Warum werden Jugendliche kriminell? - Regina Gerstenberg - E-Book

Warum werden Jugendliche kriminell? E-Book

Regina Gerstenberg

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,7, Universität Kassel, Veranstaltung: Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein ganz normaler Arbeitstag in einer Pizzeria am Stadtrand von Kassel. Meine Freundin und ich freuen uns auf unseren Feierabend. Wir arbeiten dort 6 Tage die Woche, 12 Std. am Tag. Nicht jedes Gesicht kann man sich merken, doch eine Gruppe Jugendlicher fällt uns schnell ins Auge. Sie beobachten uns, machen Scherze, sind höflich, ausgelassen und fragen nach einem Treffen spät am Abend. Obwohl sie sehr jung sind willigen wir ein. Man sitzt zusammen, unterhält sich und ist gut gelaunt. Plötzlich fährt ein Wagen vor und ein 17-jähriger steigt aus. Lächelnd ruft er uns zu, er habe den Wagen grad „klar gemacht“ und wir sollen uns beeilen, denn die „Bullen“ kämen gleich. Die Jugendlichen laufen zu ihm - bis auf meine Freundin und ich. Wir gehen unseres Wegs mit der Ausrede, schon müde zu sein und morgen wieder arbeiten zu müssen. Zu Hause angekommen ist uns eine Sache ganz klar: Diese Jugendlichen sind kriminell. Doch wie definieren wir „jugendliche Kriminalität“?

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Veröffentlichungsjahr: 2011

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Inhaltsverzeichnis
Seite 1
Seite 2
Seite 3
Seite 4
Seite 5
Seite 6
Seite 7
Seite 8
Seite 9
Seite 10
Seite 11
Seite 12
Seite 13
Seite 14
Seite 15
Seite 16
Seite 17
Seite 18
Seite 19
Seite 20
Seite 21
Seite 22
Seite 23
Seite 24
Seite 25
Seite 26

Page 1

Page 2

Verzeichnis

Einführung Seite 1

Definition der Jugendkriminalität Seite 1 Kindheit Seite 2-3 Natalie Seite 3-5 Leon Seite 5-6 Anne Seite 6-8 Ben Seite 8-10 Katharina Seite 10-11 Arbeitslosigkeit Seite 11-13 Politischer Radikalismus Seite 13-15 Ursachen Seite 15-16 Prävention Seite 16-19 Medieneinflüsse Seite 19-21 Eigenreflexion Seite 22 Quellenangabe Seite 23-24

Page 1

Einführung

Ein ganz normaler Arbeitstag in einer Pizzeria am Stadtrand von Kassel. Meine Freundin und ich freuen uns auf unseren Feierabend. Wir arbeiten dort 6 Tage die Woche, 12 Std. am Tag. Nicht jedes Gesicht kann man sich merken, doch eine Gruppe Jugendlicher fällt uns schnell ins Auge. Sie beobachten uns, machen Scherze, sind höflich, ausgelassen und fragen nach einem Treffen spät am Abend. Obwohl sie sehr jung sind willigen wir ein. Man sitzt zusammen, unterhält sich und ist gut gelaunt. Plötzlich fährt ein Wagen vor und ein 17-jähriger steigt aus. Lächelnd ruft er uns zu, er habe den Wagen grad „klar gemacht“ und wir sollen uns beeilen, denn die „Bullen“ kämen gleich. Die Jugendlichen laufen zu ihm - bis auf meine Freundin und ich. Wir gehen unseres Wegs mit der Ausrede, schon müde zu sein und morgen wieder arbeiten zu müssen. Zu Hause angekommen ist uns eine Sache ganz klar: Diese Jugendlichen sind kriminell. Doch wie definieren wir „jugendliche Kriminalität“?

Definition

Unter Jugendkriminalität versteht man die Summe aller Straftaten, die von jungen Menschen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr begangen werden. Man unterscheidet hier die strafunmündigen Jugendlichen bis zum vollendeten 14. Lebensjahr und die strafmündigen, vom 14. bis zum vollendeten 18. Lebensjahr. Sie werden ausschließlich durch das Jugendstrafgesetz zur Verantwortung gezogen.1

1Neues Universallexikon A-Z, Eco-Verlag GmbH Köln, 1998 Seite 422-423