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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,7, Christian-Albrechts-Universität Kiel, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Seminararbeit bescheibt das Vorgehen des fiktiven Unternehmens ICopix AG aus dem Blickfeld des Vertriebsmanagements im Rahmen des Planspiels TOPSIM - General Management II. Hierbei gehe ich auf die getroffenen Managemententscheidungen im Geschäftsverlauf näher ein und erläutere bzw. rechtfertige unser Vorgehen auf Basis der fiktiven wirtschaftlichen Entwicklung. Die Entscheidungen werden dabei soweit möglich mit wissenschaftlicher Literatur fundiert. Zudem werden weitere Empfehlungen für die zukünftige Geschäftstätigkeit gegeben und im letzten Kapitel Kritik an begangenen Fehlern während der Simulation geübt. Das Planspiel TOPSIM - General Management II ist ein anspruchsvolles, generelles und aktuelles Industrie-Planspiel. Es behandelt alle Bereiche eines Unternehmens von der Fertigung über Einkauf, Personalplanung, Forschung und Entwicklung bis hin zu Marketing und Vertrieb, sowie auch Themen wie Produktlebenszyklen, Personalqualifikation, Produktivität, Rationalisierung, Umweltaspekte, Aktienkurs, Unternehmenswert und ab der Version 11.0 auch das Rating. In der Standardversion sind bereits drei Wirtschaftsszenarien wählbar. Vier zusätzliche Spielverläufe können erworben werden. Ein umfangreiches Berichtswesen (internes Rechnungswesen mit detaillierter Kostenrechnung, externes Rechnungswesen, ausführliche Marktforschungsberichte) liefert die Informationen für die Entscheidungen der Teilnehmer. Komplexitätssteigerung im Spielverlauf: Modulares, nach didaktischen Gesichtspunkten aufgebautes Konzept: Die Teilnehmer werden schrittweise an komplexe Themenstellungen herangefürt. Für die Durchführung stehen dem Planspielleiter verschiedene Szenarien zur Verfügung. Integrierte Sprachumschaltung deutsch/englisch/französisch/italienisch/russisch/griechisch. Rechnungslegung wahlweise nach HGB oder US-GAAP. Die Funktionen von TOPSIM - General Management I sind in diesem Planspiel enthalten. Zielgruppen: In Unternehmen: Führungskräfte, Führungsnachwuchskräfte, Mitarbeiter aus den Bereichen Personal, Entwicklung, Vertrieb, Fertigung, Finanzen und Verwaltung, die betriebswirtschaftliche Kenntnisse in ihrer betrieblichen Praxis benötigen, An Hochschulen: Studenten der Wirtschaftswissenschaften [Quelle: http://www.topsim.com/de/planspiele/general_management_ii/]
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Veröffentlichungsjahr: 2010
Impressum:
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I. Inhaltsverzeichnis
II. Abbildungsverzeichnis
1. Einleitung
2. Unternehmensziele und -strategien der ICopix AG
3. Geschäftsverlauf der ICopix AG auf Basis von Managemententscheidungen
4. Derzeitiger Stand bei Übergabe an das neue Management
5. Zukunftsplanung der ICopix AG
6. Kritik an Managemententscheidungen – „lessons learned“
Literaturverzeichnis
(Abb. 1: Stückkosten und Deckungsbeiträge für Copy I im Zeitverlauf)
(Abb. 2: Entwicklung des Gesamtdeckungsbeitrages im Zeitverlauf)
(Abb. 3: Umsatzprognose vs. realer Umsatz im Zeitverlauf)
Wie haben den in Pension gegangenen Vorstand der ICopix AG abgelöst und die sechs wichtigsten Managementpositionen Vertrieb (André Wycisk), Einkauf (Marian Wittig), Personal (Katharina Hübsch), Finanz- und Rechungswesen (Dörte Mallohn), Fertigung sowie Forschung und Entwicklung (Henrik Langkopf) neu besetzt.
