VIPS  im zukünftigen Elearningbereich eines Microsoft SharePoint Portals. Integrationskonzept und Realisation - Fred-Oliver Jury - E-Book

VIPS im zukünftigen Elearningbereich eines Microsoft SharePoint Portals. Integrationskonzept und Realisation E-Book

Fred-Oliver Jury

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Beschreibung

Projektarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Informatik - Angewandte Informatik, Note: 1,3, Hochschule Emden/Leer (Medieninformatik Online), Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit werden Grundlagen zu SharePoint, Onlineprüfungen und Benutzeranmeldung gezeigt. Ein Vergleich wird angestellt, um nach Erweiterungsmöglichkeiten oder Alternativen zu suchen. Ein Konzept zeigt auf, was in der Realisierung ausgeführt wird und ein Kapitel erläutert die verwendeten Testverfahren. Zum Schluss erfolgen eine Zusammenfassung der Arbeit und ein Ausblick auf die Möglichkeiten die sich ergeben.

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Veröffentlichungsjahr: 2011

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Inhaltsverzeichnis
1. Grundlagen
1.1 SharePoint
1.2 Benutzerauthentifizierung
1.3 Onlineübungen und Onlineprüfungen
3. Integration von Vips
3.3. Testfälle
4. Zusammenfassung und Ausblick

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„Integrationskonzept und Realisation des online-basierten Prüfungs-

systems VIPS („das Virtuelle Prüfungssystem“) im zukünftigen Elear-ningbereich eines auf Microsoft SharePoint basierten Portals.

In dieser Arbeit werden Grundlagen zu SharePoint, Onlineprüfungen und Benutzeranmeldung gezeigt. Ein Vergleich wird angestellt, um nach Erweiterungsmöglichkeiten oder Alternativen zu suchen. Ein Konzept zeigt auf, was in der Realisierung ausgeführt wird und ein Kapitel erläutert die verwendeten Testverfahren. Zum Schluss erfolgen eine Zusammenfas- sung der Arbeit und ein Ausblick auf die Möglichkeiten die sich ergeben.

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Erklärungs- und Abkürzungsverzeichnis

AD: Active Directory, Produkt von Microsoft, siehe auch EDirectory.

ASP.Net: Active Server Pages .Net, Technologie zur Erstellung von Webanwendungen mit dem Microsoft Net-Framework (Framework bedeutet so viel wie Rahmengerüst, Architektur).

Debugging: Englisch für Fehlersuche, Austesten.

EDirectory: Produkt von Novell, Datenbank für Identitäten um angeschlossene Systeme mit Benutzern und Rechten zu synchronisieren. Der frühere Produktname lautet NDS (Novell Directory Services), das Produkt von Microsoft lautet AD (Active Directory). AD wie auch EDirectory bieten LDAP-Zugriff an.

HTML: Hyper Text Markup Language, Standardsprache für Internetseitenprogrammierung

Identity Management: Damit wird ein komplexes System mit Regeln zum Erstellen von Benutzerkennungen und Passwörtern sowie der Synchronisation zwischen Systemen und Identitätsdatenbanken wie AD oder EDirectory.

IFrame: Inline Frame, Anzeigen von Internetinhalten innerhalb eines Bereichs.

LDAP: Lightweight Directory Access Protocol, Datenbank zur Bereitstellung von Identitäten.

Methoden: [Programmieren] In Methoden kann eine oder mehrere Funktionen hinterlegt werden.

MS-SQL-Server: Datenbankprogramm von Microsoft.

Portal: Unter einem Portal versteht man in dieser Arbeit kein großes Tor, sondern einen zentralen Zugriffspunkt im Internet durch den man Zugriff auf verschiedene Dienste erhält.

RESTful Webservice, auch kurz REST: Representational State Transfer, s. S. 26

SAP: „Systemanalyse und Programmentwicklung“ Aktiengesellschaft, Synonym für ein kom-plexesBuchhaltungsprogramm.

SOAP: Simple Object Access Protocol, s. S. 26

SP-SharePoint : Produkt von Microsoft, eine Portallösung die mit Fremdprodukten und Eigenentwicklungen um Funktionen erweitert werden kann und Arbeitsgruppenbasierte Möglichkeiten von Informationsaustausch bietet.

Stud.IP, StudIP, Studip : Bezeichnung für eine Webbasierte Lernplattform.

UML: Uniform Markup Language

ULS Viewer: Produkt von Microsoft um SharePoint-Log Dateien zu analysieren.

Visual C#: C# oder auch C Sharp ist eine Programmiersprache von Microsoft. Visual C# wird zur Programmierung im Net-Framework unter anderen für die Erstellung der Logik in Web Parts eingesetzt.

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Web Part: Bezeichnung für eine konfigurierbare Internetseite innerhalb eines SharePoint-Portals.

XML: Extensible Markup Language, In Textdateien werden Informationen hierarchisch be- schrieben und ausgetauscht.

