Wenn meine Welt voll Kirschen ist, was tu ich mit den Kernen? - Erma Bombeck - E-Book

Wenn meine Welt voll Kirschen ist, was tu ich mit den Kernen? E-Book

Erma Bombeck

4,4
4,99 €

oder
Beschreibung

"Wenn eine Frau nicht mehr auf Flohmärkte reagiert, gebe ich ihr offen gestanden kaum noch Überlebenschancen." Erma Bombeck, leidgeplagte Mutter von drei Kindern und verheiratet mit einem Mann mit Ansprüchen, kämpft sich mit Humor und Ironie durch die Tücken des Alltags. Die Kinder wollen im Kinderzimmer Kaninchen züchten, der Gatte wünscht jeden Abend kulinarische Hochgenüsse und die Putzfrau lehnt Waschmittel grundheraus ab. Da hilft nur Ruhe bewahren, tief durchatmen und sich mit viel Ironie und Witz den Situationen zu stellen. "Rätsel der Mutterschaft", "Reisen erweitert nicht nur den Horizont, sondern auch die Taille" oder "Vor lauter Lachen muß ich weinen" -Erma Bombeck stellt sich jedem Thema! Erma Bombeck begann mit 37 Jahren Bücher über ihren Familienalltag zu schreiben und avancierte in kürzester Zeit zu einer der bekanntesten Autorinnen der USA. Ihre Kolumnen erschienen in über 800 Tageszeitungen und ihre Bücher waren monatelang in den amerikanischen Bestsellerlisten vertreten.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 178




Erma Bombeck

Wenn meine Welt voll Kirschen ist, was tu ich mit den Kernen?

Aus dem Amerikanischen übertragenvon Isabella Nadolny

BASTEI ENTERTAINMENT

Vollständige E-Book-Ausgabe

des in der Bastei Lübbe AG erschienenen Werkes

Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG

Copyright © 1971, 1972, 1973, 1974, 1975, 1976, 1977, 1978 by Erma Bombeck

Copyright © 1980 für die deutsche Ausgabe

Bastei Lübbe AG, Köln

Aus dem Amerikanischen von Isabella Nadolny

Covergestaltung: Christin Wilhelm, www.grafic4u.de unter Verwendung einer Illustration © shutterstock/Antonova Anna,© shutterstock/nioloxs

Datenkonvertierung E-Book:

hanseatenSatz-bremen, Bremen

ISBN 978-3-7325-1760-2

www.bastei-entertainment.de

www.lesejury.de

Gewidmet meinen ElternAlbert und Erma Harris,die allen Leuten erzählen,ihre Tochter seieine erfolgreiche Zahnarzthelferin.

Inhalt

Widmung

Vorwort – Zwei schlichte weiße Söckchen in einer Welt eleganter Strumpfhosen

1. Wenn Sie glauben, die Hochzeit sei schon schlimm genug gewesen …

2. Rätsel der Mutterschaft

3. Ehret die Frauen, sie flechten und weben …

4. Der weiße Wahn

5. Porträt einer Märtyrerin

6. Mach ’s Beste draus

7. Vorsicht! Familie kann gesundheitsschädlich sein

8. Es müsste ein Gesetz geben für …

9. Wissen ist Macht

10. Moden und Marotten, die mich NICHT hinreißen konnten

11. Wie lerne ich fließend kind-isch?

12. Reisen erweitert nicht nur den Horizont, sondern auch die Taille

13. Was gibt’s dabei zu lachen?

14. Vor lauter Lachen muss ich weinen

Epilog

VorwortZwei schlichte weiße Söckchen in einer Welt eleganter Strumpfhosen

Ich bin schon als Angsthase auf die Welt gekommen, und noch heute bin ich im Fürchten einsame Spitze.

Ich fürchte mich, wenn ich Leute einander vorstellen soll. Sobald meine Mutter an der Reihe ist, fällt mir ihr Name nicht ein.

Ich fürchte, ein von mir geschlagener Tennisball könnte meinem Partner ins Auge gehen.

Ich fürchte, eine Schlange kommt durchs Abflussrohr zu mir in die Küche gekrochen.

Ich fürchte mich davor, dass um Mitternacht die Welt untergehen oder ich von einer 24 Stunden wirksamen Schnupfenpille nur die letzten drei Stunden erwischen könnte. Außerdem fürchte ich mich davor, eines Tages im bekannten Buch der Rekorde zu stehen, unter der Rubrik ›späteste bekannte Schwangerschaft‹.

Ich habe Angst davor, was mein Hund von mir denkt, wenn er mich aus dem Bad kommen sieht. Ich habe Angst davor, dass meine Tochter einen Eskimo heiratet, der mich auf einer Scholle Treibeis aussetzt, wenn ich nicht mehr für mich selber sorgen kann. Sogar die Verkäuferin im Modegeschäft macht mir Angst, wenn sie mir in die Umkleidekabine folgt. Ich fürchte Ölpfützen auf der Fahrbahn. Und ich befürchte, die Wissenschaftler könnten eines Tages feststellen, dass Salat immer schon zu den Dickmachern gehört hat.

