Verlag: Brunnen Kategorie: Gesellschafts- und Liebesromane Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2015

Verräterische Gebeine E-Book

Mel Starr  

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E-Book-Beschreibung Verräterische Gebeine - Mel Starr

Was Uctred da gerade gefunden hatte, hielt er zunächst für Schweineknochen. Warum sie in der Senkgrube am Fuß der Burgmauer von Bampton lagen, wusste er nicht, und es war ihm auch gleichgültig. Dann entdeckte er den Schädel. Uctred hatte schon viele Schweine geschlachtet. Er kannte den Unterschied zwischen einem Schweinekopf und einem menschlichen Schädel. Lord Gilbert ließ mich holen, damit ich mir die Knochen ansehe. Alle wussten, wessen Gebeine es wohl waren. Aber sie sollten sich irren. Oxford, im Herbst 1363. Hugh de Singleton hat sich in soeben als Chirurg niedergelassen. Während er aus dem Fenster starrt und auf erste Patienten wartet, wird er Zeuge eines Reitunfalls direkt vor seinem Haus - ein Glücksfall für ihn, wie sich herausstellen soll. Hugh behandelt den verletzten Lord Gilbert mit Erfolg, und die Zufallsbegegnung öffnet ihm die Türen zu einer guten Position. Dass er damit auch unerwartet in die Aufklärung eines undurchsichtigen Mordfalls hineinverstrickt werden wird, kann Hugh noch nicht ahnen.

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E-Book-Leseprobe Verräterische Gebeine - Mel Starr

MEL STARR

Verräterische Gebeine

Der erste Fall für Hugh de Singleton

Deutsch von Dorothee Dziewas

Bibliografische Information der Deutschen BibliothekDie Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.ddn.de abrufbar.Alle Rechte vorbehaltenOriginaltitel: The Unquiet Bones© 2008 by Mel StarrPublished by Monarch Books(a publishing imprint of Lion Hudson plc),Wilkinson House, Jordan Hill Road, Oxford OX2 8DR.© der deutschsprachigen Ausgabe2015 Brunnen Verlag Gießenwww.brunnen-verlag.deUmschlagfoto: FinePic, MünchenUmschlaggestaltung: Wolfgang Staisch, ZERO WerbeagenturSatz: Uhl + Massopust, AalenISBN 978-3-7655-7354-5

Für Susan

„Eine tüchtige Frauverhilft ihrem Mannzu Ehre und Glück.“(Sprüche 12,4)

Inhalt

Danksagung

Glossar

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

Nachwort

Unheilige Umtriebe – Auszug

Danksagung

An einem Nachmittag im Juni 1990 entdeckten meine Frau und ich The Old Rectory, eine entzückende Pension in dem winzigen Dorf Mavesyn Ridware. Tony und Lis Page, die Inhaber, wurden gute Freunde. Fast zehn Jahre später zogen Tony und Lis nach Bampton, und Susan und ich konnten sie dort 2001 besuchen. Ich erkannte sofort das Potenzial der Stadt für den Roman, den ich schreiben wollte.

Tony und Lis waren eine reiche Informationsquelle für mich, was die Geschichte von Bampton betrifft, und ich bin ihnen sehr dankbar.

Dr. John Blair vom Queen’s College, Oxford, hat mehrere Aufsätze verfasst, in denen er die Geschichte von Bampton beleuchtet. Sie waren mir eine große Hilfe, vor allem dabei, die merkwürdige Situation einer mittelalterlichen Pfarrkirche zu verstehen, die mit drei Pfarrern besetzt ist.

Als er erfuhr, dass ich einen noch unveröffentlichten Roman geschrieben hatte, lud Dr. Dan Runyon von der Universität Spring Arbor mich ein, vor seinen Studierenden über die Probleme eines Schriftstellerneulings zu berichten. Dan schickte einige Probekapitel an seinen Freund Tony Collins, der bei Lion Hudson Cheflektor für das Imprint Monarch Books war. Danke, Dan.

Und mein Dank gilt natürlich auch Tony Collins, meiner Lektorin Jan Greenough und den Mitarbeitern von Lion Hudson für ihre Bereitschaft, einen neuen Autor ohne Erfolgsgeschichte zu veröffentlichen.

