Timetravel #11: Die Wächter der unsichtbaren Zeitkugel - Horst Weymar Hübner - E-Book
Beschreibung

TIMETRAVEL - Reisen mit der ZeitkugelBand 11von HORST WEYMAR HÜBNERDer Umfang dieses Buchs entspricht 102 Taschenbuchseiten.Der Auftrag:Im Raumsektor der Blauen Sonnen hat die Erde im Verlaufe der letzten fünfzehn Jahre zwei Forschungsraumschiffe samt Besatzung verloren. Ziel war der Planet Batul. Vor drei Jahren konnte ein Expeditionsschiff beiliegendes Kristallogramm bergen. Es stammt einwandfrei von den verschollenen Besatzungen. Reisen Sie unverzüglich 1061 Tage in die Zukunft und nach Batul und überwachen Sie dort die Landung unseres vierten Raumschiffes INTRO. Nach Anhören des Kristallogramms werden Sie unsere Bitte um höchste Eile verstehen.Konsortium der Sieben

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Horst Weymar Hübner

Timetravel #11: Die Wächter der unsichtbaren Zeitkugel

BookRix GmbH & Co. KG80331 München

DIE WÄCHTER DER UNSICHTBAREN

TIMETRAVEL - Reisen mit der Zeitkugel

Band 11

von HORST WEYMAR HÜBNER

 

Der Umfang dieses Buchs entspricht 102 Taschenbuchseiten.

 

Der Auftrag:

Im Raumsektor der Blauen Sonnen hat die Erde im Verlaufe der letzten fünfzehn Jahre zwei Forschungsraumschiffe samt Besatzung verloren. Ziel war der Planet Batul. Vor drei Jahren konnte ein Expeditionsschiff beiliegendes Kristallogramm bergen. Es stammt einwandfrei von den verschollenen Besatzungen. Reisen Sie unverzüglich 1061 Tage in die Zukunft und nach Batul und überwachen Sie dort die Landung unseres vierten Raumschiffes INTRO. Nach Anhören des Kristallogramms werden Sie unsere Bitte um höchste Eile verstehen.

Konsortium der Sieben

 

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author / Cover by pixabay mit Steve Mayer, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

Am 5. Juli 1984 glückte Professor Robert Hallstrom das wahrhaft phantastische Experiment, winzige Substanzteile zu ent- und zu rematerialisieren. Und er errechnete, dass diese Substanzteile im Zustand der Körperlosigkeit mit ungeheurer Geschwindigkeit in der 4. Dimension zu reisen vermochten - also nicht nur durch den Raum, sondern auch in die Vergangenheit und in die Zukunft.

Mit seinem Assistent Frank Jaeger und dem Ingenieur Benjamin Crocker begann er, diese Entdeckung für die Praxis auszuwerten. Er wollte ein Fahrzeug bauen, das sich und seinen Inhalt entmaterialisieren, dann in ferne Räume und Zeiten reisen, sich dort wieder rematerialisieren und nach dem gleichen Verfahren wieder an den Ursprungsort und in die Ursprungszeit zurückkommen konnte. Doch nach vier Jahren musste der Professor seine Versuche aus Geldmangel einstellen.

Die superreichen Mitglieder vom „Konsortium der Sieben“ in London boten ihm aber die fehlenden Millionen unter der Bedingung an, dass sie über den Einsatz der Erfindung bestimmen könnten. Der Professor erklärte sich einverstanden, konnte weiterarbeiten und vollendete am 3. Mai 1992 sein Werk: Die Zeitkugel. Seit diesem Tag reisen der Professor, sein Assistent und der Ingenieur im Auftrag des „Konsortiums der Sieben“ durch die 4. Dimension.

Dieser Roman erzählt die Geschichte der Ausführung eines derartigen Auftrags.