Die nachhaltigsten Sorgen aber mache ich mir um das nackte Überleben. Wie soll man sich einer Welt anpassen, in der sich täglich alles ändert? Woher soll man wissen, was man behalten, was wegwerfen, was akzeptieren und wogegen man protestieren soll?

Noch nie in der Geschichte haben geborene Angsthasen ein Jahrzehnt durchleiden müssen wie die verflossenen siebziger Jahre. Jedes Jahr brachte eine neue Rekordernte an Sorgenbringern, und heuer lässt es sich auch schon wieder recht vielversprechend an!

Kinder werden allmählich zu einer bedrohten Spezies, die Energie nimmt trotz aller Sparmaßnahmen bedenklich ab, ebenso die Zahl der Eheschließungen. Die einzigen Wesen, die sich noch so richtig aus dem Vollen amüsieren, sind die Versuchsratten.

Man könnte sie um ihre Dekadenz beneiden.

Im Lauf der vergangenen Jahre hat man diese bepelzten Tunichtgute mit Schnaps, Haschisch, Zigaretten und Antibabypillen gefüttert, sie übermäßiger Sonnenbestrahlung, Ohren zerfetzender Disko-Musik ausgesetzt und ihnen Koffein, Zyklamat und Saccharin eingeflößt, sie wenig schlafen lassen und ihnen jede Menge Delikatessen vorgesetzt.

Da drängen sich einem doch ganz automatisch Fragen auf, die bisher noch keiner gestellt hat:

Wie kommt es, dass es noch immer mehr Ratten als Menschen gibt?

Wie kommt es, dass man innerhalb seiner vier Wände nie einer abgeschlafften, lustlosen Ratte begegnet, die zu wenig Eisen im Blut hat?

Haben Sie schon einmal eine Ratte gesehen, die in der einen Vorderpfote einen Salatteller, in der anderen eine Kalorientabelle gehalten hat?

Andererseits: Sind Sie schon einmal auf eine Ratte mit Übergewicht gestoßen?

Haben Sie schon einmal eine Ratte angeschrien, die zwar nicht auf Sie hörte, dafür aber weit schneller laufen konnte als Sie?

Haben Sie schon einmal eine Ratte in Ohnmacht fallen sehen, weil sie Lippenstift auf den Vorderzähnen hatte?

All diese unbeantworteten Fragen machen mir seit langem Kopfzerbrechen. Einfach weil mir alle naselang ein neueres Forschungsergebnis etwas raubt, das mir früher viel Freude bereitete, mich aber künftig garantiert krank machen wird.

Ich habe den Bericht über ein Versuchstier gelesen, der einen wirklich nachdenklich stimmen kann. Das Versuchstier war ein Rattenmännchen namens Lionel. Es war ein sogenannter ›Pro‹, das bedeutet, an ihm wurde alles ausprobiert, vom künstlichen Süßstoff bis zum Brotkonservierungsmittel, von der Fußpilzimpfung bis zum Härtetest unter der Erde. Lionel überdauerte alles. Einer der Forscher zog daraus den Schluss, bei Lionel handele es sich um eine Über-Ratte, eine Art unsterbliches Wesen, das sich allen Gewalten zum Trotz erhalten und das Rattenleben weitertragen würde, komme, was da wolle.

Da nahm der Forscher ihn mit heim, als Haustierchen für seine Kinder. Binnen drei Monaten war das unverwüstliche Rattenmännchen mausetot. Der Sohn des Hauses, der Fahrstunden nahm, hatte ihn auf eine Übungsfahrt mitgenommen. Lionel starb an einem Herzschlag.

Damit wäre das Thema dieses Buches klar umrissen: Überleben.

1.Wenn Sie glauben, die Hochzeit sei schon schlimm genug gewesen

Es gibt Dinge im Leben, die werden meiner Ansicht nach gewaltig überschätzt: heiße Hühnersuppe, auf den Arm tätowierte Anker, Penicillin und Flitterwochen.

Die Flitterwochen sind einer der peinlichen Anlässe, bei denen man weiß, dass alle anderen sich weit besser amüsieren als man selbst. Man gibt es nur nicht zu. In einem Urlaubshotel in Antibes wird zurzeit eine Ruhmeshalle für Flitterwöchner eingerichtet. Dort werden in einer herzförmigen Nische Sammlerstücke über berühmte Liebespaare der Geschichte und Literatur aufgestellt! Fotos, Erinnerungsstücke, Briefe usw.

Bis jetzt gehören dazu: ein Tonband mit der historischen Erklärung des Herzogs von Windsor, er verzichte aus Liebe auf den Thron; Comic-Zeichnungen von Biene Maja und Willi und Filmausschnitte sämtlicher Hochzeiten von Elizabeth Taylor.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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