Bevor ich mich als Schriftsteller versuchte, habe ich neununddreißig Jahre damit verbracht, Geschichte zu unterrichten. Die Erfahrung hat meinen Respekt vor den Lehrern und Professoren verstärkt, die ihrerseits versucht haben, mir etwas Weisheit zu vermitteln, als ich selbst jung war. Mein Dank geht an:

Jack Gridley, meinen Lehrer in der achten Klasse, der nicht nur ein hervorragender Lehrer, sondern auch ein gütiger Mensch war;

Celestine Trevan, die in ihrem Englischunterricht in der Oberstufe klare, prägnante Aufsätze verlangte;

Dan Jensen, dessen Begeisterung für Geschichte ansteckend war und der ebenfalls keine schlechten Texte durchgehen ließ;

und an viele andere, die zu zahlreich sind, als dass ich sie hier auflisten könnte.

Mel Starr

Himmelfahrt 2008

Glossar

Albumin: Eiweiß.

Angelusgeläut: Ertönte dreimal am Tag, und zwar bei Tagesanbruch, zu Mittag und bei Einbruch der Dunkelheit. Es markierte den Beginn des Angelusgebetes.

Bakkalaureat: Unterster akademischer Grad; Bachelor.

Bürger: Städtischer Kaufmann oder Händler.

Büttel: Gehilfe und Handlanger des Schultheißen.

Burgvogt: s. Vogt

Cotehardie: Das wichtigste Kleidungsstück im Mittelalter. Die Cotehardie einer Frau reichte bis zum Boden, die der Männer bis zum Unterschenkel oder Fußgelenk.

Deodand: Im Mittelalter ein Gegenstand oder Gut, das wegen eines verursachten Schadens, z. B. Tötung oder Verletzung eines Menschen, verwirkt war und dem Beschädigten oder dessen Erben oder dem Staat anheimfiel.

Dritte Stunde: 9 Uhr morgens.

Engelmesse: Auch Engelamt, Mitternachtsmesse in der Heiligen Nacht.

Epiphanias: Fest der Anbetung des Jesuskindes durch die Heiligen Drei Könige; gefeiert am 6. Januar.

Fest der Unschuldigen Kinder: 28. Dezember, erinnert an den Kindermord von Bethlehem.

Fest des heiligen Petrus: Gedenktag an den überlieferten Todestag der Apostel Simon Petrus und Paulus, am 29. Juni.

Fuß: Längenmaß; 30,48 Zentimeter (12 Zoll)

Galen House: Galen ist die englische Namensform von Galenos von Pergamon, eines berühmten griechischen Arztes im 2. Jahrhundert.

Gallone: Mittelalterliches englisches Biermaß; entspricht 4,54609 Litern.

Hirtenmesse: Gottesdienstfeier am Weihnachtsmorgen.

Hochgericht: Auch Blutgericht; königliches Gericht im Mittelalter, das für Schwerverbrechen wie Mord, Raub, Vergewaltigung oder Hexerei zuständig war.

Höriger: Ähnlich wie der Leibeigene an das Land seines Herrn gebunden und ihm Arbeitsdienste schuldig, im Gegensatz zum Leibeigenen war er dies jedoch aus freien Stücken.

Horntänzer: Männer, die Hirschgeweihe trugen und an Michaelis auf dem Marktplatz tanzten. Wahrscheinlich ein antiker heidnischer Jagdbrauch.

Hufe: Ein altes Flächenmaß, etwa 30 Morgen. Es bezeichnete eine landwirtschaftliche Fläche, die der Arbeitskraft einer Familie entsprach und eine Familie auch ernähren konnte. Die englische Kleinhufe (engl. Oxgang) umfasst etwa 15 Morgen.

Hypocras: Gewürzter Wein. Zucker, Zimt, Ingwer, Nelken und Muskatnuss waren oftmals enthalten. Wurde für gewöhnlich am Ende einer Mahlzeit gereicht.

Kämmerer: Auch Kammerdiener; Bediensteter an Adelshöfen, der für alle Angelegenheiten im Haushalt zuständig ist.

Kapaun: Kastrierter Hahn.

Kemenate: Beheizter Wohnraum in der Burg, der Frauen, Rittern und Adligen vorbehalten war.

Kleriker: Im Mittelalter Angehöriger des geistlichen Standes, auch mit niederen Weihen (Diakon, Subdiakon, Vikar); allgemein auch schreibkundige Leute, Studierende und Studierte – vornehmlich der Rechtswissenschaft.

Kotte: Hemdartiges Kleidungsstück.

Kötter: Pächter eines kleinen Landstücks und Bewohner einer Kate oder Hütte; zu Arbeiten für den Grundbesitzer verpflichtet.

Küfer: Auch Böttcher; Handwerker, der Fässer und andere Gegenstände aus Holz herstellt.

Lammastag: 1. August. An diesem Tag wurde für eine gelungene Weizenernte gedankt.