Das Portfolio bestand anfangs nur aus dem Schwarz-Weiß-Kopierer Copy I alt. Als Vertriebsmanager war ich für die Preisgestaltung sowie die Absatz- und Umsatzprognose zuständig. Zudem habe ich auf Basis von Marktforschungsberichten die Konkurrenz eingeschätzt und in Zusammenarbeit mit unserer Entwicklungsabteilung Produktverbesserungen abgestimmt, um unseren Kopierer optimal zu positionieren. Unter Berücksichtigung unserer Fertigprodukte auf Lager habe ich anschließend Produktionsaufträge an die Fertigung vergeben. Des Weiteren hatte ich die Verantwortung über das Werbebudget, Investitionen in unser Unternehmensimage und das gesamte Vertriebspersonal. Zusammenfassend habe ich den gesamten Marketing-Mix der ICopix AG ausgearbeitet und umgesetzt.
Das primäre Ziel der ICopix AG ist es, einen großen Marktanteil zu erreichen, da dies ein Hauptbestandteil von Porters generischer Strategie der Kostenführerschaft darstellt, die wir anstreben. Porter (1997, S. 63-64) verdeutlicht, dass diese Strategie eine aggressive Erweiterung von Fertigungsanlagen erfordert, um so Kostensenkungen durch Erfahrungskurveneffekte zu erreichen. Des Weiteren sollen sowohl Ausgaben für Werbung und Vertrieb als auch für Forschung und Entwicklung minimiert und variable Kosten sowie Gemeinkosten einer strengen Kontrolle unterzogen werden. Allerdings sollten Qualität und Service nicht komplett den Kürzungen zum Opfer fallen. Neben einem hohen Marktanteil kann z.B. auch ein günstiger Bezug von Rohstoffen ein Wettbewerbsvorteil sein, der dann den Kostenvorsprung sicherstellt. Das Design des Produktes sollte einfach sein, um den Fertigungsprozess möglichst effizient hin zur Massenfertigung zu gestalten, um so die Belieferung aller wichtigen Konsumentengruppen zu garantieren. Das hohe Absatzvolumen führt schließlich auch zur Kostenreduzierung im Einkauf. Die Strategie erfordert jedoch ein aggressives Preismanagement sowie hohe Anfangsinvestitionen und die Bereitschaft anfangs auch Verluste in Kauf zu nehmen. Wenn die Strategie etabliert werden kann, schützt sie das Unternehmen gegen alle fünf Wettbewerbskräfte und bildet gleichzeitig hohe Eintrittsbarrieren.
Da eine aggressive Preissetzung zur Durchsetzung unseres Ziels erforderlich ist, wählten wir die Penetrationsstrategie. Dieses preispolitische Instrument garantiert ein schnelles Wachstum des Absatzvolumens und generiert trotz geringer Stückkostendeckungsbeiträge hohe Deckungsbeiträge bei den Gesamtkosten. Skaleneffekte führen zu Kostensenkungen und längerfristig kommt es durch die Expansion zu Erfahrungskurveneffekten. Außerdem sinkt durch einen niedrigen Preis das Risiko eines Fehlschlages. Kurzfristig wird der gewinnmaximale Preis unterboten, da die Strategie auf langfristige Gewinne abzielt. In einem Markt mit hoher Preiselastizität ist sie besonders effektiv (vgl. Simon und Fassnacht, 2009, S. 328-330).
Ein weiteres Ziel neben dem Marktanteil ist die Schaffung einer guten Reputation bei den Konsumenten. Über diese beiden strategischen Ziele hinaus verfolgen wir zudem ein finanzielles Ziel, die Maximierung des Shareholder Value. Dabei stehen vor allem ein steigender Aktienkurs sowie höhere Dividendenzahlungen im Fokus unserer Bemühungen (vgl. Welge und Al-Laham, 2001, S. 119-120; zitiert aus Thompson und Strickland, 1995, S. 33). Um die Reputation der ICopix AG nachhaltig positiv zu beeinflussen, definierten wir daher zwei untergeordnete strategische Ziele. Zum einen war dies die Berücksichtigung ökologischer Aspekte bei der Produktion und zum anderen die Erreichung eines hohen Beschäftigungsniveaus.
