Weihnachten im Alten Land - Sanne Jellings - E-Book
Beschreibung

Weihnachten, so schön wie der Norden: zwei Schwestern, ein Obsthof und ein altes Bratapfelrezept
Maike und Anne – unterschiedlicher könnten Schwestern nicht sein. Zum Fest kommen die beiden mit Maikes kleinem Sohn auf den malerischen Apfelhof ihres Vaters im Alten Land. Aber die Idylle hat Risse: Maikes Ehe ist gescheitert. Anne möchte der Familie ihren neuen Freund vorstellen, den Vater Thees ablehnt. Und allen fehlt die Mutter, die die Familie vor Jahren verließ. Wird mit Weihnachtsmarktbesuch, folgenreichen Begegnungen und dem berühmten mütterlichen Bratapfelrezept dieses Weihnachten doch noch zum wahren Fest der Liebe?

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EPUB

Seitenzahl:119


Sanne Jellings

Weihnachten im Alten Land

Roman

Ihr Verlagsname

Über dieses Buch

Weihnachten, so schön wie der Norden: zwei Schwestern, ein Obsthof und ein altes Bratapfelrezept

 

Maike und Anne – unterschiedlicher könnten Schwestern nicht sein. Zum Fest kommen die beiden mit Maikes kleinem Sohn auf den malerischen Apfelhof ihres Vaters im Alten Land. Aber die Idylle hat Risse: Maikes Ehe ist gescheitert. Anne möchte der Familie ihren neuen Freund vorstellen, den Vater Thees ablehnt. Und allen fehlt die Mutter, die die Familie vor Jahren verließ. Wird mit Weihnachtsmarktbesuch, folgenreichen Begegnungen und dem berühmten mütterlichen Bratapfelrezept dieses Weihnachten doch noch zum wahren Fest der Liebe?

 

Über Sanne Jellings

Sanne Jellings, geboren 1975, ist freie Lektorin und Übersetzerin. Sie lebt mit ihrer Familie im Norden Hamburgs.

Für Elke

Ein Winterabend in Norddeutschland. Der spärliche Schnee, der am Nachmittag alles leicht überpudert hat, ist nur in den Gärten und Baumplantagen noch nicht wieder geschmolzen. Große Pfützen stehen auf den Straßen, in den Spurrillen der Traktoren gefriert das Wasser.

Die Nacht senkt sich über das flache Land, nur am Horizont steht noch ein Streifen von leuchtendem Mittelblau. Oben am Himmel sind schon die Sterne aufgezogen. Sie funkeln, als wollten sie jemandem den Weg weisen, zu dem alten Hof mit der großen Scheune vielleicht und dem riesigen Fachwerkhaus aus rotem Backstein, über dem eine dünne Rauchfahne anzeigt, dass im Kamin ein Feuer lodert. Der mit einer dicken Moosschicht bedeckte Steg auf der anderen Seite des Deiches ragt verfallen hinaus in die Lühe. Ein kleines Stück weiter schon mündet das Flüsschen in das breite, dunkel glitzernde Band der Elbe, die das weite Land begrenzt.

Bald ist Weihnachten, und etwas liegt in der kalten, klaren Luft. Ist es Schnee? Eine Sehnsucht? Eine Hoffnung?

Etwas kommt näher.

Freitag, 22.12.2017

Das Weihnachtsbasteln im Kindergarten war wie jedes Jahr für halb drei anberaumt. Erst um zehn nach zwei wurde Maike in der Agentur ihren Kunden los. Dem Mann hatte zunächst nicht eingeleuchtet, warum eine eigens für sein Produkt entwickelte Kampagne so viel Geld kosten musste. Sobald er es endlich verstanden hatte, komplimentierte sie ihn mit den besten Wünschen zum Fest aus der Tür und machte sich eilig auf den Weg. Nun schien es schon wieder zu dämmern, ohne dass es hell geworden wäre. Auf ihren hohen Stiefeletten trabte Maike um die Pfützen im Haynspark herum, damit sie es doch noch rechtzeitig zur Kita schaffte.

