Tom Prox 29 - Helm Greenow - E-Book

Tom Prox 29 E-Book

Helm Greenow

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Beschreibung

TOM PROX‘ verwegene Abenteuer gehen weiter ...

Gefährliche List

Sheriff Stewart Wells presst die Zähne aufeinander und mustert die Bande mit finsteren Blicken. Mindestens zwei Drittel sind ihm von Steckbriefen bekannt. Allesamt Mörder, Räuber, Viehdiebe, die sich ihre Gesetze selber machen ...

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Veröffentlichungsjahr: 2019

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Impressum

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Vollständige eBook-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe

Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG

© 2019 by Bastei Lübbe AG, Köln

Programmleiterin Romanhefte: Ute Müller

Verantwortlich für den Inhalt

Titelbild: Heinrich Berends

Illustrationen Innenteil: duncan1890/iStockphoto; Rustic/shutterstock

Datenkonvertierung eBook: César Satz & Grafik GmbH, Köln

ISBN 978-3-7325-8872-5

www.bastei-entertainment.de

www.lesejury.de

www.bastei.de

GEFÄHRLICHE LIST

Von Helm Greenow

Sheriff Stewart Wells presst die Zähne fest aufeinander und mustert die Bande, die ihn umzingelt hat, mit finsteren Blicken.

Zwei Dutzend Colts sind auf ihn gerichtet. Die Gesichter der Männer sind ihm allesamt von Steckbriefen bekannt. Es sind Mörder, Räuber, Viehdiebe, die sich ihre Gesetze selber machen. Skrupel haben sie keine. Schon gar nicht einem Sheriff gegenüber …

»Hallo – Harden, hab ’nen enorm heiklen Auftrag für Sie!«

»Okay – wohin?«

»Hier, lesen Sie das Telegramm!« Tom Prox schob seinem jüngsten Captain die entschlüsselte Meldung zu und lehnte sich anschließend in seinem Schreibtischstuhl zurück. »Wenn man nicht mehr klarkommt, wendet man sich an die Ghosts. Immer dasselbe …«, murmelte der Chef der Ghost-Squad.

Will Harden hockte sich auf die Schreibtischkante, nahm das Telegramm und überflog den Inhalt.

»Hm … Billburn-City. Wo liegt das?«

»Bei Presidio – üble Ecke. Bin schon einige Male dort rumgekrochen. Ist immer was los da unten.«

»Geht in Ordnung. Fahre sofort los.«

»Hals- und Beinbruch, Harden. Halten Sie die Ohren steif!«

»Na, denn – auf zur Bärenjagd. So long, Chef!«

Im Vorzimmer zog Snuffy Patterson langsam die Füße von der Tischplatte, als Harden eintrat.

»Lassen Sie ruhig die Opanken liegen, Sergeant. Mich stören sie nicht.«

»Dicke Sache, Captain?«

»Wollen sehen, was draus wird, Patterson. Cheerio!«

Sergeant Patterson nahm nun doch die »Opanken« von der Tischplatte und trat in die »Chefbude«. Als Adjutant des Chefs nahm er sich das Recht, jederzeit eintreten zu können.

Tom Prox stand am Fenster und blickte auf die Straße hinunter.

»Na, Snuffy, neugierig?« Tom wandte sich um und lächelte wissend.

»Es geht, Chef. Obwohl … früher erfuhr der Adjutant die Sachen sofort. Jetzt muss er sich erkundigen.«

»Brauchst nicht gleich die gekränkte Leberwurst zu spielen. Hab es auch gerade erst gekriegt.« Tom schlenderte vom Fenster weg und nahm das Telegramm vom Tisch.

»EL OSO IM DISTRIKT – STOPP – ERBITTEN UMGEHEND UNTERSTÜTZUNG – STOPP – BISHER VIER TOTE – STOPP – SHERIFF WELLS BILLBURN-CITY«

Halblaut las Tom Prox den Text vor.

»El Oso – der Bär! Das war doch …«

»Du hast recht, Snuffy – der war’s!«

»Wer war es?«, klang es fragend von der Tür her.

Ohne dass die beiden Männer es bemerkt hatten, war jemand ins Zimmer gehuscht. Dieser Jemand war schlank, jung, hübsch und trug kurze Locken von einem unwahrscheinlich hellen Naturblond. Ehe Tom es verhindern konnte, hatte das reizende Persönchen das Telegramm in der Hand und überflog den Text.

