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Löwenzahn ist eine der am meisten unterschätzten Zutaten der Wildkräuterküche. In diesem Buch zeigt Wendy G., wie sich aus Blättern, Wurzeln, Blüten und Knospen kreative, alltagstaugliche Gerichte entwickeln lassen, die ihren Platz in der modernen Küche verdienen. Die Rezepte verbinden saisonales Handwerk mit klarem Geschmack und machen die robuste Pflanze zugänglich - ob für Einsteiger oder erfahrene Köchinnen und Köche. Die 25 Rezepte decken das ganze Spektrum ab: von frischen Salaten und einfachen Pfannengerichten über hausgemachte Vorräte bis zu Backwaren, Aufläufen und überraschenden Süßspeisen. Ob gebratene Gnocchi mit Löwenzahn und Haselnuss, herzhafte Quiche mit Lauch oder Löwenzahn-Honig auf knusprigem Bauernbrot - hier wird sichtbar, was das vermeintliche Unkraut kulinarisch kann. Ergänzt wird das Kochbuch durch drei Einführungskapitel, in denen die Pflanze fachlich fundiert und zugleich anschaulich vorgestellt wird. Leserinnen und Leser erfahren, wann und wie geerntet werden sollte, worauf in der Verarbeitung zu achten ist und wie Löwenzahn historisch in der Küche verankert war. Statt Listen bietet der Ratgeber 20 konkrete Tipps in alltagstauglichen Absätzen, die beim Sammeln, Verarbeiten und Würzen helfen. Wendys Lieblingsrezepte - Löwenzahn ist kein modisches Pflanzenporträt, sondern ein Buch für alle, die ernsthaft mit Wildkräutern arbeiten möchten. Regional, saisonal und mit klarem Blick auf das, was sich aus einfachen Zutaten entwickeln lässt.
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Veröffentlichungsjahr: 2026
Dieses Buch trägt den Titel Wendys Lieblingsrezepte - Löwenzahn und wurde von mir, Wendy G., geschrieben, weil mich diese Pflanze seit vielen Jahren begleitet. Löwenzahn wächst unbeirrt am Wegesrand, auf Wiesen, in Gärten und zwischen Pflastersteinen. Er ist da, sobald der Boden warm wird, und verschwindet wieder, wenn der Sommer weiterzieht. Genau diese Verlässlichkeit und Klarheit schätze ich an ihm. Löwenzahn ist ehrlich, kräftig und saisonal. Er zwingt niemanden zur Perfektion, sondern lädt dazu ein, mit offenen Augen und Händen zu arbeiten.
Kochen bedeutet für mich Handwerk. Es beginnt mit dem Erkennen guter Zutaten, setzt sich fort im sorgfältigen Vorbereiten und endet nicht beim Servieren. Löwenzahn fordert Aufmerksamkeit, weil jede Pflanzenteil anders behandelt werden will. Blätter, Knospen, Blüten und Wurzeln haben jeweils ihren eigenen Charakter. Dieses Buch ist aus der Erfahrung entstanden, dass genau darin seine Stärke liegt. Wer sich darauf einlässt, entdeckt eine erstaunliche Vielfalt an Aromen und Texturen.
Ich habe dieses Buch bewusst saisonal aufgebaut, weil Löwenzahn nicht das ganze Jahr gleich schmeckt. Junge Blätter im Frühjahr sind zart und mild, spätere Blätter kräftiger und herber. Blüten bringen Süße und Farbe, Wurzeln Tiefe und Wärme. Diese Veränderungen bestimmen die Küche und geben den Rhythmus vor. Es geht nicht darum, alles jederzeit verfügbar zu machen, sondern den richtigen Moment zu erkennen.
Wendys Lieblingsrezepte - Löwenzahn richtet sich an alle, die gerne kochen und verstehen wollen, was auf dem Teller liegt. Die Rezepte sind ausführlich beschrieben, klar aufgebaut und praxistauglich. Sie sollen Sicherheit geben und gleichzeitig Raum lassen, ein eigenes Gefühl für diese besondere Pflanze zu entwickeln. Dieses Buch ist eine Einladung, Löwenzahn ernst zu nehmen und ihn mit Respekt, Neugier und Freude zu verarbeiten.
