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Dieses Weihnachtsgeschenk werden die Sekretärin Claudia Kirchner und ihr Chef Direktor Bachmann so schnell bestimmt nicht vergessen. Doch auch auf den Weihnachtsmann wartet eine Überraschung, eine, die er sich nicht im Traum hätte vorstellen können. Vielleicht wäre alles anders gekommen, wäre er nicht dem freundlichen und hilfsbereiten Bernd Schlohmann begegnet. Aber im Nachhinein ist man ja meistens schlauer.
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Seitenzahl: 13
Veröffentlichungsjahr: 2015
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Bärbel Junker
Unverhoffte Begegnung!
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Inhaltsverzeichnis
Titel
UNVERHOFFTE BEGEGNUNG!
Impressum neobooks
„Oh Verzeihung“, entschuldigte sich Kommissar Piet Riefenstahl höflich und drückte seinen verrutschten Schlapphut tief ins Gesicht. Genervt durch die vorweihnachtliche Hektik und das Stimmengewirr der vielen Menschen, war er an den Rucksack des Weihnachtsmanns gestoßen.
„Anstelle von Äpfeln, Nüssen und kleinen Geschenken transportieren Sie wohl Eisenteile in Ihrem Rucksack“, sagte Piet, sich seinen schmerzenden Arm reibend.
Aber der Weihnachtsmann reagierte nicht auf seine Entschuldigung, sondern drängte sich hastig durch die Menschenmenge.
„Unfreundlicher Zeitgenosse“, murmelte Piet. Noch immer seinen Arm reibend, reihte er sich in die lange Schlange der an der Kasse wartenden Kunden ein.
Ohne nach rechts oder links zu blicken, eilte der Weihnachtsmann auf die ins Obergeschoss führende Treppe zu. Hinkend stieg er sie hinauf.
Oben angekommen sah er sich lauernd um.
Doch auf dem Gang war niemand, die Bürotüren geschlossen.
Hastig eilte er weiter. Dem Schild mit der Aufschrift: Kein Zugang! gönnte er keinen Blick.
Wozu auch? Schließlich wusste er selbst, dass er nicht hierher gehörte!
So schnell es seine Behinderung zuließ, eilte er weiter. Er schien sich in dem Gebäude gut auszukennen.
Endlich erreichte er das Ende des langen Flurs. Vor einer Tür mit dem Schild Teeküche blieb er stehen und lehnte sich an die weiß gestrichene Wand. Er musste seinem schmerzenden Bein unbedingt eine kurze Pause gönnen.
Er musterte die Treppe, die in die letzte Etage führte, und seufzte. Doch es blieb ihm nichts anderes übrig. Er musste da rauf, auch wenn sein Bein noch so sehr schmerzte.
