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Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Informatik - Sonstiges, Note: 1,3, FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule (Fachbereich Informatik), Veranstaltung: Betriebsinformatik, Sprache: Deutsch, Abstract: Die gewaltige technische Entwicklung der letzten Jahrzehnte schreitet immer schneller voran und bringt immer neuere und leistungsstärkere Produkte auf den Markt, die einer stetig steigender Nachfrage der Konsumenten und der Industrie gegenüberstehen. Möglichst »viel Computer« zu einem geringen Preis heißt dabei die Devise. Erst das Mitte der achtziger Jahre aufkommende allgemeine Umweltbewusstsein führten zu einer kritischen Würdigung dieses Fortschritts. Es zeigte sich nämlich, dass Lebenszyklen elektronischen Geräte - besonders die der Computer und deren Komponenten - sich von mal zu mal verkürzen und die Frage nach einer angepassten, umweltgerechten Entsorgung immer mehr in den Vordergrund rückt. Vermeidung von Abfall und die Verwertung gebrauchter Produkte sind hierbei wichtige Ziele des Umweltschutzes, da mögliche Schadstoffbelastungen vermieden, Ressourcen geschont und Deponieraum eingespart werden können. Jedoch nicht nur die Entsorgung der Geräte verdient hierbei ein besonderes Augenmerk, auch das Umweltverhalten während der Produktion und im laufenden Betrieb spielt eine große Rolle: Wie sieht der Energieverbrauch aus? Wie hoch sind die Lärm- bzw. Strahlungsemissionen? Welche und wie viele Ressourcen werden für die Produktion benötigt? Fragen, die sich die Industrie neben der Abfallproblematik zu stellen hat und diese mit immer noch recht zaghaften Ansätzen versucht zu beantworten. Inhalt: 1) Der PC - ein Sorgenkind 2) Richtlinien und Prüfsiegel 3) Energieverwaltungsfunktionen 4) Fazit
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Veröffentlichungsjahr: 2001
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UMWELTASPEKTEIMUMGANGMIT DEMPC
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Einführung
Die gewaltige technische Entwicklung der letzten Jahrzehnte schreitet immer schneller voran und bringt immer neuere und leistungsstärkere Produkte auf den Markt, die einer stetig steigender Nachfrage der Konsumenten und der Industrie gegenüberstehen. Möglichst »viel Computer« zu einem geringen Preis heißt dabei die Devise. Erst das Mitte der achtziger Jahre aufkommende allgemeine Umweltbewußtsein führten zu einer kritischen Würdigung dieses Fortschritts. Es zeigte sich nämlich, daß Lebenszyklen elektronischen Geräte - besonders die der Computer und deren Komponenten - sich von mal zu mal verkürzen und die Frage nach einer angepassten, umweltgerechten Entsorgung immer mehr in den Vordergrund rückt. Vermeidung von Abfall und die Verwertung gebrauchter Produkte sind hierbei wichtige Ziele des Umweltschutzes, da mögliche Schadstoffbelastungen vermieden, Ressourcen g eschont und Deponieraum eingespart werden können. Jedoch nicht nur die Entsorgung der Geräte verdient hierbei ein besonderes Augenmerk, auch das Umweltverhalten während der Produktion und im laufenden Betrieb spielt eine große Rolle: Wie sieht der Energieverbrauch aus? Wie hoch sind die Lärm- bzw. Strahlungsemissionen? Welche und wie viele Ressourcen werden für die Produktion benötigt? Fragen, die sich die Industrie neben der Abfallproblematik zu stellen hat und diese mit immer noch recht zaghaften Ansätzen versucht zu beantworten.
Computer entwickeln sich zunehmend zu dem Standardarbeitswerkzeug in Büros und auch in privaten Haushalten. Für den Anwender erscheint dabei der PC als »sauberes Gerät«, das auf den ersten Blick außer Storm nicht sehr viel Ressourcen beansprucht. In Wirklichkeit jedoch fallen allein schon bei der Herstellung zahlreiche Abfallprodukte an, die eine starke Belastung für Mensch und Umwelt darstellen. Wie umfangreich sich diese umwelttechnischen Aspekte erweisen, verdeutlicht recht eindrucksvollAbbildung 1.