»Ellen – gib das Telegramm her!«

»Hab’s schon gelesen. Hier hast du es.« Ellen Simson lachte verschmitzt und ließ das Papier auf die Schreibtischplatte flattern. »Ich glaube, das ist was für den ›Texas-Star‹. Oder meint ihr nicht …?«

»Wie oft soll ich dir verbieten, hier unangemeldet hereinzukommen. – Sergeant Patterson, wozu habe ich eigentlich einen Adjutanten, der ins Vorzimmer gehört, he? Snuffy, mach der Dame klar, dass die Sache tatsächlich nichts für ihre komische Zeitung ist.«

»Komische Zeitung sagst du? Na warte, Tom. Ich werde dich in diese komische Zeitung bringen. Du sollst dich noch wundern!«

»Hinaus mit dir!«

»Waaas? Du weist mir, die Tür? Ich gehe. Ich fahre – aber nach Billburn-City!«

Wie ein Wirbelwind war Ellen Simson zur Tür hinaus.

»Auch das noch. Das hat uns gerade noch gefehlt«, stöhnte Snuffy Patterson.

»Hättest die Tür hinter dir abriegeln sollen – Esel!«, entgegnete Tom trocken.

»Hättest dir das Telegramm nicht aus der Hand nehmen lassen sollen – Schafskopf!«

»Raus!« Der Löscher knallte gegen den Türpfosten. Sergeant Patterson hatte rechtzeitig genug einen Riesensatz zur Seite machen können, ehe er in den Vorraum zurückflitzte.

»Sergeant Patterson!«

»Chef?«

»Sofort reisefertig machen, du Riesenross! Fahren nach Billburn-City.«

»Jawohl, Chef. Sergeant Patterson ist reisefertig, du Schaukelpferd!«, klang es laut aus dem Vorraum. »Gott sei Dank – endlich hört dieser idiotische Papierkrieg auf!«

Zur gleichen Zeit etwa bewegte der Doc aus Billburn-City sich ebenfalls in zoologischen Vergleichen.

»Du hast riesiges Schwein gehabt, mein Lieber. Ein Zoll tiefer und ich hätte außer der Totenschau keine Arbeit gehabt«, murmelte er und beugte sich wieder über den Körper des Mannes, der vor ihm auf dem Untersuchungstisch lag.

»Wo habt ihr Ken Marlow gefunden?« Doc Hellburn richtete sich auf und sah fragend die zwei Cowboys an, die den Verwundeten gebracht hatten.

»Ken lag ’ne Meile vor der Kreuzung. War wohl auf dem Wege nach Hause.«

Doc Hellburn nickte. »Immer dasselbe«, murmelte er und zog den Instrumentenkasten heran. Als er mit der Sonde in den Schusskanal fuhr, stöhnte der Verwundete plötzlich laut und schlug die Augen auf.

Nur zwei Sekunden irrlichterte sein Blick an der Zimmerdecke, dann umfing Ken Marlow eine gnädige Ohnmacht.

Wieder fuhr die Sonde in den Schusskanal. Augenblicke später hielt Doc Hellburn die Kugel zwischen den Fingern.

»Fasst mal an, Boys!« Die beiden Cowboys sprangen hinzu, hielten den Oberkörper des Verwundeten aufrecht, während Doc Hellburn schnell und geschickt Binden um den Brustkorb schlang. Behutsam bettete der Arzt den Verwundeten zurück und wusch dann gründlich seine Hände.

»Es geht nichts über ein geregeltes Leben, oder was meinen Sie, Doc?« Sheriff Wells knurrte es grimmig, als er in das Untersuchungszimmer trat. »Wer ist’s diesmal?«, fragte er und beugte sich über den Liegenden, ehe er dem Arzt die Hand reichte.

»Ken Marlow. – Foreman von der Pfeil-Ranch. Hat ziemliches Glück gehabt. Vielleicht bekomme ich ihn durch.«

»Verdammte Schweinerei. Der fünfte Fall in knapp zwei Wochen. Wahrscheinlich die Lohngelder zum Teufel. – Habt ihr ihn gefunden?«

»Yes – eine Meile vor der Kreuzung.«

»Geht zum Deputy, gebt die Sache zu Protokoll. Ich reite raus. – Wiedersehen, Doc. Sehen Sie zu, dass Sie Marlow durchkriegen. Wäre wirklich schade um den Jungen.«

»Eine Meile vor der Kreuzung. – Fast vor meiner Haustür. Verdammte Halunken! Wenn ich euch nur vor meine Kanone kriegen könnte. Ein Sieb würde ich aus euch machen!«, fluchte Sheriff Wells vor sich hin.

In knapp zehn Minuten hatte er die mutmaßliche Stelle erreicht. Suchend beugte er sich über den Pferdehals und forschte nach Spuren. Er achtete nicht auf seine Umgebung. Erst als der Hufschlag von mehreren Pferden erklang, blickte Sheriff Wells hoch.

»Hallo, Sheriff, suchen Sie was?«

»El Oso – der Bär«, murmelte Wells.

