Unzucht vor der Ehe - Beverly Mc Barlaine - E-Book

Unzucht vor der Ehe E-Book

Beverly Mc Barlaine

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Beschreibung

Ihre Mutter will sie mit einem anständigen Kerl vermählen! Doch sie will lieber Spaß ... ACHTUNG! Enthält sexuell anstößige Texte und ist erst ab 18 Jahren geeignet!

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 18

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Unzucht vor der Ehe

Historische Sexgeschichte

Beverly Mc Barlaine

Dieses Buch enthält sexuell anstößige Texte und ist für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet. Alle beteiligten Charaktere sind frei erfunden und volljährig.

«Die Törtchen schmecken ganz ausgezeichnet. Hat Mirella diese auch selbst gebacken?»

Ihre Mutter zwickte sie in die Seite und schnell setzte Mirella ihr reizendes Lächeln auf, das schrecklich steif wirken musste. Aber Steifheit und falsche Freundlichkeit waren ja seit jeher Bestandteil der Damen-Treffen ihrer Mutter.

«Ja, die sind ebenfalls von mir», zirpte Mirella und bekam beinahe einen Krampf in den Lippen.

«Mirella ist ein Naturtalent in der Küche. Nie zufrieden, bis nicht die letzte zierliche Rose aus Sahne perfekt sitzt.»

Ihre Mutter spann die Geschichte munter weiter und die anderen Damen versicherten voller Entzücken, dass sie nie zuvor so hübsche Törtchen gesehen hatten. Mirella empfand Mitleid mit der jungen Hausköchin, die ganze Stunden mit der Zubereitung des Gebäcks verbracht hatte. Das kritische Auge ihrer Mutter war nicht leicht zufrieden zu stellen. Mirella hoffte, dass sie niemals wirklich selbst backen musste. Jedem würde dann ziemlich schnell ihr Mangel an Talent auffallen.

Mirella hasste es, an diesen Damengesellschaften teilzunehmen. Seit sie 17 geworden war, also seit über einem Jahr nun, zerrte ihre Mutter sie regelmäßig dazu und präsentierte all die wohlgeratenen Seiten ihrer Tochter. Immerhin war sie ja jetzt in einem heiratsfähigen Alter und man konnte nicht früh genug beginnen, sich als potentielle Schwiegertochter anzubiedern. Leider entsprach Mirellas widerspenstige Haltung nicht ganz dem, was man sich unter einer jungen Dame vorstellte. Deshalb erfand ihre Mutter gerne mal ein paar Dinge dazu, wie Mirellas glückliches Händchen beim Backen.

Mirella drohte einzuschlafen. Das Korsett kniff und ließ sie schwitzen. Der heiße Tee half dabei natürlich auch nicht. Überhaupt konnte man Essen und Trinken kaum genießen, wenn man dabei ständig beobachtet wurde. Die Tasse musste in einem bestimmten Winkel gehalten werden, kein Krümel durfte fallen und bloß nicht zu gierig wirken. Zugleich warteten die anderen selbstverständlich nur auf einen Fehltritt. Den Gesprächen fehlte es derweil ebenfalls an jeglichem Reiz. Sticken, Kochen, belangloser Tratsch. Hin und wieder lobte eine der Frauen ihren Sohn über den Klee, natürlich unter der Tarnung einer Beschwerde.