Wahnvorstellungen bei Schizophrenen - Marc Jetzkowitz - E-Book

Wahnvorstellungen bei Schizophrenen E-Book

Marc Jetzkowitz

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention, Note: 10 Punkte, , Veranstaltung: Fachbereich Polizei, Sprache: Deutsch, Abstract: In der polizeilichen Praxis kommt es häufig vor, dass man mit geistig verwirrten oder psychisch kranken Menschen zu tun hat. Die Häufigkeit hängt natürlich von der Lage des Reviers und den in diesem Revier befindlichen Einrichtungen ab. Daher kann es durchaus vorkommen, dass man an einigen Revieren so gut wie gar nicht mit diesen Menschen zu tun hat. Beispiele wären hier hauptsächlich die Reviere der Direktion Mitte und andere Reviergebiete, in denen keine Psychiatrien oder sonstige Hilfseinrichtungen vorhanden sind. An anderen Wachen kann es allerdings ganz anders aussehen, so dass ein Großteil der polizeilichen Arbeit von diesen Menschen bestimmt wird und man fast immer mehrmals täglich mit ihnen zu tun hat. Es handelt sich hierbei hauptsächlich um Reviere, in denen psychiatrische Hilfseinrichtungen oder große Psychiatrien liegen, wie zum Beispiel das Polizeikommissariat 34 mit dem AK Ochsenzoll oder das PK 46 mit dem AK Harburg, an denen jeweils eine große Abteilung für psychisch Kranke vorhanden ist. Außerdem haben sich in unmittelbarer Nähe viele weitere Hilfseinrichtungen angesiedelt. Meistens kann man als Beamter vor Ort nur die Diagnose stellen, dass mit unserem Gegenüber etwas nicht stimmt. Das ist leider sehr bedauerlich, da man in Aus- und Fortbildung kaum eine Möglichkeit hat, etwas über die Krankheiten und Probleme dieser Menschen zu erfahren. Daher herrscht im Umgang mit ihnen im Kollegenkreis eine gewisse Unsicherheit. Meiner Meinung nach ist diese auf Unkenntnis über die Krankheit, ihrer zahlreichen Untergruppen und den daraus resultierenden Verhaltensweisen der Erkrankten zurückzuführen. Ich möchte versuchen diese Unsicherheit zu verringern und zunächst einmal drei Beispiele aus meiner polizeilichen Praxis beschreiben. Daraufhin werde ich näher auf die Schizophrenie im allgemeinen mit ihren Symptomen und ihrer allgemein gebräuchlichen Untergliederung in Subtypen eingehen. Im weiteren Verlauf werde ich die verschiedenen Wahnvorstellungen detailliert betrachten und die Ursachen, die Entstehungsphasen und den Krankheitsverlauf einer Schizophrenie näher beschreiben. Des weiteren stelle ich die Therapiemöglichkeiten für an Schizophrenie erkrankte Menschen dar. Abschließend möchte ich dem Leser noch einige Ratschläge für den Umgang mit schizophrenen Menschen in der Praxis aufzählen. [...]

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Veröffentlichungsjahr: 2004

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Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung.
2 Beispiele
2.1 Randalierende Person.
2.2 Bedrohung.
2.3 Hilferufe
3 Historischer Rückblick.
4 Symptomatik
4.1 Allgemeines
4.2 Symptome
4.2.1 Wahn
4.2.2 Halluzinationen
4.2.3 Ich-Störungen.
4.2.4 Denkstörungen
4.2.5 Sprachstörungen.
4.2.6 Angst
4.2.7 Affektive Störungen.
4.2.8 Psychomotorische Störungen.
4.3 Einteilung nach Typen
4.3.1 Positive Symptome
4.3.2 Negative Symptome.
4.3.3 Psychomotorische Störungen.
4.4 Häufigkeit der Symptome der Schizophrenie
4.5 Diagnoseweg.
5 Subtypen der Schizophrenie
5.1 Paranoide Schizophrenie (F 20.0)
5.2 Hebephrene Schizophrenie (F 20.1)
5.3 Katatone Schizophrenie (F 20.2)
5.4 Undifferenzierte Schizophrenie (F 20.3)
5.5 Postschizophrene Depression (F 20.4)
5.6 Schizophrenes Residuum (F 20.5)
5.7 Schizophrenia simplex (F 20.6)
6 Wahnvorstellungen
6.1 Wahnthemen
6.1.1 Beziehungswahn
6.1.2 Beeinträchtigungswahn.
6.1.3 Verfolgungswahn
6.1.4 Liebeswahn
6.1.5 Eifersuchtswahn.
6.1.6 Doppelgängerwahn
6.1.7 Größenwahn
6.1.8 Kleinheitswahn
7 Entstehung
7.1 Erste Phase - Das Trema
7.2 Zweite Phase - Die Apophänie.
7.3 Dritte Phase - Die Apokalyptische Phase.
7.4 Vierte Phase - Die Konsolidierung.
7.5 Fünfte Phase - Der Residualzustand.
8 Verlauf/Phasen
9 Ursachen
10 Häufigkeit
11 Therapie/Behandlung
11.1 Allgemeines
11.2 Therapiearten
11.2.1 Psychopharmakatherapie
11.2.2 Psychotherapie
11.2.3 Soziotherapie.
12 Umgang mit schizophrenen Menschen
13 Schluss