Löwenzahn ist vielen vor allem als gelb blühendes Unkraut bekannt, das sich in Gärten breitmacht und kaum zu bändigen scheint. Doch hinter dieser robusten Erscheinung steckt eine erstaunlich vielseitige Pflanze, die in der Küche weit mehr leistet, als ihr Ruf vermuten lässt. Wer sie pflückt, verarbeitet und schmeckt, merkt schnell: Löwenzahn hat Struktur, Aroma und Charakter.
Die gezackten Blätter schmecken je nach Erntezeit mild bis deutlich herb und erinnern entfernt an Rucola oder Chicorée. Junge Blätter im Frühling eignen sich besonders gut für Salate, als frischer Begleiter zu Eiern, Käse oder Kartoffeln. Spätere Ernten passen besser in gekochte Gerichte wie Suppen, Aufläufe oder Gemüsepfannen, weil sich die Bitterstoffe beim Garen harmonisch einfügen.
Auch die Knospen sind nutzbar. Kurz vor dem Aufblühen geerntet und eingelegt oder gebraten, erinnern sie an Kapern. Die Blüten bringen nicht nur Farbe, sondern auch Süße in Teige, Sirup oder Gelees. Selbst die Wurzeln lassen sich verwenden - geröstet als Kaffeeersatz oder fein gehackt in Eintöpfen. Löwenzahn ist damit eine der wenigen Wildpflanzen, bei der wirklich alle Teile kulinarisch einsetzbar sind.
Was Löwenzahn in der Küche besonders macht, ist sein herzhafter Grundton. Er wirkt nicht dekorativ oder beiläufig, sondern bestimmt oft den Charakter eines Gerichts. Deshalb lohnt es sich, ihn nicht nur als Ergänzung zu sehen, sondern ihm Raum zu geben - sei es in einer Suppe, als Füllung, in der Hauptrolle auf dem Teller oder in Kombination mit kräftigen Aromen wie Knoblauch, Nüssen oder gereiftem Käse.
In vielen Regionen wird Löwenzahn traditionell geschätzt, obwohl er im Supermarkt kaum zu finden ist. Wer ihn in der freien Natur oder im eigenen Garten sammelt, erlebt nicht nur eine besondere Form des Kochens, sondern auch einen direkten Zugang zur Jahreszeit. Frisch gepflückt, verarbeitet und gegessen - so zeigt Löwenzahn, was in ihm steckt: eine kraftvolle, unbeugsame und gleichzeitig feine Zutat mit Geschichte und Geschmack.
Löwenzahn gehört zu den ältesten bekannten Wildpflanzen, die vom Menschen nicht nur erkannt, sondern gezielt genutzt wurden. Schon in antiken Quellen finden sich Hinweise auf seine Verwendung. Im römischen Reich wurde er in medizinischen Schriften erwähnt - nicht als Zierde, sondern als Pflanze mit Wirkung. Seine Bitterstoffe galten als wertvoll für die Verdauung, seine Blätter als reinigend, seine Wurzel als stärkend. Die Römer schätzten seine Robustheit und seine Verfügbarkeit, besonders in Zeiten, in denen frisches Grün rar war.
Im Mittelalter fand der Löwenzahn seinen festen Platz in den Klostergärten. Benediktinerinnen und Benediktiner bauten ihn systematisch an, trockneten ihn für Teemischungen oder verwendeten ihn frisch in Speisen für Kranke. Die heilkundliche Bedeutung stand oft im Vordergrund, doch die Grenzen zur Küche waren fließend. Wenn etwas stärkte, durfte es auch schmecken. So entstanden erste einfache Gerichte mit Löwenzahn als Grundlage: gekochte Blätter mit Haferbrei, in Brühe gegarte Wurzeln oder Aufgüsse aus Blüten.
