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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich BWL - Allgemeines, Note: 1,0, Hochschule Emden/Leer, Veranstaltung: Kommunikation und Präsentation, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen der Veranstaltung Kommunikation und Präsentation, soll auf die Bedeutung der Zeit und ihrer Rolle bei der Bewältigung von Aufgaben eingegangen werden. Die Zeit hat bei der Bearbeitung von Aufgaben eine wesentliche Funktion, da eine fristgerechte Erfüllung der Arbeit von oberster Priorität ist und demnach ein entsprechendes Zeitmanagement erfordert. In unserer heutigen Gesellschaft werden unangenehme Aufgaben häufig zugunsten von angenehmeren Aktivitäten verschoben. Dieses beschriebene Phänomen bezeichnet man umgangssprachlich als „Aufschieberitis“. Der wissenschaftliche Ausdruck für dieses Problem ist die sogenannte Prokrastination. In der modernen Psychologie wird das Prokrastinieren als eine Art der Arbeitsstörung definiert und der Motivationspsychologie untergeordnet. In vielen Fällen wird das Prokrastinieren auch als eine Krankheit beschrieben. So wird laut dem amerikanischen Neurologen Strub das Prokrastinieren durch eine Störung des Frontallappens im Gehirn, welches für Entscheidungen, Beurteilungen und kritisches denken verantwortlich ist, ausgelöst. In der Gesellschaft wird das Autschieben von Aufgaben jedoch nicht als eine Krankheit, sondern oft als eine Faulheit seitens der betroffenen Person wahrgenommen.
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Veröffentlichungsjahr: 2014
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Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
1 Einleitung
2 Ursachen
2.1. Versagensangst
2.2 Mangelnde Organisation
2.2.1. Mangelnde Sorgfalt
2.2.2. Unklare Prioritäten
3 Zeitmanagement
3.1 Mind-Mapping
3.2 ABC-Analyse
3.3 To-Do-Listen
3.4 ALPEN-Methode
3.5 Salami-Taktik
3.6 Checklisten
4 Anwendung der Methoden zur Problembehebung
5 Kritische Bewertung
Literaturverzeichnis
Abbildung 1: „ Struktur Mindmap“
Abbildung 2: „ Verteilung der Aufgaben“
Abbildung 3: „ Schritte der Alpen-Methode“
Im Rahmen der Veranstaltung Kommunikation und Präsentation, soll auf die Bedeutung der Zeit und ihrer Rolle bei der Bewältigung von Aufgaben eingegangen werden. Die Zeit hat bei der Bearbeitung von Aufgaben eine wesentliche Funktion, da eine fristgerechte Erfüllung der Arbeit von oberster Priorität ist und demnach ein entsprechendes Zeitmanagement erfordert. In unserer heutigen Gesellschaft werden unangenehme Aufgaben häufig zugunsten von angenehmeren Aktivitäten verschoben. Dieses beschriebene Phänomen bezeichnet man umgangssprachlich als „Aufschieberitis“. Der wissenschaftliche Ausdruck für dieses Problem ist die sogenannte Prokrastination. In der modernen Psychologie wird das Prokrastinieren als eine Art der Arbeitsstörung definiert und der Motivationspsychologie untergeordnet. In vielen Fällen wird das Prokrastinieren auch als eine Krankheit beschrieben. So wird laut dem amerikanischen Neurologen Strub das Prokrastinieren durch eine Störung des Frontallappens im Gehirn, welches für Entscheidungen, Beurteilungen und kritisches denken verantwortlich ist, ausgelöst.[1] In der Gesellschaft wird das Autschieben von Aufgaben jedoch nicht als eine Krankheit, sondern oft als eine Faulheit seitens der betroffenen Person wahrgenommen.
„Morgen morgen nur nicht heute, sagen alle faulen Leute“[2].
Dieses Zitat beschreibt das Verhalten der Menschen die an „Aufschieberitis“ leiden und soll deutlich machen, dass es sich dabei um ein bewusstes verschieben von Aufgaben handelt. In der Forschung wird zwischen der Akademischen- und der Alltagsprokrastination unterschieden.[3]
Bei der Alltagsprokrastination handelt es sich um eine Störung der Selbststeuerung. Die Akademische Prokrastination unterscheidet sich diesbezüglich nur im Maße ihrer Häufigkeit, da sie überproportional oft bei Studierenden auftritt. Diese beiden Formen der Prokrastination äußern sich letztendlich jedoch in einer gleichen Art und Weise.
So sind die Konsequenzen, die durch das Aufschieben von Aufgaben auftreten, identisch. Betroffene geraten daher sowohl im beruflichen, als auch im privaten Leben in Bedrängnis. Diese äußert sich unter anderem in Form von Stress, Ansehensverlust, finanziellen Nachteilen, gesundheitlichen Problemen, Depressionen, Isolation und versäumten Chancen auf beruflicher und privater Ebene.[4]
Um diese möglichen Konsequenzen zu vermeiden sollte man daher versuchen die Ursachen zu identifizieren und ihnen frühzeitig und gezielt mit entsprechenden Maßnahmen entgegenzuwirken. Diese Ursachen können zum Teil personenunabhängig oder personenabhängig sein. Im Verlauf dieser Hausarbeit soll auf die personenbezogenen Ursachen und die entsprechenden Methoden des Zeitmanagements eingegangen werden. Abschließend soll deutlich gemacht werden welche Methoden sich für die Lösung von Problemen eignen.
Das Verschieben von Aufgaben kann verschiedene Ursachen haben. In der Regel erweist es sich jedoch als problematisch eine eindeutige Ursache für dieses Verhalten zu bestimmen.[5]
Oft bilden viele verschiedene Ursachen die Grundlage für das Prokrastinieren. Im folgenden Abschnitt sollen die wesentlichen personenbezogenen Ursachen, welche einen Einfluss auf das Aufschiebeverhalten haben, erläutert werden.
Oftmals hat man vor der Bewältigung einer wichtigen Aufgabe, beziehungsweise Prüfung, Angst zu versagen. Diese Angst kann dazu beitragen, dass man eben diese Aufgaben verschiebt. Man fühlt sich unwohl, da man befürchtet die Arbeit nur unzureichend erledigen zu können. Diese Grundeinstellung kann sich im schlimmsten Fall negativ auf das Selbstbefinden auswirken, da der persönliche Druck, mit abnehmender Zeit, stetig zunimmt. Dieser Druck hat einen hemmenden Effekt auf die individuellen Stärken und kann somit die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.[6]