Letzte Ölung: Sterbesakrament. Es durfte nicht zu früh gespendet werden, denn ein Empfänger, der wieder gesundete, galt als so gut wie tot. Er musste ständig fasten, barfuß gehen und sich jeglicher sexueller Beziehungen enthalten.

Lichtmess: 2. Februar. Fest der Darstellung des neugeborenen Jesus im Tempel. Früher auch „Mariä Reinigung“ genannt. An diesem Tag zogen die Frauen mit entzündeten Kerzen durch die Kirche. Außerdem wurde nach der Winterruhe die Arbeit auf dem Feld wieder aufgenommen.

Magister: Meister seines Faches,Lehrer an der philosophischen Fakultät einer Universität, Gelehrter.

Matutin: Frühmesse zwischen Mitternacht und dem frühen Morgen.

Meile: Längenmaß; ca. 1,6 Kilometer.

Mengbrot: Brot, das aus einer Getreidemischung hergestellt wurde; meistens Weizen und Roggen oder Gerste und Roggen.

Michaelis: Fest des heiligen Erzengels Michael und aller Engel, 29. September.

Mortuarium: Abgabe an den Grundherrn beim Tod eines Hörigen. Ursprünglich der gesamte Nachlass, später auf das „Besthaupt“ (beim Tod eines männlichen Hörigen das beste Stück Vieh) und „Bestkleid“ (beim Tod der Frau das beste Kleid) reduziert.

Neunte Stunde: 3 Uhr nachmittags.

Niedergericht: Gerichtsbarkeit des Grundherren, die in der Regel mit geringfügigen Delikten befasst war und Leibstrafen oder Geldbußen verhängte.

Niederwald: Bezeichnung für einen Wald, in dem die Bäume bis auf den Stock zurückgeschnitten wurden, sodass sich daraus neue Triebe, Stockausschläge, bilden. In Niederwäldern werden zudem Bäume in relativ kurzen Zyklen gefällt, sodass sich eine lichte Bewaldung ergibt. Niederwaldgehölze sind vor allem Eiche, Hainbuche, Linde, Ahorn, Esche und Hasel.

Osculatorium: Auch Paxtafel; Täfelchen mit einem Kruzifixbild. Das Küssen des Osculatoriums war ein Brauch, der in England in der Mitte des 13. Jahrhunderts aufkam.

Pinte: Altes Raummaß, entspricht 0,5683 Litern.

Quadrivium: „Vier Wege“, Bezeichnung für ein Studium, das die vier mathematischen Fächer der sieben freien Künste umfasste.

Quatembertage: Viermal im Jahr stattfindende Buß- und Fastentage, etwa zu Beginn der Jahreszeiten.

Sankt Peter: Festtag der Heiligen Petrus und Paulus zum Gedenken an den Todestag der beiden Apostel, am 29. Juni.

Schneitelung, schneiteln: Rückschnitt von Bäumen, um die Triebe oder Blätter als Tierfutter zu verwenden.

Schritt (Maßeinheit): ca. 75 Zentimeter.

Senkgrube: Abfallplatz und Kloake.

Sechste Stunde: 12 Uhr mittags.

Schaugericht: Eine Speise, die nicht vor allem für den Verzehr zubereitet wurde, sondern als Schaustück und Attraktion für die festliche Tafel an Adelshöfen.

Schilling: Englische Münze im Wert von 12 Pence. 12 Schillinge ergeben ein Pfund.

Schultheiß: Hatte im Auftrag seines Grundherrn die Mitglieder einer Gemeinde zur Leistung ihrer Schuldigkeit anzuhalten, also Abgaben und Steuern einzuziehen oder für das Beachten anderer Verpflichtungen Sorge zu tragen; oberster Dienstmann auf einem Rittergut.

Stephanustag, Sankt Stephanus: 26. Dezember.

Tag der heiligen Katharina; Sankt Katharina: 25. November; die heilige Katharina von Alexandrien war die beliebteste Heilige im Europa des Mittelalters. An ihrem Namenstag wurden oft Prozessionen durchgeführt.

Tag des heiligen Krispin; Sankt Krispin: 25. Oktober.

Terz: Gebet zur dritten Stunde.

Trivium: Das Studium der „Drei Wege“ umfasste die drei sprachlichen Fächer der sieben freien Künste.

Truchsess: Auch Seneschall; ursprünglich der Küchenmeister, im Mittelalter aber Leiter der gesamten Hofverwaltung.

Vogt: Herrschaftlicher, meist adeliger Beamter, der in einem bestimmten Gebiet im Namen des Landesherrn in dessen Abwesenheit regierte und Recht sprach; der oberste Gutsverwalter hatte meist den Vorsitz im Landgericht.