1

-information von kapitän hopedale an bord - speicherkristall - heute sind die letzten platten der schiffshülle genau so spurlos verschwunden wie die männer, die zur festung auf gebrochen waren - das schiff kann nicht mehr starten- es ist nur noch ein nutzloses gerippe - vier mann leben noch außer mir- gestriger verlust: drei mann, die wichtigsten ingenieure - der fortschreitende Wahnsinn war nicht länger zu übersehen - sie sind geradewegs zu den Ungeheuern gegangen - ich spüre es auch schon - ende der information -

2

Sie waren vor knapp einer Stunde gelandet und hatten unverzüglich, noch ehe die Zeitkugel entmaterialisierte, damit begonnen, das Landegebiet der beiden verschollenen Forschungsschiffe zu sondieren.

Es war eine geradezu trostlose Gegend. Das Land war wellenförmig beschaffen. In den Senken wuchsen grotesk fremdartige Büsche mit roter Rinde und blauen Blättern.

Wahllos verstreut auf Kämmen, Hängen und in Niederungen lagen bizarr geformte Steinbrocken, als hätte eine gigantische Faust sie übers Land gestreut.

Abgesehen von den Büschen konnten die Männer von der Zeitkugel keinen Pflanzenwuchs erkennen. Der Boden war nackt und bestand aus einer Art grobkörnigem Sand.

Frank Jaeger tauchte auf einem Hügelkamm auf und sah den wohlbeleibten Ben Crocker und den etwas hager wirkenden Professor Hallstrom beisammenstehen. Sie winkten ihm zu.

Frank Jaeger drückte die Sprechfunktaste. „Eine unwirklichere Gegend in der Galaxis zu finden dürfte schwerfallen. In meinem Sektor ist nicht einmal ein Metallmolekül vorhanden, das von einem Raumschiff stammen könnte.“

In Franks Empfänger krachte Hallstroms Stimme: „Viel mehr haben wir auch nicht gefunden ...“ Das Krachen wurde durchdringender und überlagerte die Worte. „… gefunden, in der zweiten Senke vom Ankunftsplatz aus in Richtung Berge“, kam es nach einer Weile wieder verständlich durch. „Es könnte sich um Tiere handeln. Riesige Tiere.“

„Was habt ihr gefunden?“, fragte Frank zurück. „Die verdammten Störungen auf unserer Frequenz schlagen voll durch.“

„Tierspuren, gewaltige Tier...“ Hallstroms Stimme ging unter.

Frank Jaeger schaltete ab. Es war zwecklos. Er warf einen bösen Blick hinauf zu der blauen Sonne, die über Batul stand.

Sie war die Quelle der Störungen. Sie überschüttete den Planeten mit Wellenschauern im Ultra-Bereich.

Dabei war es nicht einmal eine pulsierende Sonne. Aber sie war blau.

Frank hatte von allen möglichen Sonnen gehört, sogar von schwarzen, deren Materie so dicht und demzufolge ihre Anziehungskraft so stark war, dass Radiowellen nicht mehr in der Lage waren, sie zu verlassen.

Es gab weiße Sonnen, gelbe und rote.

Aber blaue? Das war einfach ungehörig. Und schlicht eine Unverfrorenheit gegenüber der irdischen Weltraumwissenschaft, die sich eine Menge auf ihre Erkenntnisse einbildete.

Die blauen Sonnen waren durch Zufall entdeckt worden. Unbemannte lichtschnelle Raumsonden hatten sie zuerst aufgespürt - sechzehn an der Zahl. Alle standen sie im selben Sektor der Milchstraße.

Diese Entdeckung der unmöglichen Sonnen hatte zwei mysteriös verlaufene Forschungsexpeditionen zur Folge gehabt.

Frank hob die Schultern. Außer dem Speicherkristall gab es keine Spur von den Expeditionen.