In ländlichen Gegenden Europas war Löwenzahn über Jahrhunderte fester Bestandteil der Frühlingsküche. Vor allem in Regionen mit kargem Boden und kurzen Anbauperioden wurde er geschätzt, weil er früh austrieb, wenig Ansprüche stellte und zuverlässig wuchs. Auf den Almen der Alpen wurde er mit frischem Rahm verfeinert, im französischen Jura mit Senf und Essig serviert, im Hunsrück mit Kartoffeln und Speck kombiniert. Jede Region entwickelte ihre eigenen Formen der Zubereitung - nicht aus Mode, sondern aus Notwendigkeit und Beobachtung.
Die Industrialisierung und die zunehmende Trennung von Stadt und Natur verdrängten den Löwenzahn nach und nach aus der Alltagsküche. Er galt plötzlich als Zeichen von Wildnis, nicht mehr von Versorgung. Doch in ländlichen Haushalten blieb das Wissen erhalten, oft still und ohne Aufsehen. In manchen Gegenden wurde der erste Löwenzahn des Jahres noch bis weit ins 20. Jahrhundert als Zeichen des Neubeginns gesammelt.
Heute wächst das Interesse wieder, getragen von der Suche nach regionalen, ursprünglichen und unverfälschten Zutaten. Löwenzahn kehrt nicht als Modeerscheinung zurück, sondern als Zutat mit Geschichte. Wer ihn verarbeitet, steht in einer langen Linie von Köchinnen und Kräutersammlern, von Bäuerinnen, Mönchen und Müttern, die wussten, was er kann: nähren, stärken und den Frühling auf den Teller bringen.
Löwenzahnblätter lassen sich am besten ganz früh im Jahr ernten, noch bevor die Blüten erscheinen. Dann ist der Geschmack milder und weniger bitter. Später geerntete Blätter eignen sich besser für gekochte Gerichte, da sich die Bitterstoffe beim Erhitzen abschwächen.
Ein scharfer, flacher Pflückmesser erleichtert das Ernten der ganzen Pflanze samt Wurzel. So können sowohl Blätter als auch die Wurzel direkt verarbeitet werden. Am besten funktioniert das bei feuchtem Boden nach einem Regentag.
Die Blüten sollten möglichst bei trockenem Wetter und zur Mittagszeit gepflückt werden. Dann sind sie geöffnet, aromatisch und frei von Morgentau. Geschlossene oder nasse Blüten neigen zum schnellen Verderb.
Löwenzahn lässt sich am besten direkt nach dem Sammeln verarbeiten. Wer ihn lagern möchte, kann ihn in ein feuchtes Tuch schlagen und im Gemüsefach des Kühlschranks für maximal zwei Tage aufbewahren.
Zum Waschen der Blätter reicht kaltes Wasser. Bei besonders sandigem Boden empfiehlt sich ein kurzes Bad in lauwarmem Wasser mit anschließendem gründlichem Abtropfen. Blätter niemals quetschen, sonst verlieren sie Aroma und Farbe.
Die feinen Härchen an der Blattunterseite können bei empfindlichen Essern ein pelziges Mundgefühl verursachen. Mit einem weichen Küchenpinsel oder trockenem Tuch lassen sie sich leicht entfernen, ohne die Struktur zu beschädigen.
Blütenblätter lösen sich leichter, wenn man den gelben Blütenkopf zwischen zwei Fingern rollt und dann vorsichtig zupft. So bleiben die bitteren grünen Kelchblätter zurück und landen nicht im Gelee oder Sirup.
Junge Knospen sind ein echter Geheimtipp. Sie erinnern geschmacklich an Kapern und lassen sich durch Einlegen in Essig oder Salzlake konservieren. Dafür sollten sie fest geschlossen sein und keine Blüten zeigen.
Löwenzahnwurzeln werden am besten im Herbst geerntet, wenn die Pflanze ihre Kraft dorthin zurückzieht. Dann sind sie kräftig im Geschmack, leicht nussig und besonders gut geeignet zum Trocknen oder Rösten.