Fast zwei Dutzend Reiter parierten ihre Pferde vor dem Sheriff.

Wells’ Hände fuhren zum Colt.

»Halten Sie die Hände hübsch ruhig, Sheriff. Ihre kleine Olivia könnte Sie sonst mit ’nem Kaffeesieb verwechseln.« Der Sprecher grinste höhnisch und deutete lässig auf seine Begleiter.

Zwei Dutzend Colts waren auf den Sheriff gerichtet. Einige der Banditen gehörten zu den gefürchteten Zweihandschützen. Sheriff Wells dachte an seine Tochter und hob langsam die Hände über den Kopf.

»So ist es brav, Sheriff!« El Oso trieb sein Pferd an die Seite des Sheriffs und zog mit lässiger Bewegung die Colts aus dessen Holster. Widerlich grinsend warf er sie in weitem Bogen hinter sich. »Können die Pfötchen runternehmen. Sehe gar nicht wie ein Bär aus, stimmt’s, Sheriff? Oder was meinen Sie?«

»Elendes Gesindel!«

»Nicht unfein werden. Das hab ich nicht gern. – Bei der Pfeil-Ranch muss diesmal die Lohnzahlung ausfallen, Sheriff. Brauchte für meine Leute den Lohn dringender. Wie geht es Marlow? Der Boy war zu hitzig; er griff zur Waffe. Hatte mehr Courage als Sie. Aber Sie sind ja schließlich nur Sheriff, und das entschuldigt vieles!«

Stewart Wells presste die Zähne aufeinander und musterte die Bande mit finsteren Blicken.

»Prägen Sie sich unsere Gesichter gut ein. Mindestens zwei Drittel von uns, finden Sie auf den verschiedenen Steckbriefen. – So, und jetzt traben Sie brav nach Hause. Grüßen Sie Ihre Olivia von mir. Übrigens, ein hübsches Kind. Wenn ich genügend Kleingeld habe, melde ich mich schon jetzt als Schwiegersohn an.«

»Des Satans Großmutter kriegst du zum Weib. Elender Lump! Aber erst, wenn du drei Fuß über der Erde hängst!«

»Boys, lasst ihn tanzen!«

Im Nu zerrten mehrere der Banditen den Sheriff aus dem Sattel. Dann knallten die Colts. Haarscharf vor den Fußspitzen spritzten die Erdfontänen hoch. Wells rührte sich nicht. Keinen Schritt und keinen der erwarteten verzweifelten Sprünge tat er.

El Osos Gesicht verzerrte sich vor Wut. Er riss den Colt aus dem Holster und schmetterte den Kolben auf des Sheriffs Kopf. Einen Augenblick noch stand Wells wie starr, dann brach er, wie vom Blitz getroffen, zusammen.

»Los! Voran!«, brüllte El Oso seine Leute an und riss sein Pferd auf der Hinterhand herum.

Sheriff Wells lag fast an der gleichen Stelle, an der die beiden Cowboys den verwundeten Marlow gefunden hatten. Das Pferd wieherte und scharrte ungeduldig mit dem Vorderhuf. Sein Herr lag wie leblos. Einen Augenblick noch wartete das Pferd, dann trabte es Billburn-City zu.

»Das hätte ich nicht gedacht, dass ich auch Ihnen heute noch ein Kopfpflaster aufkleben müsste.« Doc Hellburn blickte über seine Brillengläser zu Sheriff Wells hinüber.

»Ich auch nicht, Doc. Aber vielleicht bringe ich Ihnen demnächst einige größere Aufträge. Sie werden dann einige Leute fliegen sehen, ohne dass sie Engel sind. Am Galgen werden sie fliegen!«

»Nun, nun – nicht gleich wieder spaßhaft werden, Sheriff. Kurieren Sie erst mal Ihre Kopfschmerzen aus, ehe Sie die Krawatten bestellen. Was meinen Sie, Miss Wells?«

»Geben Sie sich keine Mühe, Doc. Mein Dad ist immer so. Kaum kann er wieder auf den Beinen stehen, schon hängt er im Sattel.«

Olivia Wells war eine echte Westlerin. Kaum hatte das Pferd ihres Vaters vor dem Tor gestanden, als sie sich in den Sattel geschwungen hatte. Der Hilfssheriff war ihr gefolgt, aber erst viel später auf den Schauplatz des Überfalls eingetroffen. Gemeinsam hatten sie dann den bewusstlosen Sheriff zum Doc geschafft.

»So, Doc, thanks und bis zum nächsten Mal.«

»Machen Sie keine Witze, Sheriff. Auf ein derartiges ›Nächstes Mal‹ verzichte ich.«

Zwar noch etwas benommen, aber im Übrigen ungerührt stapfte Wells auf sein Office zu.