Der Kristall war auch nur von Batul auf die Erde zurückgelangt, weil der dritte Forschungskreuzer sich knapp eine halbe Stunde aufgehalten und lediglich den stark strahlenden Stein geborgen hatte. Er war beim Landeplatz des zweiten Schiffes aufgespürt worden. Er hatte im Sand gelegen. Einfach so. Und keine Spur von den Schiffen und ihrer Besatzung.

Der übereilte Rückstart des Forschungskreuzers war auch nur durch den Umstand zustande gekommen, dass der Kapitän voller Unbehagen und Misstrauen den geborgenen Kristall sofort hatte abhören lassen. Die Informationen rechtfertigten den unverzüglichen Rückstart von Batul zur Erde.

„Wenn die schon nichts gefunden haben, was sollen wir dann noch entdecken oder die Leute der INTRO?“, murmelte Frank.

Er streckte die Hand aus, die das Metallspürgerät hielt, und stieg in die Senke hinunter.

Als er um einen der grotesken Büsche bog, stockte sein Fuß.

Halb vom grobkörnigen Sand bedeckt und im Schatten der blauen Blätter lag ein glänzendes Etwas.

Der Metallanzeiger sprach nicht an. Das Ding aber glänzte wie Metall.

Frank ging näher und stieß den Fund mit dem Fuß unter dem Busch hervor.

Langsam richteten sich seine Nackenhaare unter der Haube der Kombination auf. Das Ding war ein Stiefel, wie ihn die Raumfahrer trugen!

Nicht mehr ganz komplett, denn der obere Teil des Schaftes mit dem Magnetverschluss fehlte. Zudem schien der obere Teil mit dem schräg verlaufenden Schnitt abgetrennt worden zu sein.

Interessiert beugte sich Frank hinab.

Noch schneller fuhr er zurück.

Im Stiefel steckte ein Knochen. Wie mit einem Messer durchtrennt. Glatt und sauber. Der Schnitt verlief parallel zur Trennkante des Stiefelschaftes.

Frank trat nochmals gegen den Stiefel.

Alles, was darin steckte, flog heraus.

Es waren die Knochen eines menschlichen Fußes!

Der Ingenieur Frank Jaeger blickte betroffen auf die im Sand verstreuten Reste eines Raumfahrers.

Sorgsam markierte er den Fundort und prägte sich das Bild der Umgebung ein, bevor er den nächsten flachen Hügel hinaufkletterte.

Hallstrom und Ben Crocker standen immer noch beisammen und schauten zu ihm herüber. Ihre Haltung drückte Ungeduld aus. Frank winkte.

Sie winkten auffordernd zurück - ein Missverständnis.

Mit dem Sprechgerät waren sie unerreichbar. Die Strahlenschauer hatten an Intensität gewonnen, das Krachen war unerträglich.

Frank rollte ein paar Steinbrocken zusammen und schuf eine weitere gut sichtbare Markierung. Dann stampfte er mit Zorn auf die blaue Sonne im Bauch hinüber und erreichte die beiden Gefährten nach zehn Minuten.

„So geht es nicht“, sagte Hallstrom trocken. „Wir müssen von der Ultra-Frequenz herunter.“

„Ich kann die Geräte ja umbauen“, bot Ben Crocker an. „Das dauert aber.“

„Wenn schon“, meinte Frank. „Wenn in zwei Tagen die INTRO eintrifft, wirst du wohl damit fertig sein.“

„Eine halbe Stunde, höchstens eine halbe Stunde“, erklärte Ben mit der Nachsicht und Emsigkeit des herausgeforderten Technikers und nahm sein Gerät zuerst dran. Er streifte die silberglänzenden Schutzhandschuhe ab.

„Was für Spuren sind es denn?“, erkundigte sich Frank.

