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Sven Bartelmei

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Führung und Personal - Sonstiges, Note: 1,0, Universität Kassel (Institut für Arbeitswissenschaft), Veranstaltung: Arbeits- und Leistungsbewertung, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Fähigkeit, kontinuierlich mit innovativen Sach- und Dienstleitungen sowie mit verbesserten Prozessen auf die Markterfordernisse einzugehen, wird in Zeiten dynamischer Markt- und Technologieentwicklungen für die Industrie- und Dienstleistungsunternehmen existentiell relevant. Auf Grundlage von Projektstrukturplänen werden Prozesspläne festgelegt, die neben der Ablaufplanung, Faktoreinsatzplanung sowie der Festlegung von Kontroll- und Steuerungsmaßnahmen auch der aktions-, objekt- und potenzialorientierten Zeitplanung dienen. Letztlich lassen sich daraus Einzelprojekte ableiten bezüglich der Kostenplanung, Leistungsplanung, Erfolgsplanung und Finanzplanung. Somit kommt der Zeitwirtschaft im betrieblichen Leistungsprozess eine besondere Bedeutung zu, da Zeitdaten über Beginn, Dauer und Ende eines Arbeitsvollzuges wesentliche Kriterien zur Gestaltung, Organisation, Beurteilung der Wirtschaftlichkeit und termingerechten Erledigung einer Arbeit darstellen. Die Aufgabengebiete der Zeitwirtschaft reichen von der Zeitermittlung für die einzelnen Arbeitsgänge über die Fristen- und Terminplanung bis hin zur Terminsteuerung und Terminkontrolle, welche die geplanten Soll-Zeiten mit den tatsächlich anfallenden Ist-Zeiten vergleicht und bei Bedarf in den Fertigungsablauf eingreift. Die Ziele der Zeitwirtschaft ergeben sich aus den Verwendungszwecken der Zeitdaten. Die Bedeutung der Zeitplanung und Kontrolle steigt umso mehr, je weiter die betrieblichen Prozesse optimiert werden. Ziel dieser Arbeit soll es sein, den Begriff Arbeitswirtschaft zu erläutern und darüber hinaus die jeweiligen Ablaufarten bezogen auf den Menschen, das Betriebsmittel und den Arbeitsgegenstand mit ihren entsprechenden Zeitarten näher vorzustellen. Verschiedene Einflussgrößen auf die Zeitstudien, Zeitmessgeräte, der Ablauf der Zeitaufnahme sowie die Klärung des Begriffs „Leistungsgrad“ mitsamt seiner Zusammensetzung werden in weitern Unterkapiteln präzisiert. Als analytisch-rechnerische Methode der Zeitermittlung nimmt das System vorbestimmter Zeiten ebenfalls ein Unterkapitel in Anspruch. Im vorletzten Kapitel wird neben der Videoanalyse auf die rechtliche Grundlage der Zeitstudien eingegangen. Ein Fazit soll diese Arbeit abrunden.

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Veröffentlichungsjahr: 2008

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Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG
2 ARBEITSWIRTSCHAFT
2.1 ZEITWIRTSCHAFT
2.2 ARBEITSSYSTEM.
3 ABLAUFARTEN
3.1 ABLAUFARTEN BEZOGEN AUF DEN MENSCHEN
3.2 ABLAUFARTEN BEZOGEN AUF DAS BETRIEBSMITTEL
3.3 ABLAUFARTEN BEZOGEN AUF DEN ARBEITSGEGENSTAND
3.4 ANWENDUNGSBEISPIEL „ABLAUFARTEN“
4 ZEITARTEN
5 ZEITSTUDIE NACH REFA.
5.1 IST- UND SOLLZEITEN.
5.2 MESSGERÄTE
5.3 LEISTUNGSGRAD UND NORMALLEISTUNG.
5.4 ABLAUF DER ZEITAUFNAHME
5.5 SYSTEME VORBESTIMMTER ZEITEN.
5.6 FILM- UND VIDEOANALYSEN.
6 FAZIT.
7 LITERATURVERZEICHNIS

