Wie ein Vogel im Wind... - Alina Frey - E-Book

Wie ein Vogel im Wind... E-Book

Alina Frey

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Beschreibung

Conny, eine bekannte Werbe-Fotografin, verliebt sich in Pier, ein Zufalls-Model. Nach einer glücklichen Zeit verschwindet er. Per Zufall erfährt Conny, dass er sie belogen und betrogen hat. Sie flüchtet nach Ibiza in ihre Ferienwohnung und fängt eine Affäre mit Pedro an. Als Pier ihr auf der Insel mit seiner Verlobten über den Weg läuft, flüchtet sie erneut und stürzt sich in die Arbeit. Doch eine Konfrontation mit diesem Mistkerl ist unausweichlich. Conny stellt sich der Situation und...erlebt eine Überraschung.

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Seitenzahl: 21

Veröffentlichungsjahr: 2013

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Alina Frey

Wie ein Vogel im Wind...

Alles nur Lügen..!

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

Foto-Shooting

Die Entdeckung

Banges Warten

Ein großer Erfolg

Eine aufregende Nacht

Wo ist Pier?

Auszeit

Ein unerwartetes Wiedersehen

Der Alltag hat sie wieder

Impressum neobooks

Foto-Shooting

„ Wie viele noch, Nobby?“ Fragend steckte Cornelia Bond ihren Kopf durch die Türe zu ihrem Vorzimmer. Ihr Assistent Norbert rückte seine Nickelbrille zurecht und deutete mit seinem Zeigefinger zu einem angrenzenden Raum. „ Einer“, kam seine lakonische Antwort.

Mit einem Knall warf Conny die Türe zu ihrem Büro zu, schleuderte ihre Schuhe von den Füßen und fiel erschöpft in einen Sessel. Himmel, welch ein Tag! Nur noch vier Wochen blieben ihr, dann aber mußte die Serie im Kasten sein.

Ihr Auftraggeber, eine bekannte Kosmetikfirma, wollte in vier Wochen eine große Werbeaktion des neuen Sonnenöls „Solex“ starten. Ines, Inhaberin einer Model – Agentur und alte Schulfreundin, hatte ihr schon einige junge Models in ihr Fotoatelier geschickt. Doch Conny war unzufrieden, irgend etwas fehlte. Normalerweise konnte Conny sich auf ihre Freundin voll verlassen, die Männer waren ja auch nicht übel…! Nein, sie hatte noch nicht den Mann gefunden, der ihr für diese Kampagne so vorschwebte. Nachdenklich knabberte sie an ihrer Unterlippe.

Als Fotografin bereits hinreichend bekannt, konnte sie sich mit zweitklassiger Arbeit nicht zufriedengeben – wollte sie auch nicht. Naja, morgen bei Durchsicht der gemachten Fotos würde sie mehr wissen. Mit einem Blick auf ihre Armbanduhr sprang sie hoch, ging hinüber in ihr Atelier, rückte eifrig einige Studiolampen zurecht und kontrollierte noch einmal den Hintergrund. Nach einem kurzen Klopfen ließ Nobby den letzten Bewerber eintreten.

„Kommen Sie rein und ziehen Sie sich bitte aus“, forderte Conny ihn auf, immer noch mit einer der Lampen beschäftigt.

„Ich soll mich ausziehen?“ kam eine verblüffte Stimme aus dem Hintergrund.

„Natürlich, man wird Sie doch informiert haben welche Fotos hier gemacht werden! Ihre Badehose können Sie natürlich anlassen!“klang ungeduldig Connys Stimme. „Neben dem Spiegel steht eine Flasche mit Sonnenöl, damit reiben Sie sich bitte von oben bis unten ein“, gab Conny ihm klare Anweisungen.

Ein kurzes, verlegendes Auflachen ließ Conny herumfahren.

„Wohl neu in der Branche, was? Nun zieren Sie sich nicht so! Am Strand laufen Sie schließlich auch in der Badehose rum!“ Mit zwei Schritten stand sie neben dem jungen Mann und schob ihn rigoros hinter einen Vorhang. Minuten später stand Pier, so hatte er sich kurz vorgestellt, in Badehose und glänzend wie eine Speckschwarte vor ihr. Ein amüsiertes Lächeln umspielte seinen Mund: „Zufrieden, große Meisterin?“