Verlag: Ullstein Ebooks in Ullstein Buchverlage Kategorie: Gesellschafts- und Liebesromane Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2014

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E-Book-Beschreibung Winterwind - Petra Durst-Benning

Aufbruch und Neubeginn – darum geht es in den sechs stimmungsvollen neuen Geschichten von Petra Durst-Benning. In der Winter- und Weihnachtszeit erfahren ihre beliebtesten Heldinnen und Helden, was es bedeutet, Altes hinter sich zu lassen und Neues zu wagen. Ob die Silhouettenschneiderin Margarete am Stuttgarter Hof oder die Erben der Glasbläserin in Thüringen: Sie alle erleben jetzt besondere Momente voller Spannung, Fröhlichkeit und starker Gefühle. Die kurzen Erzählungen öffnen eine Tür zur Welt von Petra Durst-Benning. In winterlichen Lesestunden laden sie zum Versinken ein.

Meinungen über das E-Book Winterwind - Petra Durst-Benning

E-Book-Leseprobe Winterwind - Petra Durst-Benning

Über das Buch

Lassen Sie sich von Petra Durst-Benning zu gemütlichen Lesestunden einladen. In diesen sechs stimmungsvollen Geschichten leben die beliebtesten Figuren ihrer großen Bestseller weiter. Und sie alle stehen vor großen Herausforderungen und wichtigen Entscheidungen.

Ob die Silhouettenschneiderin Margarete am Stuttgarter Hof oder die Erben der Glasbläserin in Thüringen: Eine jede muss sich entscheiden, wie sie die Traditionen eines Handwerks oder eines Ortes mit Leben erfüllen kann. Wie sie den Hürden begegnet, die Alltag, Gewohnheit oder Herkommen mit sich bringen. Und wie sie dem Wunsch von Kindern, Geschwistern oder Eltern nach mehr gemeinsamer Zeit mit den Notwendigkeiten des Berufes vereinen kann. Vor allem erleben sie alle, was es bedeutet, Altes hinter sich zu lassen und Neues zu wagen.

Über die Autorin

Petra Durst-Benning ist eine der erfolgreichsten und profiliertesten deutschen Autorinnen. Ihre historischen Bestseller laden die Leserin ein, mit mutigen Frauenfiguren Abenteuer und große Gefühle zu erleben. Auch im Ausland und im TV feiern ihre Romane Erfolge. Petra Durst-Benning lebt mit ihrem Mann bei Stuttgart.

Mehr erfahren Sie auf Facebook und unter: www.durst-benning.de

Petra Durst-Benning

Winterwind

List

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ISBN 978-3-8437-0929-3

© 2014 by Ullstein Buchverlage GmbH, Berlin

Umschlaggestaltung: Zero Werbeagentur, München

Umschlagmotiv: © Ilina Simeonova/Trevillion Images; © Fine Pic®, München

Illustrationen: Constance Stifft

Alle Rechte vorbehalten.

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können zivil- oder strafrechtlich

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E-Book: LVD GmbH, Berlin

Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,

für mich als Autorin ist es immer ein ganz besonderer Moment, wenn ich die vier berühmten Großbuch­sta­ben ENDE unter ein Manuskript setze. Monate-, ja jahrelang habe ich bis zu diesem Augenblick an einer Geschichte gearbeitet, habe mit ihren Figuren gelebt, geliebt und gelitten. Und dann, von einem Tag auf den anderen, ist alles vorbei. Natürlich bin ich stolz und glücklich, wenn ich eine Geschichte gut erzählt habe. Gleichzeitig fühle ich mich aber auch wie eine Verräterin an meinen Hauptfiguren. Nur weil ich es so entscheide, soll für sie nun alles aus und vorbei sein? Eine Geschichte fängt nicht auf der ersten Buchseite an und endet nicht auf der letzten, auch wenn Autoren so tun als ob. In Wahrheit erzähle ich nie eine Geschichte, sondern viele kleine Momentaufnahmen, die zusammen ein Bild ergeben. Manche Momente sind spannend, andere fröhlich und voller Aufbruchsstimmung. Wieder andere gehen einem besonders unter die Haut, sie lassen in uns Saiten erklingen, die wir schon lange nicht mehr vernommen haben.

