Tod in Silicon Saxony - Beate Baum - E-Book

Tod in Silicon Saxony E-Book

Beate Baum

4,6

Beschreibung

Als plötzlich Andreas wieder im Leben der Redakteurin Kirsten Bertram auftaucht, wird es kompliziert. Nicht nur, dass sie sich lange nicht zwischen ihm und ihrem aktuellen Freund entscheiden konnte und sich wieder zu ihm hingezogen fühlt. Andreas will auch einen Mord beobachtet haben. Überzeugt davon ist Kirsten nicht, dennoch hilft sie ihm bei seinen Ermittlungen. Die Tote arbeitete in der Entwicklungsabteilung eines Dresdner Mikrochip-Herstellers. Und genau dessen lange angekündigten Wunderchip brachte nun eine andere Firma heraus. Zufall? Oder steckt doch mehr dahinter?

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Seitenzahl: 268

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Sammlungen



Beate Baum

Tod in Silicon Saxony

Kriminalroman

Impressum

Personen und Handlung sind frei erfunden.

Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen

sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

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www.gmeiner-digital.de

Gmeiner Digital

Ein Imprint der Gmeiner-Verlag GmbH

© 2015 – Gmeiner-Verlag GmbH

Im Ehnried 5, 88605 Meßkirch

Telefon 0 75 75/20 95-0

[email protected]

Alle Rechte vorbehalten

E-Book: Mirjam Hecht

Umschlagbild: © Rico Büttner – Fotolia.com

Umschlaggestaltung: Simone Hölsch

ISBN 978-3-7349-9334-3

Widmung

Für meine Mutter (gestorben 2000)

1. Kapitel

»Da sitzt Frau Bertram– Kirsten, Besuch für dich«, flötete meine Kollegin Frauke vom Türrahmen aus, strahlte den Be­such noch einmal an und verschwand aus dem kleinen Büro.

»Hallo«, sagte Andy. Er hatte sich kaum verändert. Ein we­nig fülliger, das blonde Haar etwas dünner und sehr kurz ge­schnitten, ein paar Fältchen mehr um die strahlend grünen Au­gen… Mein Gott, wie lange war das jetzt her?

»Gut siehst du aus.« Er hatte seine kleine Reisetasche abge­stellt und war seitlich um meinen Schreibtisch herumgegangen.

»Du aber auch.« Endlich stand ich auf, und wir umarmten uns lange. Dann drehte ich mich zu Ines um, mit der ich den Raum teilte, und übernahm die Vorstellung: »Ines Frey, seit ewigen Zeiten bei unserer edlen Zeitung hier– Andreas Rönn, ein ehemaliger Kollege und Freund. Heute Redaktionsleiter beim ›Tageskurier‹ in Gera«, konnte ich mir nicht verkneifen anzuhängen.

Andy machte jedoch meinen Versuch aufzuschneiden gleich zunichte: »Nicht mehr. Seit zwei Monaten bin ich mein eigener Herr.«

»Du hast es tatsächlich getan!« Tausendmal hatten wir in Er­furt davon geträumt, frei zu arbeiten, wollten gemeinsam ein Büro aufmachen, uns nur noch mit den Themen beschäftigen, die uns interessierten. Dann– es war nun tatsächlich schon fast vier Jahre her– war Andreas auf die Leiterstelle weggelobt worden, ich hatte weiter in Erfurt beim ›Tageskurier‹ geschuf­tet, bis ich vor einem halben Jahr die Mutterschaftsvertretung hier übernommen hatte.

»Ja, und es geht mir gut damit. Ich bin auch beruflich in Dresden. Ich schreibe über den Boom der Mikroelektronik im Osten.«

Warum war ich jetzt enttäuscht? Schließlich hatten wir schon ewig nichts mehr voneinander gehört, meine Entschei­dung war damals nach vielem Hin und Her für Dale ausgefal­len, und Andreas hatte mir schon vor zwei Jahren, als wir noch häufiger telefonierten, gesagt, dass er in Gera mit einer Frau zusammenlebte.

»Bist du gerade erst angekommen?«, fragte ich.

Er nickte: »12:52Uhr am Bahnhof Neustadt. Und da eure Redaktion quasi auf dem Weg zu meiner Pension liegt, wollte ich dich persönlich fragen, ob du heute Abend schon etwas vorhast.«

Ich schüttelte den Kopf, ärgerlich und erfreut zugleich: »Mittlerweile gibt es auch hier Telefon. Du hättest ruhig mal vorher anrufen können. Aber gut: Treffen wir uns um sieben in der ›Planwirtschaft‹ in der Louisenstraße, dann zeig ich dir die Neustadt. Solch ein Kneipenviertel gibt’s sonst höchstens noch in deiner alten Heimat.«

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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