„Leider haben wir keines der Tiere zu Gesicht bekommen“, erklärte Hallstrom mit Bedauern. „Darum kann ich nur Mutmaßungen anstellen.“

Ben schaute von seiner Arbeit auf. „Ich tippe auf Riesenspinnen.“

Hallstrom nickte. „Auch das ist denkbar. Ich neige zu der Ansicht, dass es Echsen sind. Eine besonders monströse Art. Die Spurbreite der Gehwerkzeuge beträgt annähernd drei Meter. Ziemlich genau in der Mitte zwischen den Spuren ist eine eindeutige Schleiffährte erkennbar. Sie kann von einem durchhängenden Bauch stammen oder von einem nachgezogenen Schwanz. Die Spuren sind recht häufig und überschneiden sich teilweise.“

„In meinem Gebiet war nichts“, sagte Frank.

„Es scheint sich um einen bevorzugten Platz dieser Tiere zu handeln“, fuhr Hallstrom mit dozierender Stimme fort. „Wir werden warten, bis sie sich zeigen, oder wir folgen einer dieser Spuren.“

„Sind es Krallenfüßler oder was?“

„Solche Feinheiten sind leider nicht feststellbar“, sagte Hallstrom seufzend. „Schauen Sie unsere eigenen Spuren an. Als hätten wir Elefantenfüße. Dieser grobkörnige Sand ist nicht geeignet, exakte Abdrücke aufzunehmen. Die Ränder rutschen sofort nach.“

„Ist mir nicht aufgefallen, aber ich sehe es jetzt.“ Frank hatte sich umgewandt und blickte auf seine Spur zurück. Sie sah wirklich aus, als sei ein zweibeiniger Elefant über die sanften Sandhänge marschiert. Er drehte sich wieder dem Professor zu. „Woraus sind eigentlich die Stiefel unserer Raumfahrer gemacht?“

„Aus Lunarplastik. Warum fragen Sie das?“

„Ich habe einen solchen Stiefel gefunden“, sagte Frank. „Mit den Knochen, die in diesem Stiefel steckten.“ Ben Crocker ließ beinahe sein geöffnetes Sprechgerät fallen.

Professor Robert Hallstrom öffnete verblüfft den Mund. Er schaute Frank mit prüfender Eindringlichkeit an und blickte danach zu der blauen Sonne hinauf.

„Wenn man nur genau wüsste, ob diese Sonne an der merkwürdigen Krankheit schuld ist, die die beiden Expeditionen befallen ...“, formulierte er vorsichtig.

Frank unterbrach ihn. „Ihr Taktgefühl ist weit davon entfernt, diplomatisches Niveau zu erreichen, Professor. Ich bin nicht übergeschnappt, und die blaue Sonne hat mir nicht zu einem geistigen Defekt verholfen. Gehen wir uns den Fund ansehen. Danach können wir uns ja um die Spuren Ihrer Riesenspinnenechsen kümmern.“

„Ein richtiger Stiefel?“, vergewisserte sich Ben Crocker.

„Ein zierlicher Damenschuh ist es gewiss nicht“, sagte Frank sauer.

Ben nahm noch eine Einstellung vor und schloss sein Sprechgerät. Er hatte es jetzt auf den ganz gewöhnlichen Mittelwellenbereich justiert.

Aus dem Gerät drang ein geradezu liebliches Rauschen. Aber kein trommelfellzerfetzendes Krachen.

„Na bitte!“ Ben hielt das Gerät hoch und zeigte ein zufriedenes Gesicht.

Auf dem Marsch zu der von Frank markierten Stelle nahm er sich Hallstroms Sprechgerät vor und baute es gleichfalls um. Not machte erfinderisch.

Von der Steinmarkierung auf dem Hügel aus entdeckte Frank, nachdem ihm ja der Professor das Aussehen der gesichteten Spuren geschildert hatte, eine solche gerade noch erkennbare Fährte. Sie führte vom jenseitigen Hang herab zu dem Busch, unter dem der Stiefel gelegen hatte. Ihrem Zustand nach musste sie sehr alt sein.

Frank sah einen Zusammenhang zwischen ihr und dem Stiefel. War hier ein Mitglied der verschollenen Besatzungen von einem der unbekannten Tiere angegriffen worden?