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Einleitung

An der Hochschule Osnabrück werden mehrere Dienste, die bisher über unterschiedliche Online-Portale erreichbar sind, zu einem umfassenden Dienstleistungsportal zusammengefasst. Dieses bietet für die Lehrenden wie Lernenden einen entscheidenden Vorteil. Eine Anmeldung an einem Online-Portal mit Zugriff auf alle benötigten Dienste.

Während Funktionen wie eine studentische Selbstauskunft, Prüfungsanmeldung, Webmailer, virtuelle Poststelle für Bedienstete und viele weitere Dienste des bestehenden Dienstleis-tungsportals bereits abgebildet sind, fehlen virtuelle Lernräume und die darin gewünschten Funktionen. Diese Arbeit befasst sich mit der Integration einer online basierten Übungs- und Prüfungsumgebung für einen virtuellen Lernraum als Template. Wenn der virtuelle Lernraum angelegt wird, kann somit das Template einfach in diesen Lernraum kopiert werden. Die Plattform Stud.IP bietet VIPS,„Das Virtuelle Prüfungssystem“,eine onlinebasierte Testplatt-form, welche integriert werden soll. Ein Vergleich von computergestützten Prüfungssystemen soll aufzeigen, ob es Systeme gibt, die als Erweiterung zu VIPS angesehen werden können. Das folgende Grundlagenkapitel befasst sich zuerst mit dem Produkt für das Online-Portal.

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1. Grundlagen

Zu den Grundlagen soll die Funktionalität des Internetportals auf Basis von SharePoint erklärt werden. Zur Effektiven Nutzung ist es nötig, dass sich ein Benutzer nur einmal an einer Stelle anmelden muss um die VIPS-Anwendung im SharePoint-Portal nutzen zu können. Dieses wird unter Benutzerauthentifizierung erläutert. Welche Bedeutung unter Onlineübungen und Onlineprüfungen zu verstehen ist, wird unter dem gleichnamigen Unterkapitel betrachtet.

1.1 SharePoint

Die Intra- und/oder Internetportallösung SharePoint von Microsoft soll zukünftig an der Hochschule Osnabrück eingesetzt werden, um an einem zentralen Punkt alle nötigen internetbasierten Dienste anzubieten. Mit einer Anmeldung kann dann zum Beispiel der Mitarbeiter einen Rechnungsdruck veranlassen, die SAP-Kostenstelle abfragen oder Bürobedarf ordern. Ein Studierender ist in der Lage sich seine Notenübersicht auszudrucken, Klausuranmeldungen durchzuführen, Emails zu lesen oder zum Beispiel einen virtuellen Lernraum zu betreten. In diesem Lernraum wäre es dann möglich eine Onlineprüfung zu absolvieren.

Eine solche Portallösung ist in der Lage interne Onlinedienste anzubieten, wie auch externe anzubinden. Der Benutzer soll nicht merken, ob er darüber in einem externen Dienst arbeitet und bekommt auch nur die, zu seiner Rolle, passenden Anwendungen angeboten.

Das Produkt (SharePoint) ist kommerziell und wird von Microsoft entwickelt. Besondere Stärken liegen in der Integration von Microsoft Office-Anwendungen. Office Dokumente lassen sich innerhalb des SharePoint-Portals im Team online bearbeiten.

Die Entscheidung SharePoint einzuführen ist aus dem Projekt OSCA1(Osnabrücker Campus Aktivitäten) der Hochschule Osnabrück hervorgegangen, dessen primäres Ziel es war, die Software zur Studierendenverwaltung auf eine neue, moderne Plattform zu bringen und damit die Software der HIS GmbH abzulösen. Der Gewinner der Ausschreibung war die Firma Datenlotsen2aus München mit dem Produkt „CampusNet“ und in Ergänzung „Campus-Net für SharePoint“.Wie die Benutzer in den Systemen verfügbar gemacht werden beschäftigt sich das nachfolgende Kapitel.

1[HO11] Link zum Projekt OSCA:http://www.hs-osnabrueck.de/30964.html

2[Da11] Link zur Produktseite der Datenlotsen:http://www.datenlotsen.de/DE/PRODUKTE/Seiten/Produkte.aspx

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1.2 Benutzerauthentifizierung

Bei einer Portallösung mit extern angebundenen Zielsystemen sollte nach Verfügbarkeit immer ein sogenanntes Single-Sign-On möglich sein. Das bedeutet, dass der oder die Nutzer/in nur einmal eine Benutzerkennung und Passwort eingeben muss, um alle Dienste nutzen zu können. Dazu ist es nötig, dass die beteiligten Systeme identische Anmeldedaten nutzen oder abgleichen. An der Hochschule Osnabrück ist der zentrale Einstiegspunkt das Produkt„Accessmanager“von Novell. Der/die Benutzer/-in meldet sich dort an und wird automatisch an allen Zielsystemen angemeldet, ohne dass er sich darüber bewusst sein muss. Was den konkreten Fall angeht, der Benutzung von VIPS innerhalb des SharePoint-Portals, kann man diesen auf der nachfolgenden Abbildung 1 erkennen.