahre später stürzte ein Kran um, und ein Stück Metall, so groß wie ein Basketball, sauste durch die Luft und hätte beinahe Dawsons Kopf zertrümmert. 2004 war er einer der wenigen Arbeiter, die auf der Bohrinsel blieben, als sich Hurrikan Ivan näherte, mit fast zweihundert Stundenkilometern. Die Wellen waren so gigantisch, dass Dawson überlegte, ob er sich vorsichtshalber schon mal einen Fallschirm schnappen sollte, falls die gesamte Bohrinsel zusammenbrach. Und auch in der Alltagsroutine lauerten überall Gefahren. Man konnte ausrutschen, das Gleichgewicht verlieren, von Bauteilen getroffen werden– ohne Schnittwunden und Prellungen kam kaum einer davon. Dawson war Zeuge von so vielen Knochenbrüchen gewesen, dass er sie nicht mehr zählen konnte. Zweimal war die gesamte Besatzung von einer schlimmen Lebensmittelvergiftung betroffen gewesen, und vor zwei Jahren, also 2007, musste Dawson zuschauen, wie ein Versorgungsschiff unterging, als es sich von der Ölplattform entfernte. Glücklicherweise wurde die Besatzung in letzter Minute von einem Kutter der Küstenwache gerettet.

Aber die Explosion war schlimmer als alles Bisherige. Weil kein Öl austrat– die Sicherheitsventile und andere Schutzmechanismen verhinderten eine größere Umweltkatastrophe–, wurde der Zwischenfall zwar in den Nachrichten nur beiläufig erwähnt und geriet nach ein paar Tagen schon wieder in Vergessenheit. Aber für diejenigen, die dabei waren, und zu ihnen gehörte Dawson, war es ein einziger Albtraum. Das Unglück geschah an einem ganz normalen Vormittag. Alles lief nach Plan. Dawson musste wie immer die Pumpen überwachen. Aus heiterem Himmel explodierte plötzlich einer der Speichertanks. Ehe Dawson begriff, was los war, wurde er von der Wucht der Detonation in einen Schuppen in der Nähe geschleudert. Und sofort begann es überall zu brennen. Weil die gesamte Bohrinsel mit verkrusteten Ölrückständen bedeckt war, verwandelte sie sich rasend schnell in eine Flammenhölle. Dadurch gab es zwei weitere Explosionen, welche die Bohrinsel noch heftiger erschütterten. Dawson erinnerte sich, wie er mehrere Verletzte aus den Flammen zerrte, doch dann kam die vierte Explosion, noch gewaltiger als die ersten drei, und er flog erneut durch die Luft. Was danach geschah, wusste er nicht mehr genau, es waren nur noch undeutliche Bilder, bruchstückhaft– irgendwie landete er im Wasser, und nach menschlichem Ermessen hätte ihn dieser Sturz das Leben kosten müssen. Als er wieder zu sich kam, trieb er im Golf von Mexiko, etwa hundertfünfzig Kilometer südlich von Vermilion Bay, Louisiana.

Wie fast alle anderen hatte er nicht genügend Zeit gehabt, seinen Rettungsanzug überzuziehen oder sich auch nur eine Schwimmweste zu greifen. Zwischen den Wellen erblickte er in der Ferne immer wieder einen dunkelhaarigen Mann, der ihm zuwinkte und ihm signalisierte, er solle nicht aufgeben, sondern in seine Richtung weiterschwimmen. Dawson folgte der Aufforderung. Zu Tode erschöpft kämpfte er gegen den Sog der Tiefe an. Seine Kleidung und die Stiefel zogen ihn nach unten, seine Arme und Beine wurden immer schwächer. Er hatte kaum noch Überlebenschancen. Zwar kam es ihm so vor, als würde er sich dem winkenden Mann nähern, aber weil das Wasser sehr unruhig war, konnte er die Entfernung nicht richtig einschätzen. Da fiel sein Blick auf einen Rettungsring, der nicht weit von ihm zwischen den Trümmern trieb. Mit letzter Kraft klammerte er sich daran. Viel später erst erfuhr er, dass ihn nach vier Stunden ein Versorgungsschiff aufgegriffen hatte, das zur Unfallstelle geeilt war. Zu diesem Zeitpunkt war er schon mehr als anderthalb Kilometer von der Bohrinsel entfernt. Er wurde an Bord gehievt und unter Deck getragen, wo sich noch andere Überlebende aufhielten. Von der Unterkühlung war er wie erstarrt, konnte nur verschwommen sehen und auch nicht klar denken– der Arzt stellte bei ihm eine ziemlich schwere Gehirnerschütterung fest–, aber eines war ihm durchaus bewusst: dass er großes Glück gehabt hatte. Er sah Männer mit grauenvollen Verbrennungen an Armen und Schultern, andere bluteten aus den Ohren oder hielten sich die gebrochenen Gliedmaßen. Die meisten von ihnen kannte er mit Namen. Auf einer Bohrinsel gab es nur eine begrenzte Anzahl von Orten, wo man sich aufhalten konnte– letztlich war und jeder kam irgendwann in die Cafeteria, in den Aufenthaltsraum oder ins Fitnesscenter. Ein Mann allerdings erschien ihm nur vage bekannt. Und ausgerechnet dieser starrte ihn unverwandt an, obwohl er am anderen Ende des Raumes saß. Er hatte dunkle Haare, war etwa vierzig Jahre alt und trug eine blaue Windjacke, die ihm vermutlich jemand vom Schiff geliehen hatte. Und irgendwie wirkte er deplatziert– er Typ erinnerte, den er vorhin im Wasser erspäht hatte– ja, genau, das war er, der Mann aus den Wellen, ganz bestimmt! Und auf einmal spürte Dawson, wie sich ihm die Nackenhaare sträubten. Doch bevor er genauer darüber nachdenken konnte, warum er so seltsam reagierte, legte ihm jemand eine Wolldecke um die Schultern und führte ihn zu dem Tisch, wo ihn ein Sanitätsoffizier erwartete, um ihn zu untersuchen.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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