Was prägt das Wesen eines Menschen? - Daniela Sonntag - E-Book

Was prägt das Wesen eines Menschen? E-Book

Daniela Sonntag

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Soziologie, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Fachbereich Erziehungswissenschaften und Psychologie), Veranstaltung: Wer oder was bestimmt unser Verhalten?, Sprache: Deutsch, Abstract: Es gibt heutzutage noch viele Wissenschaftler, die von der These ausgehen, der Mensch sei zum Zeitpunkt seiner Geburt ein unbeschriebenes Blatt. Dies soll anhand der vorliegenden Arbeit in Frage gestellt werden, denn „in vielen Bereichen unseres Lebens macht es einen Unterschied, ob wir über die ‚angelegten’ Verhaltensdispositionen wissen oder diese ignorieren. Das Wissen um diese Dispositionen ist zum Beispiel von großer Relevanz in der Erziehung“ . Im ersten Kapitel wird zunächst auf den Forschungszweig der Soziobiologie eingegangen. Dabei werden die Untersuchungen der Zwillingsforschung angesprochen, die in diesem Zusammenhang einige Ergebnisse erzielen konnten. Welche Relevanz hat die Soziobiologie bei der Diskussion um die Frage der menschlichen Persönlichkeitsentwicklung? Welche Rolle spielt die Evolutionstheorie für die Erklärung menschlichen Verhaltens? Im zweiten Kapitel werden die Ergebnisse der Soziobiologie erläutert, welche von genetischen Prädispositionen und deren Relevanz für das menschliche Verhalten ausgeht. Was sagt die Wissenschaft, insbesondere die Soziobiologie zum Thema „genetische Prädisposition“? Daher dient das dritte Kapitel zur Darlegung des sogenannten „Big-Five-Modells“, welches für die fünf universellen und elementaren Persönlichkeitsmerkmale des Menschen steht. Damit wird erörtert, inwieweit unsere Persönlichkeit bereits vorbestimmt ist und inwieweit sie sich durch Umwelteinflüsse beeinflussen lässt. Im vierten und letzten Kapitel wird die menschliche Persönlichkeit anhand des Phänomens „Aggression“ noch einmal genauer beleuchtet, um der Frage nachzugehen, welche Komponenten dem menschlichen Aggressionsverhalten zugrunde liegen. Sind Menschen von Natur aus aggressiv? Welche Verbindungen lassen sich dabei zum Tierreich ziehen? Im ersten Unterkapitel wird auf vier Aggressions-Hypothesen Bezug genommen, um damit mögliche Ursachen aggressiven Verhaltens zu konstatieren. Anschließend folgt ein Unterkapitel über die Folgen des technokratischen Systems und deren Auswirkungen auf das menschliche Aggressionsverhalten. Es folgt ein drittes Unterkapitel zur Diskussion um die Verwirrung des Menschen und deren mögliche Folgen für unsere Spezies.

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Veröffentlichungsjahr: 2006

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Inhaltsverzeichnis
0. Einleitung
1. Entwicklung zur Soziobiologie
2. Genetische Prädispositionen und menschliches Verhalten.
3. Das Big-Five-Modell.
4. Aggression.
4.1 Vier Aggressions-Hypothesen
4.1.1 Die Frustrations-Hypothese
4.1.2 Die Triebhypothese
4.1.3 Die Reaktions-Hypothese.
4.2 Das technokratische System.
4.3 Das verwirrte Lebewesen
4.4 Agonistisches Verhalten.
5. Schlusswort
6. Literatur

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0. Einleitung

In dem vorausgehenden Hauptseminar zum Thema „Wer oder Was bestimmt unser Verhalten?“ haben wir uns mit dieser Frage auseinandergesetzt, indem wir versucht haben, Parallelen zwischen der Natur und der menschlichen Umwelt zu ziehen. Das heißt inwieweit die Evolutionstheorie bei der Frage nützlich und sinnvoll sein kann. Dabei haben wir beispielsweise anhand von Untersuchungsergebnissen aus dem Tierreich Schlüsse auf das menschliche Miteinander gezogen.

Es gibt heutzutage noch viele Wissenschaftler, die von der These ausgehen, der Mensch sei zum Zeitpunkt seiner Geburt ein unbeschriebenes Blatt. Dies soll anhand der vorliegenden Arbeit in Frage gestellt werden, denn „in vielen Bereichen unseres Lebens macht es einen Unterschied, ob wir über die ‚angelegten’ Verhaltensdispositionen wissen oder diese ignorieren. Das Wissen um diese Dispositionen ist zum Beispiel von großer Relevanz in der Erziehung“1.

Im ersten Kapitel wird zunächst auf den Forschungszweig der Soziobiologie eingegangen. Dabei werden die Untersuchungen der Zwillingsforschung angesprochen, die in diesem Zusammenhang einige Ergebnisse erzielen konnten. Welche Relevanz hat die Soziobiologie bei der Diskussion um die Frage der menschlichen Persönlichkeitsentwicklung? Welche Rolle spielt die Evolutionstheorie für die Erklärung menschlichen Verhaltens? Im zweiten Kapitel werden die Ergebnisse der Soziobiologie erläutert, welche von genetischen Prädispositionen und deren Relevanz für das menschliche Verhalten ausgeht. Was sagt die Wissenschaft, insbesondere die Soziobiologie zum Thema „genetische Prädisposition“?

Die Arbeit wird in diesem Zusammenhang nach den Wurzeln der menschlichen Persönlichkeit fragen. Wodurch wird sie festgelegt? Und vor allem in welchem

1Wuketits, Franz M.:Der Affe in uns (Warum die Kultur an unserer Natur zu scheitern droht),

Leipzig: Hirzel, 2002, S. 24.