In meinen Winterwind-Geschichten habe ich be­son­ders intensive Momentaufnahmen für Sie festgehalten. Momente voller Hoffnung und Zuversicht. Sie sind auch deshalb so intensiv, weil sie von Aufbruch erzählen, von Umbruch und von Wandel. Und davon, dass etwas passiert, was uns zu einem neuen Blickwinkel verhilft, vielleicht sogar zu einem neuen Leben …

Für mich haben solche Vorstellungen sehr viel mit dem Winter zu tun, denn wenn draußen alles still wird, kommen auch wir innerlich eher zur Ruhe. Der aufgeregte Frohsinn des Sommers ist verflogen, die letzte Grillparty längst gefeiert, und spätestens im November ist dann auch die Umtriebigkeit des Herbstes überwunden. Die letzten Früchte sind zu Marmelade oder Kompott gekocht, die Gartenarbeit ruht bis zum nächsten Frühjahr.

Viel öfter als im Sommer gönnen wir uns nun ruhige Abende zu Hause. Wir machen es uns in unseren vier Wänden gemütlich und genießen das schöne Gefühl: Es darf durchgeatmet werden.

Ein Jahr geht zu Ende – ist das nicht ein guter Zeitpunkt, um Bilanz zu ziehen? Die langen Winterabende bieten genügend Zeit für Gedankenspiele aller Art: Was war gut und was weniger gut im vergangenen Jahr? Fühle ich mich noch wohl in meiner Haut, in meinem Umfeld? Oder ist vielleicht der Zeitpunkt gekommen, noch einmal etwas ganz Neues anzufangen? Falls ja, werde ich den Mut haben, mich von altem Ballast zu trennen? Manches ist ja auch durchaus gut und darf bleiben, wie es ist. Sind radikale Lösungen vielleicht gar nicht nötig, wenn ich eine neue Ein­stellung zu den Dingen bekomme? So viele Möglichkeiten, und dazu die Frage, was ist richtig und was falsch …

Nichts bläst einem den Kopf so frei wie ein langer Spaziergang durchs Novembergrau. Der Winterwind fegt unsere alten Erinnerungen und festgefahrenen Gewohnheiten davon, er weckt in uns die Hoffnung, dass ein Neuanfang möglich ist, für jedermann und jederzeit. Plötzlich erscheint alles ganz einfach …

Davon erzählen meine Wintergeschichten.

Winterzeit ist auch Lesezeit. Am liebsten lese ich mit der Wärme des Kachelofens im Rücken. Wo lesen Sie am liebsten? Auf dem Sofa, in eine Decke gekuschelt, wenn draußen der Schnee die Landschaft mit einem weißen Mantel überzieht? Oder abends, im Bett, nach einem langen Arbeitstag?

Lesestunden sind immer kostbar. Gönnen Sie sich diese Zeit nur für sich allein. Machen Sie mit mir gemeinsam eine Winterreise der ganz besonderen Art.

Erleben Sie Abschiede und Aufbrüche, aufregende Neuanfänge und faszinierende Lebenswege. Und wer weiß, was dann geschieht? Alles ist möglich, auch in Ihrem Leben. Die Winterzeit ist eine magische Zeit …

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihre

ie Silhouettenschneiderin

Am Stuttgarter Hof, 6. Dezember 1865

Hinter vorgehaltener Hand unterdrückte Franz Xaver Winterhalter ein Gähnen. Er blinzelte in die tranigen Ölfunzeln, die den Salon mehr schlecht als recht erhellten. Wenn er so weitermachte, war er auf dem besten Weg, sein Augenlicht vollends zu ruinieren. Ein Portraitmaler, der schlecht sah! Um seinen Blick ein wenig zu klären, richtete er ihn aus dem Fenster hinaus in den verschneiten Stuttgarter Schlossgarten, der aussah wie eine Märchenlandschaft. Wie schön musste es da erst im Schwarzwald aussehen? In dem kleinen Ort Menzenschwand, wo er geboren worden war… Seltsam, je älter er wurde, desto öfter musste er an seine Heimat denken. Oder lag dies gar nicht am Alter, sondern daran, dass er ständig unterwegs war? Dass er zum rastlosen Wanderer geworden war, der sich nach nichts mehr sehnte als nach einem Ruhepolin seinem Leben? Seine Farben, Staffeln und Pinsel für eine Weile nicht anfassen müssen. Den Herrgott einen braven Mann sein lassen. Wie schön wäre das.

Aufseufzend widmete er sich wieder seiner Arbeit.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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