Weald, das: Waldgebiet um Bampton herum.

Zatteln: Zackenförmig geschnittener Saum an Kleidungsstücken.

Zelter: Mittelalterliche Bezeichnung für ein leichtes Reitpferd oder Maultier, das den besonders ruhigen Zeltgang beherrschte.

Zoll: Längenmaß; 2,54 Zentimeter.

1

Was Uctred da gerade gefunden hatte, hielt er zunächst für Schweineknochen. Warum sie in der Unratgrube am Fuß der Burgmauer von Bampton lagen, wusste er nicht, und es war ihm auch gleichgültig.

Dann entdeckte er den Schädel. Uctred war Höriger auf dem Land von Lord Gilbert, und er hatte schon viele Schweine geschlachtet. Er kannte den Unterschied zwischen einem Schweinekopf und einem menschlichen Schädel.

Lord Gilbert ließ mich holen, damit ich mir die Knochen ansehe. Alle wussten, wessen Gebeine es wohl waren. Nur zwei Männer waren in letzter Zeit in Bampton verschwunden, und einem davon mussten diese Knochen gehören.

Sir Robert Mallory war als Bewerber um die Hand von Lord Gilberts schöner Schwester Lady Joan vorgesehen gewesen. Kurz nach Ostern hatten er und sein Knappe bei der Burg vorgesprochen, weil sie, so hieß es, etwas Geschäftliches mit Lord Gilbert zu erledigen hätten. Um was für ein Geschäft es sich handelte, weiß ich nicht, aber ich vermute, dass es bei den Gesprächen unter anderem um eine Mitgift ging. Zwei Tage später ritten Sir Robert und sein Knappe durch das Burgtor und weiter nach Burford im Norden. Der Torwächter hatte sie abreisen sehen. Danach hatte sonst niemand ihn oder seinen Knappen gesehen. Er kam nie auf dem Gut seines Vaters in Northleech an. Wie er, tot und unbeobachtet, wieder hinter die Mauern von Bampton Castle gelangt war – oder jedenfalls beinahe dahinter –, wusste niemand. Dass hier etwas faul war, schien wahrscheinlich.

Ich wurde aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit in die Burg gerufen: Ich bin Chirurg. Hätte ich, als ich mich für diesen Beruf entschied, gewusst, dass es zu meinen Aufgaben gehören würde, Knochen zu reinigen, wäre ich vielleicht bei der Kunst geblieben, die mir ursprünglich bestimmt gewesen war: Kirchenmann zu werden.

Mein Name ist Hugh de Singleton, und ich bin der vierte und jüngste Sohn eines unbedeutenden Ritters aus der Grafschaft Lancashire. Das Rittergut Little Singleton trägt seinen Namen zu Recht; es ist in der Tat klein. Mein Vater betreute das Gut als Lehen für Robert de Sandford, und für einen Jungen war es ein angenehmer Ort, um dort aufzuwachsen. Das Land war flach wie ein Tisch, und ein träger, verschlungener Fluss, der Wyre, schlängelte sich auf seinem Weg von den etwa zehn Meilen entfernten und im Osten sichtbaren Hügeln zum Meer, das in gleicher Entfernung im Nordwesten lag.

Da ich der jüngste Sohn war, würde der Grundbesitz für meine Zukunft keine Rolle spielen. Wie die Dinge standen, würde mein ältester Bruder Roger das Rittergut erben. Ich erinnere mich, dass ich als kleiner Junge mithörte, wie er mit meinem Vater eine Auswahl an möglichen Bräuten mit einer gewissen Mitgift diskutierte, durch die er seinen Grundbesitz vielleicht erweitern konnte. Einen gewissen Erfolg hatten diese Bestrebungen, denn Mauds Mitgift verdoppelte das Land meines Bruders. Nach drei Kindern verdoppelte Roger auch die Größe seines Bettes. Maud war nie ein zierliches Mädchen gewesen, und jeder Erbe, den sie gebar, ließ sie noch ein Stück breiter werden. Dies schien Roger nicht zu kümmern. Erben waren wichtig.

Unser Dorfpriester, Pater Aymer, unterrichtete auf dem Anwesen. Als ich neun Jahre alt war – in dem Jahr, als der Schwarze Tod zum ersten Mal auftrat –, sprach er mit meinem Vater, und meine Zukunft wurde besiegelt.