Über dem friedlich daliegenden Alsterarm ballten sich dunkle Wolken. Wie schon den ganzen Dezember über nieselte es. Im letzten Jahr war Jakob der einzige Zweijährige gewesen, der ohne Eltern gebastelt hatte, als Maike wegen eines Kundentermins eine Viertelstunde zu spät eingetroffen war. Das brachte ihr Job als Art-Direktorin in einer Werbeagentur eben mit sich. Ein solches Spießrutenlaufen wollte sie aber nicht noch einmal erleben. Den vorwurfsvollen Blick der Erzieherin damals konnte sie immer noch spüren.

Dennoch stand ihr, das war Maike klar, in diesem Jahr eine andere Sorte von Spießrutenlaufen bevor. Frisch getrennt, alleinerziehend, das erste Weihnachten ohne Jakobs Vater, und alle wussten Bescheid. Eppendorf war auch nicht besser als Jork oder Stade, wenn es um Klatsch ging.

Verschwitzt betrat Maike die weihnachtlich dekorierte Eingangshalle der Kita und nahm sich die feuchte Wollmütze ab. Ein Meer von neugierigen Gesichtern wandte sich ihr zu, die einen auf Augen-, die anderen auf Kniehöhe. Man nickte ihr freundlich zu. Eine erneute Hitzewelle stieg in ihr auf, als ihr bewusst wurde, dass in diesem Idyll junger Familien heute ausnahmsweise sogar die Väter dabei waren. Alle schienen sie aus ihren Arztpraxen, Kanzleien und Agenturen herbeigeeilt zu sein, um mit aufgekrempelten Hemdsärmeln stolz die Einjährigen herumzutragen, während die Mütter mit den Drei- bis Fünfjährigen an der Hand schon in Richtung der Basteltische strebten.

«Mama!» Bester Dinge rannte ihr Sohn auf sie zu. Das dunkelblonde Haar klebte ihm verschwitzt im Nacken, vermutlich kam er wie üblich aus dem Toberaum. «Ich will Lomomiven bauen!»

«Du willst Lokomotiven bauen? Alles klar, ich ziehe mich nur schnell aus», erwiderte sie, drückte ihm einen Kuss auf die runde Wange und machte sich auf den Weg zu seinem Haken mit dem Elefanten, um ihren Mantel aufzuhängen. Am Delfin, dem Nachbarhaken, stand schon Uta, die Mutter von Jakobs bestem Freund Tove. Sie schien auf Maike zu warten. Wie stets hatte Uta trotz ihrer vier Söhne mit glühendem Engagement die Geschenke für die Erzieher, das Weihnachtssingen im Garten sowie den Newsletter zum Jahresende verantwortet. Sie umarmte Maike und rief eine Spur selbstgefällig: «Und jährlich grüßt das Murmeltier, und hier basteln wir wieder! Sei froh, dass du nur einen hast, da kannst du ihm wenigstens helfen. Wie geht’s?»

«Super», antwortete Maike und hängte ihre Jacke an den Elefanten. Sie fing Utas Blick auf, der irgendwie missbilligend an Maikes hohen Stiefeln und dem schwarzen Kaschmirpulli hängengeblieben war.

Uta zog sich die karierte Flanellbluse glatt, beugte sich leicht vor und fragte in vertraulichem Ton: «Kommt Christian auch?»

«Könnte sein», antwortete Maike. «Er will es versuchen.»

Ihr Noch-Ehemann hatte ihr am Telefon zwar versichert, zum Basteln auftauchen zu wollen, aber wie stets hatte er gleichzeitig auf die Vielzahl seiner beruflichen Verpflichtungen hingewiesen. Maike wusste schon, dass er nicht kommen würde. Und es war ihr ganz recht. Sie wollte nicht gezwungen sein, vor aller Augen konstruktives Trennungsverhalten zu demonstrieren, mit dem Mann, der sie erst betrogen hatte und nun – ein wandelndes Klischee – mit seiner Assistentin zusammenlebte.