Beim Trocknen der Wurzel empfiehlt sich das Zerkleinern in dünne Scheiben. Diese lassen sich auf einem Backblech bei geöffneter Ofentür bei niedriger Temperatur schonend dörren und später für Tee oder als Kaffeeersatz verwenden.
Die Bitterstoffe im Löwenzahn sind wertvoll, aber nicht immer gewünscht. Ein kurzes Blanchieren in Salzwasser nimmt einen Teil der Bitterkeit, ohne das Aroma völlig zu verlieren. Danach eiskalt abschrecken, um die Farbe zu erhalten.
Wer Löwenzahn roh genießen möchte, kann ihn mit etwas Süßem ausbalancieren. Apfel, Birne oder Honig bringen eine angenehme Rundung in den Salat und harmonieren gut mit dem leicht herben Ton.
Löwenzahn passt hervorragend zu kräftigen Zutaten. Geräucherter Speck, gereifter Käse oder geröstete Nüsse setzen Kontraste und heben den Geschmack, statt ihn zu überdecken.
Für Vorräte lassen sich Blüten gut zu Sirup, Honigersatz oder Gelee einkochen. Dafür braucht es saubere Gläser und ein gutes Verhältnis von Blütenmasse, Zucker und Säure, z. B. Zitrone oder Apfelessig.
Löwenzahn lässt sich einfrieren, allerdings verliert er dabei an Struktur. Besser geeignet ist das Pürieren der Blätter mit etwas Öl, so entsteht eine Art Paste, die sich portionsweise entnehmen und weiterverarbeiten lässt.
Die Stängel der Pflanze enthalten weißen Milchsaft. Dieser ist nicht giftig, kann aber bitter schmecken und klebrig sein. Für viele Rezepte empfiehlt es sich, die Stängel zu entfernen oder nur sehr jung zu verwenden.
Löwenzahn harmoniert gut mit Getreideprodukten. Ob im Pfannkuchenteig, unter Schupfnudeln gehoben oder in einem herzhaften Kuchen - seine Bitterkeit bringt Tiefe und Ausgewogenheit ins Gericht.
Auch in der Backstube kann Löwenzahn verwendet werden. Blüten im Hefeteig oder als Dekor auf Butterkeksen bringen Farbe und eine feine Kräuternote. Wichtig ist dabei, dass die Blüten nicht zu lange mitgebacken werden.
Beim Würzen mit Löwenzahn lohnt sich Zurückhaltung. Schon kleine Mengen reichen, um einem Gericht einen markanten, frischen Ton zu verleihen. Besonders bei roher Verarbeitung lieber erst am Ende der Zubereitung hinzufügen.
Wer auf unbehandelten Flächen sammelt, sollte Löwenzahn nicht direkt am Straßenrand oder neben landwirtschaftlich genutzten Feldern pflücken. Besser eignen sich höher gelegene Wiesen, Waldränder oder der eigene Garten.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Grün mit Biss - was Löwenzahn wirklich kann
Von Bitterkeit und Bodenhaftung - Der Löwenzahn im Lauf der Zeiten
Grün im Griff - 20 Tipps und Tricks für Küche, Vorrat und Ernte
Rezepte (für 4 Portionen)
Gebratene Gnocchi mit Löwenzahn und Haselnuss
Löwenzahn-Kartoffelgratin mit Ziegenkäse
Löwenzahnsuppe mit Knoblauch und Sahne
Würzige Löwenzahn-Frittata mit Tomaten
Löwenzahn-Risotto mit Pilzen und Weißwein
Herzhafter Pfannkuchen mit Löwenzahnfüllung
Löwenzahn-Schupfnudeln mit Speck und Zwiebeln
Dinkelbrot mit Löwenzahnkernen
Löwenzahn-Pesto mit Mandeln
Löwenzahnquiche mit Lauch und Emmentaler
Löwenzahn-Apfel-Salat mit Senfdressing
Hausgemachte Löwenzahn-Limonade mit Zitrone
Eingelegter Löwenzahn mit Knoblauch und Chili
Frühlingshafte Löwenzahn-Pasta mit Butter und Parmesan
Löwenzahn-Wurzelgemüse aus dem Ofen
Geröstete Löwenzahnwurzel als Kaffeeersatz