Hallstrom nahm von Ben Crocker das umgestellte Sprechgerät entgegen und kletterte in die Senke hinunter.

„Einwandfrei Lunarplastik“, rief er herauf, nachdem er den Stiefel zweimal umgedreht hatte. „Und wie mit einer Zange durchtrennt.“ Er beugte sich über die Knochenreste.

Nach einer Weile schüttelte er den Kopf, während Ben sich bereits mit Franks Sprechgerät befasste.

„Wie kann ein Mensch spurlos verschwinden und seinen Fuß mitsamt Stiefel zurücklassen?“, fragte Hallstrom.

„Wenn es darauf eine Antwort gäbe, hätten wir nicht den Auftrag erhalten, diese ungastliche Welt aufzusuchen“, sagte Frank. „Hier scheint es nicht einmal zu regnen. Wie anders hätte sich sonst diese alte Spur konservieren können?“

Hallstrom richtete sich auf und schaute um sich.

Schließlich kam er herauf.

„Der Tatbestand scheint klar“, meinte er. Seine beiden Ingenieure wunderten sich, dass er als vorsichtig taktierender Wissenschaftler nicht von einer eventuellen Möglichkeit sprach. „Eines dieser ominösen Tiere hat den Mann hier gefunden. Ob angegriffen, ist zu unsicher. Der Mann kann auch schon tot gewesen sein. Dieses Tier könnte den Körper weggetragen haben. Oder es hat ihn mit Beiß- oder Schneidewerkzeugen zerstückelt. Das würde den glatten Trennschnitt des Knochens und des Schaftes erklären.“

„Hat es ihn aufgefressen?“, erkundigte sich Ben roh, ohne indes von seiner Arbeit aufzuschauen.

„Wir kennen die Tiere nicht. Wir wären auf Spekulationen angewiesen“, wich Hallstrom aus. „Aber es ist denkbar. Das Kristallogramm erwähnt mehrmals Ungeheuer, leider ohne genauere Beschreibung. Wir werden uns schon selber um die Aufklärung bemühen müssen.“

„Wenn Sie noch fünf Minuten warten können, bin ich fertig“, brummte Ben. „Was soll das eigentlich sein, von dem die Verschollenen berichteten? Eine Festung? Ich habe weit und breit keine Festung gesehen. Nicht einmal vor den Bergen. Vielleicht waren sie schon so verrückt, dass sie ihre Raumschiffe selber auseinanderbauten, die Teile irgendwo hinschleppten und ein Gebäude zusammenbastelten.“

„Ich würde mich nicht darauf verlassen“, sagte Hallstrom ahnungsvoll. Der Ort war ihm unheimlich geworden.

3

- nachricht von kapitän hopedale an kristall - schiffsgerippe nun auch verschwunden - die sonne ist herrlich - beide monde kommen jede nacht tiefer herunter - kristallograph arbeitet noch - aus meinem lager verschwinden nach und nach alle geretteten ausrüstungsgegenstände - biddle, mein letzter mann, hat sich soeben mit unserer pistole erschossen - von der festung ist niemand zurückgekommen - seit dem aufbruch der männer sind sechs monate vergangen- gestern war ein ungeheuer dicht am lager und sang - biddle und ich haben mitgesungen - wenn es wiederkommt, gehe ich ohne die pistole hinaus - es ist sinnlos - information gelöscht, keine daten -

4

Sie machten, als sie die nadelförmig aufgetürmten Berge erreichten, eine Rast. Hallstrom hockte sich auf einen Kristallbrocken, der tausendfach das blaue Licht der Sonne aufleuchten ließ.

„Die Luft hier ist von einer geradezu peinlichen Reinheit“, sagte der Professor. Der Sauerstoffanteil war minimal höher als auf der Erde. Dafür lag der Gehalt der Edelgase niedriger. Die Analyse hatte dieses Ergebnis gebracht.