«Hartmut ist auf dem Weg, er kommt aber mal wieder später», sagte Uta augenrollend. Maike glaubte kein Wort. Utas Mann ließ sich nie blicken, vermutlich, weil er die Lautstärke seiner Kinder einfach nicht aushielt. Wenigstens verdiente er genügend Geld, um seiner Frau das Leben als Hamburger Vollblut- und Vollzeitmutter zu finanzieren.

Auf der Suche nach Jakob und dem Lomomiven-Tisch betrat Maike die Kita-Küche. Eine Puderzucker-Wolke erwischte sie kalt von vorne, und Maike blickte in grinsende Gesichter, als sie verdutzt von ihrem weiß bestäubten Oberkörper wieder aufsah. «Ups», machte Kathrin, «Levke, man wirft doch nicht mit Zucker. Du sollst den doch in die Schüssel mit Wasser rühren.» Nun war der anstößige Kaschmirpulli wenigstens nicht mehr schwarz.

Jakob saß bereits an einer Tischecke und blickte ihr eifrig entgegen. Vor ihm stapelten sich Dominosteine, eine Schüssel mit zähflüssiger Zuckerguss-Pampe und runde Schokokekse. Kaum hatte Maike eines der niedrigen Stühlchen zu ihm herangezogen und sich darauf gekauert, demonstrierte er ihr schon begeistert, wie sich aus drei aufeinandergepappten Dominosteinen und seitlich drangeklebten Schokotalern Lokomotiven erstellen ließen. Nachdem sie unter den wohlwollenden Blicken von Gina, der untersetzten Erzieherin mit den rosa Haaren, sechs solcher Kunstwerke fertiggestellt hatten, zog sich Maike verstohlen etwas Zuckerguss aus den Haaren. Kathrin gegenüber hob verschwörerisch grinsend die Schultern.

«Na, Jakob, wollen wir noch was anderes basteln?», fragte Maike munter.

«Nein! Ich brauch noch eine Lomomive für Opa!», antwortete ihr Sohn und rammte sich beide zuckergussbekleckerten Hände gleichzeitig in den Mund.

«Aber wir haben doch schon eine für dich, eine für Mama, eine für Papa, eine für Tante Anne, eine für Opa und eine für Gina», zeigte Maike auf.

Jakob schüttelte energisch den Kopf. «Nein, das sind alles meine.» Unverdrossen griff er nach weiteren Dominosteinen. Maike mochte sich die Zusammensetzung des für ältere Menschen vermutlich tödlichen Viren- und Bakteriengemischs im Zuckerguss zwischen den Lomomiventeilen nicht vor Augen halten. Bevor sie nachher zu ihrem Vater ins Alte Land aufbrachen, würde sie die Zuckerbomben vielleicht aus Versehen zu Hause vergessen. Es war heiß in der Kita-Küche, den Sauerstoff hatte wohl die Puderzuckerwolke verschluckt. Maike sah auf die Uhr. Halb vier. In einer Stunde konnte man gehen, ohne negativ aufzufallen.

Als sich fünfundvierzig Minuten später alle im Gruppenraum versammelten, war sie insgesamt sechsmal zur Seite genommen und teilnahmsvoll nach ihrem Befinden und dem Stand ihrer Trennung gefragt worden. Man hatte sie eingeladen, über die Feiertage vorbeizukommen, falls ihr die Decke auf den Kopf fiele. Birgit, die Mutter von Ole, hatte ihr gerade ein Marzipanglücksschwein geschenkt, als Jakob und Tove brummend mit ihren fliegenden Dominostein-Lomomiven vorbeidüsten und so einen Crash gegen den Türrahmen hinlegten, dass eine der schönen Lomomiven zerquetscht wurde. Als sich Maike hinkniete, um ihren schluchzenden Sohn zu trösten, ging Birgit neben ihr in die Hocke und raunte mitfühlend: «Es gibt Zeiten im Leben, da geht auch alles schief, hm?»