Ich zeigte eine Eignung zum Studium, also würde ich die Universität besuchen. Im Alter von vierzehn Jahren wurde ich nach Oxford gesandt, um zu studieren und, wer weiß, später vielleicht einmal Jurist oder Priester zu werden. Das war ein schlechter Zeitpunkt, denn in meinem zweiten Jahr an der Universität erboste ein Mitstudent sich über verwässertes Bier, das man ihm in einer Taverne serviert hatte. Mit ein paar Kommilitonen kam er zurück und verwüstete das Gasthaus. Der Eigentümer holte Verstärkung, und aus der Schlägerei wurde eine wilde Schlacht, die später als Aufstand am Hochfest der heiligen Scholastica in die Geschichte einging. Beinahe einhundert Studenten und Oxforder Bürger starben, bevor der Sheriff den Frieden wiederherstellen konnte. Als ich mich wieder aus meiner Unterkunft traute, floh ich nach Lancashire und kehrte erst zu Michaelis zurück.

Hätte der Schwarze Tod heftiger gewütet, so wäre ich möglicherweise doch noch Erbe von Little Singleton geworden. Roger und einer seiner Söhne starben 1349, innerhalb von nur zwei Tagen, in der Woche vor Sankt Peter. Dann, an Sankt Marien, starb mein dritter Bruder, noch am selben Tag, an dem er erkrankt war. Pater Aymer sagte, ein Ungleichgewicht der vier Körpersäfte, der stofflichen Träger der vier Elemente – Luft, Erde, Feuer und Wasser – habe seine Krankheit verursacht. Die meisten Priester, und selbst die Laien, gingen davon aus, dass dieses Ungleichgewicht auf den Zorn Gottes zurückzuführen war. Die Menschen gaben ihm jedenfalls genug Grund, zornig zu sein.

Die meisten Ärzte wiederum schrieben dieses Ungleichgewicht der Luft zu. Pater Aymer empfahl, nasses Holz zu verbrennen, um viel Qualm zu erzeugen, die Kirchglocken in regelmäßigen Abständen zu läuten und einen Beutel mit Gewürzen um den Hals zu tragen, um die Luft zu reinigen. Ich war noch ein Kind, aber selbst damals schienen mir diese Vorkehrungen nicht sehr wirksam. Pater Aymer, der sich nicht vor seinen Pflichten drückte, wie manche Priesterhalunken es taten, starb eine Woche, nachdem er meinem Bruder Henry die Letzte Ölung gegeben hatte. Ich sah von der Tür aus zu, in respektvoller Entfernung zum Bett meines Bruders. In meiner Erinnerung sehe ich noch vor mir, wie Pater Aymer sich über meinen keuchenden, sterbenden Bruder beugte und das Kräutersäckchen von seinem Hals baumelte, während er das Sakrament spendete.

Mein Neffe und seine Mutter erbten also Little Singleton, und ich zog nach Oxford. Meine Studien fand ich einigermaßen interessant. Pater Aymer hatte mich Latein und etwas Griechisch gelehrt, sodass es keine Mühe war, meine Fähigkeiten in diesen Sprachen zu verbessern.

Ich absolvierte das Studium in seiner Abfolge von Trivium und Quadrivium in den vorgesehenen sechs Jahren, entschied mich aber nach dem Bakkalaureat, mich nicht zum Geistlichen weihen zu lassen. Ich hatte nicht vor, ehelos zu bleiben, obwohl ich noch keine konkrete Dame im Sinn hatte, mit der ich meinem unverheirateten Stand ein Ende setzen könnte.

Ich wollte weiterstudieren. Vielleicht, so überlegte ich, sollte ich Jura studieren, nach London ziehen und Berater am Königshof werden. Die Zahl der königlichen Berater, deren Leben im Gefängnis oder auf dem Schafott endete, hätte mir zu denken geben sollen, aber junge Menschen lassen sich nur selten von unklugen Ideen abbringen.

Man sieht, wie wenig ich das Leben eines Pfarrers in irgendeinem einsamen Dorf schätzte – oder selbst das eines Geistlichen mit eigenen Pfründen. Das liegt nicht daran, dass ich etwa nicht den Wunsch verspürte, Gott zu dienen. Mein Wunsch, was das betraf, war größer als bei vielen, die es zu ihrem Beruf machen, der Kirche zu dienen, und sich selbst dabei bereichern.

Im Jahr 1361, während ich mein Magisterstudium abschloss, schlug die Pest erneut zu. Oxford wurde wie schon beim letzten Mal schwer getroffen. Einige Colleges wurden geschlossen. Ich verlor viele Freunde, aber wieder entschied Gott, mich zu verschonen. Ich habe seither oft gebetet, ich möge so leben, dass es ihm nicht einmal leidtäte.

