Wahrheit oder sexy Pflicht - Cecilia Bennett - E-Book

Wahrheit oder sexy Pflicht E-Book

Cecilia Bennett

0,0

  • Herausgeber: BookRix
  • Kategorie: Erotik
  • Sprache: Deutsch
  • Veröffentlichungsjahr: 2019
Beschreibung

Busenfreundin Melli verschleppt Isa auf eine Party, bei der es mehr als nur nackte Haut zu sehen gibt. Luke, Isas heimlicher Schwarm, wird auch dort sein, was für sie der einzige Grund ist, überhaupt aufzutauchen. Wahrheit oder Pflicht steht auf dem Programm, nur für Erwachsene. Doch gerade, als es so heiß wird, dass die Kerzen zu schmelzen beginnen, ist Luke plötzlich verschwunden. Kann Isa sich mit dem Ersatz zufriedengeben, den Melli ihr als Hausmittel gegen Enthaltsamkeit verschreibt? Dieser geheimnisvolle Mann mit der Maske ist nämlich auch nicht ohne.

Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:

Android
iOS
von Legimi
zertifizierten E-Readern

Seitenzahl: 51

Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:

Android
iOS



Cecilia Bennett

Wahrheit oder sexy Pflicht

Erotischer Roman

Hinweis Dieser Roman enthält fiktive Fantasien sexueller Natur, die nicht unbedingt der Realität oder den allgemeinen Moralvorstellungen entsprechen müssen. Der Inhalt ist daher nur für Personen bestimmt, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und der Meinung sind, dass sie damit umgehen können. Außerdem bitte stets folgendes beachten: Während die Fantasie frei von allen Gefahren ist, hat die Realität hiervon ein umfangreiches Spektrum zu bieten. Einige davon können unter Umständen durch den fachgerechten Einsatz von Kondomen vermieden werden. Also bitte merken: Immer brav mit Gummi! Darüber hinaus gilt, dass die Handlung und die Personen in diesem Roman frei erfunden sind. Ähnlichkeiten mit realen Geschehnissen sowie lebenden oder verstorbenen Personen wären rein zufällig und sind nicht beabsichtigt.BookRix GmbH & Co. KG80331 München

Wahrheit oder sexy Pflicht

 

 

 

 

 

 

Ein Roman

von

Cecilia Bennett

 

 

Einladung

 »Hey Isa, kommst du nachher?«, fragt Luke und sieht mich erwartungsvoll an.

»Was?«

»Na, das Treffen.«

»Oh, das. Hatte ich total vergessen«, lüge ich. So was vergisst man nicht. Solche Einladungen brennen sich tief ins Bewusstsein ein. Aber ich will ihm das nicht verraten. Soll er ruhig ein bisschen zappeln.

»Ja, und? Bist du dabei?« Seine Brauen schnellen hoch. »Sag schon.«

»Ich weiß nicht. Vielleicht.«

»Also ja«, sagt er mit leuchtenden Augen und einem verschmitzten Lächeln. Ich kann seine Vorfreude im Schritt genau beobachten. Er drückt an der Beule herum und blickt mich aus seinen rehbraunen Augen unter der dunkelbraunen Haartolle an.

Er will mich, das kann ich sehen. Das Dumme ist, dass es auf Gegenseitigkeit beruht. Alles in mir verzehrt sich nach ihm. Warum ausgerechnet mir so was passieren muss, frage ich mich seit etwa vier Wochen. Solange schleichen wir bereits wie Jäger und Beute umeinander herum. Mir fehlt der Mut, den ersten Schritt zu tun. Ihm offenbar auch.

Bei unserem letzten Treffen hatte sich keiner getraut, einen Schritt weiter zu gehen. Heiße Küsse waren das Maximum. Blöd nur, dass jeder mit jedem rumgemacht hat, nur an uns beiden ist der richtige Moment irgendwie vorübergezogen.

Tim hat erwähnt, dass diesmal ein weiteres Paar dabei sein wird. Die beiden sollen heiß und scharf wie Jalapenos sein. Außerdem besteht er auf Kleiderordnung: Strapse, Minirock und alles, was einen Kerl vom Stuhl reißt.

»Versprich dir nicht zu viel«, antworte ich und drehe mich vom ihm weg, um die in meine Wangen einschießende Röte nicht erklären zu müssen. Ich gehöre nicht zu den schüchternen Mauerblümchen, aber bei ihm fühle ich mich immer, als wäre alles falsch, was ich sage oder tue.