Es wurde wirklich Zeit wegzukommen. Jakob war vor lauter Erschöpfung ganz außer sich, in dem Fach über dem Elefanten türmten sich klebrige Zuckerwaren, und den schwarzen Pullover hatte Jakobs verheulte Zuckerschnute endgültig geliefert. Nun mussten sie nur noch das Singen überstehen.

Die Kinder wurden aufgefordert, sich um den Adventskranz auf dem niedrigen Tisch in der Raummitte zu versammeln, die Eltern in einem Kreis drum herum. Feierlich zündete Gina drei der Echtwachskerzen an. Umgehend brüllten mindestens vier der Kinder: «Darf ich auspusten?», und wurden auf nach dem Singen vertröstet. Mutig war das mit dem echten Feuer, fand Maike. Sie wusste, welch unwiderstehliche Anziehung eine solche Kerzenflamme auf ihren Sohn ausübte, und konnte sich vorstellen, dass es anderen Kindern ähnlich erging.

Gina hob die Gitarre vor ihr AC/DC-Shirt und stimmte mit den Kindern das unvermeidliche «In der Weihnachtsbäckerei» an. Was war nur aus den Liedern ihrer eigenen Kindheit geworden, «Es ist ein Ros’ entsprungen», «Es kommt ein Schiff, geladen»? Egal. Es war entzückend, wie Jakob jeden Refrain inbrünstig mitsang, dabei Tove an der Hand und in der anderen seinen frisch gebastelten Papierstern hielt. Er sah so glücklich aus. So süß und unschuldig.

Nach dem zweiten Refrain schien die Inbrunst nachzulassen. Jakob ließ Toves Hand los und formte mit den Lippen ein O. Maike kniff die Augen zusammen. Pustete er? Ja, er pustete. Zentimeter um Zentimeter rückte er in Richtung Adventskranz vor. Streng sah Maike ihn an und schüttelte den Kopf. Sah er sie nicht, oder ignorierte er sie absichtlich? Vielleicht konnte Jakob sie nicht sehen.

Mit einem entschuldigenden Lächeln drängte sich Maike in die erste Reihe und zischte: «Jakob!» Ihr Sohn stand inzwischen direkt vor dem Kranz und pustete nun ganz ungeniert. Den Stern in seiner Linken schien er vergessen zu haben, denn er hielt ihn direkt über die Flamme der benachbarten Kerze.

Dann geschah alles gleichzeitig. Der Stern fing Feuer. Maike stürzte nach vorn. Der Gesang brach ab, Schreie erklangen. Millimeter vor ihrem verblüfften Sohn wurde Maike seitlich von einem heranrasenden Geschoss getroffen und von ihrer Bahn abgebracht. Aus den Augenwinkeln sah sie Uta, die sich von rechts auf die brennende Gefahrenquelle geworfen und sie dabei wie ein Quarterback aus dem Weg gerammt haben musste. Hätte Maike doch nur einen Baseball-Helm getragen statt hoher Absätze. Sie flog nach links, und ihr Schädel knallte mit einem lauten, dumpfen Geräusch gegen den Heizkörper. Unsanft landete sie auf dem Rücken.

Nebel waberte vor ihren Augen. Engelsgesang klingelte in ihren Ohren. Wie von fern hörte sie hektische Rufe, jemand fasste sie am Ellenbogen.