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Page 4

1 Einleitung

Die Fähigkeit, kontinuierlich mit innovativen Sach- und Dienstleitungen sowie mit verbesserten Prozessen auf die Markterfordernisse einzugehen, wird in Zeiten dynamischer Markt- und Technologieentwicklungen für die Industrie- und Dienstleistungsunternehmen existentiell relevant. Auf Grundlage von Projektstrukturplänen werden Prozesspläne festgelegt, die neben der Ablaufplanung, Faktoreinsatzplanung sowie der Festlegung von Kontroll- und Steuerungsmaßnahmen auch der aktions-, objekt- und potenzialorientierten Zeitplanung dienen. Letztlich lassen sich daraus Einzelprojekte ableiten bezüglich der Kostenplanung, Leistungsplanung, Erfolgsplanung und Finanzplanung.1

Somit kommt der Zeitwirtschaft im betrieblichen Leistungsprozess eine besondere Bedeutung zu, da Zeitdaten über Beginn, Dauer und Ende eines Arbeitsvollzuges wesentliche Kriterien zur Gestaltung, Organisation, Beurteilung der Wirtschaftlichkeit und termingerechten Erledigung einer Arbeit darstellen. Die Aufgabengebiete der Zeitwirtschaft reichen von der Zeitermittlung für die einzelnen Arbeitsgänge über die Fristen- und Terminplanung bis hin zur Terminsteuerung und Terminkontrolle, welche die geplanten Soll-Zeiten mit den tatsächlich anfallenden Ist-Zeiten vergleicht und bei Bedarf in den Fertigungsablauf eingreift. Die Ziele der Zeitwirtschaft ergeben sich aus den Verwendungszwecken der Zeitdaten. Die Bedeutung der Zeitplanung und Kontrolle steigt umso mehr, je weiter die betrieblichen Prozesse optimiert werden.

Ziel dieser Arbeit soll es sein, den Begriff Arbeitswirtschaft zu erläutern und darüber hinaus die jeweiligen Ablaufarten bezogen auf den Menschen, das Betriebsmittel und den Arbeitsgegenstand mit ihren entsprechenden Zeitarten näher vorzustellen. Verschiedene Einflussgrößen auf die Zeitstudien, Zeitmessgeräte, der Ablauf der Zeitaufnahme sowie die Klärung des Begriffs „Leistungsgrad“ mitsamt seiner Zusammensetzung werden in weitern Unterkapiteln präzisiert. Als analytisch-rechnerische Methode der Zeitermittlung nimmt das System vorbestimmter Zeiten ebenfalls ein Unterkapitel in Anspruch. Im vorletzten Kapitel wird neben der Videoanalyse auf die rechtliche Grundlage der Zeitstudien eingegangen. Ein Fazit soll diese Arbeit abrunden.

1Vgl. Harland (2002), S. 1f.

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2 Arbeitswirtschaft

Die Arbeitswirtschaft steht als Teildisziplin der Arbeitswissenschaft in enger Verbindung zur Betriebswirtschaftslehre, sofern sie auf die Arbeit des Menschen bezogen wird. Sie fasst systematisch die arbeitswirtschaftlich begründeten, praktischen Maßnahmen der umfassenden Arbeitsgestaltung zusammen und soll unter Berücksichtigung optimal menschlicher Ansprüche und sozialer Ordnungsregeln zur Förderung der Wirtschaftlichkeit des Unternehmens beitragen.

Es lässt sich also festhalten, dass sich die Arbeitswirtschaft mit der Steuerung menschlicher Arbeitsleistung nach dem Wirtschaftlichkeitsprinzip beschäftigt. Damit ist eine Regel gemeint, nach der mit dem Ziel des größtmöglichen Nutzens bei gegebenem Aufwand (Maximalprinzip) oder des kleinstmöglichen Aufwandes bei gegebenem Nutzen (Minimalprinzip) gewirtschaftet wird.2