»Dann bis heute Abend«, ruft er mir hinterher.

Ich mache, dass ich wegkomme, ehe es noch peinlicher wird. Zu spät, denn aus der Nähe ertönt die Stimme meiner besten Freundin Melli.

»Bist du auch schon so aufgeregt?«, will sie wissen und strahlt mit der Herbstsonne um die Wette.

Ich antworte nicht, beiße mir auf die Lippe, um nicht versehentlich etwas zu sagen, das sie belustigen könnte.

»Du kommst doch, oder etwa nicht?«

Ich bleibe stehen und mustere sie. In ihrer Miene kann ich lesen wie in einem offenen Buch. Sie ist so notgeil, dass ich die Hormonwolke regelrecht riechen kann. »Warum seid ihr alle so scharf auf dieses Spiel? Ich wette, niemand wird Pflicht nehmen.«

Ihre leuchtend grünen Augen werden groß. Sie blickt mich mit aufgesetzter Empörung an. »Das wäre aber jammerschade.« Sie neigt den Kopf und fährt mit dem Zeigefinger an der Knopfleiste meiner Bluse hinauf bis zu meinem Hals. Das verursacht ein zartes Kitzeln auf meiner Haut und ein leichtes Zittern in meinem Bauch. Ich entziehe mich ihrer Berührung, um auf offener Straße nicht von unseren Kollegen gesehen zu werden. »Melli, nicht hier!«

»Dann komm«, sagt sie und zerrt mich in ein Treppenhaus.

»Wenn uns einer sieht«, widerspreche ich, doch sie gibt einfach nicht auf und drückt meinen Rücken an die Wand. Mit den Fingern berührt sie die Innenseite meines Oberschenkels und fährt langsam hinauf. Der Duft ihres schulterlangen, feuerroten Haars bezirzt mich. Es riecht nach Rosen. Mein Puls beschleunigt, das Denken ist außer kraft gesetzt. Dennoch versuche ich mich aus ihrem Griff zu lösen, was sie einfach nicht zulässt. Sie zieht den Taschengurt von meiner Schulter und legt die Tasche behutsam auf den Boden. Dann packt sie meine Handgelenke und schiebt sie sanft über meinen Kopf. Ich spüre Erregung, sie ergießt sich über mich wie heißes Wachs und hinterlässt ein Verlangen, das sich bald nicht mehr bändigen lässt, wenn ich jetzt nichts dagegen unternehme. »Melli, heb dir das für nachher auf«, flehe ich, während sie mit der Zungenspitze an meinem Hals hochfährt. Ich atme flach. Sie hält inne, betrachtet mich und lächelt.

»Sag, dass du mich willst.«

Ich erinnere mich zu gut an letzte Woche, als ich ihr alles nachgeplappert habe. Am Ende sind wir mit einem maskierten Fremden im Bett gelandet.

Sie legt mein rechtes Handgelenk auf mein linkes, sodass sie mich mit nur einer Hand festhalten kann. Die andere lässt sie in meinen Slip gleiten. »Du wolltest gerade antworten«, fährt sie fort und schiebt einen Finger zwischen meinen Schamlippen am Kitzler hinab. Das entfesselt einen wahren Hormonschwall in mir und ich warte, wie weit sie geht. Ihr Finger sucht den Weg in mich hinein und mir entfährt ein leises, lustvolles Stöhnen.

»Ah, das gefällt dir also«, stellt sie fest und zieht den Finger wieder heraus, nähert sich meinem Ohr und flüstert: »Den Rest gibt`s 19 Uhr bei Tim.« Mit diesen Worten lässt sie mich in Erregung stehen, hält an der Tür inne und wirft mir entgegen: »Du willst doch nicht, dass Luke von jemand anderem vernascht wird.«

Damit hat sie mich. Ein Sehnsuchtsseufzer entfährt mir. Nach Luke und auch nach Melli, denn noch immer durchströmen mich zarte Wonneschauer und ich brauche einige Augenblicke, um mich zu sammeln. Gerade rechtzeitig erlange ich meine Fassung wieder und richte meine Bluse, denn vom Treppenaufgang nähern sich Schritte. Ich bücke mich nach der Tasche und verlasse diesen Ort der verbotenen Lust.