Unheimliche Begegnung mit einer Legende - Jeannette Kneis - E-Book

Unheimliche Begegnung mit einer Legende E-Book

Jeannette Kneis

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Beschreibung

Allein auf hoher See mit ihrer Yacht unterwegs begegnet der jungen Frau ein längst verschollener Luxusliner. Nach einer Kollision mit diesem findet sie sich an Bord desselben wieder und merkt schnell, dass hier sehr seltsame Dinge vor sich gehen, die auch sie persönlich betreffen. Eine rätselhafte Kurzgeschichte für Zwischendurch mit einer Prise Abenteuer und Horror.

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Seitenzahl: 20

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Jeannette Kneis

Unheimliche Begegnung mit einer Legende

Eine Kurzgeschichte

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Impressum neobooks

Kapitel 1

Unheimliche Begegnung

mit einer Legende

Eine Kurzgeschichte

Jeannette Kneis

Impressum

Texte: © Copyright by Jeannette KneisUmschlag: © Copyright by neobooksVerlag: Jeannette Kneis

            Holunderweg 7            04249 Leipzig            [email protected]

Druck: epubli, ein Service der neopubli GmbH, Berlin

Printed in Germany

Etwas Schwarzes, Metallenes schälte sich lautlos aus dem dichten Nebel.

Ich schrie mir die Lunge aus dem Leib. Meine Finger krallten sich steif um das Steuerrad meiner kleinen Yacht. Ungläubig starrte ich nach oben. Vor mir, in etwa fünfzehn Yards Entfernung, türmte sich der übermächtige Bug der seit fast einem Jahrhundert verschollenen „Queen Mary 3“ auf.

Nur wenige Sekunden hatte ich auf die digitale Seekarte meines Navigationsgerätes geschaut.

Ich erwachte aus meiner Lethargie und begriff, dass ein Zusammenprall unmittelbar bevorstand. Für ein Ausweichmanöver verblieb nicht mehr genug Zeit. Die Entscheidung traf ich im Bruchteil einer Sekunde. Mit zittrigen Beinen erreichte ich nach wenigen Metern das Heck meiner Yacht, um die dortige Rettungskapsel über Bord zu werfen, in die ich mich anschließend mit einem geübten Sprung retten wollte.

Der Aufprall traf mein Boot mit voller Härte. Ich verlor unwillkürlich das Gleichgewicht, taumelte unkontrolliert und stürzte mit einem entsetzten Aufschrei über die Reling in das eiskalte Wasser des Atlantischen Ozean. Mein vorerst letzter Gedanke galt der Schwimmweste, die ich trug. Würde sie mir das Leben retten?

Der Sog des gigantischen Kreuzfahrtschiffes erwies sich als übermächtig, so dass ich hilflos in die Tiefe gerissen wurde. Mit der mir noch zur Verfügung stehenden Kraft und Atemluft versuchte ich mich an die Oberfläche zurück zu kämpfen. Ein neuer Sog wirbelte mich wie eine Puppe herum und ich verlor das Bewusstsein.

* * *

Mit heftig klopfendem Herzen erwachte ich. Sofort riss ich die Augen auf und inhalierte beinah hektisch die frische Luft. Ich musste mich dringend vergewissern, ob ich nur geträumt hatte oder … .

Angst trieb mich schnurstracks auf die Beine.

Wo befand ich mich und wie, verdammt nochmal, kam ich hierher? Der Besatzung muss es gelungen sein, mich in allerletzter Sekunde vor dem sicheren Tod zu bewahren. Aber warum ließ man mich anschließend mutterseelenallein auf den Planken liegen? Normalerweise gehörte ich in ein Bordhospital. Oder nicht? Mein Körper fühlte sich warm an, Kleidung und Haare waren trocken. Keine Spur von Verletzungen. Nur die Schwimmweste fehlte.