Benommen rappelte sie sich auf. Ihr kleiner Junge drängte sich nach vorne und kniete sich neben sie. Mit seinen pummeligen, klebrigen Händchen nahm er liebevoll ihr Gesicht in die Hände. «Mama, hast du Aua?», fragte er besorgt. Mit den dunkelblonden Haaren und roten Pausbäckchen, dem runden Gesicht und den leuchtenden Augen sah er aus wie ein kleiner Postkartenengel aus einer vergangenen Ära. Über seinen Schultern flimmerte es – waren das Flügel? Jakob spitzte sein rundes Mündchen, schob sein Gesicht direkt vor ihres und pustete sie aus.

***

Es war Annes letzter freier Nachmittag, bevor nachher ihre Schwester und ihr Neffe eintreffen und sie über Weihnachten mit Beschlag belegen würden. Vorhin hatte sie ihre dritte Klasse mit einem gemeinsamen Frühstück in die Ferien verabschiedet. Auch wenn das Wetter grau und stürmisch war, von Anne hatte die Weihnachtsstimmung Besitz ergriffen. Als Lehrerin war sie da anderen Erwachsenen gegenüber vielleicht im Vorteil. Die Kinder waren einfach ansteckend mit ihrer Vorfreude. Und auch Anne freute sich darauf, dass die Familie zusammen auf dem Hof feiern würde, wie sie es getan hatte, seit Anne ein Kind gewesen war.

Als sie vor dem Bassenflether Strand den Deich erklommen und ihnen der Wind ins Gesicht blies, nahm Malek ihre Hand. Er tat es ganz beiläufig, als sei es das Normalste überhaupt, und noch immer entfachte diese Geste in Annes Bauch eine Wärme, die bis in ihre Knie hinunter auszustrahlen schien, denn die wurden ihr tatsächlich ein kleines bisschen weich. Dafür war sie zu alt, das war ja wohl lächerlich. Schnell sog sie die klare, kalte Luft ein.

Verstohlen blickte sie zu Malek hinüber und begegnete seinen dunklen Augen. Sie mussten beide lachen und sprangen übermütig die Treppe auf der anderen Deichseite wieder hinunter. Während sie in Richtung Strandwäldchen weitergingen, sagte Anne: «Genug Spannung aufgebaut. Was sind deine Neuigkeiten?»

Er wandte sich ihr zu, zog die Augenbrauen hoch und sagte verschmitzt: «Ich habe einen Job.»

Abrupt blieb Anne stehen. Der Wind zerrte an ihrem Haar, das unter der Mütze hervorquoll. «Einen echten?»

Er nickte, und jetzt konnte er sein triumphierendes Grinsen nicht mehr unterdrücken.

Kleinere Jobs hatte er schon öfter gehabt, bei einem davon hatten sie sich im Herbst kennengelernt. Malek war Erntehelfer bei der Apfelernte gewesen. Obwohl Annes Vater Thees seine Plantagen aus Altersgründen an den Nachbarn verpachtet hatte, schenkte Anne dort immer an die Helfer Eistee aus. Ihre Mutter hatte das jedes Jahr getan, und Anne würde diese Tradition weiterführen, selbst wenn es nicht mehr ihre Erntehelfer waren. Die neue Erfahrung mit den weichen Knien hatte sie erstmals im September gemacht, als der gutaussehende Mann im engen Shirt mit den dunklen Locken und den braunen Augen von ihr sein Glas entgegennahm und dabei eine Augenbraue hob. Die sehnigen Unterarme. Die kräftigen Hände. Er war nicht groß, aber breitschultrig. Und sein Blick, diese aufmerksamen Augen – hatte sie in ihrem ganzen Leben schon je einmal jemand so angesehen?

Sie hatte nicht erwartet, dass er Deutsch sprechen würde, aber er sagte mit tiefer Stimme und akzentfrei «Danke» und «Sehr freundlich». Viele der Helfer waren anerkannte Flüchtlinge, die noch kaum Deutsch sprachen, und so erkundigte sie sich verblüfft nach seinen Sprachkenntnissen.