Verlag: Bastei Lübbe Kategorie: Abenteuer, Thriller, Horror Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2016

XXL-Leseprobe: Das Mona-Lisa-Virus E-Book

Tibor Rode  

4.45833333333333 (48)

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E-Book-Beschreibung XXL-Leseprobe: Das Mona-Lisa-Virus - Tibor Rode

XXL-Leseprobe zu Tibor Rodes Das Mona-Lisa-Virus. In Amerika verschwindet eine Gruppe von Schönheitsköniginnen und taucht durch Operationen entstellt wieder auf. In Leipzig sprengen Unbekannte das Alte Rathaus, und in Mailand wird ein Da-Vinci-Wandgemälde zerstört. Gleichzeitig verbreitet sich auf der ganzen Welt ein Computervirus, das Fotodateien systematisch verändert. Wie hängen diese Ereignisse zusammen? Die Frage muss sich die Bostoner Wissenschaftlerin Helen Morgan stellen, als ihre Tochter entführt wird und die Spur nach Europa führt - hinein in ein Komplott, das in der Schaffung des berühmten Mona-Lisa-Gemäldes vor 500 Jahren seinen Anfang zu haben scheint. Diese Leseprobe enthält außerdem ein Interview mit Tibor Rode, in dem er über seinen Thriller Das Mona-Lisa-Virus spricht.

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E-Book-Leseprobe XXL-Leseprobe: Das Mona-Lisa-Virus - Tibor Rode

Inhalt

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Über dieses Buch

XXL-Leseprobe zu Tibor Rodes Mona-Lisa-Virus

In Amerika verschwindet eine Gruppe von Schönheitsköniginnen und taucht durch Operationen entstellt wieder auf. In Leipzig sprengen Unbekannte das Alte Rathaus, und in Mailand wird ein Da-Vinci-Wandgemälde zerstört. Gleichzeitig verbreitet sich auf der ganzen Welt ein Computervirus, das Fotodateien systematisch verändert.

Wie hängen diese Ereignisse zusammen? Die Frage muss sich die Bostoner Wissenschaftlerin Helen Morgan stellen, als ihre Tochter entführt wird und die Spur nach Europa führt – hinein in ein Komplott, das in der Schaffung des berühmten Mona-Lisa-Gemäldes vor 500 Jahren seinen Anfang zu haben scheint ...

Diese Leseprobe enthält außerdem ein Interview mit Tibor Rode, in dem er über seinen Thriller Das Mona-Lisa-Virus spricht.

Über den Autor

Tibor Rode, 1974 geboren, arbeitet als Autor, Rechtsanwalt, Mediator und Lehrbeauftragter in Hamburg. Mit zwölf Jahren wurde er als jüngster Teilnehmer in das vom Bundesbildungsministerium initiierte Programm »Kreatives Schreiben« aufgenommen. Neben Studium und Beruf war Tibor Rode lange Jahre für verschiedene Medien als Journalist tätig.

Tibor Rode lebt mit Familie und Hund in Schleswig-Holstein.

Tibor Rode

DASMONA-LISA-VIRUS

XXL-Leseprobe

BASTEI ENTERTAINMENT

XXL-Leseprobe des in der Bastei Lübbe AG erscheinenden Werkes »Das Mona-Lisa-Virus« von Tibor Rode

Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG

Copyright © 2016 by Bastei Lübbe AG, Köln Lektorat: Karin Schmidt Projektmanagement: Stefan Dagge Covergestaltung: Bürosüd, München unter Verwendung von Motiven © mauritius images/United Archives; © www.buerosued.de E-Book-Erstellung: Dörlemann Satz, Lemförde ISBN 978-3-7325-3037-3

www.bastei-entertainment.de

www.lesejury.de

»Die Schönheit ist die größte menschliche Macht.«

PROLOG

Endlich schlief sie. Die Augenlider fest geschlossen, die vollen Lippen einen Spaltbreit geöffnet. Im Kontrast zu ihrem dunkelbraunen Haar erschien die makellose Haut im grellen Licht der OP-Lampe noch heller.

