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Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Pädagogik - Schulpädagogik, Note: sehr gut (1,0), Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Pädagogisches Institut), Veranstaltung: Proseminar: Einführung in die Schulpädagogik, Sprache: Deutsch, Abstract: Denkt man heute selbst (als Chemiestudent ist man zwar maßgeblich beeinflusst) an seine Chemiestunden in der Schule zurück oder befragt andere Personen nach ihren Gedanken zum Chemieunterricht in der Schule bzw. zur Chemie überhaupt, so gelten vielfach die ersten Gedanken dem chemischen Experiment, dass offenbar in der Schule selbst auch heute noch in Zeiten höchster Knappheit der Lehrmittel (Chemikalien sind teuer) eine äußerst wichtige Rolle spielt. Deshalb stellt sich sicherlich die Frage, warum das Experiment gerade in den sogenannten Naturwissenschaften eine so große Rolle spielt; viele werfen dann ein, dass die Chemie halt „eine experimentelle Wissenschaft“ sei (Dies führen auch Hermanns, S. 29 an), doch genügt dies wohl nicht so einfach zur Beantwortung dieser Frage. Damit ergibt sich als nächste Überlegung, wann zum ersten Mal überhaupt Experimente durchgeführt wurden und warum, mit welchem Hintergrund. Auf diese Fragen soll im Folgenden im bescheidenen Rahmen dieser Hausarbeit versucht werden, eine kurze Antwort zu geben. Ferner haben wir untersucht, wie Experimente in der Schule aufgebaut sein müssen, welche Struktur sie haben und welche Voraussetzungen sie erfüllen müssen, damit sie geeignet sind und den ihnen zugedachten Zweck erfüllen. Doch worin besteht der Zweck von Experimenten in der Schule? Dies begründet den nächsten Teil unserer Arbeit, in dem die Aufgaben und Funktionen von Experimenten im Unterricht dargelegt werden, wobei ein Augenmerk auf ihrem Bildungsbeitrag liegt. Zum Schluss begründen wir noch die Notwendigkeit zur Durchführung von Experimenten in der Schule, führen Schülermeinungen zum Experiment in der Schule an und verknüpfen dies mit eigenen Erfahrungen aus Schule und Hochschule.
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Veröffentlichungsjahr: 2003
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Inhaltsverzeichnis
Vorbemerkung
0. Vorwort
1. Der Begriff „Experiment“
2. Zur Geschichte des Experiments
3. Zur Durchführung von Experimenten im naturwissenschaftlichen Unterricht
3.1. Die Struktur von Experimenten im naturwiss. Unterricht
3.1.1. Die Fragestellung
3.1.2. Die Beobachtungsphase
3.1.3. Die Auswertung
3.2. Zur Eignung von Experimenten im naturwissen. Unterricht
3.2.1. Beweiskraft des Experiments
3.2.2. Weitere Bedingungen zur Eignung eines Schulexperimentes
3.3. Das Demonstrationsexperiment
3.4. Das Schülerexperiment
4. Die Funktion von Experimenten im naturwiss. Unterricht
4.1. Zur Schulung des Denkens
4.2. Zum Entwickeln einer Frage- bzw. Problemstellung
4.3. Zur Überprüfung von Lösungsstrategien bzw. Theorien
4.4. Zur Induktion von Gesetzmäßigkeiten
4.5. Zur Simulation eines technischen Verfahrens
4.6. Zur Diskussion verschiedener Methoden
4.7. Zur Sicherung von Unterrichtsergebnissen
4.8. Zu weiteren Zwecken
5. Zum Bildungsbeitrag von Experimenten im naturwissenschaftlichen Unterricht
6. Zum Einsatz von Experimenten in der Schule
6.1. Lehrer-Schüler-Verhältnis
6.2. Bewertung von Experimenten aus Schülersicht
7. Nachwort
Literaturverzeichnis
Die vorliegende Hausarbeit ist das Produkt einer gemeinschaftlichen Arbeit von Christian Franzen und Steffen Nöhrbaß.
Beide haben in gleicher Weise an diesem Werk mitgearbeitet und sehen sich im Prinzip gleichberechtigt in der Verantwortung hierfür.
Denkt man heute selbst (Als Chemiestudent ist man zwar maßgeblich beeinflusst.) an seine Chemiestunden in der Schule zurück oder befragt andere Personen nach ihren Gedanken zum Chemieunterricht in der Schule bzw. zur Chemie überhaupt, so gelten vielfach die ersten Gedanken dem chemischen Experiment, dass offenbar in der Schule selbst auch heute noch in Zeiten höchster Knappheit der Lehrmittel (Chemikalien sind teuer.) eine äußerst wichtige Rolle spielt.
Deshalb stellt sich sicherlich die Frage, warum das Experiment gerade in den sogenannten Naturwissenschaften eine so große Rolle spielt; viele werfen dann ein, dass die Chemie halt „eine experimentelle Wissenschaft“ sei (Dies führen auch Hermanns, S. 29 an.), doch genügt dies wohl nicht so einfach zur Beantwortung dieser Frage.
Damit ergibt sich als nächste Überlegung, wann zum ersten Mal überhaupt Experimente durchgeführt wurden und warum, mit welchem Hintergrund.
Auf diese Fragen soll im Folgenden im bescheidenen Rahmen dieser Hausarbeit versucht werden, eine kurze Antwort zu geben.
Ferner haben wir untersucht, wie Experimente in der Schule aufgebaut sein müssen, welche Struktur sie haben und welche Voraussetzungen sie erfüllen müssen, damit sie geeignet sind und den ihnen zugedachten Zweck erfüllen.
Doch worin besteht der Zweck von Experimenten in der Schule ? Dies begründet den nächsten Teil unserer Arbeit, in dem die Aufgaben und Funktionen von Experimenten im Unterricht dargelegt werden, wobei ein Augenmerk auf ihrem Bildungsbeitrag liegt.
Das Wort Experiment leitet sich aus dem lateinischen experimentum ab, das so viel wie Versuch oder Erfahrung bedeutet. Gewöhnlicherweise werden heute auch noch die Wörter Experiment und Versuch gleichberechtigt verwendet.
Meyers Lexikonredaktion definiert das Experiment als „mathematisch-planmäßige Herbeiführung von meist variablen Umständen zum Zwecke wissenschaftlicher Beobachtung“, d. h. zur Gewinnung von Erkenntnissen. Sie bezeichnet das Experiment als „wichtigstes Hilfsmittel aller Erfahrungswissenschaften, v. a. Physik, Chemie“.