Page 1

Page 2

ICD 10 Systematik (Kapitelübersicht).............................................................................A ICD 10 Gruppenübersicht für Psychische und Verhaltensstörungen...............................B Häufigkeit der Symptome der Schizophrenie ..................................................................C

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AK Allgemeines Krankenhaus bzw. beziehungsweise DIMDIDeutsches InstitutfürMedizinische DokumentationundInformationetc. et cetera i.a. im allgemeinen i.allg. im allgemeinen ICD 10 “International StatisticalClassificationofDiseasesand Related Health Problems” - 10. Revision ggf. gegebenenfalls i.S. im Sinne PK Polizeikommissariat S. Seite u.a. unter anderem vgl. vergleiche WHO World Health Organization z.B. zum Beispiel

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1 Einleitung

In der polizeilichen Praxis kommt es häufig vor, dass man mit geistig verwirrten oder psychisch kranken Menschen zu tun hat. Die Häufigkeit hängt natürlich von der Lage des Reviers und den in diesem Revier befindlichen Einrichtungen ab. Daher kann es durchaus vorkommen, dass man an einigen Revieren so gut wie gar nicht mit diesen Menschen zu tun hat. Beispiele wären hier hauptsächlich die Reviere der Direktion Mitte und andere Reviergebiete, in denen keine Psychiatrien oder sonstige Hilfseinrichtungen vorhanden sind.

An anderen Wachen kann es allerdings ganz anders aussehen, so dass ein Großteil der polizeilichen Arbeit von diesen Menschen bestimmt wird und man fast immer mehrmals täglich mit ihnen zu tun hat. Es handelt sich hierbei hauptsächlich um Reviere, in denen psychiatrische Hilfseinrichtungen oder große Psychiatrien liegen, wie zum Beispiel das Polizeikommissariat 34 mit dem AK Ochsenzoll oder das PK 46 mit dem AK Harburg, an denen jeweils eine große Abteilung für psychisch Kranke vorhanden ist. Außerdem haben sich in unmittelbarer Nähe viele weitere Hilfseinrichtungen angesiedelt. Meistens kann man als Beamter vor Ort nur die Diagnose stellen, dass mit unserem Gegenüber etwas nicht stimmt. Das ist leider sehr bedauerlich, da man in Aus- und Fortbildung kaum eine Möglichkeit hat, etwas über die Krankheiten und Probleme dieser Menschen zu erfahren. Daher herrscht im Umgang mit ihnen im Kollegenkreis eine gewisse Unsicherheit. Meiner Meinung nach ist diese auf Unkenntnis über die Krankheit, ihrer zahlreichen Untergruppen und den daraus resultierenden Verhaltensweisen der Erkrankten zurückzuführen. Ich möchte versuchen diese Unsicherheit zu verringern und zunächst einmal drei Beispiele aus meiner polizeilichen Praxis beschreiben.

Daraufhin werde ich näher auf die Schizophrenie im allgemeinen mit ihren Symptomen und ihrer allgemein gebräuchlichen Untergliederung in Subtypen eingehen. Im weiteren Verlauf werde ich die verschiedenen Wahnvorstellungen detailliert betrachten und die Ursachen, die Entstehungsphasen und den Krankheitsverlauf einer Schizophrenie näher beschreiben. Des weiteren stelle ich die Therapiemöglichkeiten für an Schizophrenie