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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Biologie - Zoologie, Note: 1, Universität zu Köln (Institut für Biologie und ihre Didaktik), Veranstaltung: Vertebraten, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Bestimmen von Tieren ist für Jeden, der sich interessiert eine schöne, aber oftmals nicht ganz einfache Sache, da es so viele verschiedene Tiere aus verschiedensten Arten, Gattungen und Familien gibt. Bevor ich zum Hauptthema dieser Arbeit, nämlich das Vorstellen der einzelnen in der Übung besprochenen Tiere komme, will ich zur Verdeutlichung vorher noch Einiges erklären, damit sich auch ein „Neuling“ schnell in der artenreichen Tierwelt zurechtfinden kann. Klassifizierung und Systematik: Man teilt Lebewesen generell in 5 Reiche ... Ø Tiere Ø Pflanzen Ø Pilze Ø Bakterien (sehr ursprünglich) Ø Einzeller (sehr ursprünglich) ... und diese Reiche wiederum umfassen alle Lebewesen.
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Veröffentlichungsjahr: 2004
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Hausarbeit zum Thema
„Bestimmungs- und Kennübungen -Wirbeltiere“
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Grundbauplan
Amphibia Seite 20 - 32Systematik der Amphibien Besprochene Amphibien AnuraUrodela Entwicklung der Amphibien Nachkommen
Page 5
Amniota Seite 32 - 34Tierarten Unterscheidungsgrund
Reptilia Seite 34 - 37Systematik der Reptilia Einheimische Arten Merkmale und Gasaustausch Nachkommen Körpertemperatur und StoffwechselPisces Seite 37 - 46Sysematik der Pisces Knochenfische Besprochene Arten
Geruchs - und Geschmackssinn Knorpelfische (kurz) Paarung der Fische
Aves Seite 46 - 57Systematik der Aves
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Weitere, spezifische Merkmale der Vögel Skelett, Muskeln
Das Fliegen und was damit alles zusammenhängt...
Innerhalb des Eies... Sinnesorgane
Mammalia Seite 57 - 66Systematik der Mammalia
Die Evolution der Säugetiere und die Merkmale dieser Klasse Haarkleid / Behaarung
Marsupialia (Beuteltiere) Monotremata (Kloakentiere) Placentslia (Placentatiere)Anhang Seite 67
Quellennachweis
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Das Bestimmen von Tieren ist für Jeden, der sich interessiert eine schöne, aber oftmals nicht ganz einfache Sache, da es so viele verschiedene Tiere aus verschiedensten Arten, Gattungen und Familien gibt.
Bevor ich zum Hauptthema dieser Arbeit, nämlich das Vorstellen der einzelnen in der Übung besprochenen Tiere komme, will ich zur Verdeutlichung vorher noch Einiges erklären, damit sich auch ein „Neuling“ schnell in der artenreichen Tierwelt zurechtfinden kann.
Klassifizierung und Systematik:Man teilt Lebewesen generell in5 Reiche...ØTiereØPflanzenØPilzeØBakterien (sehr ursprünglich)ØEinzeller (sehr ursprünglich) ... und diese Reiche wiederum umfassen alle Lebewesen.
Die zu betrachtenden Lebewesen (=LW) besitzen gleiche Eigenschaften bedingt durch gleiche Umwelteinflüsse der Umgebung, in der sie leben, sind aber nicht miteinander verwandt. (Bsp. Maulwurf (Insektenfresser) und Maulwurfskrabbe (Insekt). Sie sind nicht miteinander verwandt, besitzen aber beide sog. Grabschaufeln.)
Homologie
Die zu betrachtenden LW sind phylogenetisch gleich entwickelt, besitzen also die gleichen Merkmale, unabhängig der Funktion, die ihnen zukommt.
Hinsichtlich dieser Betrachtung muß man sich3 Homologiekriterienvor Augen führen:ØKriterium der Lage:
Zwei Eigenschaften sind homolog,, wenn sie, den Bauplan des LW betrachtend, dieselbe Lage im Orga nismus einnehmen.