Ich bewohnte ein Zimmer in der St. Michael’s Street, zusammen mit drei anderen Studenten. Einer von ihnen floh beim ersten Anzeichen, dass die Krankheit wieder ausgebrochen war, aus der Stadt. Zwei andere starben. Ich konnte ihnen nicht helfen, versuchte aber, ihnen ein angenehmes Krankenlager zu bereiten. Oder nein; denn wenn ein Mann vom Hals bis zu den Lenden mit aufbrechenden Eiterbeulen übersät ist, kann er nicht angenehm liegen. Ich brachte ihnen Wasser, legte ihnen kühle Tücher auf die fiebrige Stirn und wartete mit ihnen auf den Tod.

William of Garstang war ein Freund gewesen, seit er sich fünf Jahre zuvor im Balliol College eingeschrieben hatte. Wir kamen aus Dörfern, die nur zehn Meilen voneinander entfernt waren – wenn auch seines viel größer war und einen Wochenmarkt hatte –, aber wir lernten uns erst kennen, als wir gemeinsam studierten. Eine Stunde vor seinem Tod winkte William mich zu sich. Ich wagte nicht, ihm zu nahe zu kommen, aber ich hörte sein heiseres Flüstern, als er mir sein Hab und Gut vermachte. Unter seinen wenigen Habseligkeiten befanden sich drei Bücher.

Gottes Wege sind unergründlich. Zwischen den Semestern, im August 1361, tat er drei Dinge, die mein Leben für immer verändern sollten. Erstens las ich eines von Williams Büchern – Chirurgie von Henry de Mondeville – und lernte die erstaunlichen Feinheiten des menschlichen Körpers kennen. Ich las den ganzen Tag und bis spät in die Nacht, bis mein Vorrat an Kerzen aufgebraucht war. Als ich fertig war, kaufte ich neue Kerzen und las das Buch noch einmal.

Zweitens verliebte ich mich. Ich kannte ihren Namen nicht und wusste auch nicht, wo sie wohnte. Aber ein Blick verriet mir, dass sie eine Dame von Stand war und ich ihr keineswegs ebenbürtig. Das Herz schert sich jedoch nicht um gesellschaftliche Konventionen.

Ich hatte de Mondevilles Buch lange genug aus der Hand gelegt, um mir etwas zu essen zu holen. Ich sah sie, als ich das Gasthaus verließ. Sie ritt mit natürlicher Anmut auf einem grauen Zelter. Ein Mann, von dem ich vermutete, dass es ihr Gatte sei, begleitete sie. Eine andere Frau, ebenfalls sehr hübsch, ritt mit ihnen, aber ich nahm sie kaum wahr. Ein halbes Dutzend Pferdeknechte folgte dem Trio: Ihre Tuniken in Blau und Schwarz hätten mir vielleicht verraten können, aus welcher Familie sie stammte, aber auch ihnen schenkte ich so gut wie keine Beachtung.

Wäre ich von genügend hohem Rang, um irgendwann ein Bischofsamt zu erhalten, hätte ich mir vielleicht eine Mätresse nehmen und das Keuschheitsgelübde ignorieren können. Viele, die Gelübde abgelegt haben, machen es so. Priester von niederem Stand müssen sich etwas mehr vorsehen, aber auch viele von ihnen leben mit einer Frau zusammen. Normalerweise lässt man sie gewähren, solange sie der Frau, die ihr Bett teilt und ihre Kinder gebiert, treu sind. Aber ich fand den Gedanken, gegen ein Gelübde zu verstoßen, ebenso abstoßend wie den an ein einsames Leben, in dem man nur mit der Kirche verheiratet ist. Und die Kirche ist bereits die Braut Christi und braucht keinen anderen Mann.

Die Schönheit auf der grauen Stute trug eine dunkelrote Cotehardie. Weil es warm war, brauchte sie keinen Umhang oder Mantel. Sie trug eine einfache weiße Kapuze, deren Saum zurückgeschlagen war, sodass um ihr makelloses Gesicht ein Rahmen aus kastanienbraunem Haar zu sehen war. Ich hatte mich schon häufiger in schöne Frauen verliebt. Es kam ständig vor. Aber diesmal war es anders. Natürlich hatte ich das beim letzten Mal auch gesagt.

Ich folgte den dreien und ihrem Gefolge in sicherer Entfernung, in der Hoffnung, dass sie bald vor einem Haus anhalten würden. Ich wurde enttäuscht. Die Gesellschaft ritt weiter auf die Oxpens Road, überquerte den Bach bei der Burgmühle und verschwand im Westen, während ich ihnen von der Brücke aus nachsah und mir verloren vorkam. Warum sollte ich eine Dame verehren, die mit einem anderen Mann verheiratet zu sein schien? Wer weiß es schon? Ich nicht. Es scheint mir töricht, wenn ich an jenen Tag zurückdenke. Damals kam es mir nicht so vor.