Löwenzahn-Maultaschen mit Frischkäsefüllung
Löwenzahn-Honig auf geröstetem Bauernbrot
Löwenzahn-Smoothie mit Banane und Joghurt
Löwenzahn-Tarte mit Walnüssen und Birne
Würziger Auflauf mit Löwenzahn und Süßkartoffel
Löwenzahn-Rührei mit frischen Kräutern
Löwenzahn-Pilz-Pfanne mit Sahnesoße
Löwenzahn-Kartoffelsalat mit Radieschen
Löwenzahn-Chips aus dem Ofen
Schlusswort
Impressum
Zutaten:
600 g Gnocchi
120 g Löwenzahnblätter
80 g Haselnüsse
60 g Butter
40 g Parmesan
20 ml Olivenöl
10 g Pfeffer
8 g Salz
Zubereitung:
Haselnüsse grob hacken und in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten, bis sie leicht gebräunt duften. Aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.
Löwenzahn gründlich waschen, grobe Stiele entfernen und die Blätter in Streifen schneiden.
Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen, Olivenöl hinzufügen und beides leicht aufschäumen lassen.
Gnocchi darin goldbraun anbraten, dabei gelegentlich wenden, bis sie eine knusprige Kruste haben.
Löwenzahnstreifen unter die Gnocchi mischen und kurz mitbraten, bis die Blätter zusammenfallen und glänzen.
Die gerösteten Haselnüsse einstreuen und alles gut vermengen.
Parmesan frisch reiben und unterheben, bis er leicht schmilzt und sich mit den Gnocchi verbindet.
Mit Pfeffer und Salz abschmecken, nochmals schwenken und direkt servieren.
Zutaten:
800 g festkochende Kartoffeln
150 g Löwenzahnblätter
200 ml Sahne
120 g Ziegenfrischkäse
80 g Emmentaler
30 g Butter
15 g Pfeffer
10 g Salz
1 Knoblauchzehe
Zubereitung:
Kartoffeln schälen, in feine Scheiben schneiden und in kaltem Wasser lagern.
Löwenzahn gründlich waschen, trocknen und grob hacken.
Eine Auflaufform mit Butter einfetten, den Boden mit einer halbierten Knoblauchzehe ausreiben.
Sahne in einem kleinen Topf erwärmen, Ziegenkäse einrühren und schmelzen lassen, bis eine glatte Sauce entsteht.
Mit Pfeffer und Salz würzen, vom Herd nehmen.
Kartoffelscheiben gut abtropfen und schichtweise in die Form geben, jede Schicht mit Löwenzahn belegen und etwas von der Käsesauce darübergeben.
Abschließend mit geriebenem Emmentaler bestreuen und Butterflocken darauf verteilen.
Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Umluft etwa 40 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist und die Kartoffeln weich sind.
Kurz ruhen lassen, dann in Portionen servieren.
Zutaten:
300 g Löwenzahnblätter
600 ml Gemüsebrühe
200 ml Sahne
150 g Kartoffeln
60 g Zwiebeln
20 g Butter
15 g Pfeffer
10 g Salz
2 Knoblauchzehen
Zubereitung:
Löwenzahn gründlich waschen und grob hacken.
Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln.
Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden.
Butter in einem Topf zerlassen, Zwiebeln und Knoblauch darin glasig anschwitzen.
Kartoffelwürfel hinzufügen und kurz mitbraten.
Mit Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen und bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind.
Löwenzahnblätter einrühren und 3 Minuten mitgaren.
Sahne hinzufügen und die Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren.
Mit Pfeffer und Salz abschmecken und nochmals kurz aufkochen lassen.
Heiß servieren, auf Wunsch mit einem Klecks geschlagener Sahne oder geröstetem Brot.