Je größer die Übereinstimmung der homologen Körperteile sind, desto näher sind die betrachteten LW miteinander verwandt. Dabei darf man aber keineswegs vergessen, dass Anpassungen der einzelnen LW (Organismen) an ihren Lebensraum Homologien verschleiern und somit schwerer erkennbar machen können.
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Aus diesem Grund sollte man sich auch den weiteren Homologiekriterien widmen:ØKriterium der Kontinuität:
Hier werden die Eigenschaften der vorliegenden LW im Embryonalstadium betrachtet. Diese Art der Betrachtung bringt oftmals Homologien an den Tag, die sonst im Adultstadium der LW nicht mehr so einfach nachzuvollziehen sind.ØKriterium der spezifischen Qualität:
Hier möchte ich als Beispiel den Vergleich zwischen Mensch- und Affenschädel vorführen:
Wie allgemein bekannt, bestehen Schädel nicht nur aus einem einzelnen, kompletten Stück, sondern sie sind aus vielen Knochensegmenten zusammengesetzt. Der Schimpansenschädel stimmt dem menschlichen Schädel fast vollkommen überein. Da es sehr unwahrscheinlich ist, dass sich solch markante Merkmale vollkommen separat voneinander entwickelt haben, müssen also die für die Schädelform verantwortlichen Gene von einem gemeinsamen Vorfahren stammen.
KonvergenzWeitgehendsynonymzuANALOGIE.
Hier bezieht sich die Betrachtung aber mehr aufganze Merkmalskomplexe.Bei derAnalogiewird mehr Bezugauf Merkmale im Einzelnengenommen.
Im 18 Jahrhundert entwickelte „Linné“ das System der Taxonomie und
ordnete rund 11.000 Pflanzen und Tiere einen speziellen Namen zu. Zum Einen ordnet die Taxonomie jeder Arte einen zweiteiligen lateinischen Namen(=Binomen)zu(=Binominale Nomenklatur).DasersteWort beshreibt dieGattungund daszweiteWort denArtnamen.
z.B. „Felis silvestris“ (=Hauskatze)
Die Gattung der gerade genannten Haukatze ist Felis. Diese Gattung kann aber noch mehrere miteinander verwandte Arten umfassen. z.B. „Felis lynx“ damit ist der „Luchs“ gemeint und beschrieben. Diese Art der Bezeichnugn ist vor allem für die internationale Verständigung der Wissenschaftler in der ganzen Welt von großer Bedeutung, da mit dieser genauen Bezeichnung Missverständnissen vorgebeugt wird und das LW eindeutig identifiziert wird.
Zum Anderen entwickelte „Linné“ ein Ordnungssystem, welches die verschiedenen Arten in einen Hierarchie allgemeiner Kategorien einteilte. Sehr ähnliche Arten wurden in dieselbe Gattung gesetzt.
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Gattung Felis (Katze, Luchs, ...)
Familie Felidae (Katzen)
Ordnung Carnivora
Klasse Mammalia (Säugetiere)
Stamm Chordata (Chordatiere)
Reich Animalia (Tiere)
Es gibt zwei Methoden, um Tiere zu bestimmen.
Einmal, die Bilderbuchmethode, bei der das vorliegende Tier mit Hilfe einer oder mehrerer Abbildungen in einem Fachbuch verglichen und dann benannt wird, oder die Methode der Bestimmung durch den Dichotomen Schlüssel“. Hier wird eine Art „Fragenkatalog“ Frage für Frage durchgegangen, und somit letztendlich das Tier bestimmt.
Bestimmung aufgrund vonäußeren Merkmalen:ØMorphologische MerkmaleØEntwicklungsstaduim
Bestimmung aufgrund vonanatomischen Merkmalen:ØAnatomie des SchädelsØAnatomie des Gebisses
Bestimmung aufgrund vonsonstigen Merkmalen:ØSpurenØEier