Sein Blick folgte ihren Wangenknochen bis zum Kinn, dessen Mitte ein kleines Grübchen markierte, und wanderte dann den langen Hals entlang, an dem die Schlagader im sanften Rhythmus ihres Herzschlags pulsierte. Kurz hielt er inne, zählte leise mit, dann widmete er seine Aufmerksamkeit ihren bloßen Schultern, deren Nacktheit sie verletzlich wirken ließ. Ihre Brüste waren tatsächlich perfekt geformt, Dr. Rahmani hatte nicht übertrieben. Sie waren klein, aber fest, besondere Assoziationen weckte jedoch die Form. Nicht rund, aber auch nicht oval. Bilder von Früchten zogen an ihm vorbei, dann glaubte er, durch den Mundschutz einen süßen Duft wahrzunehmen, der sich mit dem Geruch medizinischen Alkohols vermischte. Hatte seine Mutter ihn gestillt? Wir waren schließlich alle Opfer unserer Gedanken.

Er wischte sich mit dem Handrücken über die Stirn. Der Latex seines Handschuhs blieb an seiner vernarbten Haut kleben. Ihr Bauch, der sich kaum merklich unter ihrem Atem hob und senkte, wirkte wie aus Marmor, gleichzeitig aber unendlich weich. Ein Paradoxon. Kurz verspürte er das Verlangen, seine Wange daran zu schmiegen, dann fiel sein Blick auf den kleinen, unechten Brillanten, der im Bauchnabel blitzte. Ein Piercing. Sein Magen zog sich zusammen, und er spürte etwas wie Ekel. So waren sie. In ihrem Streben nach Schönheit scheuten sie selbst den Schmerz nicht. Schreckten nicht davor zurück, ihr eigenes Fleisch zu verletzen. Er widerstand dem Impuls, den Stein einfach herauszureißen. Bald würde das Schmuckstück aufgewertet werden. Verblasste der Zirkonia jetzt noch neben dem Rest dieses nahezu perfekten Körpers, so würde er bald schon das Wertvollste an diesem Stück Fleisch sein.

Wieder fuhr er sich mit der Hand über das Gesicht. Das gleiche raue Gefühl. Fast erleichtert nahm er Notiz davon, dass der Rest der Weiblichkeit von einem Laken verdeckt wurde. Er war sich sicher, dass das giftgrüne Tuch endlos lange Beine verbarg. Intensiv hatte er darüber nachgedacht, wie sie mit den Beinen verfahren sollten. Sie hatten eine zufriedenstellende Lösung gefunden. Sein Blick schweifte hinüber zu einem Instrument, das für ihn aussah wie ein Gummihammer. Er atmete tief ein, dann sah er auf und schaute direkt in die Augen Dr. Rahmanis, die das Einzige waren, was nicht von dessen übertrieben großem Mundschutz verdeckt wurde. Das Licht der Lampen des provisorisch eingerichteten Operationsraumes spiegelte sich in seinen Pupillen, und an deren wilden Flackern erkannte er die Nervosität des Arztes. Oder war es Angst? Die buschigen Augenbrauen des Doktors glänzten feucht, und nun erst fiel ihm das Skalpell auf, das dieser in der Hand hielt. Dessen Spitze zeichnete in der zitternden Rechten leuchtende Bahnen in die Luft, als schwenkte er ein brennendes Streichholz. Diese optische Täuschung gefiel ihm. Der Gedanke an eine Lunte, deren Ende er zu entflammen im Begriff war, stieg in ihm auf. Er kratzte sich unter dem Auge. Der Latex an seinen Fingerkuppen ließ seine Gesichtshaut noch fremder erscheinen, als dies ohnehin der Fall war. Oder sollte er sagen, gefühlloser?

Er nickte dem Doktor aufmunternd zu, und während dieser sich schwer atmend vorbeugte und das Skalpell lautlos die erste Hautschicht zerteilte, überkam ihn ein tiefes Glücksgefühl. Ein letztes Mal betrachtete er das von Gott geschaffene Werk vor sich. Nun war es an der Zeit, dass die Menschheit sein Werk kennenlernte. Auch wenn die Welt zunächst Schwierigkeiten haben würde, es zu verstehen. Aber es war der erste Schritt zur Heilung. Und Medizin schmeckte bitter.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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