Ich schob den Gedanken an die Dame beiseite. Nein, ich lüge. Eine schöne Frau kann man so wenig vergessen wie ein Hühnerauge am Zeh. Und sie ist ebenso quälend. Ich versuchte es trotzdem.

Ich kehrte zu de Mondevilles Buch zurück und begab mich auf die dritte Reise durch seine Seiten. Ich war verwirrt, aber was mich ratlos machte, war nicht, was de Mondeville schrieb. Der Beruf, den ich für meine Zukunft gehalten hatte, gefiel mir mit einem Mal nicht mehr. Es schien mir nicht erstrebenswert, Prinzen mit gutem Rat zur Seite zu stehen. Von nun an galt jeder wache Gedanke der Heilung von verletzten und beschädigten Menschen.

Ich fürchtete einen Sprung ins Ungewisse. Oxford war übervoll von Studenten, Magistern, Gelehrten, Juristen und Klerikern. Wer sich zu ihnen gesellte, den erwarteten keine Überraschungen. Und in der Stadt lebten auch viele Ärzte, die sich für etwas weitaus Besseres hielten als die Barbiere, die üblicherweise das Nähen von Wunden und die Aderlässe übernahmen, wenn solche Dienste erforderlich waren. Selbst die Arbeit eines Medikus mit Salben und Tränken war mir vertraut. Aber die Seiten in de Mondevilles Buch zeigten mir, wie wenig ich von der Chirurgie verstand und wie viel ich lernen müsste, falls ich diesen Beruf ergreifen wollte. Ich brauchte Rat.

Ich glaube, es gibt in ganz Oxford keinen weiseren Mann als den Magister John Wyclif. Natürlich sind manche Menschen da anderer Meinung. Oft sind das diejenigen unter Oxfords Gelehrten, die Meister John im Streitgespräch unterlegen waren. Takt gehört nicht zu seinen vielen Tugenden, aber die Fürsorge für seine Studenten tut es ganz sicher. Ich suchte ihn auf, um ihn um Rat zu fragen, und fand ihn in seinem Zimmer im Balliol College, über ein Buch gebeugt. Ich wollte ihn nicht stören, aber er begrüßte mich freundlich, als er sah, dass ich es war, der an seine Tür geklopft hatte.

„Hugh … komm herein. Du scheinst wohlauf zu sein. Komm und setz dich.“

Er zeigte auf eine Bank und nahm selbst wieder Platz, während ich mich auf die angebotene Bank hockte. Mein Lehrer sah mich schweigend an und wartete darauf, dass ich den Grund für meinen Besuch kundtat.

„Ich brauche Rat“, begann ich. „Eigentlich war es mein Plan gewesen, Jura zu studieren, wie so viele hier es tun, aber jetzt zieht es mich zu einer neuen Tätigkeit.“

„Jura ist ein sicheres Geschäft … für die meisten“, gab Wyclif zu bedenken. „Was ist das für ein neuer Weg, der dich interessiert?“

„Chirurgie. Ich habe ein Buch gelesen, das altes und neues Wissen in der Behandlung von Verletzungen und Krankheiten enthält.“

„Und allein aufgrund dieses Buches würdest du einen neuen Beruf anstreben?“

„Haltet Ihr das für unklug?“

„Keineswegs. Solange Menschen dazu neigen, sich selbst oder anderen Wunden zuzufügen, wird man immer Chirurgen und Wundärzte brauchen.“

„Dann sollte es mir nie an Beschäftigung mangeln.“

„Ja“, bekräftigte Wyclif mit einer Grimasse. „Aber warum fragst du ausgerechnet mich um Rat? Ich verstehe kaum etwas von diesen Dingen.“

„Ich suche Euren Rat nicht aufgrund Eurer Kenntnisse auf dem Gebiet der Chirurgie, sondern bitte euch, mir beim Durchdenken meiner Entscheidung zu helfen.“

„Hast du schon jemand anderen nach seiner Meinung gefragt?“

„Nein.“

„Dann ist das dein erster Fehler.“

„Wen sollte ich denn sonst aufsuchen? Kennt Ihr jemanden, der mir sagen könnte, wie das Leben eines Chirurgen aussieht?“

„Da kenne ich jemanden. Er weiß Rat im Blick auf jeden Beruf. Ich selbst habe ihn zurate gezogen, als ich beschloss, mich der Theologie zuzuwenden.“

Ich schwieg, denn ich kannte niemanden, der über ein solches Wissen verfügte, wie Magister John es behauptete, und sowohl in Theologie als auch in Chirurgie bewandert war. Vielleicht lebte dieser Bursche nicht in Oxford. Wyclif sah meine Enttäuschung.