Über den Vorfall in »eigener Angelegenheit« fand man im Rapportbuch des Sheriffs Wells folgende Notiz:

»Gegen 16:40 Uhr Tatort Marlow aufgesucht. Durch eigene Unachtsamkeit von ›El Oso‹ überrascht. Entwaffnet und niedergeschlagen. Gegen 17:30 Uhr wieder bei Bewusstsein. Bande Oso 27 Mann und Anführer. Davon steckbrieflich verfolgt …«

In alphabetischer Reihenfolge hatte Wells die Namen der erkannten Bandenmitglieder aufgeführt.

»Verfolgung wegen zu großen Vorsprungs der Bande nicht aufgenommen. Stewart Wells, Sheriff.«

Um sechzehn Uhr vierzig saß Ellen Simson schon im Speisewagen und ließ sich den Fünf-Uhr-Tee servieren. Ihr gegenüber saß ein gut gekleideter Herr, dessen Gesicht auf Tatkraft und Zielstrebigkeit schließen ließ.

»Sieht gut aus, der Boy, nur entsetzlich groß ist er.« Ohne es zu wollen, hatte Ellen die Worte halblaut vor sich hingemurmelt.

»Hatten Sie mich etwas gefragt, Miss?«

»Oh, nein. Entschuldigung, Sir.« Ellen Simson war verwirrt und von einer reizenden Verlegenheit.

»Darf ich mich vorstellen? Harden – Will Harden.« Captain Harden verbeugte sich liebenswürdig korrekt. Er hatte jedes Wort verstanden., und es machte ihm jetzt Spaß, Ellens Verwirrung zu steigern, indem er humorvoll hinzufügte: »Es gibt Kleine und Große, Miss. Ich bin eine Kleinigkeit zu groß ausgefallen. Das ist manchmal lästig. Vor allem, wenn man bei Dienststellen zu tun hat, bei denen die Türen für Normalmenschen berechnet sind. Das gibt anfangs manche Beule.«

»Mein Pech, dass Sie meine Worte verstanden haben, Mister Harden.«

Bei dem Namen Harden in Verbindung mit dem Wort Dienststellen war es Ellen, als »ginge ihr ein ganzer Kronleuchter auf« – wie Tom Prox manchmal sagte. Das war also der neue Captain, der von den G-Men zu den Ghosts gewechselt war.

Ellen – was hast du für ein Glück! Das sagte sie aber nicht laut, sondern dachte es nur. Über die ersten Sätze der beginnenden Unterhaltung hinweg vergaß Ellen Simson, nicht ganz unabsichtlich, sich ihrerseits vorzustellen.

Sämtliche Ghosts hatte Tom Prox nämlich vor einer Dame namens Ellen Simson – Reporterin des »Texas-Star« – gewarnt.

»Lassen Sie sich nie mit dieser Dame ein. Sie luchst Ihnen das geheimste Staatsgeheimnis ab und macht eine Story daraus. Vorsicht – Vorsicht!«, hatte Tom Prox gesagt.

Jetzt aber fuhr Ellen Simson mit Captain Will Harden von San Francisco über Los Angeles – Phoenix – El Paso – Paigano – Presidio nach Billburn-City. Mehrere Tage würde diese Reise dauern.

Ellen Simson beschloss, diese Zeit zu benutzen, um sich die notwendigen Vorkenntnisse über den neuen Fall zu beschaffen.

»Hier Headquarter der Ghost-Squad – ist dort die Flugleitung? – Ah, Mister Helfton … hier Tom Prox. Ich brauche eine Maschine. In spätestens einer halben Stunde sind wir dort. – Wohin? – In Richtung El Paso und etwas weiter. – Geben Sie uns einen guten Piloten. – Okay. So long, Mister Helfton.« Tom Prox warf den Hörer auf die Gabel.

»Snuffy! – Sergeant Patterson!«

»Chef?«

»Wir fliegen in einer halben Stunde!«

»Hab’s schon mitgekriegt. Brauchst deshalb nicht so zu schreien!«

»Wer schreit hier?«

»Du, Chef!«

»Sergeant, ich verbitte mir die plumpen Vertraulichkeiten im Umgang mit Ihrem höchsten Vorgesetzten.«

Snuffy Patterson schlenderte ins Zimmer und lachte aufreizend.

»Was heißt höchster Vorgesetzter, Boss? Über dir steht der Chef des FBI, darüber der Präsident und dann kommt der liebe Gott. – Ist nichts mit höchstem Vorgesetzten.«

»Red nicht so viel, lass den Wagen anrollen, dass wir pünktlich zum Flugplatz rauskommen.«

»Okay, nicht reden. Wagen steht schon vor der Tür!«