„Suchst du Gottes Willen und seine Führung?“

„Ah … ich verstehe. Habe ich in der Sache gebetet, meint Ihr? Ja, das habe ich, aber Gott schweigt.“

„Also kommst du zu mir als der zweitbesten Lösung.“

„Aber … Ihr wart es doch, der sagte, unser Herr könne in jeder beruflichen Angelegenheit raten.“

„Ich scherze. Natürlich bin ich wie jeder Mensch der zweitbeste Ratgeber nach unserem Herrn Christus … oder der dritt- oder viertbeste.“

„Ihr wollt mir also nicht bei meiner Entscheidung helfen?“

„Habe ich das gesagt? Warum willst du Chirurg werden? Magst du Blut und Wunden und Verletzungen so sehr?“

„Nein. Ich habe Sorge, ich könnte es nicht aushalten.“

„Warum dann?“

„Ich finde es faszinierend, etwas über den Menschen und seine Verletzungen und die Heilmittel dagegen zu lernen. Und … und ich möchte anderen helfen.“

„Das könntest du als Priester auch.“

„Das ist wahr. Aber um mich mit der unsterblichen Seele eines Menschen zu befassen, fehlt mir die Kühnheit.“

„Du würdest den Leib eines Menschen aufs Spiel setzen, aber nicht seine Seele?“

„Der Leib kann nicht ewig leben – gleichgültig, was ein Chirurg oder Arzt tut. Aber die Seele eines Menschen kann zum Himmel aufsteigen oder in die Hölle fahren … und das endgültig.“

„Und ein Priester kann die Richtung beeinflussen, zum Guten oder Schlechten“, führte Wyclif meinen Gedanken zu Ende.

„Ihr sagt es. Die Verantwortung ist mir zu groß.“

„Wenn nur alle Priester so dächten wie du“, murmelte Wyclif. „Aber … einen Arm abzutrennen, der in der Schlacht zermalmt wurde – würde dir das keine Mühe machen?“

„Es ist nur Fleisch und keine unsterbliche Seele.“

„Du sprichst Wahrheit, Hugh. Und es liegt Segen darin, anderen Menschen das Leben zu erleichtern. Unser Herr Christus hat viele Wunder gewirkt, nicht wahr, um Menschen von ihren Gebrechen zu heilen. Solltest du dasselbe tun, würdest du in seinen Fußstapfen folgen.“

„Daran hatte ich nicht gedacht“, gab ich zu.

„Dann denke jetzt darüber nach. Und solltest du Chirurg werden, nimm dir unseren Herrn als Vorbild, dann wird deine Arbeit gedeihen.“

Und so geschah Gottes drittes Wunder: Ich fand einen Beruf. Ich würde zum Studium nach Paris gehen. Mein Einkommen aus dem Gut Little Singleton betrug sechs Pfund und fünfzehn Schillinge im Jahr, solange ich Student war, und würde nach längstens acht Jahren enden.

Mein Geldbeutel würde mir also ein Jahr in Paris erlauben. Ich weiß, was Ihr jetzt denkt. Aber ich gab mein Geld nicht für ein ausschweifendes Leben aus. Paris ist eine teure Stadt. Ich habe dort viel gelernt. Ich sah zu, wie Leichen präpariert wurden, und arbeitete später selbst dabei mit. Ich erlernte den Aderlass, das Nähen und Verätzen von Wunden. Ich lernte, Pfeile zu entfernen, gebrochene Knochen zu richten und Geschwülste zu behandeln. Ich lernte, wie man einen Zahn zieht und einen Tumor entfernt. Ich erprobte, wie man einen Schädel aufbohrt, um Kopfschmerzen zu lindern, und wie ich eine Fistel aufstechen muss. Ich erfuhr, welche Kräuter Blutungen aufhalten können oder gegen Schmerzen helfen oder eine Wunde reinigen. Ich gebrauchte sowohl meine Zeit als auch mein Geld so klug, wie es mir möglich war, und erwarb die Fähigkeiten, von denen ich hoffte, dass ich eines Tages meinen Lebensunterhalt damit würde bestreiten können.

2

Ich verließ Paris 1363 und kehrte zu Michaelis nach Oxford zurück. Die Bäume färbten sich schon herbstlich braun, die Ernte wurde auf den Feldern, an denen ich vorbeikam, eingebracht, und Horntänzer stolzierten auf dem Marktplatz herum.

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